Einzelhändler Otto setzt mit einer neuen Werbekampagne auf virale Verbreitung: In der Video-Aktion „So schnell wird man Chef“ kann jeder Nutzer testen, wie es sich anfühlt Chef zu sein und dafür in die Rolle des Vice President des Otto-Unternehmens schlüpfen. Basis der Aktion ist ein kurzer Film, der in einer weiblichen und in einer männlichen Ich-Perspektive im Otto-Hauptgebäude in Hamburg gedreht wurde und im Nachgang von Nutzern personalisiert werden kann. Dafür greift die Software auf Facebook-Fotos der Nutzer zu, googelt die angegebenen Namen und baut die Ergebnisse in die Geschichte ein. Das Video kann man anschließend an seine Facebook-Freunde weiterleiten.
Wer sich auf der Website registriert hat, kann außerdem an einem Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptgewinn winkt zwar nicht der Chefposten, aber ein Tag an der Seite der Manager Jörg Daschner (Direktor Otto-Einkauf Hardwaren), Michael Picard (Direktor Otto-Personal) und Björn Schäfers (Geschäftsführer von Smatch.com). Zusätzlich findet der User auf der Seite Style-Tipps für Bewerbungsgespräche und Infos zu vakanten Stellen bei Otto.
Mit einer einfachen und genialen Idee erklimmt Diesel ein neues Level im Social Media Marketing: In mehreren spanischen Diesel-Shops kann man sich nun im Ankleidebereich vor eine Diesel Cam stellen und Fotos von der Anprobe machen lassen. Diese Fotos werden via Facebook Connect direkt auf Facebook veröffentlicht, damit Freunde sofort ihre Kommentare abgeben können, ob die ausgewählten Kleidungsstücke wirklich zur Person passen. Da auf jedem Anprobefoto rechts oben ein Diesel-Logo erscheint, will Diesel einen entsprechenden Viral-Effekt entfachen. Das könnte diese Idee tatsächlich schaffen: Die Kunden haben Spaß, der Branding-Effekt ist hoch und Facebook erobert zunehmend auch die Offline-Welt.
Eine sehr gelungene Marketing-Aktion von Germanwings: Die setzten sich ins Konkurrenz-Flugzeug easyJet und starteten in 10.000 Metern Höhe eine Art „Plane-Mob“. Das Video stellte Germanwings auf YouTube und ließ es ein Viral werden. Viel Spaß damit
Dass Facebook auch sozialen Druck ausüben kann, beweist dieses Southpark Video. Wer hat mehr Freunde? Warum ist er mit ihr, aber nicht mit mir befreundet? Die Facebooker scheinen es zu verstehen und machten es auf ihren Pinnwänden zum Viral der Woche. Herrlich!
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Der Internetkonzern 1&1 wollte mit einer neuen Kampagne den vorzüglichen Kundenservice bewerben. In einem Werbespot verspricht 1&1 Mitarbeiter Marcel D´Avis mehr Kundenzufriedenheit. Doch im Internet sorgt das Video bereits für Häme, und Persiflagen der Kampagne überfluten YouTube. Unter anderem sucht D´Avis dort per Spot eine Frau oder ihm wird gekündigt, weil er Kunden betrogen hat. Wie ein Virus verbreiten sich die Fake-Spots, und dem Internetanbieter entstand ein beträchtlicher Imageschaden. Wie reagiert man als Unternehmen in solch einer Situation? Anstatt die Filme aus dem Netz zu nehmen, versucht nun 1&1 die Persiflagen für sich zu nutzen und plant bereits einen Wettbewerb der besten Fake-Filme. Mitarbeiter D´Avis steht dem Wirbel sogar positiv gegenüber: “Wir freuen uns darüber, weil es uns zeigt, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen”. Klar…
Recht beeindruckend, was H&M im kalifornischen San Francisco als Marketing-Schachzug zeigt. Eine Gruppe Kids liefert auf dem Union Square eine spontane Tanz-Show im Flashmob-Stil ab, um die neue Kollektion zu bewerben. Die schwedische Bekleidungsfirma gibt sich damit Zeitgeist-affin und nutzt alle Möglichkeiten, die Social Media bietet, um auch in Amerika Fuß zu fassen. 60.000 Klicks in 2 Tagen ist schon ein kleines Viral…