Schon seit längerem wartete die Online-Welt darauf, jetzt ist Twitters offizielles Analyse-Produkt „Twitter Analytics“ endlich da. Damit haben Nutzer nun die Möglichkeit, verschiedenste Daten ihres Accounts zu sehen, wobei der Fokus auf der Verbreitung von Tweets und das daraus folgende Feedback der User liegt. Zum Beispiel sieht man: Welche Tweets sind die erfolgreichsten? Aufgrund welcher Tweets kündigten Nutzer ihre Followerschaft? Wer sind die einflussreichsten Nutzer, die auf meine Tweets antworten oder einen Retweet auslösen?
In den Bildern unten (gefunden bei Mashable.com) sind einige Analysen dargestellt. Eine Timeline zeigt die Interaktionen an. Tweets können ebenfalls nach den Kategorien „beste Tweets“, „gute Tweets“ und „alle Tweets“ gefiltert werden. Auch eine Überwachung der Promoted Tweets ist vorhanden und zeigt die Anzahl der generierten Impressionen an.
Dies bringt einige Drittanbieter, die gebührenpflichtige Analyse-Tools bereits anbieten, in Bedrängnis, denn der Dienst soll kostenlos sein. Vorerst kann der Dienst jedoch nur mit Einladung getestet werden, soll aber Ende des Jahres für alle Nutzer verfügbar sein.

Dass Spaß und Spiel die Menschen motiviert, ist bekannt. Der Gaming-Trend hält mittlerweile auch in Unternehmen Einzug, die damit gezielt Anreize setzen, um die Mitarbeiter zu motivieren. Ein neuer Web-basierter Service hilft nun Sales-Manager ihre Mitarbeiter mit Belohnungen zu mehr Leistung zu bewegen.
Deal Machine ist ein finnisches Web-Tool, das hilft, Unternehmensziele mit Belohnungen umzusetzen. Gerade im Sales-Bereich sind viele Job-Komponenten vergleichbar mit denen eines Spiels: Zielstellungen, Erfolge und erreichte Prämien. Deal Machine überträgt nun dieses Spiele-Modell auf den Sales-Bereich, um Mitarbeiter für jede Leistung, die sie in Richtung Zielerfüllung erbringen, zu belohnen. Die Vertriebs-Manager setzen zunächst die Regeln für die Mitarbeiter fest und passen gegebenenfalls diese Regeln weiter an um den Focus des Teams zu lenken. Dabei wird von der Seite automatisch ein Echtzeit-Anzeige erstellt, die dem Management sofort Feedback über ihre Mitarbeiter bereitstellt – in Form von Analysen – und auch den Mitarbeitern anzeigt, wer gerade gewinnt. Dadurch wird ebenfalls eine effizientere Arbeitsweise generiert.
Der Service ist zunächst 30 Tage kostenlos nutzbar und danach für 2 Nutzer gratis. Für 3 Nutzer beträgt die monatliche Gebühr 19 Euro, für bis zu 10 Nutzer 49 Euro und für bis zu 25 Nutzer 99 Euro. Wer andere Unternehmen anwirbt, erhält weitere Gratis-Nutzungszeit.
Eine interessante Idee, die Unternehmensabläufe mit Spiele-Elementen effizienter und spaßbringender zu gestalten.
Ford will Drittentwicklern ermöglichen, Anwendungen für das Bordsystem zu programmieren. Damit können Fahrer die Elektronik in ihrem Wagen upgraden, fast ebenso einfach, wie dies mit den Applikationen fürs iPhone möglich ist. Fords Bordcomputer-System Sync soll in Kürze durch ein Software Development Kit (SDK) erweitert werden, mit dem Drittentwickler eigene Apps programmieren können. Ziel ist die Kombination von Navigation und Social Media. Der Bordcomputer bietet jetzt schon Internet-Service und GPS, was die Basis für eine Vielzahl an möglichen nützlichen Apps sein wird. So könnte Sync beispielsweise das bestbewertete Café in der Nähe finden, den Lieblings-Internet-Radiosender spielen oder den neuesten Facebook Status vorlesen. Das in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelte System Sync findet in Amerika großen Anklang: 32% der Ford-Kunden geben es als Hauptgrund für ihren Kauf an. Im Januar 2010 stellt Ford das Entwickler Kit auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas vor.