LinkedIn führt Firmenbewertungen ein

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Mitglieder von LinkedIn können nun Firmen bewerten. Das Netzwerk für Geschäftskontakte nutzt damit das Know-how seiner Mitglieder als werbliche Empfehlung, die Firmen müssen allerdings dem Prozedere vorher zustimmen.

Das US-Gegenstück zu Xing lässt die Mitglieder mit dieser neuen Funktion Produkte und Firmen bewerten. Dabei werden die Expertenbeurteilungen von LinkedIn-Mitgliedern auffällig auf der Firmenseite im Portal platziert. So können sich einerseits andere Nutzer ein Bild der Firmen machen, und Unternehmen haben die Möglichkeit, sich in einem guten Licht darzustellen.

Ein interessanter Schachzug, denn viele LinkedIn-Miglieder sind Business-Experten und verfügen über ein breites Wissen in ihrer Branche, was die Bewertungen sehr authentisch und hilfreich machen kann. “Das Abgeben von vernünftigen Empfehlungen hilft Ihnen, sich professionell als Beeinflusser zu definieren und Glaubwürdigkeit bei potentiellen Arbeitgebern, Partnern oder Kollegen aufzubauen“, so Roslansky, Director, Product Management im LinkedIn-Firmenblog.

Zum Start der sogenannten „Company Pages“ sind 32 Firmen dabei, hauptsächlich aus der IT-Branche. Unter anderem Hewlett Packard, Dell und Microsoft, aber auch AT&T, Volkswagen und Citibank stellen sich den User-Bewertungen.

Diese Funktion wäre sicherlich auch eine sinnvolle Erweiterung für Xing. Hier gibt es zwar seit einem Jahr ebenfalls Unternehmensseiten, auf denen sich die Firmen vorstellen, doch bislang noch keine Bewertungsfunktion.

Allerdings könnte die Funktion auch ein „Muss“ werden: Wer sich nicht der öffentlichen Meinung stellt, könnte ja potentielle schlechte Bewertungen verbergen wollen, was auf keinen hochwertigen Service oder Produkte schließen lässt. Ein Umkehrschluss, der die Firmen unter Druck setzen kann.

Mit Barcode am Schaufenster Kunden gewinnen

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In Amerika findet man jetzt Geschäfte, die an ihrem Schaufenster einen Barcode Sticker haben. Der Grund: Google verteilte die Aufkleber an ausgesuchte Läden, die sich damit eine Art Gütesiegel ans Fenster kleben können. Die Barcodes wurden an 100.000 US-amerikanische Geschäfte und Restaurants verteilt, die bei Google.com und Google Maps am häufigsten gesucht wurden und gefragt sind. Besucher der Location können diesen Barcode (ein sogenannter QR Code) dann mit ihrem Handy scannen. Ein normales Handy mit Kamera und eine Applikation, die QR Codes lesen kann, genügen. Anschließend erhält man Bewertungen des Geschäfts, aber auch Coupons. Eine zweite Versandwelle ist geplant, die weitere Läden als einen der „Favorite Places on Google“ ausweisen. Die Besucher selbst können nach dem Shopping-Erlebnis ebenfalls eine Bewertung abgeben.

Hier das Video der Aktion: