Onlineshopping als Gemeinschaftserlebnis

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Alleine online shoppen ist langweilig. Deshalb setzen immer mehr ECommerce-Anbieter auf ein virtuelles Shopping-Erlebnis mit Freunden. Mit dem Webtool ShopTogether von Decisionstep kann man beispielsweise Produkte im Online-Shop gemeinsam mit Freunden ansehen und darüber chatten. Das sieht dann wie im folgenden Video aus. Was den Effekt betrifft, so legt der Kunde 25 % mehr Produkte in den Warenkorb, der durchschnittliche Bestellwert liegt 50 % höher und die Verweildauer ist 400 % höher als davor.

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Noch einen Schritt weiter geht das Augmented Reality & Motion Capture Shopping Tool von Zugara. Die Kunden wählen ihre Wunschklamotten im Internet aus und können sie gleich virtuell anprobieren. Die Ergebnisse können dann als Fotos auf Facebook gepostet und diskutiert werden. Leider ist diese App noch nicht in 3 D.

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Die 3. Dimension von Augmented Reality hat z.B. GlassesDirekt erreicht. So kann man sich mit Brille von allen Seiten sehen. Auch Ray Ban hat diese Technik für virtuelles Sonnenbrillen-Shopping im Angebot.

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Ein anderes Beispiel für Tryvertising bietet LÓréal seinen Kunden. Auf der Seite EZface kann man sein Foto hochladen und virtuell Makeup-Produkte testen.

Produkt-Tests im Social Web als Marketing-Strategie

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Der Kunde formt die Ware. Öffentliche Produkttests wurden lange Zeit als Zeichen für mangelnde Marktreife angesehen. Doch dank Social Media wird nun die Weiterentwicklung von Produkten mit Hilfe der Community als neues Geschäftsprinzip entdeckt.

Ursprünglich sollten Beta-Tests durch Kunden-Feedback die Ware verbessern und mögliche Fehlschläge vermeiden. Seit 2 Jahren allerdings integrieren große Unternehmen wie Ford, Pepsi oder Kellogg´s diese Tests zusätzlich gezielt in ihre Marketing-Kampagnen um Konsumenten zu aktivieren und um „Buzz“ zu erzeugen – d.h. viele Gespräche darüber im Netz.

Hier einige Beispiele von Firmen, die Social Media Plattformen als Startrampe genutzt haben:

Ford: Der Ford Fiesta 2011 erschien letzten Sommer mit der Kampagne „Fiesta Movement“. Erst letzte Woche – ein Jahr nach der Markteinführung – startete die TV Kampagne.

Procter & Gamble: In New York wurde 4 Tage lang am Times Square ein „Shave Studio“ aufgebaut um Kunden nach ihrer Meinung zum neuen Gillette Fusion ProGlide Rasierer zu befragen. Das Feedback wurde sofort auf der Seite ProGlideChallenge.com online veröffentlicht. Doch erst im darauffolgenden Monat lag der Rasierer auch in den Regalen.

Pepsi: Um eine neue Geschmacksrichtung des Softdrinks Mountain Dew zu finden, wurden 2008 Kunden auf der Homepage DEWmocracy aufgefordert einen neuen Geschmack auszuwählen. Die User wählten Voltage. Anschließend wurde die eigentliche Werbekampagne in traditionellen Medien gefahren. Das Experiment wurde auf Facebook wiederholt und läuft momentan wieder.

Kellogg´s: Im Januar 2009 brachte Kellogg´s den Riegel „FiberPlus“ auf den Markt. Im Social Web wurde sofort geworben, traditionelle Werbung erschien erst ein halbes Jahr später.

Indem Unternehmen Social Media für die Markteinführung nutzen, ergeben sich neben der „Buzz-Erzeugung“ noch weitere Vorteile: So können eventuell übergangene Teile der Bevölkerung identifiziert werden, die sich ebenfalls für das Produkt interessieren. Die Kampagne kann dementsprechend angepasst werden. Ach ja: und das Produkt wurde nebenbei natürlich auch verbessert.

Unzerstörbares Handy vor laufender Kamera zerstört

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Vor 3 Tagen auf YouTube gestellt und schon über 1 Million Klicks: Das Video eines Reporters, der über das angeblich robusteste Handy aller Zeiten berichten will, wird zum Viral-Hit. Der BBC-Reporter wurde auf der CES vor laufender Kamera aufgefordert, dem Handy Schaden zuzufügen. Dem Gerät könne nichts und niemand etwas anhaben. Ein paar Versuche und er überzeugte sich und die Welt kurzerhand vom Gegenteil. Eine peinliche Situation für den Hersteller, der durch diesen Produkttest nun extrem an Glaubwürdigkeit verloren hat. Damit müssen Unternehmen im Web2.0 Zeitalter rechnen und sollten die Goldene Regel der ehrlichen Kunden-Kommunikation unbedingt einhalten!

Tryvertising boomt: Produkte für Kundenbewertungen

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Der neueste Trend ist Tryvertising: In Barcelona eröffnete ein neues Geschäft mit dieser Idee: Kunden können dort die neuesten Produkte testen und anschließend bewerten. Für einen Beitrag von 5 Euro können Konsumenten alle 2 Wochen 5 verschiedene Produkte testen. Die Produktpalette reicht dabei von Food, Kosmetik und Haushaltswaren bis hin zu neuen technischen Geräten. Anschließend müssen die Tester nur angeben, warum sie sich für das entsprechende Produkt entschieden haben. Die Idee war so erfolgreich in Barcelona, dass die Kunden bis zu 4 Stunden vor dem Geschäft in der Warteschlang verbringen mussten, mittlerweile sogar im Voraus reservieren müssen, und es in Kürze einen zweiten Esloúltimo Store (zu Deutsch: „das Allerneueste“) in Madrid geben wird.