Infografik: Warum wir Marken in Social Networks folgen

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Die meisten Menschen folgen auf Facebook etwa 2 bis 5 Marken. Meist um Sonderangebote zu erhalten oder weil sie schon bestehende Kunden sind. Bei Twitter wird im Vergleich zu anderen Plattformen etwas mehr Wert auf Unterhaltung gelegt, auf Facebook und MySpace erwarten die Fans häufiger Kundenbetreuung.

Die Online-Erfahrung mit der Marke auf Facebook, Twitter und Co. hat dabei starke Auswirkungen darauf, ob wir loyale Kunden werden oder nicht. Über 97 Prozent der Nutzer geben an, dass sich ihre Online-Erfahrung mit der Marke schon einmal auf den Kauf ausgewirkt hat – positiv und negativ.

Um die Fans und Follower zu aktivieren sollten Marken auf Wettbewerbe und Gewinnspiele setzen: 70 Prozent der Befragten interagieren mit den Marken auf Grund von Contests. Aber auch die Möglichkeit, eine Marken-App auf das Mobiltelefon herunterzuladen nehmen 23,6 Prozent der User wahr.

Folgende Infografik von Get Satisfaction stellt die Gründe, die Auswirkungen und den Einfluss des Fan-Werdens und Folgens von Marken in sozialen Netzwerken dar.

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Sammlung wichtiger Studienergebnisse zu Online-Marketing, SEO und Social Media

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75 Prozent aller Internet-User sehen sich nie die zweite Seite der Suchergebnisse an. Jede Sekunde werden 34.000 Suchanfragen bei Google eingegeben. Die Kosten pro Lead sind im Inbound-Marketing um 62 Prozent niedriger als im Outbound-Marketing. Diese und weitere interessante Fakten hat HubSpot aus vielen Studien in einer Präsentation zusammengestellt.

Hier die Ergebnisse:

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Inbound vs. Outbound Marketing

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Das Internet hat unsere Art, wie wir Dinge finden, suchen, miteinander teilen, einkaufen und uns miteinander in Verbindung setzen, grundlegend geändert. Die Kunden sind stärker geworden und haben keine Zeit mehr für langweilige oder altmodische Werbung. Unternehmen müssen aufhören, die Kunden mit Werbung bei interessanten Aktivitäten zu unterbrechen – Unternehmen müssen selbst zur interessanten Aktivität der Kunden werden.

  • Mehr als ¾ aller erwachsenen US-Bürger sind mittlerweile online.
  • Ein Drittel der US-Konsumenten ist täglich mehr als 3 Stunden im Netz.
  • 86% der Konsumenten schalten bei Fernsehwerbung weg, 44% der Haushaltswerbung wird nicht geöffnet.
  • Das Marketing erkennt den Trend und verringert seine Ausgaben für „unterbrechende“ Werbung entsprechend. 54% der Werbetreibenden erhöhten ihre Inbound-Marketing-Ausgaben für 2011. Innerhalb der letzten 2 Jahre haben sich die Ausgaben für Unternehmensblogs und Social Media fast verdoppelt.
  • Inbound-Marketing ist um einiges kostengünstiger als traditionelles Outbound-Marketing: Pro Lead sind die Kosten bei Inbound-Marketing um 62% niedriger als bei Outbound-Marketing. Ein Lead im Outbound-Marketing „kostet“ durchschnittlich 373 Dollar, ein Lead im Inbound-Marketing „kostet“ 143 Dollar.
  • Inbound-Marketing generiert nicht nur Leads, sondern tatsächliche Einnahmen. 57% der Unternehmen geben an, über ihren Blog einen Kunden gewonnen zu haben, ebenso viele sagen dies über LinkedIn, auf Facebook finden 48% der Unternehmen Kunden, 42% sind auf Twitter erfolgreich.

 

Suchmaschinenoptimierung

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Bei vielen Menschen fängt die Kauferfahrung mittlerweile mit einer Online-Suche an, bei der sie Preise, Qualität und Bewertungen anderer Käufer miteinander vergleichen. Auch wenn sie schlussendlich einen Kauf offline im Geschäft tätigen, fing die Informationssuche und ihr Entscheidungsprozess im Internet an. Ein hohes Ranking der Unternehmen bei den Suchmaschinen ist keine Option, sondern Pflicht. Findet dich Google nicht, tut es auch kein anderer!

