Die Weihnachtsgeschichte 2.0

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So war das damals wirklich: Die Weihnachtsgeschichte mit Google Maps, Twitter, Facebook und Foursquare!

Produkte kaufen und mit Tweets bezahlen

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Traditionelles Marketing kann in vielen Aspekten dem Werben via Social Media nicht mehr das Wasser reichen. Sei es der Kostenfaktor, die Reichweite oder die Möglichkeit zum direkten Kundendialog. Gerade der Virale-Faktor macht Social Media Marketing so attraktiv.

Diesen Netzwerk-Effekt für Unternehmen nutzbar zu machen, hat sich die Plattform Pay with a Tweet vorgenommen. Hier verkaufen Anbieter ihre Inhalte oder Waren nicht für Geld sondern für einen Tweet.

Pay with a Tweet beschreibt sich selbst als „das erste soziale Zahlungssystem, bei dem Menschen mit dem Wert ihres Netzwerks bezahlen“. Anders ausgedrückt: Anstatt die Inhalte im Netz mit Geld zu bezahlen, erzählen die Käufer ihren Freunden auf Twitter darüber.

Wer als Anbieter seine Inhalte mit Pay with a Tweet verbreiten möchte, meldet sich einfach bei dem Dienst an, gibt seine Download-URL an, den von den „Käufern“ zu verbreitenden Tweet und einen Link zur eigenen Homepage an. Die Käufer folgen anschließend einem sogenannten „forced viral“-Modell um das betreffende Produkt in ihrem Netzwerk zu verbreiten.

Eine interessante Art, Twitter für die Produktwerbung zu nutzen und eine Alternative zu Twitters eigenen Promoted Tweets.

Mini promotet Countryman mit interaktiver Probefahrt

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Mini setzt bei der Promotion seines neuen Countryman auf kreative Kundeneinbindung: Auf der Internetseite des Autobauers können die User jetzt an einer interaktiven Probefahrt teilnehmen und dabei selbst entscheiden, wo es lang geht. Über sein Telefon steuert der User den Ablauf des Videos selbst. Damit wird der Film zu einem persönlichen Erlebnis, der die Nutzer stark involviert.
 
Nach Anmeldung mit Namen und Telefonnummer auf der Startseite wird der Nutzer vom Protagonisten aus dem Video zurückgerufen, sobald der Ritt im neuen Countryman startet. Nun leitet er mittels telefonischer Ansagen die Fahrt in die gewünschte Richtung und kann am Ende zwischen Informationsmaterial und einer Probefahrt wählen.
 
Die Verbreitung des Videos wird vorrangig viral erfolgen, heißt es bei der BMW-Tochter. Die Mini-Anhänger werden über Facebook und Newsletter angesprochen. Hierfür wird am Ende der virtuellen Probefahrt auch eine „Tell-a-Friend-Funktion” angeboten, mit der das Video weiterempfohlen werden kann.

Tipp-Ex lässt Zuschauer interaktiv einen Bären jagen

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Eine lustige Idee von Tipp-Ex zeigt, was bei YouTube-Videos alles möglich ist. Der Zuschauer wird hier selbst zum Geschichtenschreiber. Zunächst wird ein normaler Clip gezeigt: Ein Camper wird im Wald von einem Bär überrascht. Am Ende des Clips muss der Zuschauer entscheiden, ob der Camper den Bär erschießt oder nicht. Entscheidet er sich gegen die gewalttätige Lösung, wird eine neue Seite bei YouTube geöffnet. Hier greift der Camper aus dem Rahmen des Videos heraus auf die Werbeanzeige daneben. Diese zeigt einen Tipp-Ex Korrekturstift. Der Camper holt den Tipp-Ex zurück ins Video und löscht das Wort „shoots“ Damit macht er Platz für ein interaktives Eingabefeld, in das der Zuschauer nun jede beliebige Reaktion des Campers eingeben kann. Eine flotte Kampagne, die wortwörtlich aus dem Rahmen fällt, User direkt einbezieht und die Idee des „Neuschreibens“ perfekt umsetzt.

Hier der Anfangs-Clip:

Geniale Viral-Kampagne von Comparethemarket

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Wie macht man aus einem eher wenig emotionalen Produkt wie Autoversicherungen eine gelungene Social Media Kampagne? Comarethemarket.com hat es dank eines Erdmännchens geschafft. Comparethemarket.com ist eigentlich eine Suchmaschine für Autoversicherungen in Großbritannien. Nun wurde eine Kampagne gestartet, in der ein russisches Erdmännchen namens „Aleksandr Orlov“ zum Hauptakteur wurde. Zunächst trat die Kunstfigur vor allem im TV in Erscheinung und beschwerte sich in mehreren Spots darüber, dass zunehmend mehr Leute auf der Suche nach comparethemarket.com (Vergleiche den Markt) fälschlicherweise auf „seiner“ Seite comparethemeerkat.com (Vergleiche das Erdmännchen) landen und dort nach billigen Kfz-Versicherungen zu suchen. Um diesem Treiben ein Ende zu setzen, hat es sich deshalb nun entschlossen, diesen Irrtum aufzuklären: Wer Erdmännchen sucht, gehe bitte zu comparethemeerkat.com, und wer eine günstige Versicherung braucht, der solle bitte zu comparethemarket.com gehen!

Ein genialer Schachzug: Das Tier mit dem lustigen russischen Akzent sicherte sich sofort alle Sympathien, bekam einen eigenen Wikipedia-Eintrag mit adligem Familienstammbaum und prägte sogar den Neologismus „Simples“, der Einzug in den britischen Alltag hielt. Die Schwesternseite Comparethemeerkat.com wurde eingerichtet, auch eine eigene Facebook-Seite und Twitter-Account ins Leben gerufen. Mittlerweile hat er 750.000 Fans und 36.000 Follower gesammelt. Viele Fans waren so begeistert, dass sie selbst anfingen, Bilder mit Aleksandr zu verbreiten und Fotomontagen aus aktuellen Nachrichtenbildern zu kreieren. Das ist wahres Viral-Marketing!

Sicher war die Kampagne nicht billig, doch der Erfolg spricht für sich: Nach 3 Tagen hatte die Versicherung das Monatsziel für Kundenanfragen erreicht. Darüber hinaus konnte man ein Gesamtwachstum eingegangener Anfragen von 45% verbuchen, 90% mehr als in der Vergleichsperiode im Vorjahr.

Hier ein TV-Spot:

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Skandalöse LG Werbung

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Hier ein interessantes Viral des Unternehmens LG Electronics. Der Firmenname LG steht übrigens für „Lucky Goldstar“. Jeder der jemals eine SMS mit LG am Ende erhalten hat, bekam keine „lieben Grüße“ sondern wurde Opfer einer groß geplanten Marketing-Aktion. Toll! Eventuell aber etwas zu komplex um ein Viral zu werden…

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