Als erster Werbekunde wird der US-Autobauer den neuen Chevy Volt per Bewegungssteuerung Kinect vom Sofa aus testfahren lassen.
Möglich wird das durch Microsofts neusten Streich Kinect: eine Spielekonsole, bei der man keinen Controller in der Hand mehr benötigt, sondern rein durch Körperbewegungen das Spiel steuern kann. Da die Konsole mit dem Internet verbunden ist, können Kunden das Testfahrt-Spiel herunterladen, nachdem sie einen Chevy Volt Werbefilm gesehen haben. Die Nutzer können noch vor dem Launch (Ende dieses Jahres) das Elektro-Auto von zu Hause aus testen, als wären sie in einem Showroom des Herstellers. Man kann an das Auto heran zoomen und sogar hinein, um die Inneneinrichtung zu sehen. Dies ist auch ein Vorteil gegenüber Webseiten, da man nicht mehr zwischen den Seiten hin und her klicken muss.
So eröffnen sich für den Konsumenten ganz neue Wege, den Wagen zu entdecken. „Durch Kinect können wir die Spannung des Showroom in die Wohnzimmer unserer Kunden bringen“, sagt Jim Campbell, Marketing-Chef von Chevrolet. „Es bietet uns eine Möglichkeit, die Erfahrung der echten Interaktion mit einem Produkt nachzubilden. Und genau diese Erfahrung ist ja essentiell bei der Kaufentscheidung.“ Über eine Micro-Seite im Spiel kann man den Wagen anschließend tatsächlich kaufen.
Chevrolet setzt auf Spaß bei der Entdeckung des Chevy Volt. Nicht nur auf Facebook kann man somit virtuell neue Modelle vorstellen, wie es VW und Ford getan haben. Dass die Kunden sich allerdings mit Gesten und Stimmen virtuell mit der Marke auseinander setzen, ist eine Weltneuheit.
Wer braucht heute noch Auto-Messen? Gestern berichteten wir über den neuen Polo GTI, den VW exklusiv auf Facebook einführt. Dies scheint momentan absolut Trend zu sein, denn auch Ford stellt sein neues Explorer-Modell auf dem weltweit größten Social Network vor. Im Juli soll die Facebook-Weltpremiere stattfinden. Schon jetzt sind auf der Fanpage ein paar Bilder zu sehen, auf denen als Teaser Teile des Geländewagens gezeigt werden. Ein Grund für den Social Media Launch: Ford erfreut sich in Amerika großer Bekanntheit: „92 Prozent aller Amerikaner kennen die Marke, deshalb können wir anders vorgehen“, so die Konzernzentrale in Dearborn. 2011 soll der Wagen auf den US-Markt kommen. Bereits bei der Einführung des Kleinwagens Fiesta nutzte Ford das Netz: Bei der Aktion „Fiesta Movement“ durften 100 Blogger das Auto testen und es bekannt machen. Das Ergebnis: Mehr als jeder zweite Amerikaner kennt bereits den neuen Fiesta.
Volkswagen setzt bei der Entwicklung seines nächsten Entertainment-Systems ganz auf Crowdsourcing: Designer, Entwickler und interessierte User können im Rahmen eines offenen Online-Wettbewerbs ihre Ideen einreichen und vorschlagen, was die neuen Apps des VW-Enterntainment-Systems alles können sollen und wie sie auszusehen haben. Im Zentrum steht dabei eine Touch-Screen Konsole im Wagen, die mit Apps ausgestattet werden soll. Die innovativsten Ideen werden anschließend von der Online Community und von einer VW-Jury gewählt. Dem Gewinner winken eine 3.000 € Prämie sowie eine Reise zur Fahrzeugpräsentation. Der 2. und 3. Platz erhalten immerhin noch 2.000 €, bzw. 1.000 €. Doch auch ein 6-monatiges Praktikum bei VW kann gewonnen werden. Der App My Ride Wettbewerb läuft noch bis zum 30. Juni.
Mietet man sich ein Auto, holt man es normalerweise an einem Ort A ab und gibt es an einem Zielort B wieder ab. Doch wie kommt es wieder zurück? Oder an den Ort, an dem es als nächstes benötigt wird? Die Autovermieter müssen sich selbst darum kümmern, was jedoch mit Zusatzkosten verbunden ist. Doch jetzt gibt es in Deutschland eine Vermittlungs-plattform, die genau dieses Problem auf clevere Weise beseitigt: Bei onewaygo.de werden kostengünstig Autoanmietungen zum Zwecke des Transfers von A nach B an Privatpersonen vermittelt. Das Prinzip: Abhol- und Abgabeort sowie das Anmietdatum der Mietfahrzeuge sind vorgegeben. Der Kunde wählt aus dem bestehenden Angebot die mit seiner Reiseplanung übereinstimmende Mietwagen-Offerte aus. Je nach Verfügbarkeit liegt der Preis für 24 Stunden “all inclusive” zwischen 9,99 Euro bis maximal 19,99 Euro pro Strecke für Mietwagen vom Typ VW Polo bis hin zu Premium-Fahrzeugen wie der Mercedes E-Klasse oder einem Audi Q7. Zum gleichen Anmietpreis werden nach Verfügbarkeit auch Kleintransporter und LKW, beispielweise für einen Umzug, angeboten. Ab Mai soll das Angebotsvolumen weiter ausgebaut und auch Einwegmieten ins europäische Ausland angeboten werden.
Gibt es bald schon ein iCar?Nach der Verpflichtung des Audi-Stardesigners Julian Hönig verdichten sich die Gerüchte, dass Apple nach dem Handymarkt nun auch die Autowelt revolutionieren will. Apple rekrutiert nämlich in den letzten Wochen aus allen automobilen Lagern: Neben Leuten des Batterie-Roller-Bauers Segway (zweirädrige selbstbalancierende elektrische Fahrzeuge) fällt vor allem ein Name im Apple-Team auf: Julian Hönig, früherer Stardesigner von Audi und Lamborghini. Dass Apple allerdings im Alleingang ein Auto baut, hält die Branche freilich für ausgeschlossen. “Das kann auch Apple alleine nicht stemmen”, sagt der frühere Volkswagen-vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Vielmehr ist für den ehemaligen Topmanager eine Kooperation mit einem großen Automobilhersteller vorstellbar. Die so aussehen könnte: Apple liefert Image, Design und eine völlig neue Multimediawelt, der Autopartner sorgt für die Hardware in Form von Antrieb und Batterie. Doch wer könnte der Partner sein? VW wohl nicht, aber General Motors ist ein heißer Tipp. Dem Autokonzern käme eine Imagepolitur sehr gelegen. Fest steht: Durch die Verbindung von Elektroantrieb, moderner Kommunikationswelt und Design made by Apple würde ein komplett neues automobiles Genmaterial entstehen. Eines, auf das sich die Generation 2.0 wohl stürzen würde.
Ein amerikanisches McDonald´s Restaurant in North Carolina bietet seinen Kunden einen besonderen Service: Kostenlose Energie auf den Parkplätzen während ihres Besuchs. Hybridautos und andere Kraftstoff-sparende Fahrzeuge können dort gratis geladen werden. Damit setzt McDonald´s auf ein grünes Image, das sich auch im Rest des Restaurants widerspiegelt: Tische und Dekoration sind aus erneuerbaren Materialien, Lichtröhren leiten natürliches Licht ins Innere des Restaurants, Küche und Toiletten wurden wassersparend designt. Ob ein 30 minütiges Essen allerdings ausreicht, um die Plug-In Autos ausreichend zu laden? In Schweden sind weitere McDonald´s Ladestationen geplant. Keine schlechte Idee, da die Zahl der Elektro-Autos in Zukunft sicherlich zunehmen wird, und damit der Bedarf an gut gelegenen Ladestationen steigen wird.