Solvster bringt Konsumenten und Produkthersteller zusammen

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Nicht nur Unternehmen und Arbeiter finden sich im Internet, sondern auch Produkthersteller und Ideengeber. Solche Ideenplattformen auf Crowdsourcing-Basis existieren mittlerweile einige im Netz, doch dass sich daraus wirklich neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist eher selten. Tchibo-Ideas oder MyStarbucksIdea sind Beispiele für eine gelungenen Umsetzung des Konzepts, dass die Community den Herstellern Vorschläge für neue Produkte vorgibt, welche dann auch umgesetzt werden.

Das neue Portal Solvster gibt nun verschiedensten Firmen Zugang zur „Weisheit der Masse“. In drei Schritten sollen hier aus Ideen Produkte entstehen. Innerhalb des TrendQuest formulieren Unternehmen, Experten und Konsumenten mögliche Trends, die im TrendQuest zur offenen Diskussion stehen. Im Rahmen des IdeaQuest können die Crowds anhand vorformulierter Kriterien der beauftragenden Unternehmen Produktideen vorschlagen. Im Anschluss daran werden die besten fünf Ideen in den ShopQuest übergeführt. Hier wird die Community gefragt, welches Produkt sie zu welchem Preis kaufen würde.

Die Besonderheit ist, dass man in jeder Phase sog. “Shells” erwerben kann. Wenn man sich anmeldet, neue User gewinnt, an Abstimmungen im TrendQuest teilnimmt oder Ideen im IdeaQuest dazusteuert, erhält man Shells. Mit diesen Shells kann man dann virtuell in den Solvster-Shops einkaufen. In diesen Shops werden jeweils fünf Produktideen der teilnehmenden Unternehmen vorgestellt, nachdem sie durch die ersten beiden Phasen durchgelaufen sind. Wenn man das Produkt virtuell gekauft hat, dass das Unternehmen als potentiellen Topseller ausgewählt hat, erhält man wiederum anteilig Shells.

Dieser etwas komplizierte Prozess innerhalb des ShopQuest wird hier genauer erklärt. Nachdem die österreichischen Entwickler der Plattform schon mehr als 7.000 Community-Mitglieder gewinnen konnte, kommt jetzt die größte Herausforderung, auch Unternehmen zu finden, die daran teilnehmen. Knapp 10.000 EUR soll die Beteiligung für die Unternehmen kosten. Dafür soll gewährleistet werden, dass Produkte nicht mehr an den Interessen der Konsumenten vorbei entwickelt werden. Ob dies mit Solvster gelingt, wird die Zukunft zeigen.



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