VW erntet heftige Kritik auf Facebook

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Diese Facebook-Aktion von VW ging wohl daneben. Dabei wollte VW alles richtig machen: Es wurde ein Gewinnspiel auf Facebook organisiert, User durften dafür in bester „Mitmach-Web-Manier“ eigene Videos hochladen, und das beste Video erhielt als Preis einen Polo GTI. Thema der selbstgedrehten kreativen Videos sollte sein: „Wie und wo habt ihr mehr Spaß im Leben, wenn ihr es ein bisschen beschleunigt?“ Doch statt Lob erntet der Autobauer nun viel Kritik von seinen Fans. Was lief falsch?

Zunächst war der Voting-Prozess problematisch: Die User selbst durften nur eine begrenzte Zeit am Anfang des Contests abstimmen und ihre Bewertungen zu den Videos abgeben. Dabei verhinderten technische Probleme manchmal, dass eine Stimme gezählt wurde. Die User mussten hier selbst kontrollieren, ob es funktionierte, ohne Hilfe des Supports bei der Fehlerbehebung zu erhalten.

Rechts ein Auszug der Pinnwand von VW:

Nach diesem Abstimmungsprozess kamen nur die besten 30 Videos zu einer Jury. Diese wählte dann – nach nicht öffentlich bekannt gegebenen Kriterien – den Gewinner aus. Die Community wurde nicht beteiligt, was ein Fehler war.

Als Konsequenz kam auch das von der Jury beschlossene Gewinner-Video bei den Fans leider nicht gut an, die sich bei einer demokratischen Abstimmung wohl anders entschieden hätten. Zudem wurden Termine nicht gut kommuniziert: Ende des Hochladens der Videos und Bekanntgabe der Entscheidung standen lediglich im Kleingedruckten der Teilnahmebedingungen und hätten bei einer Gewinnspieldauer von über 2,5 Monaten öfters als Reminder der Community mitgeteilt werden sollen.

Der zweite Preis wurde schließlich von den Fans als beleidigend angesehen: Ein Einkaufswagen. Zwar hat dieser ein angebautes Skateboard, doch ist der Preis nach Meinung der Community viel zu wenig.

Was kann man daraus lernen? Wichtig bei Aktionen im Social Web ist, der Community volle Transparenz zu zeigen. So auch die Kriterien, nach denen die Gewinner ausgewählt werden. Ebenso sollte die Community ernst genommen werden, d.h. Fans sollten mit adäquaten Preisen belohnt werden. Zudem sollten Unternehmen keine Angst davor haben, die Kontrolle abzugeben und die User abstimmen zu lassen. Jurys stehen dem eher im Wege.

Wir hoffen, dass VW die Kritik der Fans ernst nimmt und die nächsten Aktionen besser umsetzen kann.

Dass VW auch anders kann, beweisen allerdings die kreativen Werbespots, die sich zu beliebten Virals entwickelt haben: Die Fastlane Spots auf Facebook oder „The Fun Theory“ auf YouTube.

Kreativste Autowerbung stammt von Toyota und VW

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Die interessantesten Kampagnen im Bereich Automobil stammen - aus dem Kreis der deutschen Hersteller – von VW. Unter den Importeuren nimmt Toyota den ersten Platz ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Frankfurter Link-Institut für Markt- und Sozialforschung, im Auftrag von Horizont.

Besonders jüngere Menschen im Alter zwischen 14 und 29 Jahre (38,6 Prozent) und Männer (34,8 Prozent) sind von den Commercials der Wolfsburger begeistert. Das liegt sicherlich auch an den spaßigen Spots der “Fast Lane”-Kampagne von VW.

Den Frauen gefallen dagegen eher die Kampagnen von Mercedes-Benz: Für 24,5 Prozent der Frauen sind die Stuttgarter der Werbe-Sieger. Damit belegt Mercedes-Benz unter den deutschen Marken Platz 2 der Kreativ-Rangliste (22,5 Prozent), gefolgt von Audi mit 21 Prozent.

Bei den Importeuren nimmt Toyota trotz Rückruf-Desaster mit 21,7 Prozent die Spitzenposition ein. Renault landet auf Platz 2 (17,8 Prozent) und Peugeot auf Platz 3 (13,7 Prozent). Allerdings gab es auch einen Denkzettel für die Kreativabteilungen der Importeure: Immerhin gaben 26,3 Prozent der Befragten an, dass ihnen keine der genannten Kampagnen gefallen hätte.

