Infografik: Unternehmen setzen verstärkt auf Social Recruiting

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Recruiting via Social Media ist Trend: 89 Prozent der US-Unternehmen setzen 2011 auf Social Media, um passende Mitarbeiter zu finden. 79 Prozent der Personalchefs sehen sich nach eingegangener Bewerbung die Online-Profile der Bewerber an, und jeder dritte Personalchef hat schon einmal einen Kandidaten abgelehnt, da ihm die gefundenen Online-Informationen negativ auffielen.

Diese und weitere interessante Fakten über Social Recruiting zeigt eine Infografik von CareerEnlightment, die bei Mashable veröffentlicht wurde. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus 3 Untersuchungen von Jobvite.

Eine Erfolgsquote von 65 Prozent bei der Personalsuche via Social Media, veranlasst die Hälfte der Unternehmen dazu, zusätzlich in Social Recruiting investieren.

 

Soziale Netzwerke funktionieren auch innerhalb von Unternehmen

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Soziale Netzwerke bestimmen immer stärker unsere Kommunikation – nicht nur im privaten Bereich, sondern mittlerweile auch im unternehmerischen Umfeld. So implementieren viele Unternehmen derzeit interne soziale Netzwerke, mit denen sich die Mitarbeiter untereinander vernetzen und über Kundenbestellungen, neue Produkte oder Vertragsabschlüsse austauschen.

Bedarf für solche Netzwerke besteht sowohl bei kleinen Start-ups, als auch bei mittleren und großen Unternehmen wie Nikon oder Dell. Die genaue Zahl der Unternehmen, die interne Netzwerke nutzen ist schwer zu bestimmen, jedoch gibt es einige Software Firmen, die diesen Service entweder kostenlos für bestehende Kunden anbieten oder eine monatliche Gebühr pro Nutzer verlangen.

Diese Netzwerke sind ein weiteres Beispiel dafür, wie Trends aus dem Consumer Technology Bereich, wie z.B. die Nutzung von Tablet PCs, Einzug in die Unternehmenswelt halten.

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Der richtige Umgang mit internen Firmennetzwerken

 

Dank Facebook sind viele Menschen bereits mit der Idee vertraut, bekannten Menschen zu „folgen“. Doch in der Businesswelt bestehen die Verbindungen nicht zwischen Freunden und Verwandten sondern zwischen Kollegen, weshalb die Gespräche sich auch um Geschäftliches drehen sollen: Teamprojekte, Produktionsabläufe oder andere alltägliche Arbeitsaufgaben. So gibt es beim Optikunternehmen Nikon, das in den USA, Kanada und Brasilien etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt, einen Verhaltenskodex zum Umgang mit dem Netzwerk. Dadurch bleibt wenig Raum für unproduktive, leere Phrasen, wie es bei Facebook oft der Fall ist.

Der richtige Umgang mit sozialen Netzwerken im Büro muss trotzdem erst gelernt werden. Viele Arbeiter sind lieber auf der „Lauscher“-Seite, d.h. sie lesen zwar die Posts, schreiben aber selbst nicht aktiv Beiträge. Andere zeigen auch gar kein Interesse. Bei dem Softwareunternehmen Symantec waren einige Mitarbeiter anfangs gegen das interne soziale Netzwerk, nutzten es allerdings um ihrem Ärger darüber Luft zu machen.

Ein weiterer heikler Punkt ist die Sicherheit von Unternehmensgeheimnissen. Im allgemeinen sind die Systeme so eingerichtet, dass jedes Unternehmen selbst bestimmen kann, wer bestimmte Dateien sehen kann und wer zu speziellen Gruppen des Netzwerks gehört. Dennoch bestehen Probleme bei der Frage, wo die Daten letztlich gespeichert werden. Manche Netzwerk-Anbieter nutzen dafür ihre eigenen Server, was allerdings den Sicherheitsvorschriften der Kunden widerspricht, Unternehmensdaten außerhalb der Firewall zu speichern. Andere Anbieter ermöglichen jedoch auch die Datenspeicherung innerhalb des Unternehmens.

Private Informationen können auch von den Mitarbeitern zu offenherzig gepostet werden, was zur Schließung des Netzwerks durch die Sicherheits- oder Compliance-Abteilung führen kann. Aber auch harmlose Posts wie der eines Nikon-Mitarbeiters, der alle Mitglieder auf Apfelkuchen in der Küche aufmerksam machte oder der Fall eines Symantec-Mitarbeiters, der ein Foto seiner Katze als Profilbild nahm, zeigen, dass immer noch Missverständnisse bezüglich der Funktion eines Unternehmensnetzwerks bestehen.

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Anbieter von sozialen Netzwerken für Unternehmen

 

Einer der größten Anbieter von internen Unternehmensnetzwerken ist Salesforce.com. Laut Salesforce nutzen bereits 80.000 Unternehmen dessen soziales Netzwerk Chatter – vor einem Jahr waren es erst 10.000. Der Service des Sart-ups Yammer wird von über 100.000 Unternehmen genutzt.

SAP, Cisco Systems, Socialtext, Jive Software und SuccessFactors bieten ebenfalls ihre Netzwerk-Tools zur Organisation der Mitarbeiter an.

Von Salesforce und Yammer gibt es kostenlose Versionen, wobei der Premium-Dienst von Salesforce 15 Dollar pro Nutzer im Monat kostet, der von Yammer 5 Dollar. Symantec stellt für mehr als ein Drittel seiner 18.500 Mitarbeiter das interne Netzwerk Chatter zur Verfügung. Weitere Accounts auch für Symantecs Partner sind geplant.

Ist das Netzwerk erst einmal implementiert, bedeutet das jedoch nicht zwangsläufig, dass es auch genutzt wird: Bei Symantec nutzen nur etwa 40 Prozent des Sales Teams aktiv das Netzwerk Chatter.

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Die Vorteile der Netzwerke

 

Mit internen Netzwerken können sich Mitarbeiter gegenseitig helfen, z.B. bei Problemen mit der iPad-Konfiguration, oder Feedback zu Projekten einholen. Für den Erfolg eines Netzwerks ist es wichtig, die Beiträge relevant zu halten. „White Noise“ durch irrelevante Beiträge wird von Mitarbeitern nicht als gewinnbringend erlebt und der Service nicht mehr genutzt. Natürlich können Mitarbeiter auch bestimmten Kollegen oder Gruppen, mit denen sie nicht mehr zusammenarbeiten, entfolgen.

Andererseits bieten die Netzwerke die Chance, mit Kollegen trotz räumlicher Distanz eng zusammenzuarbeiten. So sammelte ein Vertreter von Symantec in Dubai eine weltweite Followerschaft, da er eine Netzwerk-Gruppe gründete, die Verkaufstipps bereitstellt.

Yammer bietet – ähnlich wie Facebook – die Möglichkeit, Kollegen zu loben, indem man ihnen einen „goldenen Stern“ gibt. Die Firmenbosse können Umfragen unter ihren Mitarbeitern durchführen und sich so einen Überblick über die aktuelle Arbeitssituation und Stimmung verschaffen. Auch das Posten von Videos ist seit neuestem bei Yammer möglich.

All diese Features tragen dazu bei, dass die E-Mail-Nutzung zurück geht. Anstatt Massenmails herumzusenden, posten die Arbeiter Nachrichten oder arbeiten innerhalb des Services an Präsentationen. Jedes Mitglied eines Projekts ist immer auf dem neuesten Stand vor Veranstaltungen oder Meetings. Meetings wird es zwar immer noch geben, doch auch hier ist dank der internen Netzwerke ein Rückgang zu erkennen.

