Amazon integriert Facebook für Social Shopping

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Amazon und Facebook laden zum Social Shopping. Beide Plattformen können nun verbunden werden, um auf Amazon die passendsten Geschenke zu finden – anhand der geäußerten Interessen auf Facebook. Für Amazon bedeutet das tiefe Einblicke in das Konsumverhalten der Nutzer.

Sobald ich als Nutzer mein Facebook-Account mit dem auf Amazon verbinde, sehe ich zunächst mein Facebook-Profilbild auf der Amazon-Seite. Zusätzlich weiß Amazon um meine persönlichen Daten, für die ich zuvor mein Opt-in gegeben habe. Anschließend zeigt mir die Shopping-Seite, welcher meiner Freunde demnächst Geburtstag hat und schlägt passende Geschenke für ihn vor, basierend auf Musik, Bücher oder Filme, die er laut Facebook-Profil mag oder auch auf seiner Amazon-Wunschliste eingetragen hat. Aber auch ich selbst bekomme Vorschläge, die zu mir passen könnten. Es gibt auch eine Liste, die anzeigt, was bei meinen Freunden insgesamt gerade beliebt ist.

Was die Privatsphäre betrifft, so versichert Amazon keine Shopping-Daten an Facebook weiterzuleiten oder meine Freunde zu kontaktieren. Hält man seine Facebook-Daten privat, so kommt auch Amazon nicht dran. Das Empfehlungssystem kann aber nur funktionieren, wenn die Nutzer ihre Daten öffentlich machen – entweder auf Facebook generell oder speziell für die Amazon-Verbindung.

Keine Frage: Dieser Produkt-Empfehlungs-Service ist praktisch. Allerdings gibt man hierbei ein weiteres Stück Privatsphäre auf. Will ich wirklich, dass jeder meiner Freunde sehen kann, was ich für Bücher auf meiner Amazon-Liste gelistet habe? Schließlich sind viele Facebook-Freunde auch einfach entfernte Bekannte oder Geschäftskollegen. Und auch innerhalb der Freundesliste würde ich nur gezielt Informationen teilen. Ganz davon abgesehen, was Amazon über mich weiß. Die Vor- und Nachteile muss jeder Nutzer für sich selbst abwägen.

Twittern für Gutscheine: Wie die Foodbranche das Social Net entdeckt

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Lebensmittelhersteller entdecken Social Media für sich: Sie sammeln Millionen von Fans bei Facebook oder verteilen Produktproben an twitternde Anhänger. In Deutschland führt Pringles mit 3,5 Millionen Facebook-Fans vor Adidas (3,2 Mio.), Zara (3,1 Mio.) und Ferrero (2,8 Mio.) in einem aktuellen Ranking der Agentur VODa.

Der Lebensmittelkonzern Kraft Foods reagierte bei seiner Keks-Marke Oreo auf die vielen internationalen Kommentare auf seiner Facebook-Seite: Eigentlich war die Marke Oreo auf den amerikanischen Markt ausgelegt. Aufgrund des weltweiten Anklangs – mehr als die Hälfte der Fans stammt nicht aus den USA -  werden auf der Seite nun internationale Aktionen gestartet und beispielsweise der „Weltfan der Woche“ gesucht. „Es war ein Aha-Erlebnis für uns,“ sagt Mark Clouse, weltweiter CEO bei Kraft Foods. „Wir verstehen nun, dass Facebook mittlerweile ein globales Werkzeug ist und eine Plattform, auf der wir mit den Konsumenten in einen internationalen Dialog treten können.“

Die Marke Wheat Thin Crackers belohnt fleißige Twitter Anhänger. So tourt ein Team der Marke durch die USA und überrascht Konsumenten, die am besten über die Marke getwittert haben, zu Hause mit Gutscheinen. Ziel der Kampagne ist es, Kommentare über Wheat Thins auf Twitter zu mehren und damit mehr Follower und Bekanntheit zu erlangen.

Dass immer mehr Lebensmittelhersteller auf das Word Wide Web setzen, zeigt sich auch daran, dass Kunden jetzt bei Amazon und Otto Lebensmittel online bestellen können.

VW direkt beim Kunden durch iPhone App

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Viele Top-Marken haben Applikationen für das iPhone. Coca-Cola und Nike sogar zwei. Damit der User sich diese auch auf sein Handy lädt und die Marke somit immer bei sich trägt, müssen die Apps entweder nützlich sein oder Entertainment bieten. VW landete einen Volltreffer mit seiner App „Real Racing GTI“. Das im Oktober 2009 veröffentlichte kostenlose Handy-Spiel wurde bisher über 2 Mio. Mal heruntergeladen. VW will damit den Start seines neuen 2010 GTI in den USA einläuten. So haben die Spieler 6 Wochen lang die Chance, 6 dieser neuen Modelle als Limited Edition zu gewinnen.

Der App-Markt boomt und kann für die Hersteller ein extrem lukrativer Markt werden: Zwei Milliarden Mal wurden iPhone Apps bisher heruntergeladen, der erwirtschaftete Umsatz wird - nur für den Monat August – auf rund 200 Mio. Dollar geschätzt. Doch eine App muss in den Top-Listen auftauchen und von den Usern positiv bewertet werden, andernfalls hat sie keine Chance.  Neben VW haben es noch andere Unternehmen geschafft und sehr erfolgreiche Apps auf den Markt gebracht: Amazon Mobile ist auf Platz 9 in der Lifestyle Liste des App Stores. User können hierbei  Fotos von Produkten machen, die sie irgendwo sehen, und Amazon versucht dann in seinem Store dieses Produkt zu finden. Pizza Huts App setzt auf Entertainment und hat bisher über 1 Mio Dollar erwirtschaftet: User schütteln z.B. das Handy um Sauce ihrer Bestellung hinzuzufügen.

Amazon startet mit Sozialen Netzwerken

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Auch Amazon hat nun die gewinnbringenden Nutzungsmöglichkeiten von Social Media entdeckt. Durch die Einbindung von Twitter hofft das amerikanische Online-Versandhaus, neue Absatzwege zu erschließen. Wer als Twitter-Nutzer bei Amazon das Feature „Auf Twitter veröffentlichen“ verwendet, kann eine vorbereitete Nachricht der jeweiligen Amazon-Webseite auf seinem Twitter-Profil veröffentlichen. Klicken nun andere Twitter Nutzer auf den Link in diesem Tweet, gelangen sie direkt zur entsprechenden Amazon-Seite. Wenn die User dort anschließend einen Artikel kaufen, erhält der erfolgreiche Werber dafür eine Werbekostenerstattung (bis zu 10% des Artikelpreises). Eine interessante Maßnahme, die durchaus Erfolg haben könnte. Hoffentlich wird dabei allerdings nicht aus jedem Twitterprofil eine Werbeplattform…