Insgesamt wurden 1000 Personen nach den interessantesten Automobil-Kampagnen befragt. Hier das Ranking der deutschen Autohersteller:

Hier ein VW-Spot aus der “Fast Lane”-Reihe, der auf Facebook veröffentlicht wurde:

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VW führt neuen Polo nur über Facebook ein

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Volkswagen setzt auf ganz Social Media: Der Produktlaunch des neuen Polo GTI findet ausschließlich auf Facebook statt. Dort soll die Fangemeinde ihre eigenen Ideen einbringen.

Das gab es bei VW noch nie: Ein neues Modell wird nur über das Internet eingeführt. Das neue englischsprachige Facebook-Profil von VW zeigt drei Videos, die den Solgan „Fast Lane – Driven by Fun“ umsetzen. Dabei ist der Spaßfaktor im Fokus, und der Polo GTI auf den ersten Blick gar nicht zu sehen. Stattdessen zeigen die Szenen der Spots, wie sich der Alltag auf unterhaltsame Weise  ”beschleunigen” lässt. Etwa durch eine Riesenrutsche im U-Bahn-Aufgang (erinnert etwas an die Fun Theory), die man lieber hinunter rutscht als zu laufen. Oder einen besonders wendigen Supermarkt-Einkaufswagen oder einen Fahrstuhl, der Geräusche wie eine startende Rakete macht.

“Wir wollen junge Menschen für die Produkte der Marke Volkswagen begeistern – und das international”, sagt Luca di Meo, neuer Marketingleiter bei Volkswagen. „Diese Kampagne bringt uns nah zu den Kunden und ermöglicht gleichzeitig einen engen Dialog mit ihnen“.

Dafür sollen die Nutzer zusätzlich eigene Videos zum Thema „Fast Lane“ einreichen um an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Hier eines der Videos von VW:
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Volkswagen lässt User Produkte entwickeln

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Volkswagen setzt bei der Entwicklung seines nächsten Entertainment-Systems ganz auf Crowdsourcing: Designer, Entwickler und interessierte User können im Rahmen eines offenen Online-Wettbewerbs ihre Ideen einreichen und vorschlagen, was die neuen Apps des VW-Enterntainment-Systems alles können sollen und wie sie auszusehen haben. Im Zentrum steht dabei eine Touch-Screen Konsole im Wagen, die mit Apps ausgestattet werden soll. Die innovativsten Ideen werden anschließend von der Online Community und von einer VW-Jury gewählt. Dem Gewinner winken eine 3.000 € Prämie sowie eine Reise zur Fahrzeugpräsentation. Der 2. und 3. Platz erhalten immerhin noch 2.000 €, bzw. 1.000 €. Doch auch ein 6-monatiges Praktikum bei VW kann gewonnen werden. Der App My Ride Wettbewerb läuft noch bis zum 30. Juni.

VW direkt beim Kunden durch iPhone App

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Viele Top-Marken haben Applikationen für das iPhone. Coca-Cola und Nike sogar zwei. Damit der User sich diese auch auf sein Handy lädt und die Marke somit immer bei sich trägt, müssen die Apps entweder nützlich sein oder Entertainment bieten. VW landete einen Volltreffer mit seiner App „Real Racing GTI“. Das im Oktober 2009 veröffentlichte kostenlose Handy-Spiel wurde bisher über 2 Mio. Mal heruntergeladen. VW will damit den Start seines neuen 2010 GTI in den USA einläuten. So haben die Spieler 6 Wochen lang die Chance, 6 dieser neuen Modelle als Limited Edition zu gewinnen.

Der App-Markt boomt und kann für die Hersteller ein extrem lukrativer Markt werden: Zwei Milliarden Mal wurden iPhone Apps bisher heruntergeladen, der erwirtschaftete Umsatz wird - nur für den Monat August – auf rund 200 Mio. Dollar geschätzt. Doch eine App muss in den Top-Listen auftauchen und von den Usern positiv bewertet werden, andernfalls hat sie keine Chance.  Neben VW haben es noch andere Unternehmen geschafft und sehr erfolgreiche Apps auf den Markt gebracht: Amazon Mobile ist auf Platz 9 in der Lifestyle Liste des App Stores. User können hierbei  Fotos von Produkten machen, die sie irgendwo sehen, und Amazon versucht dann in seinem Store dieses Produkt zu finden. Pizza Huts App setzt auf Entertainment und hat bisher über 1 Mio Dollar erwirtschaftet: User schütteln z.B. das Handy um Sauce ihrer Bestellung hinzuzufügen.