Nov
21
Google hat in den USA sein mit Spannung erwartetes Online-Kaufhaus Boutiques.com eröffnet und macht damit das Online-Shoppen zum Gemeinschaftserlebnis in der Community.
Auf der Plattform sollen die Produkte vieler Designer sowie Shops gebündelt und gemeinsam vorgestellt werden, der Abverkauf findet dann aber auf den jeweiligen Seiten der Partnershops statt. Das Ganze soll im Endeffekt ähnlich wie Google Search und Google Shopping funktionieren. Durch Suchoptionen und Designerseiten auf Boutiques.com wird der User auf die jeweiligen Onlineshops verwiesen. Zusätzlich wird die Seite mit Features wie Verlinkungen und erweiterten Suchmöglichkeiten zu den einzelnen Labels sowie Social Media bestückt.
Technisch basiert das Angebot auf der 2009 gekauften visuellen Suchmaschine Like.com. Die Technologie schlägt bei Boutiques.com automatisch Produkte vor, die den Präferenzen der Nutzer optisch ähneln.
Die Nutzer können auch selbst zu Betreibern von Unter-Shops werden, in denen sie ihre eigenen Modetipps geben. Personalisierte Einkaufsempfehlungen sollen zum individuellen Kleidungsstil passen, ähnlich wie bei Twitter gibt es eine Follow-Funktion.
Der Plural im Namen “Boutiques” macht deutlich, dass ein großes Einkaufszentrum mit vielen Geschäften entstehen soll. Einige US-Promis wie die Olsen-Zwillinge und Modeblogger sind vom Start weg dabei. Google selbst hält sich zurück: Der Konzernname ist nur im Kleingedruckten zu finden, Google betätigt sich auch nicht als Händler, kassiert aber als Vermittler mit. Die Verkäufe werden dann über verschiedene Kooperationspartner abgewickelt, u.a. über das Kaufhaus Saks oder Designer-Shops wie dem von Diane von Furstenberg.
Mit Boutiques.com hat Google eine neue E-Commerce-Seite geschaffen, die neue Maßstäbe setzt, was Präsentation und Verkauf von Kleidung im Internet betrifft.











