Werbewirkung: Social Media Nutzer wollen Humor

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Welche Werbung kommt bei den Verbrauchern gut an? Welche wird beachtet? Eine aktuelle Studie des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts Innofact ergab, dass vor allem Nutzer von Sozialen Netzwerken sowie junge Verbraucher bis 29 Jahre werbeempfänglich sind. Gerade innovative und interessante Werbeideen finden in dieser Zielgruppe besondere Beachtung und werden dann auch privat weiterempfohlen. Verbraucher, die nicht Mitglied in Social Communitys sind, zappen eher in TV-Werbepausen und zeigen sich deutlich werbe-resistenter.

Insgesamt kaufen Frauen überdurchschnittlich häufig Produkte, die sie zuvor im Werbefernsehen entdeckt haben. Bei den Männern entfaltet eher virales Marketing seine Wirkung, so dass sie Werbespots, die ihnen gefallen, auf Internetseiten wie beispielsweise YouTube suchen und an Freunde und Bekannten weiterleiten.

TV-Spots finden immer noch die größte Beachtung unter allen Werbeformaten (75 Prozent), gefolgt von Werbeaktionen direkt im Geschäft (70 Prozent) und Prospekten/Handzettel (65 Prozent). Auch hier nehmen die Nutzer sozialer Netzwerke die Kommunikationsmaßnahmen viel häufiger wahr. Frauen beachten generell Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen stärker als Männer, mit Ausnahme von Sponsoring und Internetwerbung.

Die Aufmerksamkeit aller Verbraucher wird aber durch gut gemachte Werbung erreicht. Überzeugend wirkt humorvolle (81 Prozent), verständliche (79 Prozent) Werbung mit guten Slogans (77 Prozent). Diese Werbeaspekte waren den Konsumenten auch bei einer Vergleichsumfrage aus dem Jahre 2005 besonders wichtig. Der Stellenwert von Lifestyle, gutaussehenden Menschen, traditionellen Aspekten und Testimonials hat in der Werbung hingegen seit 2005 an Bedeutung gewonnen.

Wie Marketing-Emails die Kunden zum Kauf anregen

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Werbung in unserem elektronischen Postfach lässt uns keineswegs sofort den „Löschen-“ oder „Spam-Knopf“ drücken. Im Gegenteil, laut einer aktuellen Studie von e-Dialog sind Marketing-Emails der wichtigste Treiber für Multi-Channel-Kaufentscheidungen. So wurden bereits 45 Prozent der deutschen Verbraucher aufgrund einer Marketing-Email schon zu einem Kauf im Geschäft oder per Telefon angeregt. Weitere 26 Prozent geben an, sich auch in Zukunft durch Emails zu Offline-Käufen inspirieren zu lassen.

Doch die Werbemails wirken sich nicht nur verkaufsfördernd aus, sondern haben auch auf die Markentreue positive Effekte. 53 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass auch wenn die Marketing-Mail nicht direkt zum Kauf geführt hat, sie sich näher mit der beworbenen Marke auseinander setzen. Weltweit tun dies sogar 63 Prozent der Verbraucher. Zusätzlich ergab die Studie, dass solche Emails zu Interaktionen in sozialen Netzwerken anregen: So haben sich 19 Prozent der Deutschen aufgrund einer Marketing-Mail bei einem Sozialen Netzwerk angemeldet. Ein wichtiger Effekt für die Marken, denn schließlich wird hier rege über die Erfahrungen mit den Produkten gesprochen: Zwei von drei Dialogen im Netz drehen sich um Produkte, Marken oder Services!

Für die Studie zur Verbraucherakzeptanz von Email-Marketing wurden 13.000 Personen aus 13 Ländern befragt.