Facebook erlaubt Geldgeschäfte im Netz

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Ein großer Schritt in Richtung Monetarisierung des Web 2.0 ist getan: Facebook verbündet sich mit dem Online-Bezahlsystem ClickandBuy. Ab Ende Februar können so weltweit 350 Mio. Facebook-Nutzer untereinander kleine Geldbeträge bis zu 50 Euro austauschen. Später sollen bis zu 2.500 Euro transferiert werden können. Doch nicht nur untereinander sollen die Facebooker Geldüberweisungen tätigen, sondern auch externe Anbieter bezahlen können, die bei Facebook kostenpflichtige Inhalte und Anwendungen anbieten, wie beispielsweise Computerspiele. Für Charles Fränkl, Vorstandschef von ClickandBuy, ist dies jedoch erst der Anfang. Er will ähnliche Kooperationen auch mit StudiVZ und SchülerVZ vereinbaren. Das Facebook-Bündnis soll ClickandBuy, bisher nur in Europa führender Bezahl-Service, auch auf dem amerikanischen Markt etablieren. Immerhin stammen 70% der Facebook-User aus den USA und sind jünger als 25 Jahre, was ein enormes Kauf-Potential darstellt. In Europa kauften über ClickandBuy letztes Jahr 14 Mio. Nutzer für mehr als 1 Milliarde Euro im Internet ein. Bezahlt werden kann auf Facebook mit Euro und Dollar, doch wer weiß: Vielleicht haben wir bald eine „Facebank“ mit eigenständiger Währung? Ob jedoch die User ihr Geld Facebook anvertrauen, bleibt abzuwarten, da die größte Online Community der Welt regelmäßig mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen hat.

Geld verdienen mit Social Networks

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Die vielleicht wichtigste Frage des Web 2.0 – Wie kann man mit Social Communitys Geld verdienen? – versuchte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu beantworten. In Zusammenarbeit mit  Adtellingence führte der VDZ eine Studie mit dem Thema „Monetarisierung von Social Networks im Internet – Geldverdienen mit Vitamin B!“ durch. Das anspruchsvolle Ziel einer „umfassenden“ Analyse aller „bestehenden und zukünftigen Geschäftsmodelle für Social Networks“ ist  zwar etwas hochgegriffen, jedoch lässt sich als Fazit Folgendes festhalten:

  • Social Networks werden ihre Dominanz im Internetbereich weiter ausbauen
  • „Gewinnen“ werden dabei die Innovationsführer, die gleichzeitig und frühzeitig geeignete Erlösmodelle und innovative Features eingeführt haben
  • Für bestimmte spezialisierte Social Networks werden Freemium und pay-as-you-go-Modelle attraktive Erlöschancen bieten
  • Für die großen Social Networks wird Werbung langfristig die wichtigste Säule bleiben
  • Vor allem durch sozio-psychographisches Targeting können Werbekunden interessante Zielgruppen geliefert und bereits heute attraktive Umsätze erzielt werden.
  • Letztlich bietet sich Targeting auch zur Optimierung des gesamten Social Networks an – die Entscheidungsfindung, welchem Nutzer welche Inhalte (News, Entertainment & Games) und Informationen geliefert werden, kann durch Targeting deutlich effizienter gestaltet werden.

Die Zukunft für Social Networks werde darin liegen, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn individuell anzusprechen und ihn selbst Inhalte generieren zu lassen. Das komplette White Paper kann man sich für 79€ beim VDZ bestellen.