Applearbeitet offenbar an einer Mini-Version des iPad. Das neue Gerät soll laut einem taiwanesischen Medienbericht ein 7-Zoll-Display haben, während das reguläre Modell 9,7 Zoll misst. Auch ein iPhone mit Antenne auf der Rückseite soll kommen, um ein neues “Antennagate”-Debakel zu vermeiden.
Der kleine Bruder des iPads werde laut DigiTimes deutlich weniger kosten als das derzeitige Modell. Es soll einen ARM-Cortex-A9-basierter Prozessor und ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 1024×768 Bildpunkten aufweisen. Als Startzeitpunkt für den Verkauf nennt “DigiTimes” das erste Quartal 2011. Allerdings muss angemerkt werden, dass die taiwanesische Zeitung interne Quellen zitiert und für Apple-Gerüchte bekannt ist, die sich in der Vergangenheit auch manchmal als falsch herausstellten.
Gestern Abend enthüllte Apple Chef Steve Jobs seine neueste Kreation: das iPad. Es ist eine Mischung aus Smartphone und Laptop, zeitschriftengroß, 750 Gramm leicht und ohne Tastatur. Der W-Lan unterstützte Computer vereint die Vorzüge aus Print- und Onlinewelt: Er funktioniert als E-Reader mit Farbe für digitale Zeitungen, Zeitschrften und Bücher, ist ausgestattet mit Büro-Software für Emails, Fotos, Musik, Videos und sämtliche 140.000 iPhone Apps. Ab März wird die Wunder-Elektrotafel weltweit verfügbar sein und zwischen 499 und 829 Dollar kosten. Die UMTS Version soll ab April in den USA ausgeliefert werden.
So wird das Internet zu unserem ständigen Begleiter. Statt in der U-Bahn die Vortags gedruckte Zeitung zu lesen, halten wir nun alle Echtzeit-Informationen direkt in unseren Händen. Allerdings hat auch dieses ultimative Medienkontrollgerät seine Grenzen: Da es in erster Linie für das Konsumieren von Medien gedacht ist, fehlt ihm eine Telefonier-Funktion, Kamera oder USB-Buchsen.
Ob das Gerät tatsächlich eine neue Ära des Medienkonsums einleitet, bleibt schon allein auf Grund des Preises abzuwarten. Hier Steve Jobs bei seiner gestrigen Vorstellung des Apple Tablets: