Preisvergleich per Handy

Tags : , , , , ,

Die neue iPhone-App von MeineStadt.de enthält einen „Kaufda-Navigator“, der Angebote von Einzelhändlern in der Nähe des Anfragenden anzeigt.

Mit dieser kostenlosen App haben die Nutzer im gesamten Bundesgebiet sofortigen Zugriff auf Prospekte von rund 100.000 Einzelhandelsgeschäften aus ihrer unmittelbaren Umgebung. „Wer beim Einkaufen Produktangebote vergleichen will, kann das mit unser Anwendung sofort machen und muss nicht erst andere Geschäfte besuchen oder sich zuhause an den Computer setzen“, erklärt Philipp Stegger, Senior Manager Corporate Development von Meinestadt.de, den Vorteil des neuen integrierten Service.

Informationen gibt es zu Restaurants, Hotels, Geschäften, Ärzten und anderen Dienstleistern, Ebenso werden über 700.000 Veranstaltungstermine angezeigt, Kinoprogramme von über 1.500 Kinos, lokale Wettervorhersagen, Sehenswürdigkeiten, Stadtfotos und vieles mehr.

Ein praktischer Service, mit dem der Kunde durch diese lokale Suche und den lokalen Angeboten viel Zeit und Geld sparen kann.

Neue Social App von Apple

Tags : , , ,

iPhoneApple arbeitet laut dem U.S. Patentamt an einer App mit der User an sozialen Netzwerken teilhaben können. Bei dieser Meldung verfällt wohl jeder Social Media Fan in gelangweiltes Gähnen! Das völlig neuartige an der geplanten App ist allerdings, dass man damit an Gruppen und Netzwerken teilhaben kann, ohne persönlich Daten austauschen zu müssen. Um auf Plattformen wie Facebook eine neue Bekanntschaft in die Freundesliste aufzunehmen, braucht man zunächst einmal deren Namen oder ein anderes Merkmal um sie auf der Plattform zu finden und zu kontaktieren. Die neue App soll da ganz anders funktionieren: Man hinterlegt seine persönlichen Daten bei einem speziellen Anbieter. Sobald man in einer Gruppe von Personen ist, z.B. auf einer besonders guten Party, kann man die App starten und ihr damit erlauben, zunächst anonyme kleine Datenpäckchen, so genannte Token, mit anderen Nutzern auszutauschen, die die App ebenfalls aktiviert haben. Man muss dabei nur in räumlicher Nähe eines anderen Nutzers sein; die Telefone tauschen dann automatisch die Daten aus. Zudem ist auch ein Datenaustausch als Kettenreaktion möglich, z.B. auf einem Konzert: von der Bühne über die vorderen Reihen bis zu den hinteren. Es wird automatisch eine Gruppe gebildet und jeder Nutzer, der von einem anderen Telefon kontaktiert wird, wird auch zunächst nur zu der Gruppe eingeladen. Diese Einladung kann er dann auch ablehnen. Noch auf der Party oder auch später, kann man dann über den speziellen Anbieter weitere hinterlegte Daten an die Mitglieder der Gruppe übermitteln lassen und sich selbst weitere Informationen über die anderen Partypeople anzeigen lassen.

Das Prinzip aller bisherigen Netzwerke wird damit umgekehrt: Der Onlinekontakt entsteht hier VOR einem persönlichen Kontakt. Man kann in wenigen Sekunden E-Mails an alle Teilnehmer eines Seminars versenden, ohne vorher umständlich jeden einzelnen nach seiner Adresse fragen zu müssen.

Der Schutz persönlicher Daten wird dabei trotzdem gewährleistet:
• Jeder Nutzer entscheidet selbst, wann er die App aktiviert, d.h. wann er wirklich Kontakt mit anderen Personen in seiner Nähe herstellen will.
• Auch bei aktivierter App werden nicht automatisch Daten mit jedem anderen Nutzer ausgetauscht, man muss dem noch einmal explizit zustimmen.
• Wenn man sich einer Gruppe angeschlossen hat, kann man zwar sofort mit allen Mitgliedern kommunizieren, hat aber noch keine persönlichen Daten übermittelt, da die Kommunikation über den speziellen Anbieter anonymisiert wird und erst später bei Interesse auf explizite Aufforderung persönliche Daten übermittelt werden.