  • Google ist die neuen Gelben Seiten.
  • 21% der Konsumenten geben an, „gestern eine Suchmaschine für Produkt- oder Servicesuche“ genutzt zu haben.
  • Pro Tag werden 3 Milliarden Suchanfragen bei Google eingegeben, pro Minute 2 Millionen, pro Sekunde 34.000.
  • 54% der Internet-User suchen jeden Tag im Web. 46% der täglichen Suchen beziehen sich auf Produkt- und Serviceinformationen.
  • 20% der monatlichen Google-Suchen beziehen sich auf lokale Unternehmen.
  • 70% der von Suchmaschinennutzern angeklickten Links sind organisch – nicht gekauft.
  • 75% der Nutzer sehen sich nur die erste Seite der Suchergebnisse an.
  • Die durchschnittlich Click-Through-Rate bei bezahltem Suchmaschinenmarketing betrug 2010 welweit nur 2%.
  • Unternehmen, die bloggen haben 97% mehr Inbound-Links 

 

Social Media

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Social Media ist ein extrem wichtiger und kostengünstiger Touchpoint, der direkte Auswirkungen auf Sales und positive Mundpropaganda hat. Unternehmen, die sich hier nicht aktiv engagieren, verpassen eine große Chance. Sie teilen den Kunden damit auch indirekt mit, dass sie keine Lust haben, sich mit ihnen zu befassen und ihre Belange für das Unternehmen unwichtig sind.

  • Social Media ist keine vorübergehende Laune sondern eine Revolution. US-amerikanische Internet-User verbringen drei mal vo viel Zeit auf Blogs und sozialen Netzwerken, wie mit E-Mail. Fast zwei Drittel aller US-Internet-Nutzer nutzt regelmäßig ein soziales Netzwerk. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
  • Besonders bei der jüngeren Generation (12 bis 17 Jahre) ist ein Trend weg von E-Mail-Nutzung zu erkennen (minus 59% innerhalb eines Jahres) und hin zu Kommunikation via Social Networks.
  • Social Media trägt zum echten Unternehmenswert bei. Social Media war DER aufstrebende Kanal  für Lead Generierung in 2010.
  • Die in Social Media stattfindenden Gespräche beeinflussen aktiv die Kaufentscheidungen. Am meisten fühlen sich die Nutzer dort beeinflusst von Freunden (55%), „Menschen wie ich“ (55%) Experten (51%), Online Freunde (39%), Marken (38%), Verkäufer (35%) und einflussreichen Bloggern (26%).
  • 63% der Unternehmen, die Social Media nutzen, geben an, es habe die Effektivität des Marketing gesteigert. Auch die Kundenzufriedenheit habe sich laut 50% der Unternehmen erhöht. 45% der Unternehmen haben geringere Marketing-Kosten.
  • Über die Hälfte der US-Unternehmen gibt an, Social Media spiele eine wichtige Rolle beim aktiven Verkauf. Ein Drittel sagt, Social Media helfe ihnen im Web gefunden zu werden. Für 61% der Unternehmen ist der Hauptzweck des Social-Media-Einsatzes die Lead-Generierung zu steigern, 27% will damit hauptsächlich die Gespräche über die Marke verfolgen. 5% sind in Social Media, weil die Konkurrenz ebenfalls dort ist.
  • LinkedIn zieht die meisten Leads auf B2B-Seiten. Durch LinkedIn fanden 61% der B2B-Unternehmen neue Kunden, durch den Firmen-Blog fanden 55% der B2B-Unternehmen neue Kunden.
  • Facebook generiert die meisten Conversions für B2C-Unternehmen. 67% der B2C Unternehmen fanden auf Facebook einen neuen Kunden, mit dem Unternehmens-Blog waren 63% der Unternehmen erfolgreich und mit Twitter 53%.

Blogs

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Blogs sind weiterhin auf dem aufstrebenden Ast. Ihre Zahl und Bedeutung wächst an. Unternehmen sollten häufig und morgens ihre Blog-Posts veröffentlichen.

  • Weltweit gibt es mehr als 152.000.000 Blogs.
  • 65% der Internet-Nutzer lesen Blogs (ein Plus von 10% im Vergleich zu 2008) – meistens sogar mehrmals täglich. Die Zahl der Blogger nahm innerhalb von drei Jahren um 31% zu. Etwa 28 Millionen Menschen schreiben einen Blog.
  • Die meisten Menschen lesen zwischen 5 und 10 verschiedene Blogs (38%).
  • Fast 40% der Unternehmen in den USA nutzen Blogs für ihre Marketing-Zwecke. 2010 waren es noch 34% und 2009 waren es 29%.
  • Zwei Drittel aller Marketing-Verantwortliche geben an, der Unternehmensblog sein wichtig oder entscheidend für ihr Unternehmen.
  • Blog-Artikel beeinflussen das Kaufverhalten. Blog-Artikel sind für 21% der Nutzer entscheidend für den Kauf eines Produkts oder Services. 19% der Nutzer geben an, Blogs verfeinern ihre Suche, und 17% entdecken damit neue Produkte und Services.
  • Unternehmen mit Blog haben 55% mehr Website-Besucher.
  • B2C-Unternehmen mit Blog generieren 88% mehr Leads pro Monat als Unternehmen ohne Blog. B2B-Unternehmen generieren mit Blog 67% mehr Leads.
  • Die Post-Frequenz hat direkte Auswirkungen auf die Lead-Generierung: Mehr Posts bedeuten mehr Leads.
  • Die beste Zeit für Bloggen ist der Vormittag: 79% der Blog-Leser schauen morgens auf den Blogs vorbei (Peak ist um 10 Uhr), 64% lesen mittags einen Blog, 51% abends und 40% spät am Abend oder nachts.
  • Die meisten Links werden von den Blog-Lesern um 7 Uhr morgens geteilt. Um 8 Uhr wird am meisten kommentiert.

 

Facebook

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  • 93% aller erwachsenen US-Internet-Nutzer sind auf Facebook.
  • Jede 8. Minute im Web wird bei Facebook verbracht.
  • Ein durchschnittlicher Facebook-User verbringt 11 Stunden pro Monat auf der Plattform. Damit überholt Facebook Google und Yahoo.
  • Die Nutzer wollen sich lieber mit ihrem Facebook-Account bei Online-Registrierungen anmelden (35%) als mit ihrem Google-Account (31%) oder Yahoo-Account (13%).
  •  51% der B2B-Unternehmen geben an, Facebook sei ein effektives Marketing-Tool. Die Zahl der Unternehmen, die Facebook als wichtig oder entscheidend ansieht, stieg innerhalb von nur 2 Jahren um 83% auf insgesamt 44%.
  • B2B-Unternehmen finden zu 41% neue Kunden auf Facebook, B2C-Unternehmen geben dies in 67% der Fälle an.

 

Twitter

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  • Etwa 9% aller US-Amerikaner nutzen Twitter. Das entspricht 21 Millionen US-Bürgern.
  • Der durchschnittliche Twitter-User hat 27 Follower.
  • 25% aller Twitter-Accounts haben keine Follower.
  • 40% aller Twitter-Accounts haben noch nie einen einzigen Tweet versandt.
  • Twitter-User sind im Allgemeinen jung, gebildet, wohlhabend und computererfahren.
  • Über die Hälfte der aktiven Twitter-Nutzer folgt Unternehmen, Marken oder Produkten auf sozialen Netzwerken.
  • 42% der Menschen nutzen Twitter um sich über Produkte und Services zu informieren. 41% geben ihre eigene Meinung zu Produkten und Services dort ab. 31% fragen per Twitter nach Produktbewertungen, 28% suchen auf Twitter nach Preisnachlässen, 21% kaufen via Twitter Produkte und 19% suchen auf Twitter nach Kundenbetreuung.
  • B2B-Unternehmen sind auf Twitter stärker vertreten (75%) als B2C-Unternehmen (49%).
  • Unternehmen mit mehr als 100 Followern haben 146% mehr Leads pro Monat als Unternehmen mit weniger als 100 Followern.

Hier gibt es alle Fakten als Präsentation:

Social Media Wettbewerbe: Erfogreiche Strategien und mögliche Stolpersteine

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Wie können wir unsere Kunden im Netz aktiveren und mehr Engagement fördern? Mittlerweile ist nämlich klar, dass einfach nur die Anzahl der Fans oder Follower nichts bringt, solange diese Nutzer passiv bleiben und sich nicht mit der Marke beschäftigen. So manches Unternehmen plant deshalb einen Social Media Wettbewerb oder eine Verlosung.

So einfach das mittlerweile technisch realisierbar ist, sollte man sich doch im Vorfeld ein paar Gedanken über Strategie und ungeplante Wendungen machen.

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Wichtige Fragen vorab klären:

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 Vor jedem Wettbewerb,sollte man sich zunächst  einige wichtige Fragen stellen:

  • Was sind meine Marketing-Ziele? Eine klare und realistische Einschätzung dessen, was man erreichen möchte, ist wichtig. Will man Leads generieren? Likes sammeln? Die bestehende User-base aktivieren oder ein neues Publikum erreichen?
  • Wie steht es um mein Budget? Das schöne an Social Media sind die relativ geringen Kosten der Tools. Die meisten Kosten entstehen durch den Einsatz von Personal. Man sollte in jedem Fall die eigenen Budget-Beschränkungen beachten.
  • Wo stehe ich auf der Konsumenten-Engagement-Pyramide? Je nachdem, wie aktiv die Community beim Wettbewerb werden soll (oder werden will), sollte man unterschiedliche Contests einsetzen. Erwarte ich von meinen Kunden einen großen Aufwand oder soll es schnell und einfach für die Nutzer gehen? Je nachdem steigen oder fallen die Mitmach-Barrieren.

 

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Das Consumer Engagement Model bei Wettbewerben

 

Die Basis der Pyramide bildet das traditionelle „Ausfüllen und Gewinnen“-Format. Meist reicht ein Klick (z.B. „Like“) und man ist im Teilnehmerkreis. Dieses wohlerprobte Model eignet sich sehr gut um erste Erfahrungen online zu sammeln. Egal, ob man 100 oder 100.000 Facebook-Fans besitzt – mit Verlosungen kann man schnell und einfach die Zahl der Likes auf der Seite erhöhen. So wird das Publikum vergrößert und eine breitere Fanbasis als Grundstein für zukünftige Aktionen angelegt.

Bewegt man sich in der Pyramide nach oben, verringert sich zwar die Zahl der Teilnehmer, doch das Engagement wird stärker und wertvollerer Content wird geschaffen. Man sollte sich in Erinnerung rufen, dass die Anzahl der registrierten Teilnehmer nicht das einzige Erfolgskriterium der Kampagne ist. Lässt man z.B. andere Nutzer für die Teilnehmer voten, erhält man meist 10 mal mehr Voter als Teilnehmer.

Es gibt 3 unterschiedliche Nutzergruppen, die bei Wettbewerben mitmachen. Forrester beschreibt sie, mit weiteren einander überlappenden Gruppen, in dessen Social Technographics Report: Zuschauer, Mitmacher und aktive Ersteller von Content. Alle 3 Gruppen sollte man versuchen zu involvieren.

  • Zuschauer (73% spectators): Sie sehen vielleicht einen Link, den ein Freund geteilt hat, klicken darauf und gelangen zu deiner Seite. Leider hört die Interaktion hier schon wieder auf. Für diese Gruppe muss man ein gut designtes Nutzer-Interface und klare Botschaften haben, egal ob diese Leute sich nun entscheiden doch mitzumachen oder die Seite wieder verlassen, aber mit der Marke im Gedächtnis.
  • Mitmacher (51% joiners): Sie machen gerne bei Formaten mit niedrigen Barrieren mit, wie etwa Verlosungen und können auf der Pyramide nach oben wandern mithilfe von Voting, Kommentaren und Teilen.
  • Ersteller von Content (23% creators): Sie sind das Ziel jedes Contest mit nutzergenerierten Inhalten. Der Prozentsatz an Nutzern, die Content erstellen ist zwar innerhalb der letzten Jahre signifikant gestiegen, doch man sollte es den Leuten dennoch so einfach wie möglich machen, an den Aktionen teilzunehmen.

 

Man sollte sein Publikum kennen, bevor der Wettbewerb startet. Weiß man nun, welche Art der Kampagne die richtige für das Unternehmen ist, muss man den Nutzern das Was, Warum und Wie der Aktion mitteilen. Worum geht es? Was habe ich als Teilnehmer von der Aktion? Wie kann ich mitmachen und gewinnen?

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Plane und bereite dich vor – auch für das Ungeplante

 

Mit Social Media Kampagnen kann man den viralen Faktor für sich nutzen. Doch zunächst gilt es, eine gewisse Grundlage an Aufmerksamkeit zu generieren und Traffic auf die Seite zu lenken. Die Einstellung: „Die Leute werden mich und meine Aktion schon von selbst finden“ hilft leider wenig.

Man sollte alle zur Verfügung stehenden Kanäle nutzen, seien es Social Media, gekaufte Medialeistungen oder Werbepartner. Versendet man regelmäßig einen E-Mail-Newsletter oder hat man eine Werbefläche am Point of Sale?

Die bestehenden Kunden werden mit größerer Wahrscheinlichkeit teilnehmen. Ernennt man sie zur Zielgruppe der Aktion, kann man deren Word-of-Mouth-Potenzial nutzen. Doch ob eine Kampagne tatsächlich ein Viral wird, ist schwer vorherzusagen. Falls doch, sollte man darauf vorbereitet sein: Kann man viele Einsendungen bearbeiten oder bei regem Dialog diesen managen?

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Mit ungeplanten Entwicklungen richtig umgehen

 

Amazon wollte kürzlich seine Aufmerksamkeit erhöhen und bot das neue Lady Gaga Album für 99 Cent an. Die Folge war ein enormer Ansturm an Kaufwilligen, der die Seite jedoch zusammenbrechen ließ und Frust bei den Nutzern auslöste.

Auch das Versandhaus Otto hatte bei einem Facebook-Model-Contest nicht damit gerechnet, dass die User einen geschminkten Mann in Frauenkleidern zum Sieger wählten. Otto tat das einzig Richtige, nahm das Ganze mit Humor und zog das Fotoshooting mit „der Brigitte“ durch, wie versprochen.

Ganz anders die Henkel-Marke Pril. Hier sollten die Kunden im Web zwei „limitierte Design-Editionen“ der Pril-Flasche entwerfen. Pril dachte sicher an etwas Schickes, Buntes oder Blumiges. Leider landete auf Platz 1 der User-Abstimmung ein Etikett mit der Aufschrift: „Schmeckt lecker nach Hähnchen“. Pril hatte sich aber ein Hintertürchen für den Fall der Fälle offen gelassen und wollte selbst aus den 10 besten Entwürfen auswählen. Das wussten auch die User und kreierten weitere abstruse Vorschläge, die sie in die Top-10 wählten. Pril ließ nicht locker, veränderte während des Wettbewerbs die Regeln und prüfte jeden Vorschlag bevor er frei gegeben wurde. Schließlich erklärte Pril es habe Fehler bei der Stimmabgabe gegeben und setzte ein „normales“ Design auf Platz 1. Die Folge: Proteste, Wut und Empörung bei der Online-Community.

