5 Beispiele genialer Guerilla Marketing-Kampagnen

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Guerilla Marketing. Das ist Marketing, das jeder versteht, einfach durchzuführen und extrem kostengünstig ist. In einer Zeit, in der Konsumenten immun gegen teure und großangelegte Werbeaktionen geworden sind, birgt gerade diese kreative Methode enormes Potenzial.

Hier eine Auswahl an Guerilla Marketing-Aktionen, die mit geringen Kosten und wenig Aufwand den Marken einen großen Erfolg bescherten – vor Ort und online durch Weiterleitung der Videos auf YouTube.

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1. Absolut Vodka

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Die Macher dieser Aktion hatten eine einfache wie geniale Idee: Sie platzieren auf dem Rollband einer Gepäckausgabe am Flughafen eine „verlockende“ Kiste. Die Kiste wurde vor den Augen aller wartenden Reisenden auf dem Band befördert. Sie war offen, enthielt eine Wodka-Flasche mit der Aufschrift „Versuchung“. Clever: Die Langeweile während des Wartens wurde für Aufmerksamkeit genutzt und jeder Reisende dachte wohl kurz daran, die herrenlose Kiste einfach mitzunehmen.

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2. Ikea

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Der schwedische Möbelhersteller platzierte 5 Tage lang in der Innenstadt von Manhattan seine Möbel an verschiedensten Orten. An Bushaltestellen, U-Bahnen oder auf dem Gehweg fanden die Passanten Sofas, Kochhandschuhe, Tische oder Hundenäpfe vor. Sehen die Menschen diese alltäglichen Gegenstände an unerwarteten Orten, wird einerseits die Aufmerksamkeit darauf gelenkt und man erhält zusätzlich die Möglichkeit die Waren direkt zu testen.

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3. Sixt

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Der Autovermieter installierte 5 extrem leistungsfähige WLAN-Netze am Hamburger Flughafen. Jedes Netzwerk erhielt als Namen einen Werbeslogan von Sixt. Wer sich also am Flughafen einloggen wollte, las automatisch die Botschaft und bei einem Klick auf das Netzwerk bekam er weiter Infos zu den Angeboten von Sixt. Eine schlaue Idee um an einem Ort mit starker Konkurrenz auf sich aufmerksam zu machen. Zusätzlich erhält die richtige Zielgruppe das Angebot, denn es loggen sich hauptsächlich Geschäftspersonen ein.

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4. VrijVerzekerd.nl

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Diese holländische Online-Autoversicherung schockte zunächst Besitzer teurer Autos durch Aufkleber an ihrem Wagen, die aussahen wie ein Kratzer. Bei näherem Hinsehen entpuppte der Kratzer sich jedoch als Werbeaufkleber der Versicherung. Videos der in die Irre geführten Autobesitzer wurden online gestellt und zu Virals. Die Zuschauer konnten sich zusätzlich die Sticker nach Hause zuschicken lassen um ihren Freunden einen Streich zu spielen. Nach zwei Tagen waren alle Sticker versandt und die Versicherung bekam starke Presse durch die Blogosphäre. Die ganze Kampagne kostete weniger als 1.000 Dollar.

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5. Lee

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Anlässlich einer Store-Eröffnung kleidete der Jeanshersteller im wahrsten Sinne des Wortes Paris neu ein.

Sixt nimmt sich Street View vor

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Der jüngste Werbecoup von Sixt spielt kreativ mit aktuellen Themen. Sixt greift in seiner Anzeige gleich zwei Unternehmen auf, die gerade in der Kritik stehen: Googles Geo-Dienst Street View und Autohersteller Opel.

In der Anzeige zeigt Sixt einen Opel, auf dem eine ähnliche Kamera angebracht ist, wie auf jenen Autos, mit denen der Internetdienst Google vor einiger Zeit Deutschlands Straßen aufgenommen hat. “Schauen Sie sich Deutschland doch lieber selbst an”, lautet der Slogan.

Googles Geo-Dienst ist umstritten, weil dank Street View zum Beispiel Häuser und Menschen detailgenau im Internet zu sehen sind. Am Dienstag hat Google eine Internetseite freigeschaltet, über die Bürger Widerspruch gegen die Online-Abbildung ihres Hauses einlegen können.

Auch Opel steht derzeit im negativen Rampenlicht: Am Dienstag wurde bekannt, dass die Wettbewerbszentrale den Autobauer wegen seiner Werbung zur angeblich lebenslangen Garantie abgemahnt hat.