Nestlé bringt besondere Schokoriegel auf den Markt

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Wie macht man ein Produkt begehrenswert? Man macht es einzigartig und befolgt das Gesetz der Knappheit. Nestlé Japan hatte deshalb eine neue Idee, um dort den Verkauf der bekannten Kit Kat Schokoriegel anzukurbeln: Es wurden 19 verschiedene Geschmacksvarianten des Riegels hergestellt, die alle für eine spezielle Region von Japan stehen. Jeder Geschmack wird ausschließlich in der Region verkauft, für die er kreiert wurde, was die limitierten Kit Kats sofort zu extrem beliebten Souvenirs machte. Die Varianten reichen von Yubari Melone der Hokkaido Inseln über Erdbeerkuchen aus Yokohama bis hin zu Süßkartoffel und Sojabohne der Kanto Region. Wasabi und Grüner Tee sind ebenfalls im Geschmacks-Sortiment. Sushi Kit Kat gibt es allerdings (noch?) nicht. Die deutsche Umsetzung der Kampagne brächte uns dann Gourmet-Highlights wie „Mett Kat“ oder „Kraut Kat“. Wer würde da schon widerstehen können?

Franziskaner setzt auf Social Media

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Nicht einfach Kundenservice sondern Kunden-Erlebnisse. Das ist die Zauberstrategie des CRM heutzutage. Die InBev Marke Franziskaner hat deshalb eine Reihe von Neuerungen umgesetzt und präsentiert sich im Netz mit neuem Layout. Auch Social Media wird nun eingebunden: Auf Facebook ist Franziskaner mit einem eigenen Profil vertreten, um näher am Kunden zu sein. Das Profil können allerdings nur User einsehen, die 18 Jahre oder älter sind. Ein Online-Game auf der Plattform unter dem Motto „Sicher dir eine Auszeit“ startet zudem in Kürze. Als weitere Strategie um die Kunden zu involvieren, ruft die Brauerei seine Weißbier-Fans zu einem Einschenk-Wettbewerb auf. Die Konsumenten sollen ihre besten Tipps zur Befüllung von Weißbier-Gläsern per Video aufzeichnen. Der Wettbewerb wird dann auf der eigenen Homepage und auf Facebook promotet.

Adidas wirbt mit Augmented Reality

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Sportartikel-Hersteller Adidas wirbt mit einer Augmented Reality App auf seiner Facebook-Seite, die mittlerweile über 2 Mio. Fans hat. Das Spiel „The Adidas Neighborhood“ wird gestartet, indem man einen Adidas Schuh mit speziellem Logo vor seine Webcam hält. Anschließend sieht der User, wie eine komplette 3D-Stadt auf seinem Schuh wächst, in welcher er verschiedene Spiele zur Auswahl hat. Wird der Schuh gedreht, dreht sich die Stadt ebenfalls mit, oder er dient als Waffe gegen feindliche Aliens in der Hood. Wir sagen: Das bringt Spaß und Street Credibility!

Coca Cola setzt Kids als Werbebotschafter ein

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Auf der britischen Website dubit können sich junge Menschen ab 7 Jahren anmelden und als Werbebotschafter ihr Geld verdienen. Sie erhalten Produktproben sowie Gutscheine im Wert von 25 Pfund pro Woche und empfehlen dafür verschiedene Produkte in ihrem Online-Freundeskreis weiter. Die Getränkehersteller Coca Cola und Dr. Pepper haben das Potential der jungen Generation erkannt und lassen ihre Produkte auf Facebook und Co mithilfe von dubit durch die Kids promoten. Prominente in Fernsehspots, so dubit, seien out. Zusätzlich können die Teilnehmer regelmäßig an Meinungsumfragen teilnehmen. Kinder unter 16 Jahren brauchen jedoch das Einverständnis ihrer Eltern. Diese sollten sich jedoch überlegen, ob sie nicht lieber das Taschengeld erhöhen, als ihre Kinder als Mini-Marketeers arbeiten zu lassen…

Starbucks lässt Kunden Produkte kreieren

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Das Unternehmen Starbucks, das zuletzt mit rückläufigen Kundenzahlen zu kämpfen hatte, lies sich im Kampf um die Kunden etwas einfallen: Auf der Plattform mystarbucksidea.force können Kaffeefans ihre Ideen veröffentlichen. Es werden Vorschläge zu neuen Produkten, Räumlichkeiten, sozialem Engagement und weiteren Features eingereicht, von der Community diskutiert und bewertet. Was letztendlich umgesetzt wird, entscheiden die Nutzer durch ein Online-Voting. Die Frage des Tages lässt die Nutzer beispielsweise über gut klingende Muffin-Namen abstimmen. Insgesamt wurden über 80.000 Vorschläge eingereicht, die aktuelle Top-Idee wurde über 95.000 Mal positiv bewertet und über 1.000 Mal kommentiert. Die Facebook-Seite von Starbucks konnte so über 5,5 Millionen Fans sammeln. Die Idee, den Kunden als Ideengeber im Web 2.0 zu integrieren, fördert nicht nur Kundendialog sondern führt letztendlich auch zu einer höheren Loyalität.

TravBuddy mit erfolgreichem Facebook-Marketing

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Das Unternehmen TravBuddy ist mit einer Reise-Community im Netz vertreten. Hier können Reisefreudige Erfahrungen austauschen, Hoteltipps geben, Urlaubsfotos posten oder Reisegefährten finden. Als Marketingkampagne wurde eine Facebook Applikation entwickelt: Nutzer können damit eine Weltkarte auf ihrem Profil posten, die bereits bereiste Länder anzeigt. Fast 500.000 Nutzer luden sich diese Anwendung herunter, was dazu führte, dass sich innerhalb von 6 Monaten die Nutzerzahlen von TravBuddy verdoppelten und mittlerweile 1,6 Millionen Reisefans dort registriert sind. Entscheidender Erfolgsfaktor war hier die Mitteilungsfreude der Facebooker, welche das Unternehmen zu nutzen wusste.