Digitaler Post-it

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Auch aus einer hochtechnisierten Welt sind Notizen nicht weg zu denken. Einkaufszettel, „Schatz, ich komm heute später nach hause“ oder auch einfach nur kleine Grüße werden meist auf kleine Zettelchen gekritzelt und dahin gepappt, wo der Empfänger sie mit großer Wahrscheinlichkeit findet. Mit dem neuen „Digital Video Memo Magnet“ kann man selbst dies nun digital erledigen. Das kleine Kästchen kann mit einem Magnet z.B. am Kühlschrank befestigt oder in die Tasche gesteckt werden und speichert eine Videonachricht von maximal 30 Sekunden Länge. Die Bedienung ist simpel: Man drückt die Aufnahmetaste und spricht seine Nachricht in die Kamera. Es kann immer nur eine Nachricht gespeichert werden, ein Suchen nach neuen Nachrichten ist also gar nicht nötig. Wurde eine neue Videobotschaft aufgenommen, blinkt sofort ein kleines Lämpchen, so dass der Empfänger auch gleich darauf aufmerksam wird.

Für den Großeinkauf oder langatmige Liebeserklärungen ist die Speicherkapazität des digitalen Post-it natürlich viel zu klein. Aber für wirklich persönliche Grüße, Aufmunterungen und Erinnerungen eine witzige Idee und den Preis von 35,00 € wert.

Die Zukunft ist da: Apples iPad

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Gestern Abend enthüllte Apple Chef Steve Jobs seine neueste Kreation: das iPad. Es ist eine Mischung aus Smartphone und Laptop, zeitschriftengroß, 750 Gramm leicht und ohne Tastatur. Der W-Lan unterstützte Computer vereint die Vorzüge aus Print- und Onlinewelt: Er funktioniert als E-Reader mit Farbe für digitale Zeitungen, Zeitschrften und Bücher, ist ausgestattet mit Büro-Software für Emails, Fotos, Musik, Videos und sämtliche 140.000 iPhone Apps. Ab März wird die Wunder-Elektrotafel weltweit verfügbar sein und zwischen 499 und 829 Dollar kosten. Die UMTS Version soll ab April in den USA ausgeliefert werden.

So wird das Internet zu unserem ständigen Begleiter. Statt in der U-Bahn die Vortags gedruckte Zeitung zu lesen, halten wir nun alle Echtzeit-Informationen direkt in unseren Händen. Allerdings hat auch dieses ultimative Medienkontrollgerät seine Grenzen: Da es in erster Linie für das Konsumieren von Medien gedacht ist, fehlt ihm eine Telefonier-Funktion, Kamera oder USB-Buchsen.

Ob das Gerät tatsächlich eine neue Ära des Medienkonsums einleitet, bleibt schon allein auf Grund des Preises abzuwarten. Hier Steve Jobs bei seiner gestrigen Vorstellung des Apple Tablets: