Twitter will Werbung im Stream verbieten

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Twitter kündigte an, jegliche durch Dritte verbreitete Werbung in der Timeline zu verbieten. Damit könnte einigen Startups die Geschäftsgrundlage entzogen werden. Denn sehr häufig finden sich im Stream einer Twitter-Seite eingefügte bezahlte Werbe-Tweets. Bis heute war das problemlos möglich. Doch Twitter möchte nun seinen Nutzern „mehr Respekt“ entgegenbringen und einen „größeren Mehrwert“ bieten. Werbung im Stream soll verboten werden, am Rand der Streams jedoch nach wie vor durch Bannerwerbung möglich sein. Das heißt, Twitter konzentriert sich nur auf die Seiten und Dienstleister, welche den Werbeplatz zwischen ihren Tweets verkaufen. Erzielt der Service keine Einnahmen mit dieser Art von Werbung oder nutzt andere Mittel (wie beispielsweise Abonnements) ist das erlaubt und kostenfrei. Zahlungen an Twitter müssen geleistet werden „in cases where Twitter content is the basis (in whole or in part) of the advertising sale.” Über die Höhe der Gebühr ist man sich bei Twitter allerdings noch nicht einig.

Twitter Infografik

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Für Zahlenfans gibt es nun eine aktuelle Infografik mit allen interessanten Daten zu Twitter. Durch die sehr übersichtliche Gestaltung findet man schnell alle Infos rund um den Microblogging-Dienst. So erfährt man zum Beispiel, dass Donnerstag und Freitag die aktivsten Twitter-Tage sind, oder Twitter selbst nur 175 Angestellte hat. Danke dafür an Website-Monitoring.

Zur Infografik hier klicken:

Telekom baut Twitter zum Servicekanal aus

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Es könnte zu einem branchenübergreifenden Signal werden. Die Telekom baut Twitter zum Servicekanal aus. Unter Telekom_hilft bietet der Telekommunikationsanbieter seit gestern den Kunden ausdrücklich Support an. Bislang hatte die Telekom bei Twitter verschiedene Accounts vor allem für Promotion und Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Nun bietet ein Service-Team via Twitter auch Kundendienst an. “In der festen Überzeugung, dass Service mit 140 Zeichen geht”, heißt es dazu im Profil.
 
Der Schritt dürfte im Hintergrund eine Menge Arbeit erfordern. Immerhin können sich via Twitter sowohl Privat- als auch Geschäftskunden an den Konzern wenden, ohne dass auf Anhieb eine Zuordnung möglich ist. Hinzu kommt: Mit der Zusammenführung von Festnetz und Mobilfunk unter dem Prokjektnamen One Company können in 140 Zeichen Anfragen aus allen Bereichen über den Mikrobloggingdienst auf den Konzern hereinbrechen. Gleich sieben Mitarbeiter twittern denn auch in dem neuen Servicekanal, was allerdings zu wenig sein könnte.
 
Der Aufwand bei der Feedback-Abwicklung und die Erwartungen an die Echtzeit-Kommunikation dürften Gründe dafür sein, dass andere Großkonzerne ihre Twitter-Aktivitäten bislang bewusst nicht als Servicekanal für Kundenanfragen hervorheben.  So billigt beispielsweise Hubert Frach, Vice President Marketing bei Lufthansa, dem Account @Lufthansa_de nur eine Scharnierfunktion zu. “Wir bemühen uns um Feedback. Aber als Servicekanal ist der Account nicht gedacht.”
  
Den Telekom-Service bei Twitter gibt es vorerst auch nicht rund um die Uhr, sondern nur montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr. Auch werden die Nutzer gebeten, keine personenbezogenen Daten zu posten. Für den Datenaustausch – und wohl auch für kompliziertere Fälle – gibt es dann eine E-Mail für die weitere Bearbeitung. 140 Zeichen dürften also doch nicht immer ausreichen. Immerhin: Das neue Angebot wird im Web schnell verbreitet und genutzt. Telekom hilft hat nach einem Tag bereits über 1000 Follower.

Twitter wieder auf Kurs: 18 % Zuwachs in Deutschland

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Kurznachrichtendienst Twitter hat sich nach dem Herbst-Tief wieder erholt. Im Februar stieg die Zahl der Besucher in Deutschland um 18 Prozent gegenüber Januar auf 2,55 Millionen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Seit Dezember stieg die Zahl der Besucher um 40 Prozent, seit April 2009 um gut 160 Prozent. Wichtig für das Geschäftsmodell Twitter ist auch die gestiegene Verweildauer auf der Seite – denn so lässt sich eben Werbung verkaufen.

Leider wird das große Potential des Microblogging-Dienstes nicht wirklich genutzt. Twitter ist vom Aufbau her das ideale Dialoginstrument, wird aber eher rezeptiv als Informationsquelle verstanden: In Amerika sind drei Viertel aller Twitter User passive Leser, in Deutschland sogar 90 Prozent.

10 typische Twitter-Fehler von Unternehmen

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Unternehmen, die Social Media für sich entdecken, sehen Twitter oft als einfachen Bestandteil ihres Plans an: Account einrichten und los geht’s. Leider ist das Ganze doch nicht so simpel, da einige Gefahren lauern. Diese Anfängerfehler sollte man versuchen zu vermeiden:

1. Wenig oder gar nichts tun

Geschätzte 25 bis 30 Prozent aller Twitter Accounts sind leer oder nach ein paar Tweets verlassen. Natürlich zieht das weder Interesse auf sich noch hinterlässt es einen guten Eindruck beim Kunden.

2. Verzweifelt folgen

Folgt man hunderten von Leuten, wird selbst aber nur von ein paar wenigen gefolgt, macht das einen etwas verzweifelten Eindruck. Die Strategie lautet warten und die Zahl der Accounts, denen man folgt, nie 10 Prozent höher werden lassen, als die Menge der Accounts, die einem selbst folgen.

3. Zu viel tweeten

Damit kann man sehr schnell seine Follower verlieren. 2 bis 3 Mal am Tag reicht zunächst, wobei man nach und nach austesten kann, welche Tweets weitergeleitet werden und wie viel.

4. Hauptsächlich Werbung in eigener Sache

Das sollte man vermeiden. Die Follower wollen einen Mehrwert, weshalb man nur auf direktes Nachfragen seine Firma oder angebotene Services erwähnen sollte.

5. Keine Verbindung herstellen

Es mag verführerisch sein, Monologe zu halten. Doch Twitter ist ein Dialog-Medium und sollte entsprechend genutzt werden: Auf Fragen eingehen, Interesse zeigen und auf “@” Nachrichten schnell (oder zumindest innerhalb eines Tages) antworten. 

6. Keine Hilfe anbieten

Problemlöser sind bei Twitter gern gesehen. Dies kann auch manchmal mithilfe eines guten Retwees geschehen 

7. Privates und Geschäftliches mischen

Der Mix aus persönlichen und Unternehmens-Tweets kann bei etablierten Accounts funktionieren. Für den Anfang sollte man jedoch auf private Tweets verzichten und sich professionell geben.

8. Unpersönliche Benutzerbilder

Natürlich ist der Name und das Logo des Unternehmens wichtig, doch wie bei allen Social Media Plattformen geht es um Menschen. Deshalb sollte man ein Avatar wählen, der die Menschen in der Firma widerspiegelt und nicht den Firmennamen.

9. Hintergrund verschwenden

Twitter bietet um den klassischen Stream herum jede Menge Platz, den man nicht verschwenden sollte. Mitarbeiter und Unternehmensziele können hier gezeigt werden. Auch Kontaktinformationen wie Email, Telefonnummer oder weitere Social Media Accounts sind nützlich.

10. Keine regelmäßigen Abrufe

Hat man erstmal ein Twitter-Profil eingerichtet, sollte die Pflege zur Routine werden. Ein bis zweimal mindestens sollte man sich damit befassen, um den Followern einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten und auf die Kunden eingehen zu können.

Viral der Woche: kostenlose BMW Werbung dank Ashton Kutcher

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Dank eines Tweets von Promi Ashton Kutcher bekommt BMW nun kostenlose Werbung. Ashtons Twitter-Account @aplusk zählt stolze 4,5 Millionen Follower. In seinem Tweet, in dem er versichert, nicht von BMW bezahlt worden zu sein, verweist er begeistert auf ein YouTube Video. Den Autohersteller wird´s freuen: Innerhalb von 4 Tagen sahen sich mehr als 600.000 Nutzer den Spot an.