Mütter informieren sich im Social Web

Tags : , , , , , ,

Händler und Discounter, die Mütter erreichen wollen, sollten ihr Augenmerk auf Social Media richten. Denn Frauen mit Kindern sind im Web 2.0 extrem aktiv und nutzen dessen Werbeangebote stärker als der Durchschnitt. Über 60% der US-Mütter tummeln sich auf Facebook, 42% auf MySpace und 18,5% haben einen eigenen Twitter-Account. Der durchschnittliche US-Erwachsene kommt entsprechend auf nur 50,2% (Facebook), 34,4% (MySpace) und 15% (Twitter). Auf diesen Plattformen werden Produkte gelobt, empfohlen oder verdammt. Hier sollten Marken deshalb auf einen guten Ruf achten. Mütter sind auch sehr aktive Bloggerinnen: 15,3% schreiben einen eigenen Blog, so die US-Marketing-Vereinigung RAMA.

Die einflussreichsten Kundenbindungsinstrumente bei Müttern sind Warenproben, gefolgt von Coupons und Kundenkarten. Die gemachten Produkterfahrungen werden auch sofort weitergegeben: Über 97% teilen ihre Erfahrungen anderen mit. Neun von Zehn Mütter informieren sich regelmäßig vor dem Kauf eines Produkts oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung.

Wie wichtig Social Media mittlerweile für Mütter geworden ist, zeigt eine Studie von ShesConnected Multimedia. Demnach würden 36% der befragten Frauen eher auf Schokolade, ihre Prada-Schuhe oder ihre Schwiegermutter verzichten (ist letzteres wirklich ein Opfer?), als ihre Online Community zu verlassen.

Die Zukunft des sozialen Netzes in 5 Epochen

Tags : , , , , , ,

Soziale Netzwerke werden bald schon die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen bestimmen. Dieser Meinung ist Jeremiah Owyang, Autor der Studie „The Future oft the Social Web“, welche von Forrester Research veröffentlicht wurde. Der Macht-Shift in Richtung Verbraucher, der sogenannte Groundswell, wird in einem rasanten Tempo zunehmen. Unternehmen sollten dieses Phänomen nicht als Bedrohung sehen, sondern als Chance – vorausgesetzt sie wissen um die Geschehnisse im Netz und passen ihre Strategie an. Owyang fasst die Entwicklung des sozialen Netzes in 5 Epochen zusammen:

  1. Epoche der sozialen Beziehungen:  Seit Mitte der 1990er Jahre tummeln sich die Menschen im Netz um Kontakte zu Freunden zu pflegen und Informationen auszutauschen.
  2. Epoche der sozialen Funktionalität: Heutzutage sind soziale Netzwerke viel mehr als nur Freundschaftsnetzwerke. Sie sind soziale interaktive „Anwendungen“. Allerdings haben wir auf  den verschiedenen Web-Seiten unterschiedliche Identitäten.
  3. Epoche der sozialen Kolonialisierung: Bis Ende 2009 werden Technologien wie z.B. Facebook Connect und OpenID damit anfangen, die Grenzen zwischen den einzelnen Netzwerken aufzubrechen.
  4. Epoche des sozialen Kontextes: Bis Ende 2010 werden die ersten Web-Seiten unsere Identitäten und sozialen Beziehungsnetzwerke automatisch erkennen und uns dazu maßgeschneiderte Online-Erlebnisse liefern. Soziale Netzwerke werden zum Startpunkt jeder Netz-Erfahrung.
  5. Epoche des sozialen Kommerz: In ca. 2 Jahren werden Communitys Produkte und Dienstleistungen definieren – stärker als Unternehmens-Webseiten oder CRM-Systeme. Die Innovationen kommen aus den sozialen Netzwerken.

