Edeka mit Vuvuzela Werbe-Fehlgriff

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Sie nerven. Und zwar so sehr, dass die FIFA und Fernsehsender sich vor Beschwerden nicht retten können: Vuvuzelas. Die afrikanischen Tröten lassen die Gemüter zur WM hochkochen und Ohrenstöpsel derzeit Mangelware in den Läden werden.

Das hätte Edeka besser vorher wissen sollen. Denn dann hätte die Marketingabteilung der Supermarktgruppe wohl kaum derart viele Vuvuzela-Aktionen auf ihrer Homepage umgesetzt: Ein Vuvuzela-Gewinnspiel, den klanglich passenden Testimonial Uwe Seeler und eine Vuvuzela-WM-Lied-Seite. Auf der kann man sich seine eigene Vuvuzela-WM-Hymne komponieren und das Lied anschließend an seine Freunde auf Facebook versenden. Eigentlich eine nette Idee zur viralen Verbreitung. Allerdings wird man damit momentan kein positives Feedback ernten, eher einen wütenden Verweis auf eine der vielen Anti-Vuvuzela-Gruppen auf Facebook. Die überfluten gerade das Social Network und versuchen politischen Druck auf die WM-Veranstalter auszuüben. Eine der größten ist FIFA- BAN THE ANNOYING VUVUZELA (HORN) FROM THE SOUTH AFRICA WORLD CUP ! Die Seite wurde vor 3 Tagen gegründet und hat schon über 100.000 Mitglieder, mit exponentiell steigender Mitgliederzahl. Vielleicht machen sich die User aber auch einen Spaß und senden die Edeka-Liedchen als kleine Gemeinheit weiter. Das dürfte Edaka aber kaum so geplant haben.

Malibu lässt StudiVZ-Nutzer Inseln designen

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In einer Neuauflage der Marketing-Kampagne „Mach dich karibisch“, startet die Likörmarke Malibu ein Online-Game auf StudiVZ. Malibu nutzt als Grundlage die neue Funktion „Edelprofil“ auf der Plattform – eine Art Fan-Seite wie bei Facebook – um mit den Unsern in Kontakt zu treten. Die App „Malibu Islands“ ist ein Online-Spiel, bei welchem sich die User eine individuelle Insel gestalten können. Innerhalb des Spiels können die Nutzer an Gewinnspielen teilnehmen und Karten für echte Party-Events gewinnen.

Neben der Social-Media-Kampagne hat der Likör des Spirituosenkonzerns Pernod Ricard auch die Internetseite mach-dich-karibisch.de gestartet. Wer sich hier als Malibürger registriert, bekommt Preisnachlässe auf alle Artikel im Online-Malibu-Shop.

Interessant ist, dass Malibu auf Facebook keine deutsche Fanseite hat und das Inselspiel dort nicht möglich ist. Der Verweis auf das StudiVZ-Spiel ist auf Facebook nur schwer zu finden und nur über eine Nebenseite. Scheint, als ob sich Malibu entscheiden musste, bei welchem der beiden Netzwerke das Spiel laufen soll, und sich dann für das Netzwerk mit den meisten Nutzern (insgesamt 15 Mio. Nutzer) entschieden hat. Ob es auf lange Sicht nicht besser gewesen wäre, auf Facebook zu setzen?

Beck´s Gold sucht die „Fresh Generation“ in Social Media

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Mit einer umfangreichen Social-Media-Kampagne sucht Beck´s Gold die „Fresh Generation“. Auf Facebook, den VZ-Netzwerken und der Firmenhomepage wendet sich die Biermarke hauptsächlich an die männliche Zielgruppe. Diese gehört ja bekanntermaßen nicht zu den typischen Beck´s Gold Fans. Um die Männer dennoch zu mobilisieren wird nun unter dem Claim „The beer for a fresh generation“ mit Plakatsprüchen wie “Lieber geiles Bier als gepflegtes Pils” oder “Eher was für Männer als für Herren” geworben. Mit einer Facebook-Anwendung werden Nutzer zum Voting über bestimmte Themen und Produkte aufgerufen, die bei der “Fresh Generation” gerade angesagt sind. Von trendigen Hobbys über den Sommerhit 2010 bis zum WM-Lieblingsspieler können die User ihre Meinung mitteilen und an Gewinnspielen teilnehmen. Neu an der Anwendung ist, dass Nutzer erst den „Gefällt mir“ Button klicken müssen, bevor sie abstimmen dürfen. Die Nutzer können auch eigene Fragen generieren und die Community befragen. Über die VZ-Applikationen können Nutzer das eigene Profilbild durch verschiedene Tools, Gimmiks oder Trend-Produkte verändern. Bleibt abzuwarten, ob Beck´s Gold damit die männliche Zielgruppe überzeugen kann…