Ein weiteres heikles Thema bei Wettbewerben sind die rechtlichen Beschränkungen und Regeln. Gerade bei Facebook gibt es einige Richtlinien, die zu beachten sind.

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Nutzerfreundliche Gestaltung – Eine einfache Teilnahme ist wichtig

 

Die wichtigste Regel bei Social Media Contests ist ein einfacher Teilnahmeprozess und eine schnelle Teile-es-mit-deinen-Freunden -Möglichkeit. Hier sind einige Tools und Apps von Drittanbietern, die das ermöglichen. Zu komplexe Fragen und Anforderungen an die User sollte man vermeiden. Der Contest soll Spaß machen, persönlich und ohne große Barrieren sein.

Contests geben einem die Möglichkeit viel über die Nutzer zu lernen. So kann man eine kleine Umfrage anhängen, Feedback zur Aktion auf der Pinnwand sammeln und das Gelernte bei den nächsten Aktionen einbringen.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Social Media Examiner.

5 Tipps für Reise- und Tourismus-Seiten auf Facebook

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Die Reise- und Tourismusbranche entdeckt zunehmend das Potenzial von Facebook um Kunden zu gewinnen. Hier sind 5 Beispiele gelungener Unternehmensseiten, die mit verschiedenen Ideen die Kunden überzeugen.

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1. Stelle die eigenen Vorzüge heraus

Facebook bietet viele Möglichkeiten die eigene Marke ins rechte Licht zu rücken. Auf Custom Landing Pages können die User erfahren, was es Neues über das Unternehmen gibt. So zeigt beispielsweise die Landing Page von Delta visuell ansprechend Neuigkeiten und Entwicklungen – eine Art Pressemitteilungs-Seite. Die Fans erfahren, dass immer mehr Flugzeuge mit W-Lan ausgestattet werden, neue Routen in Planung sind und die erste Klasse bald in regionalen Linienflügen angeboten wird. Die Nutzer können jede Mitteilung mit „gefällt mir“ markieren.

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2. Veranstalte Contests und belohne mit Werbegeschenken

Jeder liebt es zu gewinnen. Also gebe deinen Fans etwas, das sie gewinnen können. Sei es ein Gratis-Flug, eine kostenlose Übernachtung in einem Hotel, Rabatte oder Bonus-Milen, Contests sind eine tolle Möglichkeit um die Community zu aktivieren. Umso besser, wenn die Fans dabei eigenen Content generieren, wie z.B. Fotos, Videos oder Feedback teilen. So werden auch die Nutzer, die nur einen Preis gewinnen wollen, aussortiert.

Die Hotel-Kette Kimpton veranstaltete im Zuge ihres 30. jährigen Bestehens einen Wettbewerb. Fans sollten ihre schönste Geburtstagserinnerung teilen, und zwar als Geicht, Haiku oder Sonett und einem Foto. Die besten 30 Einsendungen gewannen eine kostenlose Übernachtung in einem Kimpton-Hotel.

Die Fluggesellschaft Virgin America veranstaltet einen „Chicago-Wettbewerb“. Auf einem Extra-Tab können die Nutzer Videos hochladen, in denen sie zeigen ,wie sie etwas Alltägliches verschönern. Der Gewinner fliegt mit einer Konkurrenz-Airline von Chicago nach Kalifornien, aber mit einem Virgin America Flug zurück. Das bessere Erlebnis zum Schluss soll neue Fans von der Marke überzeugen.

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3. Biete abwechslungsreichen Content

Status-Updates sind gut, doch man sollte auch andere Elemente integrieren um die Fans zu halten. Das Luxus-Resort Terranea in Kalifornien postet zum Beispiel Videos der dort abgehaltenen Hochzeiten. Videos, Fotos, Hotel- und Restaurantbewertungen von Seiten wie Yelp lockern den Content auf sowie Reise-Empfehlungen oder spannende News der Marke.

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4. Biete die Buchung per Facebook an

Kunden wollen ihre Reiseplanung so einfach wie möglich durchführen. Extrem nutzerfreundlich kann man das gestalten, wenn die Kunden ihren Urlaub direkt auf Facebook buchen können. Marken wie W Hotels oder Delta Airlines bieten diesen Service schon an. Das Buchungsmodul befindet sich meist auf der Haupt-Landing-Page. Das effektivste Marketing ist am Point-of-Sale. Will man also auf einer gut gestalteten Fan-Seite etwas verkaufen, so muss das für die Kunden so einfach wie möglich machbar sein. Ein Buchungs-Widget hilft dabei.

