Am 23. April ist es soweit: Das erste Auto mit Googles Betriebssystem „Android“ wird in Peking vorgestellt. Damit kann man dann während der Fahrt im Netz surfen, chatten und sich dank des GPS Bordcomputers im Auto punktgenau orten lassen. Das Auto hört auf den Namen „Roewe 350“ und ist eine Luxusmarke des Chinesischen Autoherstellers Shanghai Automotive. Ausgestattet mit britischer Technologie von MG Rover (gehörte früher zu BMW) ist das „Web 2.0-Auto“ für 10.000 bis 19.000 Dollar zu haben. Die Designer scheinen sich dabei den Kia Forte zum Vorbild genommen zu haben. Bleibt nur zu hoffen, dass das Google-System bei der Premiere auch funktioniert: Schließlich ist man ja in China…
Ford will Drittentwicklern ermöglichen, Anwendungen für das Bordsystem zu programmieren. Damit können Fahrer die Elektronik in ihrem Wagen upgraden, fast ebenso einfach, wie dies mit den Applikationen fürs iPhone möglich ist. Fords Bordcomputer-System Sync soll in Kürze durch ein Software Development Kit (SDK) erweitert werden, mit dem Drittentwickler eigene Apps programmieren können. Ziel ist die Kombination von Navigation und Social Media. Der Bordcomputer bietet jetzt schon Internet-Service und GPS, was die Basis für eine Vielzahl an möglichen nützlichen Apps sein wird. So könnte Sync beispielsweise das bestbewertete Café in der Nähe finden, den Lieblings-Internet-Radiosender spielen oder den neuesten Facebook Status vorlesen. Das in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelte System Sync findet in Amerika großen Anklang: 32% der Ford-Kunden geben es als Hauptgrund für ihren Kauf an. Im Januar 2010 stellt Ford das Entwickler Kit auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas vor.