Eigene Apps entwickeln dank Googles neuem Tool

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Google will die Entwicklung von Android-Apps für jedermann ermöglichen und startet den “App Inventor“. Damit können selbst Nicht-Programmierer einfache Apps gestalten.

Die User können darin Blöcke von Code wie Legosteine in der grafischen Benutzeroberfläche zusammenfügen – ganz ohne Programmier- und Entwicklerkenntnisse. Zur Nutzung des App Inventors ist lediglich ein Nutzer-Account bei Google notwendig.

Ein schlauer Schachzug von Google. Der App-Markt ist heiß umkämpft: Die Beratungsfirma Strategy Analytics geht davon aus, dass 2013 mit Apps weltweit mehr als sechs Milliarden Dollar umgesetzt werden. Im Gegensatz zum Apple Store, ist der Android Markt jedoch eine offene Plattform, wo nun auch Nicht-Entwickler eigene Apps entwickeln können. Das könnte das Volumen am App-Markt stark von Apple abziehen, und der Wettstreit von Google und Apple könnte zu Gunsten des Suchmaschinen-Giganten entschieden werden.

Googles Grundgedanke hinter der Initiative ist, dass das Handy zum Computer wird, auf den sich die Menschen in Zukunft am meisten verlassen werden. Deshalb sollte es jedem möglich sein, eigene Applikationen zu entwerfen, und nicht nur passiver Konsument zu sein.

Und so einfach geht´s:

Social Shopping Seite mit Augmented Reality

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Nutzer des kanadischen Netzwerks justbought.it fotografieren ihre Einkäufe mit dem Handy und stellen die Infos auf Facebook und Twitter. Dazu kann dann jeder Kommentare abgeben. Google Maps zeigt an, wo die Schnäppchen gefunden wurden. Wer sich rege beteiligt, bekommt zusätzlich Punkte und wird zum Trendsetter erkoren. Eine kostenlose iPhone App gibt es jetzt schon dafür, allerdings folgt bald das Highlight der Seite: Eine Augmented Reality App fürs Android-Handy zeigt dann beim Betreten eines Ladens an, was andere User dort gekauft haben. So kann man ein Schnäppchen sofort entdecken oder sich beschweren falls man mehr dafür bezahlen muss. Praktisch.

Googles “Social Media” Auto

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Am 23. April ist es soweit: Das erste Auto mit Googles Betriebssystem „Android“ wird in Peking vorgestellt. Damit kann man dann während der Fahrt im Netz surfen, chatten und sich dank des GPS Bordcomputers im Auto punktgenau orten lassen. Das Auto hört auf den Namen „Roewe 350“ und ist eine Luxusmarke des Chinesischen Autoherstellers Shanghai Automotive. Ausgestattet mit britischer Technologie von MG Rover (gehörte früher zu BMW) ist das „Web 2.0-Auto“ für 10.000 bis 19.000 Dollar zu haben. Die Designer scheinen sich dabei den Kia Forte zum Vorbild genommen zu haben. Bleibt nur zu hoffen, dass das Google-System bei der Premiere auch funktioniert: Schließlich ist man ja in China…

Google kauft AdMob für 750 Mio Dollar

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Google schlägt wieder zu: Der Suchmaschinen-Gigant kauft den Handy-Werbevermarkter AdMob für 750 Mio Dollar, ausgezahlt in Google-Aktien. Damit schließt Google seine Lücke im boomenden Markt der Online-Handys. Der Internet –Konzern war bisher spezialisiert auf Text-Werbung in Suchanfragen. Diese Anfragen sind zwar von Handys mit Webzugang aus in den letzten zwei Jahren um das Fünffache gestiegen, allerdings fehlte eine weitere wichtige Werbemöglichkeit: Display-Werbung auf Handys. Genau darauf ist das 2006 in Kalifornien gegründete Unternehmen AdMob fokussiert. Jeden Monat sendet AdMob Milliarden zielgruppengerechte und personalisierte Anzeigen auf Handys. Susan Wojcicki, Produktchefin bei Google, sieht in dem noch jungen Markt der Mobilwerbung ein enormes Potenzial als Marketinginstrument.

Durch die Akquise erhofft sich Google auch Vorteile für seine neue Handysoftware Android. Allerdings besteht die Gefahr bei einer Anzeigenflut die Kunden zu verlieren.

Google hat mit dem Kauf von AdMob seine Rivalen Microsoft und Yahoo auf diesem Gebiet klar abgehängt. Für Google, geschätzte 177 Milliarden Dollar wert, war es der 3. größte Kauf in dessen Geschichte. 2006 übernahm der Internet-Konzern für 1,65 Milliarden Dollar YouTube, letztes Jahr folgte der Werbespezialist DoubleClick für 3,1 Milliarden Dollar. Wir dürfen uns wohl auf sehr viel mobile Werbung gefasst machen, wenn Google diese Ausgaben damit wieder einnehmen möchte…