Disney verkauft Kinokarten über Facebook

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Disney hat eine neue App entwickelt, die es den Facebook-Nutzern erlaubt, innerhalb des Social Networks Kinokarten zu bestellen und Freunde dazu einzuladen. Diese App könnte den Kinokarten-Verkauf revolutionieren: Der Nutzer kann bequem in seinem Netzwerk bleiben, und sobald er eine Karte gekauft hat, geht automatisch eine Benachrichtigung an seine Freunde, die dazu auffordert, ebenfalls Karten zu bestellen. Keine Registrierung bei Ticket-Seiten ist mehr nötig: Die App durchsucht automatisch die Daten des Nutzers und sucht Kinos in der Nähe. Das bietet Raum für Spekulationen: Vielleicht gibt es ja bald eine App, die einem mithilfe der persönlichen Angaben Filme vorschlägt, die einem gefallen könnten. Auf diese Weise funktioniert z.B. tastekid.com.

Die App, genannt Disney Tickets Together, funktioniert schon bei der Mehrzahl der Kinos in Nordamerika, momentan zwar nur für den Film „Toy Stoy 3“, soll aber bald ausgeweitet werden. Facebook bekommt dabei keine Vermittlungsgebühr.

Facebooks Marktforschung bereit zum Testen

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Letzten Monat berichteten wir über Facebooks neues Produkt Questions: Dabei stellen Nutzer Fragen an die Facebook Community und erhalten von dieser viele hilfreiche Antworten. Langsam nimmt das neue Feature Gestalt an. Nutzer können am Beta-Test von Questions teilnehmen, indem sie 3 potenzielle Fragen an Facebook schicken. So gewinnt Facebook interessierte Nutzer und sammelt gleichzeitig Fragen für den Produktstart.

Facebook setzt viel Hoffnung in sein neues Produkt und möchte an die Erfolge der Foto- und Event-Anwendung mit Questions anschließen.“We think it will be as exciting as Facebook Photos and Facebook Events, but we need your help to make it great”

Questions kann ein sehr hilfreiches Tool werden, ob es jedoch in ähnlichem Umfang wie Fotos oder Events genutzt wird, bleibt abzuwarten. Interessant wird auch, welche Option Questions Unternehmen auf Facebook bieten wird und ob es möglich sein wird Fragen innerhalb einer Facebook Seite zu stellen.

Ein erster Schritt in Richtung bezahlte Vermarktung von Umfragen?

Facebook Werbepreise in Europa

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In einem neuen Whitepaper hat facebookmarketing.de die aktuellen Facebook-Werbepreise in Europa zusammengefasst. Diese variieren sehr stark: 6 Cent pro Klick zahlt man in der Türkei und bis zu 39 Cent in Norwegen. Deutschland liegt mit einem Durchschnitts-CPC von 24 Cent im oberen Mittelfeld. Werden die CPC-Preise mit den Nutzerzahlen eines Landes verglichen so bemerkt man schnell, dass die Preise kaum in Relation zur Beliebtheit von Facebook im einzelnen Land liegen. Die Preise werden durch ein Auktionssystem bestimmt und richten sich nach Angebot und Nachfrage sowie natürlich nach den lokalen Preisverhältnissen im entsprechenden Land.

Facebook ist mit mittlerweile 176 Milliarden Werbeeinblendungen noch vor Yahoo der größte Display Advertiser.

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Hier noch ein Vergleich zwischen Nutzerzahlen und Werbekosten: