Schnitzeljagd mit QR-Code vergibt Ford Fiesta

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Neue Technologien ermöglichen immer kreativere Marketing-Ideen. So auch die „Schnitzeljagd 2.0“: Papierzettel waren gestern, heute scannt das Handy die Hinweise.

Die amerikanischen Zeitschriften „Neatorama“ und „mental_floss“ hatten die Idee, eine QR-Code basierte Schnitzeljagd in New York zu organisieren. Als Hauptpreis winkt ein Ford Fiesta.

Via Twitter werden die Startpunkte in New York bekannt gegeben. Teilnehmer müssen dort einen QR-Code mit ihrem Handy scannen, um sich den nächsten Ort anzeigen zu lassen. Die Codes sind so konzipiert, dass sie mit jedem QR-Code-Reader gelesen werden können – sprich, eine große Anzahl an Teilnehmer möglich ist. Jeder Zwischenpunkt der Schnitzeljagd wird von den Veranstaltern überwacht: einerseits um sicher zu gehen, dass die Codes nicht beschädigt werden, andererseits vergeben diese Aufpasser verschiedene kleinere Preise, sodass die Jagd für alle Teilnehmer zu einem positiven Erlebnis wird.

Eine kreative Marketing-Idee der Zeitschriften, die auf den “Spaß-Faktor” setzt, um die Menschen zu motivieren. Davon profitiert natürlich auch Ford, denn es wird auch gleich die passende Zielgruppe des Fiesta mobilisiert. Die Aktion zeigt, dass mit neuer Technik die Verknüpfung von Online- und Offline-Welt sehr spannend gestaltet werden kann.

Toyota belohnt Tweets mit 500 Dollar Rabatt-Gutscheinen

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Wie viel ist ein Tweet wert? 500 Dollar – laut Toyotas neuester Marketing-Aktion. Der Autohersteller belohnt Kunden, die bis 3. Januar einen Toyota kaufen und darüber twittern mit einem 500 Dollar Rabatt-Gutschein.

Um an der Aktion teilzunehmen, müssen die User die Seite toyotashareathon.com besuchen und einen von Toyota vorgefertigten Tweet mithilfe einer speziellen Applikation bis 15. Dezember weiterleiten. Der Tweet lautet: “If I get my new Toyota during Toyotathon they’ll give me $500 just for this Tweet. http://buyatoyota.com @Toyota #shareathon.” Wer anschließend einen Toyota kauft, kann seinen Gutschein auf der Seite einlösen.

Ziel der Aktion ist es, die Nutzer selbst zu Werbenden zu machen. Und zwar nicht nur entschlossene Käufer, sondern auch diejenigen, die einen Kauf nur leicht in Betracht ziehen. Viele Nutzer werden am Ende keinen Wagen kaufen, twitterten aber trotzdem darüber. Und Toyota erhält Buzz im Social Web, weiß, wer ein potenzieller neuer Kunde ist und kann diesen in nächster Zeit verstärkt beobachten.

Kimberley Gardiner, Managerin für digitales Marketing und Social Media bei Toyota sagte über die Aktion: „Bei einem Angebot mit begrenzter Dauer, verbreiten Tweets und andere sozialen Medien unsere Handlungsaufforderung mit enormer Geschwindigkeit unter den Kunden.“

Toyota begrenzt allerdings die Zahl der Gutscheine auf 250 Stück pro Tag.

Porsche verewigt Namen seiner Facebook-Fans auf Sonder-Modell

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Porsche hat auf Facebook eine große Fangemeinde. Der Luxuswagen-Hersteller wollte mit einer besonderen Aktion seine Community noch weiter vergrößern und bot den Fans ein interessantes Incentive: Wenn Porsches Facebook-Seite die Hürde von 1 Million Fans überschreitet (was vor etwa einer Woche geschehen ist), werden die Namen der Fans, die sich über das Soziale Netzwerk angemeldet haben, in ein besonderes Porsche-Modell eingeritzt werden. Dieses personalisierte Modell kann dann im Porsche-Museum in Stuttgart ab Februar 2011 bewundert werden. Die Anmeldung (exklusiv auf Facebook) ist noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres möglich. Aktuell haben sich 3.800 Fans einen Platz auf dem Wagen gesichert.

Dieses „Social-Media-Modell“ wird wohl nicht das schönste werden, doch sicherlich eines, das viele Kunden an die Marke bindet.

Interessant ist ebenfalls, dass Porsche anscheinend auf Facebook sehr viel Wert legt, aber gerade mal 3.411 Follower auf seinem Twitter-Kanal gesammelt hat.

Social Media im Direktvertrieb erfolgreich nutzen

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Das Credo, Social Media diene nicht dem Direktverkauf, sondern soll von Unternehmen zur Kommunikation mit dem Kunden genutzt werden, ist weitverbreitet. Viele Unternehmen schrecken deshalb davor zurück, aktive Sales-Maßnahmen in ihre Social Media Strategie einzubauen und beschränken sich auf Kontakte-Knüpfen, Zuhören und Dialog. Doch nach und nach gehen Unternehmen dazu über, ihren Verkauf doch über die Social Plattformen abzuwickeln – mit Erfolg, wie die folgenden Beispiele zeigen.

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1. Dell nutzt Twitter zur Absatzförderung

 

 

Dell erwirtschaftet Millionen mit seinem „Outlet Store“ auf Twitter, wo das Unternehmen seine Kunden über besondere Angebote informiert. Gewartete Geräte, die funktionell wieder in einwandfreiem Zustand sind, werden hier angeboten. Es gibt keine Konversationen oder follow backs, nur simple und effektive Absatzförderung.

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2. TripAdvisor bettet Facebook in den Sales Funnel ein

 

 

Die Internet-Reiseinformationsquelle TripAdvisor, die Nutzermeinungen und Bewertungen zu Hotels und Sehenswürdigkeiten veröffentlicht und mit verschiedenen Reiseagenturen zusammenarbeitet, integriert seit neuestem Facebook. Nutzer können nun sofort sehen, welche ihrer Freunde schon an einem bestimmten Ort waren und sie direkt via TripAdvisor nach ihrer Meinung fragen.

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 3. Delta Airlines baut seine Buchungsmaschine in Facebook ein

 

 

Delta Airlines bettete eine Buchungssoftware direkt in Facebook ein. Immer mehr Kunden der Fluggesellschaft buchen hier direkt im Kreis der Freunde, ohne das Netzwerk verlassen zu müssen.

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4. Mattel setzt auf Co-Browsing

 

 

Der Spielzeughersteller Mattel gestaltete letztes Jahr kurz vor Weihnachten seine Website neu. Eine Shop Together Funktion ermöglichte Usern, genau das auf ihrem Bildschirm zu sehen, was andere Nutzer sich gerade ansehen („Co-Browsing“). Darüber konnte in einem Chat-Fenster gesprochen werden, was das Shopping-Erlebnis in ein soziales und spaßiges Event verwandelte.

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5. Dropbox belohnt Weiterempfehlungen

 

 

Weiterempfehlungen im Freundeskreis und Belohnungen dafür sind im Social Commerce enorm wichtig. Der Online-Datenspeicher- und Synchronisations-Service Dropbox bietet als Incentive für Weiterempfehlungen zusätzlichen Speicherplatz an. Zwar kann man diesen auch kaufen, doch durch simples Anwerben neuer Mitglieder bekommt der werbende Nutzer und das neue Mitglied 250MB Daten – und Dropbox ein neues Mitglied.

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6. Groupon setzt auf Gruppenkäufe

 

 

Das Phänomen des Gruppenkaufs überschwemmt derzeit das Netz. Groupon ist in diesem Bereich führend. Jeden Tag gibt es einen besonderen Deal, ein Sonderangebot mit erheblichem Rabatt auf ein Produkt oder Service. Der Deal wird nur ausgeschüttet, wenn sich genügend Leute dafür interessieren. So ermutigen natürlich viele Kaufwilligen ihre Freunde, dabei mitzumachen.  Eine andere Plattform, LivingSocial, verschenkt sogar das Sonderangebot, wenn der User 3 Freunde dazu bringt, das Angebot ebenfalls kaufen zu wollen. Twongo reduziert kontinuierlich den Preis des Angebots, je mehr Interessenten bestehen.

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7. Tradepal – Exklusivhandel im eigenen Netzwerk

 

Tradepal ähnelt eBay, doch hier handelt man nicht mit unbekannten Personen, sondern ausschließlich mit Miglieder des eigenen sozialen Netzwerks. Damit wird gleich Vertrauen geschaffen. Tradepal verdient bei jedem Handel 6% des Verkaufspreises und erhält diese Gebühr vom Verkäufer.

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8. Zopa – Das Netzwerk wird zur Bank

 

Die Plattform Zopa spezialisiert sich auf Finanztransaktionen. Grundgedanke: In diesem Netzwerk erhält man günstigere Kredite als bei Banken. Zopa agiert dabei als ehrlicher Makler und behält eine kleine Gebühr ein.

