Jeder kennt das wohl: Man hört einen guten Song im Radio, ist aber gerade mit dem Auto unterwegs und weiß nicht wie der Song heißt, noch wie man ihn bekommen soll. Der Autohersteller Ford hat genau dafür einen Knopf entwickelt. Wir berichteten schon über Fords neues Internet-kompatibles Bordsystem. Jetzt wurde ein neues Feature bekanntgegeben: Der Autofahrer kann nun Songs, die er im Radio hört „taggen“ und später kaufen. Das geht folgendermaßen: Gefällt einem während der Fahrt ein Radio-Song, drückt man einfach auf einen Knopf und das System speichert ihn. Schließt man dann seinen iPod an das Bordsystem, kann man die gespeicherten Songs „abholen“ und über den iTunes Store kaufen. Praktisch.
Dez
18Ford will Drittentwicklern ermöglichen, Anwendungen für das Bordsystem zu programmieren. Damit können Fahrer die Elektronik in ihrem Wagen upgraden, fast ebenso einfach, wie dies mit den Applikationen fürs iPhone möglich ist. Fords Bordcomputer-System Sync soll in Kürze durch ein Software Development Kit (SDK) erweitert werden, mit dem Drittentwickler eigene Apps programmieren können. Ziel ist die Kombination von Navigation und Social Media. Der Bordcomputer bietet jetzt schon Internet-Service und GPS, was die Basis für eine Vielzahl an möglichen nützlichen Apps sein wird. So könnte Sync beispielsweise das bestbewertete Café in der Nähe finden, den Lieblings-Internet-Radiosender spielen oder den neuesten Facebook Status vorlesen. Das in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelte System Sync findet in Amerika großen Anklang: 32% der Ford-Kunden geben es als Hauptgrund für ihren Kauf an. Im Januar 2010 stellt Ford das Entwickler Kit auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas vor.
Nov
15Die Marketing-Experten von Ford hatten eine interessante Idee um ihren neuen Ford Fiesta zu promoten: Sie setzten mit ihrer Kampagne „Fiesta Movement“ auf virales Marketing im Netz. 100 ausgewählte junge Fahrer bekommen einen Ford Fiesta für 6 Monate kostenlos geliehen, inklusive Benzin und Versicherung, und sollen nun ihre Erfahrungen mit dem Wagen durch Videos dokumentieren und diese ins Netz stellen. Der Kleinwagen ist erst 2010 zu kaufen und soll speziell eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Um die passendsten Tester zu finden, schrieb Ford einen Online-Wettbewerb aus, bei dem die Bewerber zwei Kriterien erfüllen mussten: Sie sollten Meinungsführer im Netz sein, d.h. viele Follower und Freunde auf Social Media Plattformen besitzen und ebenso kreative ansprechende Videos drehen können. Insgesamt wurden über 4000 Videos eingesandt, die man sich online ansehen kann. Schon allein diese Bewerbungsvideos wurden 740.000 mal angeklickt, das YouTube Video „CAUTION-ASIAN DRIVER!“ über 500.000 mal. Die Testfahrer bekommen jeden Monat eine Mission zu den Themen Reisen, Technik, Design, Soziales Engagement, Abenteuer und Unterhaltung, die man sich auf der Seite ansehen kann.

