Lebensmittel mit dem Smartphone in der U-Bahn kaufen

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Um seinen Kunden ein angenehmeres Einkaufserlebnis zu liefern und auf den engen Zeitplan arbeitsgestresster Pendler einzugehen, hat sich die Supermarktkette Home plus in Südkorea eine interessante Verkaufsstrategie einfallen lassen. Hier können Verbraucher mit ihrem Smartphone an den U-Bahnsteigen an virtuellen Regalen Lebensmittel einkaufen, während sie auf den Zug warten.

Laut Home plus ist Südkorea eines der am härtesten arbeitenden Länder der Welt, freie Zeit ist knapp, und so brachte Home plus die Geschäfte zu den Kunden, mit dem Wissen, dass viele Pendler mittlerweile Smartphones besitzen.

Die virtuellen Stores zeigen Produktbilder, die auf hellerleuchteten Reklametafeln angebracht wurden. Neben jedem Produktbild ist ein QR-Code angebracht. Scannt ein Verbraucher den Code mit seinem Handy, wird die entsprechende Ware automatisch in einen virtuellen Online-Warenkorb gelegt. Die Gesamtbestellung wird dem Kunden nach Hause gebracht, wenn dieser von der Arbeit zurück kommt.

Home plus steigerte durch diese Kampagne seine Online-Verkäufe um 130%. Über 10.000 Kunden testeten die U-Bahn-Stores, und Home plus gewann auch offline Marktanteile. Ein praktischer Service des Lebensmittelhändlers, der die Bedürfnisse der Kunden genau erkannt hat und eine kreative Verkaufsstrategie daraus entwickelte.

Hier das Video dazu:

 

IKEA lässt Kunden in Pariser U-Bahn Sofas testen

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Bevor Kunden etwas kaufen, wollen sie es natürlich testen. Am besten ohne großen Aufwand. Die Marketing-Experten von IKEA haben deshalb in der Pariser Metro nicht einfach nur Plakattafeln angemietet, sondern gleich die passenden Sitzmöbel davorgestellt. Die Fahrgäste können in den Sofas und Sesseln bequem auf den nächsten Zug warten und die Möbel währenddessen auch gleich testen. Extrem praktisch für die Kunden, aber auch sehr mutig von IKEA: Die Möbel sind ja einigen Belastungen ausgesetzt. Doch so kann man sich ebenfalls von der Qualität und Langlebigkeit der Sofas überzeugen. In Japan hatte IKEA die Möbel sogar direkt in die U-Bahnen einbauen lassen und damit für jede Menge Farbe in den Wagen gesorgt. Gelungene Tryvertising-Kampagne! Hier das Video dazu:

Beschwerde-App für Londons U-Bahnen

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Verspätete U-Bahnen sind in London keine Seltenheit. Jetzt gibt es für Nutzer der Londoner Metro eine iPhone App, mit der sie sich über die Verspätungen beschweren können und damit ihr Geld zurückerhalten. Jedes Mal wenn eine U-Bahn mehr als 15 Minuten zu spät kommt, wird den Kunden eine volle Erstattung des Fahrpreises zugesagt. Dies war zwar bisher auch so, alledings wussten es nur wenige Kunden oder sie schreckten vor dem Aufwand der Rückerstattung zurück. Dieses Problem wurde von LB Media jetzt gelöst: Innerhalb weniger Sekunden leitet die App „Tube Refund“ die Informationen an die Homepage der Londoner U-Bahn weiter, wo automatisch ein Erstattungsbeleg für den Kunden erstellt wird. Das ist echtes Service-Bewusstsein! Durchaus auch für den deutschen Nahverkehr zu empfehlen…!