Currency Fair ist eine Art Devisenbörse und ähnelt Zopa, doch wird hier auf peer-to-peer Währungsumtausch gesetzt. Jemand der Dollar in Euro tauschen möchte, findet einen passenden Tauschpartner, der Euro in Dollar tauschen möchte, wobei damit jede Umtauschrate der Bank unterboten wird.

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9. Dell lässt die Community entwickeln

 

Dell und auch Starbucks ermuntern ihre Kunden, sich an der Entwicklung der Produkte zu beteiligen und Feedback zu geben. Auf Dells IdeaStorm beispielsweise, nennen Kunden Verbesserungswünsche. 2007 brachte Dell ein speziell ausgerüstetes Computersystem auf den Markt, nachdem 100.000 Kunden danach gefragt hatten.

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10. NikeID mit Eigenkreationen der Kunden

 

 

Nike lässt seine Kunden das komplette Design der Produkte selbst gestalten. Die Entwürfe kann der User auf Social Networks veröffentlichen um zu sehen, wie es bei den Freunden ankommt. So entwickeln die Kunden eigene Trends, die Nike auch gleich erkennen kann.

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11. B&Q baut eine Community in den Sales Funnel ein

 

 

B&Q ist der drittgrößte Do-it-Yourself Store der Welt. Kürzlich schaltete das Unternehmen eine Online-Funktion frei, mit welcher die Kunden Produktbewertungen abgeben können und sich gegenseitig Fragen stellen und beantworten können. Durch diese passionierte Online Community werden auch andere Nutzer motiviert und in ihrem Vertrauen dem Unternehmen gegenüber gestärkt, was sich natürlich positiv auf zukünftige Kaufentscheidungen auswirkt.

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12. Meetup organisiert Communitys offline

 

Das Tool Meetup ermöglicht und ermutigt Communitys sich auch offline zu treffen. Der irische Weinhändler Oddbins zum Beispiel organisiert über dieses Tool kostenlose Weinproben. Dank dieser Services erreichen Marken Kunden, die sich in ihren Stores treffen, über die Produkte austauschen und nebenbei dort einkaufen können.

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13. Starbucks belohnt „Check-ins“

 

Trendsetter in Social Media ist ganz klar Starbucks. Die Kaffeekette integrierte die ortsbasierte Plattform Foursquare in das Marketing, um Kunden zu belohnen, die häufig bei Starbucks einchecken. Man wird „Bürgermeister“ und erhält mit diesem Titel automatisch Rabatte auf Produkte.

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14. Eventbrite: Wie viel ist ein Share wert?

 

 

Die große Frage ist natürlich: “Wie viel verdiene ich mit Social Commerce? Was ist mein ROI?“  Die Online-Ticket-Agentur Eventbrite veröffentlichte vor kurzem Daten zum Durchschnittswert einer Weiterempfehlung. Hier der Share-Wert auf den einzelnen Plattformen:

Facebook = 2,52 Dollar

Email (Share) = 2,34 Dollar

LinkedIn = 0.90 Dollar

Twitter = 0,43 Dollar

Jedes Mal also, wenn jemand auf Facebook ein Event weiterempfiehlt, verdient Eventbrite zusätzlich 2,52 Dollar. Auch Email-Empfehlungen wirken sich stark aus. LinkedIn und Twitter versprechen dagegen weniger zusätzlichen Gewinn.

Anmerkung: Der Artikel entstand in Anlehnung an einen Post bei Social Media Today.

Audi bringt Augmented Reality Kalender heraus

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Audi brachte kürzlich einen Kalender heraus – ganz ohne Autos, nur mit Landschaftsbildern. Das dürfte die Geschäftspartner, die den Kalender erhalten hatten, zunächst ziemlich erstaunt haben. Die Lösung: Augmented Reality. Die Autos werden dank einer Smartphone-App nachträglich virtuell in die Landschaftsbilder eingefügt. Dafür muss der Betrachter die Kamera des Handys einfach auf das Bild halten, worauf ein animiertes Modell einprojiziert wird.

Innovative Idee der Ingolstädter, die das Trendthema der erweiterten Realität gut umgesetzt haben.

Hier das Video dazu:

Heineken mit toller Marketing-Aktion in Italien

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Eine sehr kreative Marketing-Aktion von Heineken in Italien. Ein Land, in dem Fußball natürlich nie fehlen darf..