Geschenke immer und überall per SMS zu erhalten, ist praktisch. Für Empfänger und für Sender. Das dachten sich auch die Betreiber von Giiv. User können sich auf deren Homepage von verschiedensten Geschenken inspirieren lassen: Blumen, Amazon Gutscheine, Kino-Karten oder Wellness-Gutscheine sind einige Beispiele. Sobald man etwas Passendes entdeckt hat, gibt man die Handy-Nummer des zu Benschenkenden ein mit einer kleinen Nachricht an ihn. Giiv sendet anschließend eine SMS an diese Person. Die SMS enthält einen Code, der in den teilnehmenden Shops eingelöst werden kann. Giiv selbst erhält pro Geschenk 1 Dollar Vermittlungsgebühr. Momentan ist dieser Service nur in den USA verfügbar, es ist jedoch geplant, ihn auch auf andere Länder auszuweiten. Ein praktischer Service, der verknüpft mit GPS, noch weitere Einsatzmöglichkeiten bieten könnte. Denn so bekämen die Empfänger die Gutscheine immer zum richtigen Zeitpunkt auf ihr Handy: dann, wenn sie in Store-Nähe sind.
Mengenrabatt bekommen, obwohl man alleine ist? Nutze die Macht der Masse! Das dachten sich auch die Macher der Seite Groupon: Diese handelt spezielle Deals mit lokalen Anbietern aus und sorgt für die restliche Menge an Personen, damit man die Vergünstigung erhält. Vom Haareschneiden über Theatertickets bis zu Restaurantgutscheinen, wird jeden Tag ein „Deal des Tages“ vorgestellt. Diesen kann man kaufen – doch nur wenn die kritische Masse an Mitkäufern erreicht ist. Also sollte man besser seinen Freunden Bescheid geben, die der Community beitreten und für den Deal stimmen. Andernfalls findet das Event nicht statt. Schließlich muss es sich für die Anbieter der Vergünstigungen ja auch lohnen. Eine interessante Idee, die bisher nur in Amerika und London angeboten wird. In Deutschland träfen diese Sparaktionen sicherlich auch auf großes Interesse.
Fünf Bahnhöfe in Yokohama sind nun mit digitalen Werbetafeln ausgestattet, die – fast altmodisch – Werbevideos zeigen. Das neue daran: Hält man sein Handy davor, erhält man Gutscheine für nahegelegene Geschäfte und Restaurants sowie Umgebungs-Informationen. Ebenso können die Anzeigen in Sekundenschnelle geändert werden – je nachdem wer daran vorbei läuft. Passieren nach Schulschluss viele Schüler die Werbetafel, so sind Bücher und Computerspiele zu sehen. Wer sich dann für die Produkte interessiert, kann die Tafel auch nach weiteren Details dazu befragen. Nur um ein Buch zu kaufen, muss man sich dann doch in den Buchladen begeben…
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Auf der britischen Website dubit können sich junge Menschen ab 7 Jahren anmelden und als Werbebotschafter ihr Geld verdienen. Sie erhalten Produktproben sowie Gutscheine im Wert von 25 Pfund pro Woche und empfehlen dafür verschiedene Produkte in ihrem Online-Freundeskreis weiter. Die Getränkehersteller Coca Cola und Dr. Pepper haben das Potential der jungen Generation erkannt und lassen ihre Produkte auf Facebook und Co mithilfe von dubit durch die Kids promoten. Prominente in Fernsehspots, so dubit, seien out. Zusätzlich können die Teilnehmer regelmäßig an Meinungsumfragen teilnehmen. Kinder unter 16 Jahren brauchen jedoch das Einverständnis ihrer Eltern. Diese sollten sich jedoch überlegen, ob sie nicht lieber das Taschengeld erhöhen, als ihre Kinder als Mini-Marketeers arbeiten zu lassen…

Es gibt jetzt eine iPhone App, mit der man Kundenbefragungen durchführen kann. Das Tolle daran: Die Kunden nehmen gerne daran teil. Die Supermarktkette 7-Eleven bietet in Schweden eine iPhone Applikation an, durch die Kunden Handy-Coupons für verschiedene Produkte des Stores erhalten und durch den integrierten Store-Locator das nächste 7-Eleven Geschäft finden können. Löst der Kunde den Gutschein im Laden ein, wird ihm eine Mini-Umfrage dazu aufs Handy geschickt. Durch Beantwortung der Fragen erhält der Kunde in Zukunft weitere dieser Angebote. Die App wurde von der schwedischen Produktionsfirma Lonely Duck entwickelt, zusammen mit der Werbeagentur Peacock und Bonnier Response Media, und kann kostenlos heruntergeladen werden. In Schweden war diese sofort ein großer Erfolg und gehört dort zu den 10 beliebtesten Download-Apps. So kann man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Geschäfte bekommen mehr Kunden, die Kunden Vergünstigungen und die Marktforscher Kundeninformationen.
Die Hamburger Internetgruppe Netzpiloten, Experte für Online-Gewinnspiele und Betreiber einschlägiger Suchdienste (Netzpiloten.de, blogpiloten.de) launcht ein Rabattportal für Online-Sparfüchse. Bei Sparbon.de bekommen die Club-Mitglieder online Rabattmarken, die sie dann auch offline direkt in den Geschäften einlösen können. Die Gutscheine gibt es allerdings nicht kostenlos, vielmehr muss jeder Nutzer einen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro pro Monat zahlen. Das Portal befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, hat aber jetzt schon über 500 Kooperationspartner wie Görtz, Burger King, Neckermann, Swarovski, Tchibo und Tommy Hilfiger. Bis zum offiziellen Startschuss im Februar 2010 möchten die Betreiber 1.000 Partner an Bord bekommen und mit einer groß angelegten Fernsehkampagne neue Mitglieder anlocken. Schon jetzt kann das Start-up durch diverse Gewinnspiel-Aktionen rund 10 Mio. Unique Visitors erreichen. Anfangs sollen die Menschen noch mit ausgedruckten Coupons in die Läden gehen, langfristig will Netzpiloten die Gutscheine zum Einlösen aufs Handy bringen. Über ein Tracking der einzelnen Sparbons erhalten die Händler nach Ablauf der Gutschein-Aktion Daten über das Kaufverhalten der Mitglieder.