Wie man mit Twitter Geld verdient

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Ein 19-jähriger Holländer hat es geschafft: Niemand Geringeres als der Software-Riese Microsoft kaufte den News-Feed des jungen Twitterers Michael van Poppel. Dieser hatte sich vor 2 Jahren einen Twitter-Account zugelegt und dort aktuelle Nachrichten gepostet. Innerhalb kürzester Zeit wurde der News-Feed so populär, dass er mittlerweile 1,5 Mio Follower mit seinen Beiträgen beliefert. Täglich kommen 3000 bis 4000 neue Follower hinzu. Der entscheidende Erfolgsfaktor des Nachrichten-Portals „Breaking News Online“ (kurz: BNO News) ist dessen Schnelligkeit. Die aktuellsten Beiträge tauchen im Schnitt 10 bis 15 Minuten früher auf als auf allen anderen Mainstream-News-Portalen oder Blogs. Und genau dieser Zeitvorsprung ist heutzutage ausschlaggebend um die Konkurrenz abzuhängen. Michael van Poppel ist mit seinem Konzept, das als Hobby begann, der Erste, der mit einem Twitter-Account Geld verdient. Um die Beiträge zu sammeln, ist er längst nicht mehr allein: Seine Firma verfügt mittlerweile über ein redaktionelles Team, das weltweit aktiv ist. Über die Summe, die ihm Microsoft für die Aktion zahlte, ist allerdings noch nichts bekannt. Der Twitter-Kanal wird nun in Microsofts eigenes News-Angebot MSNBC eingegliedert. MSNBC ist der drittgrößte US-amerikanische Nachrichtensender und wurde 1996 von Microsoft und NBC gegründet.

Bing will News kaufen

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Nach Facebook mobbt jetzt auch noch Medien-Mogul Rupert Murdoch den Suchmaschinen-Primus Google. Murdoch verhandelt mit dem Google-Rivalen Microsoft darüber, dass die Artikel seiner Zeitungen (u.a. Sun und Wall Street Journal) nur noch exklusiv bei Microsofts Suchmaschine Bing auftauchen sollen und nicht mehr bei Google. Microsoft ist sogar bereit für diese „De-Indexierung“ von Google große Summen zu bezahlen – nicht nur an Murdoch, sondern auch an andere News-Anbieter. Diese könnten somit von der Rivalität zwischen Google und Bing entspannt profitieren, was ihnen sehr gelegen käme: Durch den Rückgang des Printgeschäfts haben die Verlage starke Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Für Online-News möchte nämlich kein Leser zahlen – außer Microsoft.

Microsoft kauft Twitter- und Facebook-Updates für Bing

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The next big Bing: Microsoft hat auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco eine Partnerschaft mit Facebook und Twitter angekündigt. Die Status-Updates beider Netzwerke sollen von nun an in Echtzeit mit Hilfe von Microsofts Suchmaschine Bing durchsuchbar sein – zunächst jedoch nur in den USA. Für Twitter ist diese Partnerschaft wohl der lukrativste Deal, den der Microblog-Webdienst je abgeschlossen hat, da der Datenzugriff für Microsoft kostenpflichtig ist. Bisher arbeitet Twitter fremdfinanziert und verzichtet auf Nutzergebühren oder Werbung. Wieviel Miscrosoft an Twitter für diese Zusammenarbeit zahlt, ist allerdings nicht bekannt. Facebook hat zwar deutlich mehr Updates pro Tag (45 Mio), jedoch sind die meisten davon privat und von der Suche ausgeschlossen. Tweets dagegen sind generell öffentlich zugänglich und fließen somit in die Bing-Suche ein.

Google möchte sich nicht abhängen lassen und kündigte ebenfalls eine Kooperation mit Twitter an, damit Tweets in Echtzeit auffindbar werden – diese soll aber erst in ein paar Monaten in Kraft treten.

Auch MySpace profitiert von diesem Deal, da dessen User-Updates in Zukunft direkt zu Twitter übertragen werden – und somit bei Bing zu finden sind.