Neuer Trend: Marketing-Apps fürs Handy

Tags : , , , , , , , ,

FMCG-Markenartikler entdecken zunehmend die Chancen der Handy-Applikationen. Hier ein paar interessante Beispiele dafür, wie man sein Produkt mit verschiedensten Handy-Funktionen kombinieren und an den Mann bringen kann:

Bacardi bringt Cocktail-Rezepte aufs Handy. Jeden Monat kommen 10 neue Mix-Rezepturen dazu. Bar-, Hotel-, und Taxi-Finder ist ebenfalls dabei.

Haribo unterstützt „Ein Herz für Kinder“ durch seine Charity-App. Nutzer können hierbei über ihr iPhone eine Tüte Gummibären hörbar aufreißen und die Goldbären virtuell aus der Tüte in den Mund befördern. Über einen speziellen Button kann man dann 3 bis 5 Euro an die Hilfsorganisation spenden.

Nespresso bietet eine App an, mit der man über das Handy Kaffee bestellen kann. Ebenso können Kaffeemaschinen und Zubehörartikel geordert werden.

Philadelphia bietet eine Rezepte-App an. Durch Schütteln des Handys wird eine zufällige Rezeptauswahl gestartet. Einkaufslisten werden erstellt, die man dann auch an Freunde versenden kann.

Auf der Internetseite Barcoo kann der Verbraucher sein Handy zum Produktscanner umfunktionieren. Das Handy scannt einfach den Barcode eines Produkts, zeigt dann dessen Online-Preise, Testberichte und Nährwertinformationen (Lebensmittel-Ampel) an.

All diese Apps sind kostenlos und zeigen, wie man mit einer halbwegs funktionalen App dem Konsument einen Mehrwert bieten und ein Produkt einfach vermarkten kann. Dies wird garantiert ein Trend im Jahr 2010.

VW direkt beim Kunden durch iPhone App

Tags : , , , , ,

Viele Top-Marken haben Applikationen für das iPhone. Coca-Cola und Nike sogar zwei. Damit der User sich diese auch auf sein Handy lädt und die Marke somit immer bei sich trägt, müssen die Apps entweder nützlich sein oder Entertainment bieten. VW landete einen Volltreffer mit seiner App „Real Racing GTI“. Das im Oktober 2009 veröffentlichte kostenlose Handy-Spiel wurde bisher über 2 Mio. Mal heruntergeladen. VW will damit den Start seines neuen 2010 GTI in den USA einläuten. So haben die Spieler 6 Wochen lang die Chance, 6 dieser neuen Modelle als Limited Edition zu gewinnen.

Der App-Markt boomt und kann für die Hersteller ein extrem lukrativer Markt werden: Zwei Milliarden Mal wurden iPhone Apps bisher heruntergeladen, der erwirtschaftete Umsatz wird - nur für den Monat August – auf rund 200 Mio. Dollar geschätzt. Doch eine App muss in den Top-Listen auftauchen und von den Usern positiv bewertet werden, andernfalls hat sie keine Chance.  Neben VW haben es noch andere Unternehmen geschafft und sehr erfolgreiche Apps auf den Markt gebracht: Amazon Mobile ist auf Platz 9 in der Lifestyle Liste des App Stores. User können hierbei  Fotos von Produkten machen, die sie irgendwo sehen, und Amazon versucht dann in seinem Store dieses Produkt zu finden. Pizza Huts App setzt auf Entertainment und hat bisher über 1 Mio Dollar erwirtschaftet: User schütteln z.B. das Handy um Sauce ihrer Bestellung hinzuzufügen.