Smartphone-Nutzer teilen Aufenthaltsort mit, wenn Mehrwert geboten wird. Ältere Konsumenten haben Datenschutzbedenken

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53% aller mobilen Internt-Nutzer sind bereit, ihren Aufenthaltsort zu veröffentlichen, wenn sie im Gegenzug dazu einen Mehrwert erhalten. Besonders jüngere Konsumenten stehen ortsbasierten Aktionen offen gegenüber: 60% der 25 bis 34-Jährigen und 58% der unter 25-Jährigen würden ihren Aufenthaltsort via Mobiltelefon öffentlich mitteilen, wenn sie relevanten Content erhalten. Dies ergab eine Untersuchung des W-Lan Hotspot Anbieters JiWire in den USA.

Sonderangebote haben den größten Mehrwert

Was ist relevanter Content für die Nutzer? Ausverkäufe und Sonderangebote werden am häufigsten auf dem Mobiltelefon nachgefragt, wenn die Nutzer sich in der Nähe eines Stores befinden. Je näher sich ein Nutzer am Geschäft befindet, desto wichtiger werden ortsbasierte Rabattaktionen: 29% der Befragten gaben an, dass die wichtigste Information für sie Sonderangebote sind, sobald sie 1,5 km vom Store entfernt sind. Sind sie 15 km entfernt davon, sagen dies nur noch 24%.

An zweiter Stelle der mobil abgefragten und interessanten Informationen stehen Bewertungen von anderen Kunden, gefolgt von Wegbeschreibungen und Produktinformationen. Die Möglichkeit, Termine auszumachen, ist nur für 2% der Konsumenten wichtig.

 

Email eignet sich immer noch am besten für Deals

Wer seinen Kunden Sonderangebote zukommen lassen möchte, der setzt am besten auf Emails:

  • 38% der Befragten bevorzugen Deals per Email,
  • 22% wollen Sonderangebote über die Website erhalten,
  • 19% bevorzugen Deals über mobile Apps
  • Nur 2% wollen am liebsten Sonderangebote per SMS erhalten

 

Datenschutzbedenken steigen mit zunehmendem Alter

Datenschutzrechtliche Bedenken halten sicherlich die meisten Konsumenten davon ab, ihren Aufenthaltsort mitzuteilen. Eine Nielsen-Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Alter der Nutzer und der Angst, Verletzungen der Privatsphäre in Kauf nehmen zu müssen, wenn sie ortsbasierte Services nutzen. Konsumenten unter 35 Jahren haben weniger Bedenken als ältere Konsumenten und teilen wohl deshalb bei entsprechender Gegenleistung eher ihren Aufenthaltsort mit als ältere Menschen. 50% der zwischen 25 und 34-Jährigen geben an, sie haben Datenschutzbedenken, während Nutzer über 45 Jahren zu 61% um ihre Privatsphäre fürchten.

 

Ortsbasierte Werbeeinnahmen steigen weltweit

Trotz aller Sicherheitsbedenken steigen ortsbasierte Werbeeinnahmen weltweit. Pyramid Research schätzt, dass der Markt für ortsbasierte Werbung im Jahr 2015 auf 6,2 Milliarden Dollar steigt und damit im Vergleich zu 2010 um 35% wächst. Für Werbetreibende wird es wichtig, Sicherheitsbedenken der Konsumenten abzuschwächen und den Kunden als Gegenleistung für personenbezogene Daten klaren Mehrwert zu liefern.

Warum die Kundenbetreuung vor Social Media zurückschreckt

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Social Media und die dort auftauchenden Kundenanfragen fallen in 70% der Fälle in die Zuständigkeiten der Marketingabteilung eines Unternehmens – so Social Media Experte Jeremiah Owyang in einem Webinar. Die eigentliche Kundenbetreuungsabteilung wird mit Serviceanfragen aus dem Social Web eher selten behelligt. Warum ist das so? Michael Pace, Blogger und Leiter der Kundenabteilung von Constant Contact, nennt 5 Gründe dafür:

 

Grund 1: Das Marketing kümmert sich um Social Media

Hintergrund und Denkweise: Die Marketing-Abteilung sollte sich um Social Media Angelegenheiten kümmern, da durch diesen Kanal eventuell PR-Probleme ausgelöst und bekämpft werden können. Social Media ist einfach ein Marketing-Bereich.

Wahrheit: Social Media ist ein Kommunikations-Werkzeug – ebenso wie ein Telefon. Je nach nutzender Abteilung erfüllt es einen bestimmten Zweck. In einer Firma hat ja auch nicht nur die Kundenbetreuung das Recht, das Telefon zu benutzen. Eine klare Aufgabenaufteilung sollte in jedem Unternehmen die Zuständigkeiten regeln.
 

Grund 2: Was man nicht weiß, existiert auch nicht

Hintergrund und Denkweise: Millionen von Konsumenten sind zwar in sozialen Netzwerken, reden jedoch nicht wirklich über unser Unternehmen oder unsere Produkte. Wir haben davon jedenfalls nichts mitbekommen.

Wahrheit: Wer nicht hinhört, weiß auch nicht, dass über ihn gesprochen wird. Man kann das ganz einfach testen: Den Unternehmensnamen in die Blogsuche von Google eingeben oder die Twittersuche verwenden. Mit großer Wahrscheinlichkeit findet man dort Kundenbeschwerden oder Gespräche über das Unternehmen. Unzählige Monitoring-Tools helfen beim Abhören des Web: Hootsuite eignet sich gut für Twitter, Google Alerts für die meisten anderen Gespräche im Web.
 

Grund 3: Zeit und Ressourcen stehen in keinem Verhältnis zum Output

Hintergrund und Denkweise: Im Vergleich zu anderen Kontaktkanälen, macht Social Media nur einen kleinen Anteil am Volumen aus.

Wahrheit: Die Denkweise mag für die tatsächliche Tweetanzahl, Summe der Facebook-Posts und Blogkommentare zutreffen, doch der Einfluss dieser Web-Äußerungen wird unterschätzt. Hinzukommt nämlich noch die Anzahl der Impressionen, die diese Äußerungen bei anderen Usern auslösen.
Zusätzlich sind die Kosten pro Kundenkontakt in Social Media deutlich geringer als beispielsweise bei Telefon (15 Dollar) oder E-Mail (3 Dollar) oder Direktkontakt im Geschäft (20 Dollar).
 

Grund 4: Die Angst vor rechtlichen Konsequenzen, wenn man öffentlich über Kundendaten spricht

Hintergrund und Denkweise: Besonders in der Gesundheits- oder Finanzbranche bedeutet das öffentliche Diskutieren von persönlichen Kundendaten einen Vertrauensbruch, der auch rechtliche Folgen haben kann. Aber Öffentlichkeit ist doch gerade das Wesen von Social Media.

Wahrheit: Ein wichtiger Beitrag den Unternehmen durch Social Media leisten können, ist den Kunden mitzuteilen, dass jemand ihren Problemen zuhört. Wer also seinen Unternehmensnamen im Web entdeckt, kann dem Kunden für dessen Beitrag danken und dann anbieten, das Problem in einer sicheren Umgebung zu lösen. Das Service-Team der Deutschen Bahn auf Twitter warnt z.B. die Kunden explizit davor, persönliche Daten über Twitter zu senden, versendet bei Bedarf jedoch Direct Messages an Follower, die nicht öffentlich einsehbar sind.


 

Grund 5: Der Start ist zu aufwändig

Hintergrund und Denkweise: Es gibt keinen Königsweg in Social CRM oder exakte Anleitungen für den Aufbau und die Operationalisierung.

Wahrheit: Dies mag stimmen, jedoch hilft eine Schritt-für-Schritt-Taktik dabei, den Überblick nicht zu verlieren und durchaus messbare Erfolge zu erzielen.

  • Schritt 1: Mache dich mit Social Media vertraut und finde heraus auf welchen Plattformen die Kunden über das Unternehmen sprechen.
  • Schritt 2: Business Strategie: Bestimme die Ziele und Richtlinien. Hier kann man sich von den „Großen“ inspirieren lassen: IBM, BBC, Kodak oder SAP liefern gute Vorlagen, die man im Netz nachlesen kann..
  • Schritt 3: Höre den Kunden zu: Mit Tools wie Monitter, Social Mention, Google Alerts, Alltop kann man die Gespräche verfolgen.
  • Schritt 4: Kundenkontakt: Lege Service-Level-Agreements (SLA) fest, setze die Mitarbeiter über die Alleinstellungsmerkmale (USP) der Marke und die passende „Marken-Stimme“ in Kenntnis, aktiviere die Kunden.
  • Schritt 5: Workflow festlegen, Dokumentation und Tracking mit individuell festgelegten (d.h. sinnvollen) Kennzahlen
  • Schritt 6: Aktiv Content generieren

6 Tipps um sich als Meinungsführer zu etablieren

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Wer als Meinungsführer wahrgenommen wird, hat größeren Einfluss auf die Entscheidungen seiner Mitmenschen. Unternehmen, die Expertentum aufweisen, erhalten schneller und dauerhafter das Vertrauen ihrer Kunden. Das Web bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten um mit seinem Experten-Wissen die Konkurrenz hinter sich zu lassen und die Kunden zu überzeugen. Hier sind 6 Tipps, um sich in seiner Branche als Opinion-Leader auszuweisen.

 

1. Pflege einen aktiven Business-Blog

 

Der vielleicht beste Weg, sich als Experte zu etablieren ist, einen Blog zu starten, der wichtige Themen aus der eigenen Branche behandelt. Ein professionell geführter Blog schafft bei potenziellen und bestehenden Kunden Vertrauen in die angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Die Kunden erhalten das Gefühl, bei einem Experten zu kaufen (was neben  Freunden/Familie eine wichtige vertrauenswürdige Quelle ist). Nebenbei verbessert das Unternehmen seine Leadgenerierung und profitiert von einem verbesserten Suchmaschinen-Ranking (SEO).

 

2. Schreibe Gastbeiträge für andere Blogs

 

Man sollte nach Blogs von bereits etablierten Branchenexperten suchen und dort Gastbeiträge anbieten. Wer dort als vertrauenswürdige Quelle anerkannt wird, steigert seine Bekanntheit und kann sich als Experte beweisen.

 

3. Publiziere längere Inhalte

 

Die Aufmerksamkeit der Nutzer im Web ist zwar begrenzt und die Nutzer bevorzugen kürzere Beiträge im Netz, doch sollte man zusätzlich längeren Content zur Verfügung stellen. E-Books, Whitepaper oder Webinare zeigen den Interessenten und Kunden, dass man Wissen hat, das über eine typische Blogpost-Länge von 500-Wörtern hinausreicht.

 

4. Nutze Podcasts

 

Als Alternative oder Zusatz zu Blogs bieten sich regelmäßige Audio- (oder Video-) Podcasts an, um sein Expertenwissen unter Beweis zu stellen. Aktuelle Branchenthemen können diskutiert werden oder auch andere Branchenexperten zu Wort kommen (z.B. in Interviews auf Konferenzen). Laut einer Studie wünschen sich 52 Prozent der Podcasthörer Audio-Podcasts mit einer Länge von 20 Minuten und darüber hinaus. Bei Video-Podcasts steht den Unternehmen weniger Zeit zur Verfügung. Hier wünscht sich die Mehrzahl der Rezipienten eine Beitragslänge von weniger als 10 Minuten. Podcasts wird somit deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt als Online-Texten. Unternehmen, die diese Methode einsetzen werden als kreativ und fortschrittlich eingestuft. Weitere Tipps zum Podcasting gibt es hier.

 

5. Halte Vorträge auf Konferenzen und Events

 

Um sich als Meinungsführer auszuweisen, muss man sich nicht auf das Internet beschränken. Auch Live-Vorträge auf Konferenzen eignen sich sehr gut dafür. Zu Anfang sollte man sich bei kleineren Events bewerben und langsam hocharbeiten. Wichtig ist es jedoch immer, dem Publikum Mehrwert durch interessante Inhalte zu bieten, ihm etwas beizubringen und so wenig Eigenwerbung wie möglich zu machen, um die eigene Glaubwürdigkeit nicht zu schmälern.

 

6. Beantworte Fragen auf verschiedenen Social Media Sites

 

Auf Social Media Plattformen äußern die Nutzer permanent Fragen. Wer hier mit wertvollem Wissen weiterhelfen kann, kann sich einen guten Ruf erarbeiten. LinkedIn Answers eignet sich perfekt dafür: Man kann Nutzerfragen nach Thema und Branche filtern und findet auf diese Weise Fragen in seinem Fachgebiet. Auch bei Xing kann man z.B. Gruppen zu speziellen Themen suchen und dort Beiträge verfassen. Bei Twitter findet man ebenfalls durch die Suchfunktion passende Fragen. Quora ist eine weitere Plattform, auf der User gezielt nach Antworten suchen. Hier eine Liste mit beliebten Q&A Seiten, auf denen Unternehmen durch Fachkenntnis die Nutzer überzeugen kann.

 

10 Tipps für die professionelle Google-Suche

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11 Milliarden Suchanfragen erhält Google jeden Monat. Die einfachste Form der Suche ist, ein paar Schlagworte einzugeben und die Anfrage so lange zu verändern, bis man das Gesuchte gefunden hat. Manchmal kann das eine Weile dauern, doch mit ein paar Tricks findet man schneller die passenden Ergebnisse.

 

1. Genaue Wortgruppe („“)

Besonders bei Namen, Büchern, Fachartikeln und Zitaten ist diese Phrasensuche sinnvoll. Sucht man beispielsweise nach Inhalten zu CRM Systemen, sollte man nicht einfach CRM Systeme in die Suchmaske von Google eingeben, sondern die genaue Wortgruppe angeben und diese in Anführungszeichen setzen:

Beispiel: „CRM Systeme“

2. Wörter ausschließen (-)

Sucht man beispielsweise nach Informationen über Internet Marketing, möchte jedoch alle Ergebnisse ausschließen, die den Begriff Werbung beinhalten, so fügt man ein „-„-Zeichen vor dem auszuschließenden Wort ein.

Beispiel: Internet Marketing –Werbung

3. Seitenspezifische Suche (site:)

Will man nur eine spezielle Website nach Inhalten absuchen, in der eine Wortgruppe oder ein Begriff vorkommt, so kann man Google dafür nutzen, z.B. wenn die Website selbst keine Suchfunktion hat. Dafür verwendet man einfach die Eingabe „site:“

Beispiel: „Mobile Werbung“ site:horizont.net

4. Ähnliche Begriffe oder Synonyme (~)

Wer möchte, dass ein Begriff in seiner Suche erscheint, aber auch noch ähnliche Begriffe oder Synonyme, kann das „~“ Zeichen verwenden.

Beispiel: „Social CRM” ~Umfrage

5. Spezielle Dokumentarten (filetype:)

Man kann auch nach speziellen Dokumenttypen suchen. Dafür nutzt man die Wendung „filetype:“ Wer sich nur Power Point Präsentationen zu Social CRM ansehen möchte, der gibt folgendes ein:

Beispiel: „Social CRM” filetype:ppt

Hier die Dokumenttypen mit entsprechenden Ablkürzungen:

  • Adobe Acrobat PDF (.pdf)
  • Adobe Postscript (.ps)
  • Microsoft Excel (.xls)
  • Microsoft Powerpoint (.ppt)
  • Microsoft Word (.doc)
  • Rich Text Format (.rtf)
  • Shockwave Flash (.swf)

 

6. Die Suche mit ODER

Hier findet Google Ergebnisse, die irgendeines der angegebenen Wörter enthalten (und nicht beide, wie bei einer normalen Suche). Die Anfrage [ San Francisco Giants 2004 ODER 2005 ] liefert Ergebnisse zu einem dieser beiden Jahre, wohingegen die Anfrage [ San Francisco Giants 2004 2005 ] (ohne ODER) Seiten zurückgibt, die beide Jahre auf derselben Seite enthalten.

7. Zahlenfolgen (..)

Diese Funktion wird eher selten genutzt, ist aber recht hilfreich. Wer z.B. Ergebnisse innerhalb einer speziellen Zahlenbandbreite möchte, nutzt die Angabe „X..Y“ (zwei Punkte zwischen den Zahlen). Bei Jahreszahlen oder Preisen ist das eine praktische Suche.

Beispiele:

  • Ölpreis 2001..2010
  • Laptops €400..600

8. Aktienkurse

Einfach das Aktiensymbol angeben und Google sucht nach den aktuellen Kursen mit Grafik.

Beispiel: GOOG

9. Rechner

Google führt auch Rechenaufgaben aus. Dafür muss man lediglich die entsprechende Rechenanweisung in die Suchmaske eingeben.

Beispiel: 18*2

10. Definitionen (define:)

Nicht nur mit Wikipedia erhält man Definitionen. Durch den Operator „define:“ gelangt man zu einer Vielzahl an Definitionen im Web, die einen schnellen Überblick über den Begriff bieten.

Beispiel: define:Internet der Dinge

 

5 Tipps für den Einstieg ins Mobile Marketing

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Wer mit Mobile Marketing starten möchte, sollte ein paar Dinge zu Anfang beachten. Die unterschiedliche Bildschirmgröße von Smartphones und PC muss bedacht werden, ebenso sollte man die gängigsten ortsbasierten Netzwerke kennen und wissen, wie QR-Codes am besten eingesetzt werden. Hier sind 5 Tipps für den Start:
 

1. Richte eine mobile Website ein

 

Damit die User auf ihrem Mobiltelefon eine optimierte Anzeige der Website sehen, gibt es mehrere Möglichkeiten. So bieten viele Unternehmen Plugins und Systeme an, die den Inhalt der bestehenden Website automatisch für das Handy-Display formatieren. Etwa von WordPress oder GoDaddy.

 

 

Eine bessere Lösung haben allerdings Anbieter, die eine mobile Website erstellen, die von der normalen Website völlig unabhängig ist. Diese Plug&Play Plattformen werden beispielsweise von Mobicanvas.com, GetGoMobi.com oder Onswipe.com bereit gestellt.

 

Eine dritte Möglichkeit besteht darin, einen Code in die bestehende Homepage einzufügen, der automatisch erkennt, welche Screen-Größe das Gerät des Besuchers hat. Hat der Nutzer einen Bildschirm mit einer Weite von mehr als 600 Pixel, nutzt er wahrscheinlich einen PC und wird folglich auf die normale Homepage geführt. Ist der Bildschirm kleiner als 600 Pixel, besucht er die Seite wahrscheinlich von einem Mobiltelefon aus und wird auf Seiten weitergeleitet, die auf einen Smartphone-Screen ausgelegt sind. Auf CSS-Tricks.com wird beschrieben, wie man einen solchen „Redirect Code“ einfügt.

 

2. Trage das Unternehmen bei ortsbasierten Plattformen ein

 

Die Präsenz auf diesen Plattformen ähnelt einem Eintrag in den Gelben Seiten. Wer im stationären Handel tätig ist, sollte sein Geschäft auf jeden Fall bei einem der ortsbasierten Netzwerke anmelden, wie etwa bei Foursquare, Gowalla oder Facebook Places. Jetzt können die Kunden mit ihrem Smartphone im Geschäft „einchecken“ und beispielsweise Freigetränke oder andere Rabatte erhalten. Die Restaurant-Kette Chili´s sandte digitale Coupons für kostenlose Dipps sogar an jene Nutzer, die in anderen Geschäften in der Nähe (im Unkreis von 200 Metern) eincheckten.

 

3. Nutze andere Mobile Marketing Angebote

 

Von der Konkurrenz kann man viel lernen. Deshalb sollte man die Möglichkeiten, die andere Unternehmen anbieten, ausprobieren. So taucht man tiefer in die Materie ein und erhält neue Ideen. Das Einchecken bei Foursquare wird selbstverständlich, ebenso der Bücherkauf bei Amazon mit der passenden App. Die Sprachsuche von Google bleibt ebenfalls kein Rätsel mehr.

 

4. Starte eine mobile Werbekampagne

 

Mobile Werbekampagnen können auf Cost-per-Click, Cost-per-Thousand oder Cost-per-Acquisistion –Basis gekauft werden. Genaueres erfährt man auf den Plattformen der großen Anbieter, wie etwa iAd von Apple oder AdMob von Google.

 

5. Nutze QR-Codes

 

QR-Codes sind quadratische Barcodes, die von Smartphones gescannt werden können. Nach dem Scan wird man auf mobile Webpages geleitet und erhält beispielsweise zusätzliche Informationen, Gutscheine oder Sonderangebote. Damit das Smartphone die Codes lesen kann, benötigt man einen QR-Reader, den man bei BeeTagg.com oder Sparq.it downloaden kann. Weitere Tipps, wie man QR-Codes im Unternehmen einsetzt, erfahrt ihr hier.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaExaminer.

E-Commerce: Mit dem Social Graph die Kunden binden

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Der Social Graph spielt mittlerweile im E-Commerce eine wichtige Rolle: Händler bitten die Konsumenten, sich mit ihrem Facebook-Account einzuloggen, um ihnen zu zeigen, was Freunde gekauft oder empfohlen haben. Den Kunden wird ein Shopping-Erlebnis im Netz geboten, das auf ihre Interessen zugeschnitten ist und ihnen hilft, sich im Informations-Dschungel zurecht zu finden.

Wer die Bedürfnisse seiner Kunden auf diese Weise vorhersehen kann, steigert durch Social Shopping ebenfalls die Markentreue: Warum auf einer anderen Seite suchen, wenn hier alles Relevante geboten ist? Die Herausforderung besteht darin, den schmalen Grad zu finden, zwischen einem personalisierten Erlebnis mit verfeinerten Angeboten und dem Gefühl der Kunden, dass ihre Informationen sicher sind.

Doch Vorsicht: Zu viel Personalisierung kann noch aus einem anderen Grund schaden. Über drei Viertel der amerikanischen und britischen Konsumenten wollen neue Dinge selbst entdecken (JWT Trend Report 2011). Man sollte den Konsumenten somit nicht jede Suche komplett abnehmen.

 

Wichtige Faktoren, die den Social Graph Trend antreiben:

 

Open Graph: Dank des Open Graph kann ein Website-Betreiber Facebook Likes einbauen: Klickt ein Nutzer auf der Website der Marke (oder des Unternehmens, Store, etc.) den „Gefällt mir“-Button, erscheint die Marke bei den Interessen im Facebook-Nutzerprofil. Der Händler kann dem Nutzer anschließend Updates und passende Werbung senden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, nur ein bestimmtes Produkt auf der Website mit „gefällt mir“ zu markieren – was im News-Feed der Nutzer veröffentlicht wird.

 

Facebook Connect: Dank Facebook Connect können die Käufer ihre Facebook-Accounts mit der Markenwebsite synchronisieren.. Erlauben sie der Marke den Zugriff auf ihre Facebook-Informationen, können sie Inhalte (d.h. Produkte für die sie sich interessieren) teilen oder sehen, was ihre Freunde teilen oder mit „gefällt mir“ markiert haben. Amazon empfiehlt dadurch den Nutzern z.B. Geschenke, basierend auf den Interessen der Facebook Freunde.

 

Folgende Grafik zeigt, wie häufig sich Nutzer aus den USA und Großbritannien mit ihrem Facebook-Account auf anderen Sites eingeloggt haben (JWT-Umfrage unter 1.000 Personen):

 

 

Jeder Dritte Befragte hat sich schon einmal auf einer Händler-Website mit seinem Facebook-Account eingeloggt. 90 Prozent gaben an, sich durchaus personalisierte Empfehlungen des Händlers anzusehen, die durch ihr Facebook Profil entstanden sind. 70 Prozent würden sich ansehen, was ihre Facebook-Freunde kaufen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.

 

Hyper-Personalization: Dieser Trend besagt, dass Konsumentern mittlerweile erwarten, personalisierte Erfahrungen und passgenaue Angebote zu erhalten, die auf ihren Wohnort, ihre Interessen, demografische Daten oder soziale Netzwerke, etc. abgestimmt sind. Beziehen Händler den Social Graph in ihren Online-Handel mit ein, können sie den Konsumenten diese Erfahrung bieten.

 

Auf die Frage, was Nutzer über personalisierte Empfehlungen auf Websites denken, gaben 46 Prozent der amerikanischen und britischen Nutzer an, dass sie die Empfehlungen hilfreich finden, da sie im „Informations-Dschungel“ Orientierung bieten. Besonders die Generation Y, also die nach 1980 Geborenen, stimmten dem stark zu (59%), gefolgt von der Generation X (49%) und den Baby-Boomern (31%).

 

 

Die Angst etwas zu verpassen: Diese soziale Angst, wird einerseits durch die technischen Möglichkeiten verstärkt, da die Menschen Zugriff auf extrem viele Inhalte haben und sich vernetzen können, andererseits bietet Social Media die Möglichkeit diese Angst zu verringern, indem man „einflussreichen“ Freunden folgt und sich gegenseitig mit Nachrichten und Tipps hilft.

 

Das Bedürfnis nach Meinungen: Besonders die Generation Y sucht online und offline nach Meinungen und Informationen über Produkte, die ihnen bei der Kaufentscheidung helfen. Eine Edelman-Umfrage unter 3.000 15- bis 30-Jährigen ergab, dass über 50 Prozent von ihnen 4 oder mehr Informationsquellen nutzen, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Sagen die Freunde „nein“ zu einem Produkt, so kaufen es 36 Prozent der Nutzer auch nicht.

 

Beispiele für die Integration des Social Graph:

 

Amazon Empfehlungen: Amazon erkannte schon früh, dass die Käufer gerne wissen würden, was andere Nutzer mit ähnlichen Interessen kaufen. Das enorme Angebot der Shopping-Seite wird durch relevante Empfehlungen übersichtlicher. Amazon hat Facebook Connect eingebunden, sodass Nutzer, die sich mit ihrem Facebook-Account einloggen, Empfehlungen aufgrund ihrer Facebook-Interessen erhalten oder auch sehen, was ihre Freunde mögen und Geschenkempfehlungen für Freunde erhalten, die auf deren Interessen basieren.

 

Online-Shopping-Stores innerhalb sozialer Netzwerke:

 

Einige Marken personalisieren ihre Shopping-Angebote in sozialen Netzwerken indem sie – mit Einwilligung der Nutzer - auf deren Profilinformationen zurückgreifen.

 

Levi´s Friends Store:  Bei jedem Produkt im Levi´s-Facebook-Store sieht man, wie viele Likes es insgesamt bekam. Erlaubt man den Zugriff auf die Profilinformationen, wird das Shopping-Erlebnis auf das soziale Netzwerk des Nutzers ausgerichtet.

 

Best Buy: Durch die Facebook-Seite von Best Buy können Nutzer Meinungen ihrer Freunde zu speziellen Produkten einholen. Passgenaue Angebote auf der Website, je nach Profilinformationen, werden ebenfalls geboten.

 

Ticketmaster: Hier sieht man, zu welchen Events die Facebook-Freunde gehen. Wer Informationen über ein Event teilt, erhält 5 Dollar Preisnachlass.

 

eBay: Auch hier wird  man sich ab Ende des Jahres mit seinem Facebook-Account einloggen können und personalisierte Empfehlungen erhalten.

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