Sixt nimmt sich Street View vor

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Der jüngste Werbecoup von Sixt spielt kreativ mit aktuellen Themen. Sixt greift in seiner Anzeige gleich zwei Unternehmen auf, die gerade in der Kritik stehen: Googles Geo-Dienst Street View und Autohersteller Opel.

In der Anzeige zeigt Sixt einen Opel, auf dem eine ähnliche Kamera angebracht ist, wie auf jenen Autos, mit denen der Internetdienst Google vor einiger Zeit Deutschlands Straßen aufgenommen hat. “Schauen Sie sich Deutschland doch lieber selbst an”, lautet der Slogan.

Googles Geo-Dienst ist umstritten, weil dank Street View zum Beispiel Häuser und Menschen detailgenau im Internet zu sehen sind. Am Dienstag hat Google eine Internetseite freigeschaltet, über die Bürger Widerspruch gegen die Online-Abbildung ihres Hauses einlegen können.

Auch Opel steht derzeit im negativen Rampenlicht: Am Dienstag wurde bekannt, dass die Wettbewerbszentrale den Autobauer wegen seiner Werbung zur angeblich lebenslangen Garantie abgemahnt hat.

Skandalöse LG Werbung

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Hier ein interessantes Viral des Unternehmens LG Electronics. Der Firmenname LG steht übrigens für „Lucky Goldstar“. Jeder der jemals eine SMS mit LG am Ende erhalten hat, bekam keine „lieben Grüße“ sondern wurde Opfer einer groß geplanten Marketing-Aktion. Toll! Eventuell aber etwas zu komplex um ein Viral zu werden…

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Iglo wirbt mit Paul-Sushi

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Das Kraken-Orakel Paul kennt mittlerweile wohl jeder: Der Oktopus aus dem Sealife in Oberhausen kam zu ungeahntem Ruhm, als er WM-Siege und Niederlagen richtig vorhersagte. Jetzt hat die Kreativ-Agentur BBDO den Hype aufgegriffen und für den Kunden Iglo ein neues Werbemotiv entwickelt. Es zeigt lediglich einen blauen Hintergrund auf dem die Worte prangen: „Wo ist eigentlich Paul?“ Unten in der Ecke sieht man als Auflösung eine Packung tiefgefrorener Tintenfischringe. Das Motiv ist als 1/1 in der Mainpost vom Freitag geschaltet.

Das eingefrorene „O-Krakel“ ist eine schnelle und amüsante Umsetzung des Medienrummels um Paul. Der nimmt immer skurrilere Formen an: Mehrere Nachrichtenseiten haben Live-Ticker installiert. 120 Journalisten aus aller Welt haben sich vor seinem Aquarium versammelt. Die Spanier, deren Sieg Paul vorhergesagt hatte, fordern dessen Staatsbürgerschaft und bieten Begleitschutz. Auf Facebook hat die Seite „Paul die Krake“ schon 50.000 Fans aus aller Welt. Denn Paul postet dort sogar auf Englisch.

Twitter startet Rabatt-Account

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Twitter bietet seinen Usern einen neuen praktischen Dienst an: Wer dem Twitter-Account @earlybird folgt, erhält ausgewählte Sonderangebote von verschiedenen Unternehmen per Tweet. Die Unternehmen arbeiten mit Twitter zusammen und bewerben so ihre neuesten Produkte. Dabei werden Angebote veröffentlicht, die zeitlich und mengenmäßig nur begrenzt verfügbar sind, und exklusiv für die Follower erhältlich sind. Die Unternehmen bestimmen zuvor den Preis und die Menge des Angebots. Twitter selbst verdient natürlich auch an der Kooperation. Die Produkte stammen aus verschiedensten Bereichen: Von Mode über Technik bis hin zu Reisen und Unterhaltung hat jeder User die Chance ein paar gute Schnäppchen zu machen. Bald kann man die Produkte auch nach Kategorien filtern. Für die Kunden angenehm: Wenn sie keine Angebote mehr erhalten wollen, klicken sie einfach den unfollow-Button.

Zunächst gibt es nur US-weite Sonderangebote, Twitter kündigte jedoch bereits an, auch spezielle Angebote für einzelne Städt und Länder anzubieten.

Ein guter Schachzug von Twitter. Nutzer sind nämlich guten Deals nie abgeneigt – solange sie selbst bestimmen können, wann, wo und wer mit Werbung an sie herantritt. Durch diese Möglichkeit wird eine „Werbe-Aversion“ der Nutzer vermieden. Ausbau-Tipp: Wer fleißig Angebote weiterzwitschert – und damit die Produkte bewirbt – könnte nochmals Preisnachlässe erhalten.

Kalifornien plant Werbung auf digitalen Autokennzeichen

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Kaliforniens Parlament plant momentan die Zulassung einer neuen Werbeform: Reklame auf digitalen Autokennzeichen, die eingeblendet wird, sobald ein Wagen mehrere Sekunden steht.

Diese sogenannten „E-license plates“ sollen sich optisch nicht von den normalen Kennzeichen unterscheiden. Steht jedoch der Wagen länger als ein paar Sekunden, beispielsweise an einer Ampel oder im Stau, könnte dann vom Staat vermarktete Werbung eingeblendet werden. Aus Sicherheitsgründen wird die Anzeige während der Fahrt automatisch wieder ausgeschaltet. Das normale Kennzeichen soll aber permanent erkennbar sein.

Mit den Werbeeinnahmen will der US-Bundesstaat einerseits sein 19 Milliarden Dollar Haushaltsloch sanieren, andererseits sollen durch die Kennzeichen neue Arbeitsstellen im Bereich IT, Werbung und in der Dienstleistungsbranche geschaffen werden. In Verbindung mit GPS könnte man diese Technik auch sehr zielgenau einsetzen. So könnte je nach Standort des Wagens, Werbung für lokale Geschäfte, die nächste Werkstatt oder Tankstelle, eingeblendet werden.

Über die Pläne will das Parlament noch im Sommer abstimmen. Bedenkt man das deutsche Haushaltsdefizit, so wäre diese Marketing-Idee auch hier ein interessanter Ansatz…

Das „Casting Magazin“ lädt zum Shooting nach Bangkok

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Stimmt, Bangkok ist gerade der ideale Ort dafür.