39 Prozent der Personalchefs verlangen Bewerbung per Internet

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Online-Bewerbungen werden inzwischen von 39 Prozent der Personalchefs verlangt, ergibt eine Bitkom-Umfrage. 43 Prozent bevorzugen aber weiterhin eine Bewerbung in Papierform. Besonders Technologiefirmen rekrutieren ihre Mitarbeiter immer häufiger über Social Networks wie Facebook.

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Bedeutung der klassischen Bewerbungsmappe sinkt

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Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Firmen aller Branchen ergab, dass 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland Bewerbungen per Internet verlangen. Im Vorjahr favorisierten erst 27 Prozent der befragten Personalchefs und Geschäftsführer elektronische Bewerbungen von potenziellen Mitarbeitern. Laut Umfrage fordern 28 Prozent der Unternehmen Unterlagen per E-Mail, und weitere 11 Prozent setzen auf ihren Webseiten Online-Formulare ein, die von den Job-Kandidaten ausgefüllt werden. „Bewerbungen per Internet setzen sich in der Wirtschaft immer mehr durch“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.

Allerdings hat die traditionelle Bewerbungsmappe noch nicht ausgedient: Mit 43 Prozent der befragten Personalchefs bevorzugt immer noch eine kleine Mehrheit eine Bewerbung auf Papier. Allerdings sinkt deren Bedeutung rapide. Bei der BITKOM-Befragung im Vorjahr favorisierten noch 61 Prozent der Firmen den traditionellen Bewerbungsweg. 17 Prozent der Personalchefs haben keine Präferenz.

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Vor allem große Unternehmen favorisieren digitale Bewerbungen

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Für Bewerber heißt das: Persönliche Unterlagen wie Zeugnisse, Arbeitsproben oder Fotos sollten sowohl auf Papier als auch in elektronischer Form vorliegen. „Gerade bei großen Unternehmen laufen die Bewerbungsprozesse in der Regel digital“, sagte Scheer. Unter den befragten Großunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro verlangen 61 Prozent eine elektronische Bewerbung. Bei kleinen Unternehmen bis 1 Millionen Euro Umsatz, die den Großteil der Betriebe ausmachen, sind es dagegen erst 37 Prozent. Eine starke Präferenz für Online-Bewerbungen hat das verarbeitende Gewerbe mit einem Anteil von 47 Prozent der befragten Firmen und die ITK-Branche mit 46 Prozent. Eher zurückhaltend sind der Handel mit 35 Prozent und die Bauwirtschaft mit 30 Prozent.

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Unternehmen setzen bei Personalsuche auf das Web 2.0

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Bei der Personalsuche etablieren sich soziale Netzwerke neben den Internet-Jobbörsen und der eigenen Homepage als drittes Online-Medium. Fast 30 Prozent aller Firmen bieten Jobs in sozialen Netzwerken an. Vor allem Technologiefirmen rekrutieren ihre Mitarbeiter immer häufiger über Social Networks wie Facebook. Bereits fast 40 Prozent der Technologie-Unternehmen finden ihre künftigen Mitarbeiter auf den sozialen Plattformen, wie das PR-Netzwerk Eurocom Worldwide aufzeigt. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, so Scheer.

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Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster: Hier veröffentlichen 71 Prozent der Unternehmen offene Stellen. Es folgt die eigene Website, die von zwei Drittel aller Firmen genutzt wird.

Twitter bei der Stellensuche erfolgreich nutzen

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Fast 30 Prozent aller Neueinstellungen entstehen über soziale Netzwerke. Immer mehr Unternehmen suchen im Web2.0 gezielt nach Arbeitskräften und erhöhen ihre Präsenz: Auf Twitter beispielsweise sind 39 Prozent der größten deutschen Marken aktiv. Tendenz steigend. Die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme von Jobsuchenden mit den Unternehmen steigen somit, und immer mehr Jobsuchende und auch Personalchefs nutzen den Microblogging-Dienst um eine Stelle zu finden, bzw. zu besetzen. Der Schneeballeffekt des häufigen Retweetens trägt dazu bei, dass sich ein Stellenhinweis oder -gesuch schnell verbreitet.

Hier sind 6 Strategien, die man als Jobsuchender für eine erfolgreiche Stellensuche anwenden kann: 

1. Twittere wie ein Branchenexperte

Sage mir, wie du twitterst, und ich sage dir, wer du bist. Man sollte immer beachten, dass alles, was man twittert zur eigenen Online-Persönlichkeit beiträgt – positiv wie negativ. Der eigene Twitter-Stream sollte ein entsprechend professionelles Bild abgeben und den Status eines Branchenexperten unterstreichen.

Relevante Links sollten mit den Followern geteilt werden und die neuesten Branchen-News kommentiert werden. Das belegt einerseits Interesse an den neuesten Branchen-Trends, andererseits sehen potenzielle Arbeitgeber, was man liest und ob man mit diesem Wissen für die Stelle geeignet wäre.

2. Nutze Twitter-Hashtags

Ein großer Nachteil von Twitter ist, dass eine aktive gezielte Suche nach Stellen z.B. in einer bestimmten Region nicht möglich ist. Hashtags helfen, die Suche zu verfeinern. In der Liste der aktuellsten Twitter-Trends hat es der Begriff „Jobs“ im Dezember 2009 bereits an Position 17 geschafft und liegt damit vor Themen wie „StudiVZ“ oder „Weihnachten“.

Man findet viele allgemeine Informationen und Job-Listen durch Hashtags wie #jobs, #jobsuche oder #stellenangebot. Um die Trefferliste zu verfeinern, sollten jedoch zusätzliche eingrenzende Hashtags verwendet werden, wie etwa: #Vertrieb, #Berater und #Stadtname.

Ebenfalls interessant sind Branchenkonferenzen – meist haben sie einen eigenen Hashtag. Nähert sich solch eine Konferenz, sollte man deren Hashtag einbauen, um von den Teilnehmenden gefunden zu werden, egal ob man teilnimmt oder nicht. So hat man die Chance, sein Netzwerk zu vergrößern.

Zusätzlich kann man Twitter-Accounts folgen, die regelmäßig Jobangebote veröffentlichen. So veröffentlicht die Stellenbörse Monster regelmäßig die neuesten Stellenangebote aus dem Bereich PR auf PRJobsDE. Weitere Listen des offiziellen Twitterkanals MonsterDE sind: jobs-sales, jobs-im-marketing, jobs-im-projektmanagment, jobs-in-muenchen, jobs-in-frankfurt.

Natürlich kann man ebenfalls direkt einem Unternehmen folgen, für das man gerne arbeiten möchte. Oft gibt es dort auch Hinweise auf Jobmessen.

3. Vernetze dich mit Personalchefs und Angestellten

Auf der Jobsuche sollte man sich ebenfalls über das Unternehmen informieren um herauszufinden, wer dort arbeitet und wer für die Einstellungen zuständig ist. Hat man erst einmal die Verbindung zu den entsprechenden Personen hergestellt, ist es auch wahrscheinlich, dass das Unternehmen bei einer neuen Stellenausschreibung direkt auf einen zukommt. 

4. Baue ein starkes Netzwerk auf

Oft berichten Menschen, die über Twitter einen Job gefunden haben: „Ich habe eigentlich gar keine neue Stelle gesucht.“ Bei Twitter ist Netzwerken gefragt, um dessen volles Potenzial ausschöpfen zu können. So wird man oft eher von den Möglichkeiten gefunden, als dass man sie aktiv sucht. Das persönliche Netzwerk versorgt den Nutzer mit relevanten Nachrichten nach dem Serendipity-Prinzip, d.h. zufällig. 

5. Starte eine Bewerbungs-Kampagne

Ein kleiner Trick könnte ebenfalls helfen, von den Unternehmen gefunden zu werden: Da sich viele Firmen regelmäßig selbst monitoren, könnte man deren Schlagworte in sein Jobgesuch einbauen, um in den Suchergebnissen weit oben zu landen und damit Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Natürlich darf der Link auf den eigenen Online-CV nicht fehlen.

6. TwitJobSearch

TwitJobSearch ist eine Job-Suchmaschine, die in erster Linie auf Twitter gepostete Stellenangebote (aber auch jene anderer Social Networks wie beispielsweise Facebook) durchforstet und ständig aktualisiert. Die Anmeldung ist relativ einfach: Man erlaubt TwitJobSearch den Zugriff auf den eigenen Twitter-Account und die Daten werden automatisch rübergesogen. Danach muss nur noch das Profil mit allen nötigen Daten (auch von anderen Seiten wie etwa LinkedIn) ergänzt werden. Anschließend kann der User weltweit nach Jobs suchen oder selbst Jobangebote posten. TwitJobSearch macht sich bei der Anzeige der getwitterten Angebote Google Maps zunutze und zeigt die Standorte der Angebote auf einer Karte an.

Fazit:

Die Bedeutung von Twitter bei der Stellensuche wird noch zunehmen, gerade bei der jungen, internetaffinen Zielgruppe. Doch auch hier gilt: Das Instrument für die Stellensuche muss zu demjenigen passen, der damit spielen will.

Acumeo: Stellenbörse für Best Ager startet

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Wer Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung sucht, ist hier richtig: Unter Acumeo.de startet eine Stellenbörse für Best Ager. Sie richtet sich an Menschen, die mindestens 20 Jahre Berufserfahrung gesammelt und eine gute Ausbildung absolviert haben. Angesprochen werden etwa Akademiker und Fachkräfte, aber auch Selbständige, die eine neue Herausforderung in einer festen Anstellung, im Interimsmanagement oder in einer Projektarbeit suchen.

Acumeo bietet eine kostenlose Basismitgliedschaft und eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft. Für knappe 5 Euro im Monat erhalten die berufserfahrenen Best Ager unter anderem Zugang zu allen Jobangeboten der Plattform und können sich mit einem erweiterten Profil präsentieren.

Auch Unternehmen können Premiummitglied werden. Dabei erhalten sie etwa den Zugriff auf die Bewerberdatenbank und eine Firmenvorstellung per Unternehmensprofil. Weitere Einnahmen für Acumeo sollen über Standard- und Premium-Jobanzeigen sowie aus der Vermarktung des Portals an Werbetreibende fließen.

Im Zuge der sich verändernden Gesellschafterstruktur, ist dieses Portal keine schlechte Idee, denn heute sind 33 Millionen Deutsche oder 40 Prozent der Bevölkerung älter als 49. Ob jedoch eine genügend hohe Zahl an Best Agern per Online-Plattform neue Jobs sucht, bleibt abzuwarten. Auch muss sich noch zeigen, ob sich Acumeo neben Monster und Stepstone behaupten kann, wo man ebenfalls Jobs und Zielgruppe nach Dauer der Berufserfahrung filtern kann.

Schön ist bei Acumeo jedenfalls, die gleich auf der Startseite angebotene Option, den Schriftgrad zu vergrößern!

Wie CEOs in Zukunft Social Media nutzen

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Der heutige Geschäftsführer ist nicht social. So zumindest sagt es Forresters Marktforschungs-Chef George Colony. Nur wenige Firmenchefs hätten ein aktives Profil bei den angesagten Social Media Seiten. Dies werde sich allerdings ändern. Die Geschäftsführer der Zukunft sprechen die Sprache der sozialen Netzwerke, sei es im Bereich Personalbeschaffung, Öffentlichkeitsarbeit oder Social CRM.

