Mit Social Media die Konkurrenz beobachten: Strategien, Tools und Beispiele

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Die Konkurrenz schläft nicht. Wer seine Mitstreiter im Blick hat, kann wertvolle Hinweise für die eigene Strategie erhalten: Was funktioniert? Was funktioniert nicht? Dank Social Media sind viele Informationen über die Strategie der Konkurrenz und das Feedback der Kunden öffentlich.

Hier sind einige Möglichkeiten der Wettbewerbsbeobachtung mit sozialen Netzwerken, Suchmaschinen und anderen Tools.

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Konkurrenzanalyse auf Twitter

 

Twitter kann sehr viele Informationen liefern, denn man kann nicht nur die Tweets eines Users sehen (welche bei Unternehmens-Accounts in der Regel öffentlich sind), sondern auch die Follower des Users sowie die Gespräche zwischen ihnen. 

Wie man andere Wettbewerber findet

Hat man eine spezielle Liste der Mitstreiter, die man untersuchen möchte, so findet man ihre Twitter-Accounts am ehesten auf deren Homepage bei den Social Links. Alternativ kann man auch die Google-Suche verwenden (Firmenname und Twitter).

Hat man noch keine Liste oder die Wettbewerber sind nicht auf Twitter, so kann man die Twitter Tools Twellow und WeFollow nutzen, um andere Firmen der eigenen Branche zu finden.

Tweets

Die erste und nützlichste Information, von der man etwas über die Konkurrenz lernen kann, ist die Strategie, die sie verfolgt. Sieht man sich die neuesten Tweets an, so sieht man, ob sie Rabatte bewerben, den Followern direkt antworten oder Artikel, skurrile Fakten, Branchen-News oder ähnliches teilen. Wie erfolgreich deren Strategie ist, liest man einfach an der Zahl der Follower ab. 

Follower

Wer eine Kunden-Liste der Konkurrenz haben möchte, hat bei Twitter Glück. Denn die Follower eines Nutzers kann man sich ansehen. Mit dem neuen Twitter-Design klickt man auf die Follower eines Nutzers und sieht beim Runterscrollen auf der Seite Kurzinfos über jeden Follower.

Klickt man auf eine Person, so erfährt man weitere Informationen, wie ihre Follower-Following Rate, Ort und letzte Tweets.

Alternativ erhält man auch eine Übersicht der Follower eines Users durch Twitter-Tools wie Tweepi. Dadurch sieht man alle Follower-Details auf einer Seite zusammengefasst mit Informationen zu Biographie, Ort, Anzahl der Follower und Updates und letzter Tweet-Zeitpunkt. 

Antworten

Wer etwas ausführlicher analysieren möchte, welches Feedback der Konkurrent erhält, kann auf Twitter nach den Antworten auf den Usernamen suchen: @NamedesWettbewerbers. So erhält man wertvolle Informationen.

Im Beispiel oben sieht man, dass die Follower von @Target, dessen letzten Werbespot mögen, die Auswahl an Weihnachtsprodukten, den Produktpreis oder eine Wohltätigkeitsaktion.

Der beliebteste Content

Ein weiteres gutes Twitter-Analyse-Tool ist Topsy. Es ist darauf ausgelegt, den Content einer Seite zu finden, der die meisten Retweets erhält – also der beliebteste Inhalt ist.

Bei der Suche im Bild oben erkennt man ein paar wichtige Dinge: Das Unternehmen nutzt für sein Marketing auf Twitter ähnliche Services wie Sponsored Tweets, was man dem Hashtag #ad am Ende der ersten Tweets ablesen kann. Es erhält auch viel positives Feedback und änderte seine Strategie der Umtauschgebühren, wie es die Kunden wollten. 

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Konkurrenzanalyse auf Facebook

 

Facebook ist derzeit eines der beliebtesten sozialen Netzwerke der Unternehmen. Auch hier findet man viele Infos rund um Strategie der Wettbewerber und Faninteraktionen.

Wie man andere Wettbewerber findet

Wie bei Twitter, so ist auch meist auf der Homepage des Unternehmens angegeben, wie die Fanseite heißt. Die alternative Suche über Goolge gibt es natürlich auch. Ist mein Wettbewerber nicht auf Facebook, so kann man das „Alle Seiten durchstöbern“ auf Facebook nutzen, um weitere Unternehmen der eigenen Branche zu finden. Die Suche ist eingrenzbar nach Ort, Produkte, Dienstleistungen, Geschäfte, Restaurants, und vieles mehr.

Strategie

Sieht man sich die Fanseite an, so erkennt man viele strategische Elemente. Um die Seite komplett ansehen zu können, muss man allerdings oft Fan davon werden.

Die Reiter oben / Links am Rand zeigen verschiedene Kategorien an. Man sieht ebenfalls, ob ein Unternehmen die Seite zur Lead-Generierung nutzt: Sammeln sie Email-Adressen, Accounts oder Blog-Posts mit ihrer Seite? Rufen sie zu Kundenbewertungen auf, haben sie eine außergewöhnliche Landing-Page oder nutzen sie Premium Applikationen (Involver oder North Social)? 

Fan Aktivität

Anders als bei Twitter sieht man auf Facebook die Fan-Antworten direkt auf der Pinnwand. Daran lässt sich ablesen, was die Fans der Branche am meisten mögen: Rabatte, Status-Updates, etc. Man zählt einfach die erhaltenen Likes der Posts.

Wichtig zu wissen: Interaktionen entstehen nicht nur durch Unternehemns-Posts, sondern auch durch die Fans selbst. Diese Möglichkeit sollte den Fans gegeben sein. Im Bild oben erhält ein Fan durch seinen Eintrag auf der Unternehmens-Pinnwand von Toyota viele Interaktionen. 

Lieblingsseiten

Betreiber von Facebook-Fanseiten können andere Fanseiten zu ihren Favoriten hinzufügen.

Diesen Bereich sollte man sich ebenfalls ansehen, da er Aufschluss über weitere mögliche Facebook-Seiten des Unternehmens gibt – und damit über deren Facebook-Strategie. 

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Konkurrenzanalyse auf LinkedIn

 

Die neuen Unternehmensseiten auf LinkedIn verraten ebenfalls viel über die Konkurrenz. 

Wie man andere Wettbewerber findet

Auf der Homepage findet man meist das LinkedIn-Profil des Unternehmens, sucht via Goolge oder findet es direkt auf LinkedIn mit dem Suchfeld am oberen rechten Rand.

Follower

Man kann die Follower eines Unternehmens durchsuchen dank eines Links am oberen rechten Rand der Unternehmensseite, die die Fanzahl anzeigt.

Ist man mit dem Unternehmen nicht direkt verbunden oder durch einen seiner Follower, hat man nur beschränkt Zugang zu den Informationen der Follower.

Mitarbeiter

Sind die Mitarbeiter mit dem Unternehmen auf LinkedIn verbunden, so erhält man auch Informationen und Statistiken zu den Mitarbeitern. So kann man sich Folgendes anzeigen lassen:

  • Anteil der Job-Positionen: Prozentsatz der Mitarbeiter, die in der Verwaltung, Marktforschung, Entwicklung, Vertrieb, Marketing und Führungsebene sind.
  • Jährliche Wachstumsrate des Unternehmens im Vergleich zu anderen Unternehmen in derselben Branche oder Größe
  • Angestellte, die ihre Position geändert haben
  • Angestellte, die eine neue Position im Unternehmen haben
  • Berufserfahrung in Jahren im Vergleich zu anderen Unternehmen in derselben Branche oder Größe
  • Höchster Abschluss im Vergleich zu anderen Unternehmen
  • Meist besuchte Universitäten 

Strategie

Unternehmen können dank der neuen Unternehmensprofile viele zusätzliche Informationen über sich preisgeben. Man sollte sich ihre neuesten Blog-Posts und Aktivitäten auf LinkedIn ansehen.

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Weitere Konkurrenzanalyse-Methoden in Social Media

 

Neben Twitter, Facebook und LinkedIn gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Konkurrenz im Blick zu behalten. 

  • YouTube: Welche Video Marketing Strategie verfolgen meine Mitstreiter? Welche Arten von Videos veröffentlichen sie und welche Videos sind am erfolgreichsten?
  • Social Mention: Diese Echtzeit-Suchmaschine durchforstet soziale Netzwerke nach der Konkurrenz und Nennungen der Konkurrenz durch andere User.
  • Ortsbasierte Netzwerke: Nutzen andere Unternehmen schon Foursquare, Gowalla, Facebook Places oder Whrrl? Falls es zum eigenen Unternehmen passt, sollte man sich „Check-in“-freundlich geben.
  • Boardreader: Über den Social Netzwerk Tellerrand hinaus, können die loyalsten Fans in Foren gefunden werden. Boardreader durchforstet Foren, in denen die Konkurrenz ist und Leute, die über sie sprechen.
  • Lokale Suche: Habe ich Konkurrenten vor Ort? Qype, Google Places, Yelp und ähnliche Bewertungs-Plattformen geben Aufschluss über Unternehmensprofile auf diesen Seiten. Bieten sie Rabatte an, erhalten sie gute oder schlechte Bewertungen auf diesen Seiten? Wollen sie dadurch einen besseren Stand in den Suchergebnissen?

 

Man sieht: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Konkurrenz zu überwachen und ihr damit dicht auf den Fersen zu bleiben, von ihren Fehlern zu lernen und von den Erfolgen zu profitieren. Dabei sollte man aber die eigene Kreativität nicht vernachlässigen und auch manchmal den Mut haben, neue Wege zu gehen um die Fans zu überraschen.

Social CRM: Bedeutung und Unterschiede zum klassischen CRM

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Social CRM ist derzeit ein Trend-Thema und zeigt eine neue Entwicklung in der Kundenpflege. Doch was bedeutet Social CRM eigentlich und was sind die Unterschiede zu traditionellem CRM?