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5. Zeige tolle Bilder

Gerade bei Reisen kann man mit guten Bildern beeindrucken. Man zeigt den Kunden, was das Hotel zu bieten hat: Bilder des Wellnessbereichs, der Pools, Strände, Natur oder von schicken Restaurants, die ein Top-Fotograf gemacht hat. Das funktioniert natürlich auch bei Airlines. Die Reise-Seite Jetsetter besticht beispielsweise mit sehr guten Fotos.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Mashable.

50 erstaunliche Zahlen und Fakten über Facebook

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Facebooks Siegeszug ist schon fast beängstigend: Jeden Monat wächst das Netzwerk um 10 Millionen Nutzer und befindet sich laut Alexa.com auf Platz 2 der Websites mit den meisten Besuchern. Sogar Google hat nun seinen  Suchmaschinen-Algorithmus angepasst und legt mehr Gewicht auf soziale Plattformen in den Suchergebnissen.

Hier eine Zusammenstellung von 50 aktuellen Facebook Zahlen und Fakten:

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1.    Jeder 13. Erdbewohner ist bei Facebook.

2.    Die über 35-jährigen stellen mehr als 30 Prozent der gesamten Nutzergemeinschaft.

3.    71,2 Prozent aller US-amerikanischen Internetuser sind bei Facebook.

4.    Alle 20 Minuten werden 1.000.000 Links auf Facebook geteilt.

5.    Alle 20 Minuten werden 1.484.000 Event-Einladungen gepostet.

6.    Alle 20 Minuten werden 1.323.000 Fotos markiert.

7.    Alle 20 Minuten werden 1.851.000 Status-Updates veröffentlicht.

8.    Alle 20 Minuten werden 1.972.000 Freundschaftsanfragen angenommen.

9.    Alle 20 Minuten werden 2.716.000 Fotos hochgeladen.

10.  Alle 20 Minuten werden 2.716.000 Nachrichten versandt.

11.    Alle 20 Minuten werden 10,2 Millionen Kommentare gepostet.

12.    Alle 20 Minuten werden 1.587.000 Pinnwandeinträge geschrieben.

13.    750 Millionen Fotos wurden am Silvester-Wochenende auf Facebook geladen.

14.    48 Prozent der jungen Amerikaner sagen, sie erfahren Neuigkeiten (Nachrichten) durch Facebook.

15.    48 Prozent der 18 bis 34-jährigen loggen sich direkt nach dem Aufstehen bei Facebook ein.

16.    50 Prozent der aktiven Facebook User loggen sich jeden Tag bei Facebook ein.

17.    Der Durchschnitts-User hat 130 Freunde.

18.    Jeden Monat verbringen die Menschen über 700 Milliarden Minuten auf Facebook.

19.    Die Nutzer interagieren mit über 900 Millionen Objekten (Seiten, Gruppen, Events und Community-Seiten).

20.    Der Durchschnitts-User ist mit 80 Community-Seiten, Gruppen und Events verbunden.

21.    Der Durchschnitts-User erstellt 90 Inhalte jeden Monat.

22.    Jeden Monat werden über 30 Milliarden Inhalte (Web-Links, News, Blog-Posts, Notizen, Fotoalben, etc.) geteilt.

23.    Es existieren über 70 verschiedene wählbare Sprachen.

24.    Über 70 Prozent aller User leben außerhalb der USA.

25.    Bei der Übersetzung halfen über 300.000 Nutzer mithilfe der Übersetzungs-App mit.

26.    Mehr als eine Million Entwickler und Unternehmer aus mehr als 190 Ländern sind mit dem Aufbau der Facebook-Plattform beschäftigt.

27.    Jeden Tag werden 20 Millionen Anwendungen auf Facebook installiert.

28.    Jeden Monat interagieren über 250.000 Millionen Menschen auf externen Websites mit Facebook.

29.    Seitdem die Social Plugins seit April 2010 zur Verfügung stehen, werden sie jeden Tag von etwa 10.000 neuen Websites eingebaut.

30.    Über 2,5 Millionen Websites haben Facebook integriert, darunter 80 der ComScore U.S. Top 100 Seiten und über die Hälfte der weltweiten Top 100 ComScore Webseiten.

31.    Über 250 Millionen aktive User nutzen Facebook von ihrem Mobiltelefon aus.

32.    Menschen, die auf Facebook über ihr Handy zugreifen, sind doppelt so aktiv auf der Plattform wie „nicht-mobile“ Nutzer.

33.    Über 200 Mobilfunkbetreiber in 60 Ländern arbeiten an der Anwendung und Entwicklung von Facebooks mobilen Produkten.

34.    Auf der ursprünglichen Facebook-Homepage war das Gesicht von Al Pacino abgebildet.

35.    Anfangs gab es bei Facebook eine Funktion, die wie eine Datentauschbörse funktionierte.

36.    Die ersten „Work Networks“ sowie auch die ursprünglichen Netzwerke beinhalteten Apple und Microsoft.

37.    Es gibt keine Definition des Worts „poke“.

38.    Es gibt eine App, die die Speisekarte des Facebook Cafes anzeigt.

39.    Mark Zuckerberg nennt sich „Harvard Absolvent“ obwohl er keinen Abschluss hat.

40.    Die Australier verbringen mehr Zeit auf Facebook als jede andere Nation. Im Schnitt 7 Stunden pro Monat.

41.    Der Kapuzenpullover eines Facebook-Mitarbeiters wurde für 4.000 Dollar auf eBay verkauft.

42.    Anfangs wurde Facebook durch Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal, mit 500.000 Dollar finanziert.

43.    Facebook hat die zweithöchsten Traffic-Zahlen (nach Goolge).

44.    Facebook wird derzeit mit 80 Milliarden Dollar bewertet.

45.    Facebook verdient Geld durch Werbung und virtuelle Güter.

46.    Facebook wurde beinahe durch ein Gerichtsverfahren verboten, da das Soziale Netzwerk von Harvard „ConnectU“ Mark Zuckerberg beschuldigte, Ideen und Technologie geklaut zu haben.

47.    Die USA haben mit 155 Millionen Menschen die größte Nutzergemeinschaft, was 23,6 Prozent aller Facebook Nutzer entspricht.

48.    Es gibt über 16.000.000 Facebook Fanseiten.

49.    Texas Hold’em Poker ist die beliebteste Facebook-Seite mit über 41 Millionen Fans.

50.    Facebook hat über 650 Millionen aktive User.

 

Quellen der Informationen:

Studie: Die besten Uhrzeiten für Facebook-Posts und Tweets

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Wie sehr die Uhrzeit und der Wochentag den Erfolg von Facebook Posts bestimmt, belegt eine Studie von Buddy Media. Das Marketing-Unternehmen untersuchte 200 Fanseiten über einen Zeitraum von 2 Wochen und kam zu dem Schluss, das viele Facebook Posts falsch getimt sind: Während der Bürozeiten sehen nur wenige Konsumenten, was auf Facebook passiert. Deshalb sollte man dann aktiv werden, wenn es die Kunden auch sind. Marken, die außerhalb der Arbeitszeiten posten, haben ein um 20% höheres Engagement.

Es gibt 3 Spitzenzeiten des Engagement auf Facebook: Früh morgens (7 Uhr), nach der Arbeit (17 Uhr) und am späten Abend (23 Uhr). Unternehmen, die zwischen diesen Zeiten ihren Content veröffentlichen, verpassen häufig die Gelegenheit, mit ihren Fans außerhalb der Arbeitszeiten zu interagieren.

Auch der Wochentag spielt eine Rolle. Donnerstag und Freitag haben 18% mehr Engagement als die restlichen Wochentage. Jetzt sollte man aber nicht den Fehler machen und alle Posts nur an diesen beiden Tagen veröffentlichen, denn je nach Branche eignen sich unterschiedliche Tage um mit den Fans in Kontakt zu treten:

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Engagement-Zeit auf Facebook nach Branchen

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Unterhaltungsbranche: Freitag, Samstag und Sonntag sind die besten Tage, da die Menschen an diesen Tagen eher ins Kino oder zu einem Konzert gehen. Trotzdem posten Marken aus diesem Bereich unter der Woche doppelt so viel Content wie an dem für sie günstigeren Wochenende. Sie sollten das Wochenende nutzen.

Medien: Die Wochenenden zeigen viel Engagement, Montage dagegen sehr wenig. Diesen Tag sollte man eher vermeiden.

Automobilindustrie: Automarken haben das höchste Engagement an Sonntagen, doch nur 8% der Posts erscheinen an diesem Tag. Die Marken sollten diesen Tag besser nutzen.

Wirtschaft und Finanzbranche: Spitzentage sind Mittwoch und Donnerstag. Doch die Unternehmen verteilen ihre Posts auf jeden Tag der Woche. Sie sollten sich eher auf Mittwoch und Donnerstag konzentrieren.

Einzelhandel: Die Shopping-Branche hat das höchste Engagement am Sonntag, doch nur 5% der Posts werden von den Unternehmen an diesem Tag veröffentlicht. Es wird der Freitag anvisiert, der jedoch eher unterdurchschnittliche Aktivität aufweist. Unternehmen im Einzelhandel sollten die Kunden an Sonntagen ansprechen.

Modebranche: Höchstes Engagement ist am Donnerstag und fällt dann zu den Wochenenden ab. Die Branche schickt den meisten Content am Dienstag auf den Weg, was jedoch der ungeeignetste Tag ist.

Schönheits- und Gesundheitspflege: Wie in der Modebranche ist der Donnerstag der aktivste Tag. Wahrscheinlich bereiten sich die Kunden auf das Wochenende vor.

Nahrungsmittel und Getränke: Zwar verteilen die Marken ihre Posts auf alle Tage der Woche, doch die höchste Aktivität ist an Dienstagen und Samstagen, niedrige Aktivitäten sind an Montagen und Donnerstagen.

Sport: Laut Studie ist der beste Tag der Sonntag, da hier die Football-Spiele stattfinden. In Deutschland könnte deshalb auch der Samstag ein guter Tag für Postings sein, da die meisten Bundesliga-Partien an diesem Tag ausgetragen werden.

Reise und Hotel: Donnerstag und Freitag zeigen das höchste Engagement, also wenn das Wochenende vor der Tür steht und die Menschen sich darauf freuen, aus dem Büro zu kommen.

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Einfluss der Post-Länge

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Auch die Länge der Posts hat Einfluss auf den Engagement-Erfolg. Grundsätzlich gilt: Fasse dich kurz und sei prägnant. Posts mit 80 Buchstaben oder weniger, also mit der Länge eines kurzen Tweet, führten zu 27 % mehr Engagement als Posts, die länger als 80 Zeichen waren. Es halten sich jedoch nur wenige Unternehmen daran: Nur 19% der untersuchten Posts waren kürzer als 80 Zeichen.

Interessanterweise ist das bei den URLs nicht der Fall: Posts mit der vollen URL-Länge erzielten ein 3-mal höheres Engagement als abgekürzte Links mit bit.ly, ow.ly oder tinyurl. Die Leser wollen wahrscheinlich wissen, wo sie der Link hinführt. Markenspezifische URL-Verkürzer, wie bddy.me für Buddy Media oder on.mash für Mashable, erfüllen beide Bedingungen: Sie sind kurz, zeigen aber an, wohin die Linkreise geht.

Wer am Ende seiner Posts eine Frage an die Fans stellt erhält 15% mehr Engagement, als wenn sich die Frage in der Mitte des Post verbirgt.

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Welche Worte sollte man bei einem Wettbewerb verwenden?

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Die perfekte Zeit für Tweets

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Zur Wissenschaft des perfekten Timings bei Twitter hat sich auch Social Media Experte Dan Zarella Gedanken gemacht. In dem Webinar „The Science of Timing“ stellte Zarella die Ergebnisse seiner zweijährigen Datensammlung vor. Seine Empfehlung: Die Menschen dann erreichen, wenn der Lärm im Netz am niedrigsten ist. Dies ist meist der Nachmittag, wenn Blogs und Newsseiten weniger aktiv veröffentlichen und natürlich am Wochenende.

Die richtige Twitter-Strategie hängt laut Dan Zarella teilweise davon ab, was man erreichen will. Wer so viele Follower wie möglich haben will, sollte häufiger twittern: Die Nutzer mit den meisten Followern senden im Durchschnitt 22 Tweets pro Tag. Will man jedoch Traffic auf die eigene Website leiten, sollte man vorsichtiger sein: Accounts, die 2 oder mehr Links pro Stunde teilen, haben eine viel niedrigere Click-Through-Rate, als Accounts, die einen Tweet pro Stunde nicht überschreiten.

Natürlich sollte man diese Schlussfolgerungen mit Vorsicht genießen, doch zumindest wird versucht, etwas harte Fakten, in die sonst oft schwammigen Social Media Strategien zu bringen. Denn viel Substanz haben typische Social Media Anweisungen wie „Liebe deine Kunden und Follower, beteilige dich an Konversationen“ nicht wirklich.

Die Retweet-Aktivität ist nachmittags am höchsten, zwischen 14 und 17 Uhr. Die Spitze der Retweet-Aktivität ist um 16 Uhr. Zarella hat dafür extra eine Anwendung entworfen: Bei TweetWhen kann jeder seinen Account auf Retweet-Uhrzeiten untersuchen.

An den Vormittagen des Wochenendes, wenn die meisten News-Seiten wenig Besucher haben, sind die Twitter ClickTroughs am höchsten. Die Kommentar-Aktivität steigt ebenfalls an: Die Nutzer haben mehr Zeit und können ihre Aufmerksamkeit ohne größere Ablenkungen auf Inhalte – diese müssen nicht einmal neu sein – lenken.

Zarella empfiehlt zusätzlich, den selben Link zwei- oder dreimal am Tag zu zwitschern. Dabei sollte man nach ein paar Stunden warten, einen leicht abgeänderten Text schreiben und sich bei den Usern, die den Link eventuell schon kennen, entschuldigen. Denn nur ein Teil der Follower sieht den Link beim erstenmal. Social Media Experte Guy Kawasaki wiederholte in einem Experiment denselben Tweet 9 Tage hintereinander und stellte fest, dass die Click-Through-Rate jedes Mal sehr hoch war.