Neue Social App von Apple

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iPhoneApple arbeitet laut dem U.S. Patentamt an einer App mit der User an sozialen Netzwerken teilhaben können. Bei dieser Meldung verfällt wohl jeder Social Media Fan in gelangweiltes Gähnen! Das völlig neuartige an der geplanten App ist allerdings, dass man damit an Gruppen und Netzwerken teilhaben kann, ohne persönlich Daten austauschen zu müssen. Um auf Plattformen wie Facebook eine neue Bekanntschaft in die Freundesliste aufzunehmen, braucht man zunächst einmal deren Namen oder ein anderes Merkmal um sie auf der Plattform zu finden und zu kontaktieren. Die neue App soll da ganz anders funktionieren: Man hinterlegt seine persönlichen Daten bei einem speziellen Anbieter. Sobald man in einer Gruppe von Personen ist, z.B. auf einer besonders guten Party, kann man die App starten und ihr damit erlauben, zunächst anonyme kleine Datenpäckchen, so genannte Token, mit anderen Nutzern auszutauschen, die die App ebenfalls aktiviert haben. Man muss dabei nur in räumlicher Nähe eines anderen Nutzers sein; die Telefone tauschen dann automatisch die Daten aus. Zudem ist auch ein Datenaustausch als Kettenreaktion möglich, z.B. auf einem Konzert: von der Bühne über die vorderen Reihen bis zu den hinteren. Es wird automatisch eine Gruppe gebildet und jeder Nutzer, der von einem anderen Telefon kontaktiert wird, wird auch zunächst nur zu der Gruppe eingeladen. Diese Einladung kann er dann auch ablehnen. Noch auf der Party oder auch später, kann man dann über den speziellen Anbieter weitere hinterlegte Daten an die Mitglieder der Gruppe übermitteln lassen und sich selbst weitere Informationen über die anderen Partypeople anzeigen lassen.

Das Prinzip aller bisherigen Netzwerke wird damit umgekehrt: Der Onlinekontakt entsteht hier VOR einem persönlichen Kontakt. Man kann in wenigen Sekunden E-Mails an alle Teilnehmer eines Seminars versenden, ohne vorher umständlich jeden einzelnen nach seiner Adresse fragen zu müssen.

Der Schutz persönlicher Daten wird dabei trotzdem gewährleistet:
• Jeder Nutzer entscheidet selbst, wann er die App aktiviert, d.h. wann er wirklich Kontakt mit anderen Personen in seiner Nähe herstellen will.
• Auch bei aktivierter App werden nicht automatisch Daten mit jedem anderen Nutzer ausgetauscht, man muss dem noch einmal explizit zustimmen.
• Wenn man sich einer Gruppe angeschlossen hat, kann man zwar sofort mit allen Mitgliedern kommunizieren, hat aber noch keine persönlichen Daten übermittelt, da die Kommunikation über den speziellen Anbieter anonymisiert wird und erst später bei Interesse auf explizite Aufforderung persönliche Daten übermittelt werden.

Die Zukunft ist da: Apples iPad

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Gestern Abend enthüllte Apple Chef Steve Jobs seine neueste Kreation: das iPad. Es ist eine Mischung aus Smartphone und Laptop, zeitschriftengroß, 750 Gramm leicht und ohne Tastatur. Der W-Lan unterstützte Computer vereint die Vorzüge aus Print- und Onlinewelt: Er funktioniert als E-Reader mit Farbe für digitale Zeitungen, Zeitschrften und Bücher, ist ausgestattet mit Büro-Software für Emails, Fotos, Musik, Videos und sämtliche 140.000 iPhone Apps. Ab März wird die Wunder-Elektrotafel weltweit verfügbar sein und zwischen 499 und 829 Dollar kosten. Die UMTS Version soll ab April in den USA ausgeliefert werden.

So wird das Internet zu unserem ständigen Begleiter. Statt in der U-Bahn die Vortags gedruckte Zeitung zu lesen, halten wir nun alle Echtzeit-Informationen direkt in unseren Händen. Allerdings hat auch dieses ultimative Medienkontrollgerät seine Grenzen: Da es in erster Linie für das Konsumieren von Medien gedacht ist, fehlt ihm eine Telefonier-Funktion, Kamera oder USB-Buchsen.

Ob das Gerät tatsächlich eine neue Ära des Medienkonsums einleitet, bleibt schon allein auf Grund des Preises abzuwarten. Hier Steve Jobs bei seiner gestrigen Vorstellung des Apple Tablets: