Onlineshopping als Gemeinschaftserlebnis

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Alleine online shoppen ist langweilig. Deshalb setzen immer mehr ECommerce-Anbieter auf ein virtuelles Shopping-Erlebnis mit Freunden. Mit dem Webtool ShopTogether von Decisionstep kann man beispielsweise Produkte im Online-Shop gemeinsam mit Freunden ansehen und darüber chatten. Das sieht dann wie im folgenden Video aus. Was den Effekt betrifft, so legt der Kunde 25 % mehr Produkte in den Warenkorb, der durchschnittliche Bestellwert liegt 50 % höher und die Verweildauer ist 400 % höher als davor.

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Noch einen Schritt weiter geht das Augmented Reality & Motion Capture Shopping Tool von Zugara. Die Kunden wählen ihre Wunschklamotten im Internet aus und können sie gleich virtuell anprobieren. Die Ergebnisse können dann als Fotos auf Facebook gepostet und diskutiert werden. Leider ist diese App noch nicht in 3 D.

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Die 3. Dimension von Augmented Reality hat z.B. GlassesDirekt erreicht. So kann man sich mit Brille von allen Seiten sehen. Auch Ray Ban hat diese Technik für virtuelles Sonnenbrillen-Shopping im Angebot.

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Ein anderes Beispiel für Tryvertising bietet LÓréal seinen Kunden. Auf der Seite EZface kann man sein Foto hochladen und virtuell Makeup-Produkte testen.

Volvo schickt Blog-Leser auf Schnitzeljagd

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Volvo gibt sich trendbewusst: Der schwedische Autohersteller baut in seiner neuen Kampagne “Subject60” ganz auf Social Media und startet eine Augmented Reality Schnitzeljagd. Fans können dabei Tickets für Events in 5 europäischen Großstädten gewinnen, bei welchem auch der neue Volvo S60 beworben wird. Jedem dieser Events geht eine Augmented Reality Schnitzeljagt voraus: In Zusammenarbeit mit angesagten Bloggern werden an ungewöhnlichen Orten in den jeweiligen Städten sogenannte „Code Blocks“ versteckt. Mit Hilfe einer Augmented-Reality-App auf dem Smartphone erhalten die Blog-Leser Hinweise darauf, an welchen Orten genau sich die „Code Blocks“ verstecken.

Mit dieser Lifestyle Kampagne möchte sich Volvo neu positionieren: „Wir wollen damit eine neue Zielgruppe erreichen: eine kreative, jüngere Klientel,“ so Lukas Dohle, Leiter Social Media & Live Communication bei der Volvo Car Corporation in Göteborg. „Wir vertrauen darauf, dass es sich herumspricht.“

Hier gibts ein Video dazu:

Lego: Kundenzufriedenheit durch Augmented Reality

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Augmented Reality ist der Trend des Jahres. Auch Lego hat das erkannt und setzt die Technik nun weltweit in allen Läden ein. Am Rande jeder Spielzeug-Packung ist ein Code angebracht, den man vor eine Kamera in den Läden hält. Auf einem Bildschirm unter der Kamera erscheint anschließend ein 3-dimensionales Abbild des fertig aufgebauten Lego Sets. Durch Drehen der Packung kann man sich das 3D-Ergebnis von allen Seiten ansehen. Durch diese praktische Einrichtung können die Konsumenten sicher sein, dass sie auch wirklich das kaufen, was sie möchten und Fehlkäufe vermeiden. Die Technik dazu stammt übrigens von der deutschen Firma Metaio. Hier gibt’s ein Video der virtuellen Spielzeuge:

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Social Shopping Seite mit Augmented Reality

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Nutzer des kanadischen Netzwerks justbought.it fotografieren ihre Einkäufe mit dem Handy und stellen die Infos auf Facebook und Twitter. Dazu kann dann jeder Kommentare abgeben. Google Maps zeigt an, wo die Schnäppchen gefunden wurden. Wer sich rege beteiligt, bekommt zusätzlich Punkte und wird zum Trendsetter erkoren. Eine kostenlose iPhone App gibt es jetzt schon dafür, allerdings folgt bald das Highlight der Seite: Eine Augmented Reality App fürs Android-Handy zeigt dann beim Betreten eines Ladens an, was andere User dort gekauft haben. So kann man ein Schnäppchen sofort entdecken oder sich beschweren falls man mehr dafür bezahlen muss. Praktisch.

Benetton lässt Kunden an Web 2.0 Kampagne teilhaben

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Die italienische Modemarke Benetton sucht im Netz nach neuen Werbeträgern. Sehr interaktiv gestaltet sich dabei die aktuelle Kampagne „It’s My Time”, bei der neue Gesichter in einem Online-Wettbewerb gesucht werden. Zum Einsatz kommt die Technik der Augmented Reality um die Bewerber und Abstimmer zu animieren: Auf casting.benetton.com druckt man sich ein spezielles Logo aus und hält es vor seine Webcam. Nachdem das Bild erkannt wurde, wird eine animierte Welt am Bildschirm erzeugt, die die Models in Bewegung zeigt. Auch auf Facebook, Twitter und YouTube macht Benetton mit dieser Kampagne auf sich aufmerksam. Jeder kann mitmachen und Bilder von sich hochladen. Bis 16. März kann man die Bewerber online bewerten. Die 100 bestbewerteten Models stellen sich anschließend einer Jury, die 20 Teilnehmer davon auswählt und nach New York zum Shooting einlädt. Innerhalb von kürzester Zeit haben sich mehr als 30.000 junge Menschen für diesen Wettbewerb registriert.

Geniale Beispiele für Augmented Reality Marketing

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Augmented Reality ist Trend. Eine simple Webcam lässt den User auf seinem Bildschirm sich selbst sehen aber auch Dinge, welche die Realität übersteigen bzw. erweitern („augment“). Marketing-Experten haben das große Potential dieser neuen Technik erkannt und geniale Kampagnen gestartet. Hier die bisher besten Aktionen:

BMW Z4

BMW wirbt in England für seinen Z4 mit einer Augmented Reality Software. Dabei druckt der User einfach ein bestimmtes Symbol aus und hält dieses Blatt Papier vor seine Webcam. Das von der Webcam erkannte Symbol erzeugt eine Miniatur-Ausgabe des Z4 auf dem Bildschirm, mit der man anschließend auf seinem Schreibtisch fahren kann. Die Räder des Wagens dienen dabei als Pinsel, wodurch man bei seiner Fahrt Bilder erzeugt. Diese Kunstwerke kann man sich ausdrucken oder an seine Facebook Freunde versenden:

 

 

Doritos Chili-Chips

Der Chips-Hersteller Doritos schont mit seiner Marketing-Aktion sogar die Umwelt. Die Chips-Tüte wird nicht achtlos weggeworfen sondern mit der Rückseite an die Webcam gehalten. Der darauf gedruckte Code wird gescannt und erzeugt eine Cartoon Figur, mit der man im größten Social Network Brasiliens, Orkut, ein Spiel spielen kann:

 

 

 

Ray-Ban

Online-Shopping nimmt extrem zu. Doch Sonnenbrillen sollte man besser anprobieren, bevor man sie kauft. Um aus diesem Dilemma zu entkommen, nutzt Ray-Ban ein besonderes Augmented Reality Tool: Der potentielle Käufer kann am Bildschirm sehen, wie ihm die neuesten Brillen-Modelle stehen – von verschiedenen Blickwinkeln aus. Meiner Meinung nach die bisher nützlichste Anwendung:

 

 

Wrigley’s

Der Kaugummi-Hersteller Wrigley’s  vermarktet seinen neuen Kaugummi „5 GUM“ mit 5 Symbol-Karten, die die Webcam erkennt. Jede Karte repräsentiert eine von 5 verschiedenen Geschmacksrichtungen des Kaugummis. Das Erkennen der Karten erzeugt Musik. Hält man eine Karte verdeckt, so wird dessen Sound gestoppt. Zeigt man sie der Kamera und bewegt sie, so ertönt der Sound und man mischt diesen zu den anderen Tönen:

Dies sind erst die Anfänge der Nutzung dieser Technologie. Wir warten gespannt auf weitere interessante Ideen…