Die besten Infografiken 2010

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Zum Ende des Jahres wollen wir euch die besten Infografiken von 2010 präsentieren. Von Facebooks Demographie und seinen Datenschutzpannen über SMS- und Farmville-Nutzung bis zum Einsatz von Social Media im B2B-Bereich, zeigen die 9 Infografiken wie sich unsere Online-Welt entwickelt.

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1. Twitter-Analyse zeigt Amerikas Stimmung im Zeitraffer

Forscher der Harvard Universität analysierten die Stimmungen der Twitter User über den Tag hinweg und erstellten eine Ansicht der „Stimmungsschwankungen“.

Ein Video zeigt die Veränderungen (rot = unzufrieden, grün = zufrieden):

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 2. Facebooks 500 Millionen Mitglieder

Die wachsende Facebook-Bevölkerung demographisch dargestellt nach Ländern, Alter und Wachstumsraten der einzelnen Länder.

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 3. Siegeszug der SMS

Interessante SMS-Daten und Fakten. Die Philippiner sind z.B. weltweit Nummer 1, was die Anzahl an versendeter SMS betrifft.

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 4. Facebooks Datenschutz: 6 Jahre Dauerproblematik

Die Geschichte der größten Datenschutzpannen auf Facebook in einer Grafik.

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 5. Farm Ville vs. echte Farmen

Ein Vergleich zwischen dem virtuellen Facebook-Spiel und echten Farmen. Der durchschnittliche Farmville-Spieler ist eine 43 Jahre alte Frau, der durchschnittliche Bauer ein 57 Jahre alter Mann.

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 6. Soziale Güter: Wohltätigkeit und Technik im Online-Universum

Wie veränderte sich die Spendenbereitschaft via Social Media in den letzten Jahren? Ein Vergleich mit traditionellen Offline Non-Profit Einrichtungen.

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 7. Klagen der Mobilfunkunternehmen

Wer verklagt wen innerhalb der Mobilfunk-Industrie?

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 8. Social Media Marketing im B2B Bereich

Wie nutzen B2B-Unternehmen Social Media? Welche Tools nutzen sie? Messen sie den ROI? Welche Budget-Pläne haben sie für die Zukunft?

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 9. Wie nutzt die Welt Mobiltelefone

Die Infografik zeigt die Anzahl der Mobiltelefone pro Einwohner in verschiedenen Ländern sowie Telefoniergewohnheiten der Handybesitzer. 

Toyota belohnt Tweets mit 500 Dollar Rabatt-Gutscheinen

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Wie viel ist ein Tweet wert? 500 Dollar – laut Toyotas neuester Marketing-Aktion. Der Autohersteller belohnt Kunden, die bis 3. Januar einen Toyota kaufen und darüber twittern mit einem 500 Dollar Rabatt-Gutschein.

Um an der Aktion teilzunehmen, müssen die User die Seite toyotashareathon.com besuchen und einen von Toyota vorgefertigten Tweet mithilfe einer speziellen Applikation bis 15. Dezember weiterleiten. Der Tweet lautet: “If I get my new Toyota during Toyotathon they’ll give me $500 just for this Tweet. http://buyatoyota.com @Toyota #shareathon.” Wer anschließend einen Toyota kauft, kann seinen Gutschein auf der Seite einlösen.

Ziel der Aktion ist es, die Nutzer selbst zu Werbenden zu machen. Und zwar nicht nur entschlossene Käufer, sondern auch diejenigen, die einen Kauf nur leicht in Betracht ziehen. Viele Nutzer werden am Ende keinen Wagen kaufen, twitterten aber trotzdem darüber. Und Toyota erhält Buzz im Social Web, weiß, wer ein potenzieller neuer Kunde ist und kann diesen in nächster Zeit verstärkt beobachten.

Kimberley Gardiner, Managerin für digitales Marketing und Social Media bei Toyota sagte über die Aktion: „Bei einem Angebot mit begrenzter Dauer, verbreiten Tweets und andere sozialen Medien unsere Handlungsaufforderung mit enormer Geschwindigkeit unter den Kunden.“

Toyota begrenzt allerdings die Zahl der Gutscheine auf 250 Stück pro Tag.

Studie: Twitter noch lange kein Massenmedium

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Der Kurznachrichtendienst Twitter gewinnt dieses Jahr rund 100 Millionen neue Twitterer. Eine beeindruckende Zahl. Und dennoch ergab eine Untersuchung des PEW Forschungsinstituts, dass in den USA nur 8 Prozent aller US-Onliner Twitter nutzen. Von ihnen ist wiederum nur ein knappes Viertel Heavy User und checkt die Nachrichten mehrmals täglich. Das bedeutet: nur jeder 50. Amerikaner ist ein wahrer Twitter-Junkie.

Besonders aktiv sind die 18- bis 29-Jährigen (14 % dieser Altersgruppe twittern) und ebenfalls Großstädter (11 %) und Hispanics (18 %). Insgesamt twittern mehr Frauen (10 %) als Männer (7 %). Die Hälfte der Twitter-Nutzer macht Gebrauch von der Chat-Funktion und sendet direkte Nachrichten anstatt Emails. 40 Prozent zeigen in Twitter auch Fotos und 28 Prozent Videos.

Hier die Ergebnisse der Studie im Überblick:

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Eine weitere Infografik zeigt den “Twitter-Baum” mit prominenten neuen Twitterern, die dieses Jahr hinzukamen.

Twitter bei der Stellensuche erfolgreich nutzen

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Fast 30 Prozent aller Neueinstellungen entstehen über soziale Netzwerke. Immer mehr Unternehmen suchen im Web2.0 gezielt nach Arbeitskräften und erhöhen ihre Präsenz: Auf Twitter beispielsweise sind 39 Prozent der größten deutschen Marken aktiv. Tendenz steigend. Die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme von Jobsuchenden mit den Unternehmen steigen somit, und immer mehr Jobsuchende und auch Personalchefs nutzen den Microblogging-Dienst um eine Stelle zu finden, bzw. zu besetzen. Der Schneeballeffekt des häufigen Retweetens trägt dazu bei, dass sich ein Stellenhinweis oder -gesuch schnell verbreitet.

Hier sind 6 Strategien, die man als Jobsuchender für eine erfolgreiche Stellensuche anwenden kann: 

1. Twittere wie ein Branchenexperte

Sage mir, wie du twitterst, und ich sage dir, wer du bist. Man sollte immer beachten, dass alles, was man twittert zur eigenen Online-Persönlichkeit beiträgt – positiv wie negativ. Der eigene Twitter-Stream sollte ein entsprechend professionelles Bild abgeben und den Status eines Branchenexperten unterstreichen.

Relevante Links sollten mit den Followern geteilt werden und die neuesten Branchen-News kommentiert werden. Das belegt einerseits Interesse an den neuesten Branchen-Trends, andererseits sehen potenzielle Arbeitgeber, was man liest und ob man mit diesem Wissen für die Stelle geeignet wäre.

2. Nutze Twitter-Hashtags

Ein großer Nachteil von Twitter ist, dass eine aktive gezielte Suche nach Stellen z.B. in einer bestimmten Region nicht möglich ist. Hashtags helfen, die Suche zu verfeinern. In der Liste der aktuellsten Twitter-Trends hat es der Begriff „Jobs“ im Dezember 2009 bereits an Position 17 geschafft und liegt damit vor Themen wie „StudiVZ“ oder „Weihnachten“.

Man findet viele allgemeine Informationen und Job-Listen durch Hashtags wie #jobs, #jobsuche oder #stellenangebot. Um die Trefferliste zu verfeinern, sollten jedoch zusätzliche eingrenzende Hashtags verwendet werden, wie etwa: #Vertrieb, #Berater und #Stadtname.

Ebenfalls interessant sind Branchenkonferenzen – meist haben sie einen eigenen Hashtag. Nähert sich solch eine Konferenz, sollte man deren Hashtag einbauen, um von den Teilnehmenden gefunden zu werden, egal ob man teilnimmt oder nicht. So hat man die Chance, sein Netzwerk zu vergrößern.

Zusätzlich kann man Twitter-Accounts folgen, die regelmäßig Jobangebote veröffentlichen. So veröffentlicht die Stellenbörse Monster regelmäßig die neuesten Stellenangebote aus dem Bereich PR auf PRJobsDE. Weitere Listen des offiziellen Twitterkanals MonsterDE sind: jobs-sales, jobs-im-marketing, jobs-im-projektmanagment, jobs-in-muenchen, jobs-in-frankfurt.

Natürlich kann man ebenfalls direkt einem Unternehmen folgen, für das man gerne arbeiten möchte. Oft gibt es dort auch Hinweise auf Jobmessen.

3. Vernetze dich mit Personalchefs und Angestellten

Auf der Jobsuche sollte man sich ebenfalls über das Unternehmen informieren um herauszufinden, wer dort arbeitet und wer für die Einstellungen zuständig ist. Hat man erst einmal die Verbindung zu den entsprechenden Personen hergestellt, ist es auch wahrscheinlich, dass das Unternehmen bei einer neuen Stellenausschreibung direkt auf einen zukommt. 

4. Baue ein starkes Netzwerk auf

Oft berichten Menschen, die über Twitter einen Job gefunden haben: „Ich habe eigentlich gar keine neue Stelle gesucht.“ Bei Twitter ist Netzwerken gefragt, um dessen volles Potenzial ausschöpfen zu können. So wird man oft eher von den Möglichkeiten gefunden, als dass man sie aktiv sucht. Das persönliche Netzwerk versorgt den Nutzer mit relevanten Nachrichten nach dem Serendipity-Prinzip, d.h. zufällig. 

5. Starte eine Bewerbungs-Kampagne

Ein kleiner Trick könnte ebenfalls helfen, von den Unternehmen gefunden zu werden: Da sich viele Firmen regelmäßig selbst monitoren, könnte man deren Schlagworte in sein Jobgesuch einbauen, um in den Suchergebnissen weit oben zu landen und damit Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Natürlich darf der Link auf den eigenen Online-CV nicht fehlen.

6. TwitJobSearch

TwitJobSearch ist eine Job-Suchmaschine, die in erster Linie auf Twitter gepostete Stellenangebote (aber auch jene anderer Social Networks wie beispielsweise Facebook) durchforstet und ständig aktualisiert. Die Anmeldung ist relativ einfach: Man erlaubt TwitJobSearch den Zugriff auf den eigenen Twitter-Account und die Daten werden automatisch rübergesogen. Danach muss nur noch das Profil mit allen nötigen Daten (auch von anderen Seiten wie etwa LinkedIn) ergänzt werden. Anschließend kann der User weltweit nach Jobs suchen oder selbst Jobangebote posten. TwitJobSearch macht sich bei der Anzeige der getwitterten Angebote Google Maps zunutze und zeigt die Standorte der Angebote auf einer Karte an.

Fazit:

Die Bedeutung von Twitter bei der Stellensuche wird noch zunehmen, gerade bei der jungen, internetaffinen Zielgruppe. Doch auch hier gilt: Das Instrument für die Stellensuche muss zu demjenigen passen, der damit spielen will.

Produkte kaufen und mit Tweets bezahlen

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Traditionelles Marketing kann in vielen Aspekten dem Werben via Social Media nicht mehr das Wasser reichen. Sei es der Kostenfaktor, die Reichweite oder die Möglichkeit zum direkten Kundendialog. Gerade der Virale-Faktor macht Social Media Marketing so attraktiv.

Diesen Netzwerk-Effekt für Unternehmen nutzbar zu machen, hat sich die Plattform Pay with a Tweet vorgenommen. Hier verkaufen Anbieter ihre Inhalte oder Waren nicht für Geld sondern für einen Tweet.

Pay with a Tweet beschreibt sich selbst als „das erste soziale Zahlungssystem, bei dem Menschen mit dem Wert ihres Netzwerks bezahlen“. Anders ausgedrückt: Anstatt die Inhalte im Netz mit Geld zu bezahlen, erzählen die Käufer ihren Freunden auf Twitter darüber.

Wer als Anbieter seine Inhalte mit Pay with a Tweet verbreiten möchte, meldet sich einfach bei dem Dienst an, gibt seine Download-URL an, den von den „Käufern“ zu verbreitenden Tweet und einen Link zur eigenen Homepage an. Die Käufer folgen anschließend einem sogenannten „forced viral“-Modell um das betreffende Produkt in ihrem Netzwerk zu verbreiten.

Eine interessante Art, Twitter für die Produktwerbung zu nutzen und eine Alternative zu Twitters eigenen Promoted Tweets.

Porsche verewigt Namen seiner Facebook-Fans auf Sonder-Modell

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Porsche hat auf Facebook eine große Fangemeinde. Der Luxuswagen-Hersteller wollte mit einer besonderen Aktion seine Community noch weiter vergrößern und bot den Fans ein interessantes Incentive: Wenn Porsches Facebook-Seite die Hürde von 1 Million Fans überschreitet (was vor etwa einer Woche geschehen ist), werden die Namen der Fans, die sich über das Soziale Netzwerk angemeldet haben, in ein besonderes Porsche-Modell eingeritzt werden. Dieses personalisierte Modell kann dann im Porsche-Museum in Stuttgart ab Februar 2011 bewundert werden. Die Anmeldung (exklusiv auf Facebook) ist noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres möglich. Aktuell haben sich 3.800 Fans einen Platz auf dem Wagen gesichert.

Dieses „Social-Media-Modell“ wird wohl nicht das schönste werden, doch sicherlich eines, das viele Kunden an die Marke bindet.

Interessant ist ebenfalls, dass Porsche anscheinend auf Facebook sehr viel Wert legt, aber gerade mal 3.411 Follower auf seinem Twitter-Kanal gesammelt hat.