Doch noch ist es nicht soweit. Laut Colonys Untersuchungen, hat kein einziger CEO der „Top 100 Liste“ des Fortune Magazine (weltweit umsatzstärkste Unternehmen) ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Eric Schmidt, CEO bei Google, twittert nur gelegentlich und bloggt nicht. Steve Ballmer, CEO bei Microsoft, besitzt weder einen Twitter-Account noch einen Blog. Michael Dell ist zwar bei Twitter, doch kein Blogger. Steve Jobs von Apple und Larry Ellison von Oracle sind weder bei Twitter, noch bei Facebook, noch bei LinkedIn oder schreiben einen Blog.

Die Social Media-Abstinenz der CEOs steht im krassen Gegensatz zur sonstigen Netzwerk-Nutzung der Bevölkerung: Der Durchschnitts-User verbringt 22,7 Prozent seiner Zeit auf Facebook und Co. – doppelt so viel Zeit, wie jede andere Online-Aktivität. Dort erfährt er vom Weltgeschehen und nicht durch traditionellen Nachrichten-Seiten wie New York Times oder Spiegel Online.

Jedes Unternehmen, egal wie groß, wird in Zukunft von Social Media beeinflusst, intern und extern, so Greg Goldman, frührer Chef bei ABC. Oftmals ist es die jüngere Generation der CEOs, für welche die Einbindung von Social Media Tools selbstverständlich ist: Ihre Firmen monitoren, reagieren und binden die Kunden aktiv ein. Führen diese Firmen ein neues Produkt ein, wissen sie dank Twitter sofort, wie es die Kunden angenommen haben, fragen direkt nach, um noch mehr Infos darüber zu erhalten. Social Media kombiniert somit große Maßstäbe (eine enorme Anzahl an Kundengesprächen) mit extremer Feinkörnigkeit (die Möglichkeit bei jeder einzelnen Antwort nachzufragen).

Die weitverbreitete Furcht, dass Social Media zu riskant bei CEOs sei, wird der Überzeugung weichen, dass es eine große Chance ist. Wer heutzutage mit den sozialen Netzwerken aufwächst, wird von seinen Kollegen später ebenfalls erwarten, dass sie damit umgehen können und sie nutzen.

Colony gibt eine 4-Schritte Methode an, die CEOs auf dem Weg zur erfolgreichen Social Media-Nutzung beherzigen sollten: die richtige Zielgruppe ausfindig machen, einen klaren Grund für die Präsenz im Sozialen Netzwerk definieren, die Erwartungen an das Medium formulieren und die richtige(n) Plattform(en) wählen.

Auch Steve Rubel, Geschäftsführer bei Edelman Digital sieht große Chancen in der Nutzung von Social Media bei CEOs. Eine Möglichkeit besteht im Bereich Public Relations, das im neuen Social Media-Zeitalter zu Public Engagement wird. Die übliche Bezahl-Strategie der PR wird neuen und sozialen Auftritten weichen. CEOs werden die internen Barrieren im Unternehmen verringern, sodass die Kunden auf jeder Ebene direkt eingebunden werden können.

Auch im Bereich Personalbeschaffung gibt Social Media CEOs die Chance, neue Mitarbeiter zu finden. Wird ein Executive Blog geführt, können zum Beispiel interessante Kommentare auf einen fähigen neuen Mitarbeiter hindeuten. Aber auch im B2B-Bereich machen Executive Blogs vielleicht neue Kooperationspartner aufmerksam und festigen bestehende Beziehungen.

„Jeder CEO besitzt ein CRM dashboard. In Zukunft wird jeder CEO ein Social Media dashboard besitzen“, so Somrat Niyogi, CEO bei Miso. Jede Geschäftseinheit werde Social Media nutzen: Die Kundenbetreuung wird damit Fragen beantworten können, der Vertrieb weiß in Echt-Zeit wie ihre Kunden das Produkt annehmen, und die Marketing-Abteilung wird Social Media als neuen Channel hinzufügen um mit neuen oder bestehenden Kunden in Verbindung zu treten.