Xing launcht Premium-Unternehmensprofile: ab 25 Euro

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Xing kündigte an, nicht nur Nutzern, sondern auch Unternehmen kostenpflichtige Premium-Profile freizuschalten. Zwar gab es einfache Firmen-Übersichten schon vorher (bis heute über 100.000), jedoch werden diese automatisch erstellt, sobald 5 Mitarbeiter dieselbe Firma angeben, und ähneln vom Umfang her eher einem schlichten Branchenverzeichnis. Dies soll sich jetzt ändern. In der Pressemitteilung von Xing heißt es: „Potenzielle Kunden, Interessenten oder auch Bewerber finden neben Basisinformationen wie Adresse und Kontaktmöglichkeiten auch Mitarbeiterübersichten sowie interessante Statistiken auf den Unternehmensprofilen“. Dabei hat man die Auswahl zwischen zwei Angeboten: “Standard” und “Plus”. Die einfache Standarderweiterung kostet monatlich 24,90 Euro. Hierbei kann das Unternehmen eine kurze Firmenbeschreibung sowie das Firmenlogo aufnehmen. Besucher können sich außerdem die Mitarbeiterliste und die aktuellen Stellenangebote ansehen. Das Plus-Profil ist da schon etwas ausgefeilter – aber auch teurer: Für 129 Euro im Monat erhalten Firmen alle Vorteile des Standard-Accounts im individuellen Firmen-Design. Firmen-Updates (d.h. Statusmeldungen) lassen sich beliebig oft veröffentlichen, wobei Nutzer diese abonnieren können. Als einfacher User kann man sich die Liste der Abonnenten auch ansehen.

Das Premium-Plus-Paket ist wohl eher etwas für große Unternehmen, zumal es nicht sehr viele Extras im Vergleich zum Standard-Account bietet. Sollten sich jedoch viele Unternehmen für diese Profile entscheiden, könnte Burda (kaufte sich kürzlich bei Xing ein) nun doch mehr als nur „Lousy Pennys“ mit der Online-Plattform verdienen. Vielleicht ist die Statusaktualisierung auch eine Vorbereitung auf die angekündigte Einbindung von Twitter…

Die wertvollsten Marken Europas

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Das European Brand Institute in Wien präsentierte am Dienstag die Studie Eurobrand 2009, nachdem es über 3000 europäische Unternehmen in 24 Ländern bewertet hatte. Das Ergebnis: Der finnische Handyhersteller Nokia ist mit einem Wert von 35,220 Milliarden Euro die wertvollste europäische Marke. Auf Rang zwei folgt die LVMH Gruppe Moet Hennessy Louis Vuitton (32,365 Milliarden Euro) gefolgt von der belgischen Inbev-Gruppe. Letztere konnte nach ihrer Akquise der US- Marke Budweiser ihren Markenwert um 56 % auf 26,927 Milliarden Euro steigern.

Von der aktuellen Wirtschaftskrise am stärksten betroffen, sind die europäischen Finanzdienstleistungs- und Automobilmarken. Finanzdienstleistungsmarken verloren im Schnitt 24% an Markenwert, bei Autofirmen sank er um 9,6%. Am stärksten betroffen sind die britische Bankengruppe RBS (-40%) und die deutsche Allianzgruppe (-18,5 Prozent). Unter den Automarken mussten die Fiat Gruppe, Mercedes und Porsche besonders an Wert einbüßen.

Doch es gibt auch Gewinner während der Krise: Die Konsumgütermarken konnten ihren Markenwert um durchschnittlich 5,8% erhöhen. SAB Miller (+24,5%), Carlsberg (+21,5%), Nestlé (+15%) und Heineken (+14,4%) sind hier anzuführen.

Die Plätze 4 bis 10 der wertvollsten europäischen Marken sind folgendermaßen vergeben worden: 4. Vodafone (23,789 Milliarden Euro), 5. Unilever (22,829 Milliarden Euro), 6. Telefónica (22,128 Milliarden Euro), 7. Mercedes (19,392 Milliarden Euro), 8. Deutsche Telekom (19,093 Milliarden Euro), 9. BMW (18,765 Milliarden Euro) und 10. SAB Miller (18,349 Milliarden Euro).