Wie Marken auf Facebook zum Kauf animieren

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Wir berichteten schon darüber, wie Toys`R´Us mit exklusiven Deals auf Facebook die Kunden in die Geschäfte locken will. Doch es gibt noch weitere hoch interessante Ideen, wie man seine Produkte mit Hilfe der Social Media Plattform attraktiv macht. Hier ein paar Beispiele:

  1. Alle gegen den Höchstpreis: Intel hatte die Idee, dass dessen Produkte immer billiger werden, je mehr Fans die Gruppe bekommt. Nach seinem Fan-Bekenntnis kann der User online beim Intel Fan Plan den Preisverfall verfolgen und ist natürlich sehr clever, wenn er seine Freunde ebenfalls dazu anregt, das gleiche zu tun.
  2. Die „altruistische“ Variante: Die US-amerikanische Kaufhauskette JCPenney hat sich für die Kampagne Angel Giving Tree mit der Heilsarmee zusammengeschlossen. Diese Wohltätigkeitsaktion hilft Menschen in Not. Man wählt online einen sogenannten Engel, dem man helfen möchte. Dafür gibt man verschiedene Kriterien des Engels an, wie Alter, Geschlecht oder Wohnort. Ein Programm findet anschließend den passenden Engel. Dessen Wunschzettel wird dem Kunden gemailt, der dann damit shoppen gehen kann – natürlich mit dem Hinweis, dass die Produkte auch bei JCPenney zu finden sind.
  3. Crowdsourcing-Geschenke: Der Elektronik-Händler Best Buy macht mit Giftr personalisierte Geschenkvorschläge. Die Applikation hat Zugriff auf die Daten des Users und sucht damit die passenden Produkte aus. Diese Favoriten kann der User wiederum seinen Freunden mitteilen, in der Hoffnung, dass diese den Hinweis kurz vor Weihnachten verstehen. Andererseits ist man selbst auch von der lästigen Ideen-Findungs-Phase befreit, weiß man doch gleich, was man seinen Freunden schenken kann.
  4. Nur für Fans: Wie auch schon Toys´R´Us setzt das Versandhaus Sears auf die „Geschlossene-Gesellschaft-Idee“: Nur für Fans der Facebook-Gruppe gibt es Gutscheine und exklusive Deals mit Geheimtipps. Der Fan fühlt sich privilegiert, wichtig und will dieses Insiderwissen natürlich mit seinen Freunden teilen. Der Viral-Effekt beginnt…