Adidas wirbt mit Augmented Reality

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Sportartikel-Hersteller Adidas wirbt mit einer Augmented Reality App auf seiner Facebook-Seite, die mittlerweile über 2 Mio. Fans hat. Das Spiel „The Adidas Neighborhood“ wird gestartet, indem man einen Adidas Schuh mit speziellem Logo vor seine Webcam hält. Anschließend sieht der User, wie eine komplette 3D-Stadt auf seinem Schuh wächst, in welcher er verschiedene Spiele zur Auswahl hat. Wird der Schuh gedreht, dreht sich die Stadt ebenfalls mit, oder er dient als Waffe gegen feindliche Aliens in der Hood. Wir sagen: Das bringt Spaß und Street Credibility!

Coca Cola setzt Kids als Werbebotschafter ein

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Auf der britischen Website dubit können sich junge Menschen ab 7 Jahren anmelden und als Werbebotschafter ihr Geld verdienen. Sie erhalten Produktproben sowie Gutscheine im Wert von 25 Pfund pro Woche und empfehlen dafür verschiedene Produkte in ihrem Online-Freundeskreis weiter. Die Getränkehersteller Coca Cola und Dr. Pepper haben das Potential der jungen Generation erkannt und lassen ihre Produkte auf Facebook und Co mithilfe von dubit durch die Kids promoten. Prominente in Fernsehspots, so dubit, seien out. Zusätzlich können die Teilnehmer regelmäßig an Meinungsumfragen teilnehmen. Kinder unter 16 Jahren brauchen jedoch das Einverständnis ihrer Eltern. Diese sollten sich jedoch überlegen, ob sie nicht lieber das Taschengeld erhöhen, als ihre Kinder als Mini-Marketeers arbeiten zu lassen…

Starbucks lässt Kunden Produkte kreieren

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Das Unternehmen Starbucks, das zuletzt mit rückläufigen Kundenzahlen zu kämpfen hatte, lies sich im Kampf um die Kunden etwas einfallen: Auf der Plattform mystarbucksidea.force können Kaffeefans ihre Ideen veröffentlichen. Es werden Vorschläge zu neuen Produkten, Räumlichkeiten, sozialem Engagement und weiteren Features eingereicht, von der Community diskutiert und bewertet. Was letztendlich umgesetzt wird, entscheiden die Nutzer durch ein Online-Voting. Die Frage des Tages lässt die Nutzer beispielsweise über gut klingende Muffin-Namen abstimmen. Insgesamt wurden über 80.000 Vorschläge eingereicht, die aktuelle Top-Idee wurde über 95.000 Mal positiv bewertet und über 1.000 Mal kommentiert. Die Facebook-Seite von Starbucks konnte so über 5,5 Millionen Fans sammeln. Die Idee, den Kunden als Ideengeber im Web 2.0 zu integrieren, fördert nicht nur Kundendialog sondern führt letztendlich auch zu einer höheren Loyalität.

TravBuddy mit erfolgreichem Facebook-Marketing

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Das Unternehmen TravBuddy ist mit einer Reise-Community im Netz vertreten. Hier können Reisefreudige Erfahrungen austauschen, Hoteltipps geben, Urlaubsfotos posten oder Reisegefährten finden. Als Marketingkampagne wurde eine Facebook Applikation entwickelt: Nutzer können damit eine Weltkarte auf ihrem Profil posten, die bereits bereiste Länder anzeigt. Fast 500.000 Nutzer luden sich diese Anwendung herunter, was dazu führte, dass sich innerhalb von 6 Monaten die Nutzerzahlen von TravBuddy verdoppelten und mittlerweile 1,6 Millionen Reisefans dort registriert sind. Entscheidender Erfolgsfaktor war hier die Mitteilungsfreude der Facebooker, welche das Unternehmen zu nutzen wusste.

Pepsi mit Social Media Schatzsuche

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Die neueste Marketing-Kampagne von Pepsi kombiniert Social Media mit moderner Schatzsuche. Die „Hit Refresh“-Aktion, die in Australien mit großem Erfolg startete, läuft über einen Zeitraum von 6 Wochen in 8 verschiedenen australischen Städten. Als Finderlohn winkt ein täglicher Gewinn von 250$. Pepsi verknüpft dabei die verschiedensten Kanäle der Sozialen Medien miteinander: Über Twitter erhalten die Follower die entscheidenden Live-Hinweise der Schatzsuche, die auch auf der Facebook-Fanpage gepostet werden. Auf Facebook wird jedoch zusätzlich ein allgemeineres Brand-Management betrieben. Via Google-Maps wird der Ort der aktuellen Suche angezeigt. Die Fotos der Gewinner erscheinen anschließend auf Facebook. Pepsi greift mit dieser Aktion den neuesten Trend des Geocaching auf, mit der auch schon Jeep punkten konnte.

Neuer Trend: Marketing-Apps fürs Handy

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FMCG-Markenartikler entdecken zunehmend die Chancen der Handy-Applikationen. Hier ein paar interessante Beispiele dafür, wie man sein Produkt mit verschiedensten Handy-Funktionen kombinieren und an den Mann bringen kann:

Bacardi bringt Cocktail-Rezepte aufs Handy. Jeden Monat kommen 10 neue Mix-Rezepturen dazu. Bar-, Hotel-, und Taxi-Finder ist ebenfalls dabei.

Haribo unterstützt „Ein Herz für Kinder“ durch seine Charity-App. Nutzer können hierbei über ihr iPhone eine Tüte Gummibären hörbar aufreißen und die Goldbären virtuell aus der Tüte in den Mund befördern. Über einen speziellen Button kann man dann 3 bis 5 Euro an die Hilfsorganisation spenden.

Nespresso bietet eine App an, mit der man über das Handy Kaffee bestellen kann. Ebenso können Kaffeemaschinen und Zubehörartikel geordert werden.

Philadelphia bietet eine Rezepte-App an. Durch Schütteln des Handys wird eine zufällige Rezeptauswahl gestartet. Einkaufslisten werden erstellt, die man dann auch an Freunde versenden kann.

Auf der Internetseite Barcoo kann der Verbraucher sein Handy zum Produktscanner umfunktionieren. Das Handy scannt einfach den Barcode eines Produkts, zeigt dann dessen Online-Preise, Testberichte und Nährwertinformationen (Lebensmittel-Ampel) an.

All diese Apps sind kostenlos und zeigen, wie man mit einer halbwegs funktionalen App dem Konsument einen Mehrwert bieten und ein Produkt einfach vermarkten kann. Dies wird garantiert ein Trend im Jahr 2010.