Google veröffentlichte seinen alljährlichen Zeitgeist Report mit den beliebtesten Suchbegriffen 2010. Dafür wertete Google mehrere Milliarden von Suchanfragen aus. Den größten Zuwachs weltweit verzeichneten die Begriffe Chatroulette, das iPad und Justin Bieber. Twitter und Facebook kamen auf Rang 8 bzw. Rang 10.
In der Kategorie Unterhaltungselekronik war das iPad der klare Gewinner, gefolgt vom iPhone 4, Nokia 5530, HTC EVO 4G und Nokia N900.
Für Deutschland sehen die Ergebnisse folgendermaßen aus:

Die Arbeitnehmer scheinen sich vom Schock der Krise erholt zu haben. Dies belegt der neue Arbeitsklima-Index 2010 der Job AG, für den 4 Mal im Jahr die Zufriedenheit der Arbeitnehmer in Deutschland gemessen wird. Demnach steigt die Zufriedenheit der Arbeitnehmer wieder an.
Auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) fühlen sich die Arbeitnehmer mit durchschnittlich 7,5 wieder wohler, wobei die Stimmung bei den Männern und bei den Berufstätigen im Osten mit 7,6 etwas über dem Durchschnitt liegt. Auch diejenigen, die kurz vor der Rente stehen (60plus) bleiben weiterhin mit einem Wert von 8,0 sehr zufrieden. Die Zufriedenheit der 40- bis 49-Jährigen allerdings hat sich zwar positiv entwickelt, sie sind jedoch unter allen Altersklassen am unglücklichsten.
Mit 8,6 sind Selbstständige, Freiberufler und Landwirte wieder die Nummer eins in Sachen Zufriedenheit. Facharbeiter und andere Arbeiter hingegen liegen mit einem Wert von 7,6 und 6,6 auf dem letzten Platz. Teilzeitbeschäftigte sind in diesen Quartal um 0,1 etwas unzufriedener als vergangenes Quartal. Vollzeitbeschäftigte fühlen sich mit einem Anstieg von 0,2 Punkten auf 7,6 deutlich wohler.
Arbeitsklima (54 Prozent) und Gehalt (39 Prozent) als Zufriedenheitsfaktor sind in diesem Jahr an 1. und 3. Stelle, haben allerdings leicht an Bedeutung verloren. Die Aufgaben am Arbeitsplatz als Motivationsfaktor stiegen hingegen weiter an und liegen nun bei 46 Prozent. Dass die Krise noch nicht ganz aus den Köpfen verschwunden ist, sieht man an der Wichtigkeit der Sicherheit des Arbeitsplatzes, welche um fünf Prozent auf nun 33 Prozent gestiegen ist.
Erst kürzlich konnte Facebook den 400 millionsten Nutzer begrüßen. Doch nicht nur die Userzahlen wachsen. Auch der Umsatz wird laut Expertenschätzungen dieses Jahr die 1 Milliarde Dollar Grenze überschreiten. Da Facebook ein privates Unternehmen ist, besteht für Gründer Marc Zuckerberg keine Pflicht seinen Umsatz, Gewinn oder Kosten zu veröffentlichen. Inside Facebook ´s Analysen sind daher nur Schätzungen. Belegt ist jedoch, dass Facebook im September 2009 erstmals die Gewinnschwelle überschritten hat. 2007 lag der Umsatz noch bei 150 Millionen Dollar, 2008 schon bei 350 Millionen, für 2009 liegen die Schätzungen zwischen 500 und 700 Millionen Dollar. 4 Bereiche sind dabei die Haupteinnahmequellen: Markenwerbung, Microsoftwerbung, Virtuelle Güter und Performance-Marketing. Letzteres trägt wohl mehr als die Hälfte der Einnahmen bei, durch Onlinemarketing-Instrumente wie Pay per Click oder Pay per Sale. Schlusslicht sind Virtuelle Güter, die 2009 aber immer noch 10 Millionen Dollar einbrachten. Was die Profitabilität betrifft, so ist die Online-Plattform aber noch weit vom Suchgiganten Google entfernt. Auch ein Börsengang scheint momentan eher unwahrscheinlich. Doch wer weiß, was das Jahr 2010 für Überraschungen bereit hält.
Markenklassiker bleiben Favoriten der Deutschen. Das belegt die größte Verbraucherstudie Europas “European Trusted Brands 2010″, durchgeführt von “Reader’s Digest”, für die 32.000 Europäer befragt wurden, darunter 9.000 Deutsche. T-Online verdrängt den Aufsteiger Google nach nur einem Jahr an der Spitze der europäischen Marken. Grund für den Vertrauensschwund bei Google sind wohl die anhaltenden öffentlichen Diskussionen um den „Gläsernen Internetnutzer“. Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach und Miele punkten hingegen beim Verbraucher. Zum sechsten Mal in Folge erlangte der Markenklassiker Nivea in allen 16 europäischen Ländern Platz eins in der Kategorie Hautpflege. Eine größere Bedeutung für die Wahrnehmung von Marken hat inzwischen auch der Umweltschutz. Unternehmen, die sich glaubhaft als “Grüne Marke” positionieren, können laut Studie das Vertrauen der Verbraucher dauerhaft binden, wie es bei Sparkasse, Aral, Miele, Frosch und Persil der Fall ist. Um nachhaltiges Vertrauen beim Konsumenten aufzubauen, bedarf es ebenso einer glaubwürdigen Social-Media-Strategie als Marketing-Instrument. Sich mit einem ehrlichen, transparenten und langfristig angelegten Auftritt zu präsentieren, bietet Unternehmen die Chance, neben Aufmerksamkeit und Reichweite, Reputation und ein bestimmtes Image aufzubauen.
Die vertrauenswürdigsten Marken in Deutschland im Überblick:
Automobile: Volkswagen
Banken: Sparkasse
Bekleidung: C&A
Benzin: Aral
Computer: Fujitsu Siemens
Dekorative Kosmetik: Yves Rocher
Duftprodukte/Parfum: Yves Rocher
Erfrischungsgetränke: Coca-Cola
Erkältungsmittel: Wick
Fotogeräte: Canon
Frühstückscerealien: Kellogg’s
Haarpflege: Schwarzkopf
Handelsunternehmen: Aldi
Haushalts-/Küchengeräte: Miele
Haushaltsreiniger: Frosch
Hautpflege: Nivea
Internetunternehmen: T-Online
Kaffee/Tee: Tchibo
Kreditkarten: Visa
Milchprodukte: Müllermilch
Mobilfunk Serviceanbieter: Vodafone
Mobiltelefone: Nokia
Nahrungsmittel: Maggi
Reiseveranstalter: TUI
Schmerzmittel: Aspirin
Schuhe: Rieker
Sekt: Rotkäppchen Sekt
Spirituosen: Asbach
Süßigkeiten: Haribo
Versicherungen: Allianz
Vitamine: Abtei
Waschmittel: Persil
Zahnpasta/Mundpflege: Odol