Diese Epochen laufen nicht nacheinander ab, sondern überlappen sich, wobei die sozialen Netze diese Phasen viel schneller durchlaufen, als dass Unternehmen diesen folgen können. Letzten Endes werden die Marken gewinnen, die es schaffen unsere Identitäten mit passenden und populären Inhalten zu bedienen.

Was tun als Unternehmen?

  1. Nicht zögern: Wir erleben bereits den Anfang der 4. Phase. Marken sollten diesen Phasen in ihrer kurzfristigen Planung Rechnung tragen.
  2. Bereite dich auf Transparenz vor: Kunden berichten über jede Webseite und jedes Produkt – was potentielle neue Kunden stärker beeinflusst als die Infos, die das Unternehmen herausgibt.
  3. Suche Kontakt zu den Befürworten deiner Marke:  Diese sollten verstärkt Beachtung finden, da sie glaubhafter als das Unternehmen sind und die Marke gegen Kritiker in der Community verteidigen.
  4. Entwickle deine Unternehmenssysteme weiter: Zusätzlich zum gegenwärtigen CRM-System, können soziale Netzwerke zur Quelle von Konsumenten-Informationen und Lead Generierung werden. CMS-Systeme müssen soziale Features übernehmen.
  5. Fragmentiere die Webseite des Unternehmens: Im radikalsten Zukunftsbild wird der Inhalt den Weg zum Verbraucher finden müssen, nicht andersherum. Die Webseite sollte deshalb in Fragmenten aufgebaut werden, und diese sollten sich dann im sozialen Web verteilen können. Die wichtigsten Infos sollten frei  im Netz “herumschwirren” und sich unter den Communitys ausbreiten.

Was Soziale Netzwerke über die Persönlichkeit verraten

Tags : , , , , , , ,

Dass Soziale Netzwerke als Data Mining Quelle herangezogen werden, ist nicht neu. So gibt der Einzelne meist auch Acht, welche Inhalte er ins Netz stellt, veröffentlicht und welche nicht. Doch es ist nicht einfach nur der Inhalt der Daten, der uns „verrät“, es ist unsere Vernetzung innerhalb des Netzwerkes, welche uns für Marktforscher interessant macht. Denn daraus lassen sich Rückschlüsse auf unsere Persönlichkeit und unsere Rolle innerhalb dieser Gruppen ziehen. Gemäß dem Motto: „Sage mir, wer deine Freunde sind, und ich sage dir, wer du bist.“ Netzwerk Verbindungen III

Eine Studie der Wirtschafts-wissenschaftler Jan Kratzer und Christopher Lettl zeigte, dass sich zwei bestimmte Persönlichkeitstypen anhand ihrer Vernetzung klar identifizieren lassen: „Meinungsmacher“ und „Anführer“. Gerade für Werbetreibende natürlich hoch interessante Gruppen. „Anführer sind diejenigen, die mit vielen verschiedenen Gruppen vernetzt sind, dadurch diverse Informationen erhalten und verschiedenen Einflüssen ausgesetzt sind. Sie werden durch diese Brückenfunktion eher zum „lead user“ und Vorreiter neuer Ideen. „Meinungsmacher“ hingegen sind nur innerhalb einer bestimmten Gruppe vernetzt, in dieser dafür sehr stark und mit vielen direkten Beziehungen. Sie sind der Knotenpunkt, der die Haltung der Gruppe extrem beeinflusst. Ist der Meinungsmacher einer Marke gegenüber positiv eingestellt, so ist es wahrscheinlich auch die ganze Peer Group. Hinzu kommt, dass Empfehlungen von Freunden im Netz viel mehr Vertrauen genießen, als jede Werbung. Ist der „Anführer“ somit der Entdecker der Trends, werden sie vom „Meinungsmacher“ für die Massen interessant gemacht. Dass sich Marktforscher für diese Network-Infos interessieren, ist keine Überraschung. Dass Facebook jedoch persönliche Daten selbstverständlich ca. 10 bis 20 Mal am Tag weitergibt, schon eher. Zwar nur auf staatliche Anfragen hin, ist aber dennoch beunruhigend, dass Kontaktinfos, Mini-Feed, Freunde und Nachrichten preisgegeben werden können. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der Daten ins Web stellt und sich vernetzt.

Yahoo integriert Facebook

Tags : , , , ,

Via Facebook Connect sollen künftig Neuigkeiten aus dem Freundesnetzwerk Facebook auch in Yahoo Mail, Yahoo News, Yahoo Sports und Yahoo Finance einsehbar sein. Nutzer sehen so direkt auf Yahoo, was ihre Freunde auf Facebook anstellen. Die neue Integration soll in der ersten Jahreshälfte 2010 beginnen. Yahoo will mit dieser Verknüpfung auch Nutzer von Facebook zu sich locken, was eine gute Quelle wäre: Facebook gab kürzlich bekannt, dass es nun 350 Mio. User hat, mit einem Zuwachs von 50 Mio. Nutzern allein in den letzten zweieinhalb Monaten. Der Informationsaustausch in die andere Richtung funktioniert bereits seit einiger Zeit: Facebook-Nutzer können Inhalte von Yahoo auf Facebook verbreiten. Nun soll der Austausch in beide Richtungen möglich werden, und der Trend der allumfassenden Verknüpfung setzt sich weiter fort. Bei Facebook Connect benutzt man seine Facebook ID und verbindet sich mit anderen Nicht-Facebook-Seiten. Wenn man will, kann man dann die Interaktionen, die man auf dieser anderen Seite hatte (z.B. einen hinterlassenen Kommentar) zurück auf Facebook schicken lassen und sie somit allen Freunden mitteilen.

Facebook Connect entwickelt sich nach und nach zu einem mächtigen Tool, das Facebook seinem Traum immer näher bringt, eine einzige Facebook Identität für all unsere Netzaktivitäten zu kreieren. Durch Yahoo bekommt Facebook noch mehr Daten über den User, kann ihm damit weitere Infos präsentieren, die ihn interessieren könnten, sodass der Anreiz, sich außerhalb des Facebook-Systems zu bewegen (z.B. auf Google) immer kleiner wird.

Das perfekte Auto dank Social Networking

Tags : , , ,

Der Trend, sich vor Kaufentscheidungen im Internet zu informieren und auf Empfehlungen anderer User zu verlassen zeigt sich an der neuen Auto-Webseite Honk. Die „Soziale Plattform für Autokäufer“ lässt User Autos bewerten, über ihre Erfahrungen berichten und Kaufpreise angeben. Dabei arbeitet die amerikanische Seite mit Facebook und MySpace zusammen: Ab nächster Woche kann man Meinungen von Facebook durch die App „Cars I’ve Owned“ direkt auf Honk posten. Herzstück von Honk ist seine „Empfehlungsmaschine“: Man gibt Alter, Geschlecht, Lebensphase oder Hobbys an, ob man ein gebrauchtes oder neues Auto sucht und welchen Preis man für das Auto zahlen würde. Honk ermittelt anschließend das passende Auto für dich in deiner Nähe und liefert Händlerangaben zum sofortigen Kauf gleich mit dazu. Damit der Händler dir keinen überteuerten Wagen verkauft, werden ebenfalls die Preise angezeigt, die in deiner Region für das Auto gezahlt wurden.

Frauen dominieren im Social Web

Tags : , ,

das social female webSocial Web – das Female Web: Die Mehrheit der Nutzer von Sozialen Netzwerken im Internet ist weiblich. Dies belegt eine demographische Studie von Brian Solis: Mit Hilfe des Online-Tools Google Ad Planner wertete er verschiedene Online Communities aus. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass Frauen im Allgemeinen als sozialer und geselliger gelten als Männer, was sich ebenfalls online widerspiegelt. Dieser Faktor ist sicherlich auch für eventuelle Werbekampagnen auf entsprechenden Seiten interessant…