Jun
20Facebook in der Realität
Tags : Facebook, lustig, Realität, Video
Wie absurd Facebook teilweise ist, zeigt dieses lustige Video. Im „echten Leben“ würden wir wohl kaum so offenherzig mit all den privaten Infos um uns werfen…
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Jun
20Wie absurd Facebook teilweise ist, zeigt dieses lustige Video. Im „echten Leben“ würden wir wohl kaum so offenherzig mit all den privaten Infos um uns werfen…
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Mai
18
Die Umwelt-Aktivisten haben es mit ihrer Internet-Kampagne geschafft: Aufgrund massiver Online-Proteste, die Greenpeace mithilfe des Web2.0 ins Leben rief, gibt Nestlé nach und verpflichtet sich zu umweltfreundlicherem Einkauf. Der Lebensmittelriese will bestimmte Rohstoffe für seine Produkte nur noch aus nachhaltiger Produktion kaufen. Zunächst sollten beim Einkauf von Palmöl strenge Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden, danach dann auch bei Zellstoff und Papier. Greenpeace begrüßte den angekündigten Aktionsplan von Nestlé als “streng und weitgehend”; der Konzern bewege sich damit “in die richtige Richtung”.
Nestlé hatte Mitte März nach Druck von Greenpeace bereits seine Zusammenarbeit mit dem umstrittenen indonesischen Palmölproduzenten Sinar Mas aufgekündigt. Der Umweltschutzorganisation zufolge verletzt Sinar Mas internationale Standards und indonesisches Recht, ist an Landkonflikten beteiligt und rodet wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten.
“Nestlé, give the Orang Utan a break” ist eine der erfolgreichsten Online-Kampagnen.
Die Kitkat-Kampagne gilt durch die große Beteiligung von Verbrauchern derzeit als erfolgreichster Umwelt-Protest im Social-Media-Bereich. Dem Aktions-Aufruf von Greenpeace folgten in den letzten zwei Monaten weltweit rund 250.000 Menschen mit einem Online-Protest gegen das umstrittene Palmöl für Nestlé-Produkte. 1,5 Millionen Internetnutzer haben auf ein Video geklickt, das den Zusammenhang zwischen Kitkat und der Vernichtung von Regenwald aufzeigt. 2000 Verbraucher twitterten Forderungen, die Greenpeace in Frankfurt am Main vor der Deutschland-Zentrale von Nestlé auf einer Großbild-Leinwand zeigte. Der Image-Schaden, den Nestlé dadurch davonträgt, ist enorm.
Hier eines der bekanntesten Videos von Greenpeace:
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Apr
12Der Internetkonzern 1&1 wollte mit einer neuen Kampagne den vorzüglichen Kundenservice bewerben. In einem Werbespot verspricht 1&1 Mitarbeiter Marcel D´Avis mehr Kundenzufriedenheit. Doch im Internet sorgt das Video bereits für Häme, und Persiflagen der Kampagne überfluten YouTube. Unter anderem sucht D´Avis dort per Spot eine Frau oder ihm wird gekündigt, weil er Kunden betrogen hat. Wie ein Virus verbreiten sich die Fake-Spots, und dem Internetanbieter entstand ein beträchtlicher Imageschaden. Wie reagiert man als Unternehmen in solch einer Situation? Anstatt die Filme aus dem Netz zu nehmen, versucht nun 1&1 die Persiflagen für sich zu nutzen und plant bereits einen Wettbewerb der besten Fake-Filme. Mitarbeiter D´Avis steht dem Wirbel sogar positiv gegenüber: “Wir freuen uns darüber, weil es uns zeigt, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen”. Klar…
Hier das Original:
Und hier die Persiflage:
Jan
21Ja, ja. Das Mitmach-Netz. Man sollte den Anschluss auf keinen Fall verpassen. Deshalb die Devise für Unternehmen: Social Media Präsenz zeigen, sich jung, dynamisch und witzig präsentieren, auch wenn man noch keinen klar strukturierten Plan hat. Das schönste Geschenk für die Bemühungen: Einen Viral-Hit zu landen. Doch man sollte auch bedenken, dass dieser nicht nur aufgrund positiver Meinungen entstehen kann. So das Werbevideo aus der Human Resources-Abteilung eines großen Handelskonzerns, mit dem neue Mitarbeiter rekrutiert werden sollen…
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