Weedle vermittelt fähige Mitarbeiter für Projekte

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Eine feste 40 Stundenwoche im Büro? Das war einmal. Immer mehr Unternehmen setzen auf freiberufliche Mitarbeiter, die nur für spezielle Projekte eine gewisse Zeit engagiert werden. Die Seite Weedle bringt beide Parteien zusammen. Unternehmen und Mitarbeiter erstellen auf der Seite zunächst ein kostenloses Fähigkeiten-Profil, das für alle sichtbar ist. Weedle nutzt anschließend Social Media-Tools sowie semantische Technologien und kombiniert sie mit einen eigenen Such- und Social Graph-Algorithmus, der Angebot und Nachfrage effektiv zusammenbringt. Unternehmen und Arbeiter, die diese Fähigkeiten benötigen, finden sich folglich auf der Seite, ebenso wie eine Übersicht darüber, welche Verbindungen sie miteinander teilen und welche Bewertungen sie bisher erhalten haben.

Allerdings könnte Weedle seinen weltweiten Service noch verbessern, indem der Such-Fokus etwas genauer definiert werden könnte: etwa durch Angabe der Branche oder des Orts. Dennoch ist Weedle ein weiterer Beweis für den derzeitigen Crowdsourcing-Trend, bei dem Arbeit als Service für Projekte verstanden wird.

Neue Jobseite vergibt Belohnungen an Vermittler

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Viele Unternehmen setzen zunehmend auf Online-Recruiting. Sie durchsuchen Xing und andere Business-Netzwerke, um an passende Arbeitskräfte zu gelangen. Jetzt kann prinzipiell jeder Angestellte eines Unternehmens zum Human Resources Team gehören und auf einer neuen Seite Geld verdienen. Auch den Suchenden wird hier viel Arbeit abgenommen:

Bei dem Online-Empfehlungs-Netzwerk JobPrize können Jobsuchende demjenigen, der sie erfolgreich vermittelt hat, eine selbstbestimmte Vermittlungsgebühr zahlen.

Arbeitssuchende registrieren sich zuerst bei dem Portal und stellen ein persönliches Profil online, mit der Angabe wie viel sie jemandem zahlen würden, der sie erfolgreich vermittelt. Sogenannte „Prize Hunter“, Angestellte eines Unternehmens, das Stellen zu vergeben hat, durchsuchen währenddessen die Seite nach Profilen, die zu ihrem Unternehmen passen könnten. Finden sie jemand, empfehlen sie dem Suchenden die Position. Wird der Suchende tatsächlich angestellt, so erhält der Vermittler entweder einen internen Bonus des Unternehmens (sofern es einen gibt) oder er erhält den ausgesetzten Lohn auf Jobprize.

Damit wird Agenturen, die sich auf Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert haben, Konkurrenz gemacht. Unternehmen müssen durch diese Art der Vermittlung nichts zahlen und auch der Vermittelte hat dadurch bessere Chancen übernommen zu werden. Für viele Mitarbeiter des Unternehmens wird es zudem attraktiv, aktiv auf Mitarbeitersuche zu gehen.