Social Customer Relationship Management ist zunächst eine Strategie, die meist durch verschiedene Tools und Technologien unterstützt wird. Kernelement ist das Engagement und die Interaktionen mit dem Kunden, wobei der Abschluss von Geschäften ein Nebenergebnis dieser Bemühungen darstellt.

Social CRM ist aber immer noch CRM: Es benötigt einen Backend-Prozess und –System, um die Kundenkontakte und Kundendaten effizient und prozessorientiert zu verwalten.

Entwicklung von CRM zu Social CRM

Traditionelles CRM bestand aus einer Einweg-Kommunikation zwischen der Marke und dem Kunden.

  

CRM integriert und optimiert Prozesse aus Vertrieb, Marketing sowie Service&Support um den Kunden durch eine „Pipeline“ zu leiten, damit er wiederkommt und von neuem bei dem Unternehmen Produkte kauft oder den Service in Anspruch nimmt. Traditionelles CRM bestand hauptsächlich aus der Sammlung von Kundendaten und Informationen, die in ein CRM-System flossen, mit denen das Unternehmen dann eine Vielzahl an Kunden gezielter ansprechen konnte.

Social CRM hat zwar immer noch viele Elemente des traditionellen CRM, doch gibt es auch einige Unterschiede:

 

PR bekommt eine aktive Rolle im Social CRM. In den meisten Unternehmen sind PR-Abteilungen für das Auftreten der Marken in Sozialen Netzwerken zuständig und kümmern sich dort um die Interaktionen mit den Kunden.

Zwei weitere neue und wichtige Elemente sind Fürsprecherschaft (advocacy) und Erfahrungen, die beide beim Kunden angesiedelt sind. Im ersten CRM-Bild oben konnte man sehen, dass der Kunde nicht wirklich ein aktiver Teil beim CRM war – es gibt keine Zusammenarbeit oder Beziehungen.

Ganz anders beim Social CRM. Anstatt permanent Markenbotschaften zum Kunden zu senden, reden Marken nun mit ihren Kunden und arbeiten mit ihnen zusammen, um Probleme zu lösen. Die Marken geben den Kunden die Macht, ihre eigenen Erfahrungen zu machen und bauen persönlichere Beziehungen zu den Kunden auf, welche die Kunden in Fürsprecher verwandeln sollen.

Diese Grafik zeigt sehr schön die Weiterentwicklung von CRM zu Social CRM. Ein paar weitere Statistiken zum Informationsverhalten der Verbraucher sollen dies deutlich machen:

  • 93 % der amerikanischen Bevölkerung wollen, dass Marken in sozialen Netzwerken aktiv sind (Cone Business in Social Media Studie)
  • 60% der US-Amerikaner interagieren regelmäßig mit Unternehmen in sozialen Netzwerken
  • Die drei wichtigsten Gründe für Menschen, Kunde eines Unternehmens zu werden sind: persönliche Erfahrung (98%), das Image des Unternehmens oder der Marke (92%) und die Empfehlungen von Freunden und Familie (88%).
  • 41% der Kunden wollen, dass Unternehmen mit Social Media Tools das Kunden-Feedback zu Produkten und Dienstleitungen einholen.
  • 43% der Konsumenten wollen, dass Unternehmen soziale Netzwerke dafür nutzen, um Kundenprobleme zu lösen.
  • Nur 7% der Unternehmen sind sich über den CRM-Wert von Social Media bewusst, so eine Studie des Brand Science Institute.
  • Vor einer Kaufentscheidung informieren sich 81% der Kunden, ob die Empfehlung zu Produkten oder Dienstleitungen korrekt ist. Die meisten suchen dafür nach Informationen zum Produkt/Service (61%), 55% lesen Bewertungen anderer User, 43% suchen auf Ranking-Pages, so eine Studie des Cone Online Influence Trend Tracker.
  • US-Amerikaner geben 9% mehr für Produkte oder Dienstleitungen aus, wenn der Service des Unternehmens ausgezeichnet ist.

Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, sich den Bedürfnissen der neuen „Social Customers“ anzupassen, sich weiterzuentwickeln und aus Fans und Follower Kunden und Fürsprecher zu machen. Leider passiert das noch viel zu selten, da viele Unternehmen den Einfluss von Social Media auf CRM nicht verstanden haben. 

Abschließend ein Zitat des Marktforschungs-Unternehmens Gartner:

„2010 werden mehr als die Hälfte der Unternehmen, die eine Online Community aufgebaut haben, diese nicht für ihre Entwicklung nutzen können, was schließlich zu einem Wegfall an Kundennutzen führen wird. Der Hautgrund für das Scheitern von Unternehmen in Social Media wird der schnelle und übereilte Ansturm auf Social Media Initiativen sein, ohne klar definierten Nutzen sowohl für das Unternehmen als auch für die Kunden.“

Duell im Business-Netzwerk: Neue Seite lässt Nutzer ihre Kontakte bewerten

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Mit wem würden Sie lieber zusammen arbeiten? Diese heikle Frage wird einem von der neuen Seite namens Cubeduel.com gestellt. Man loggt sich einfach mit seinem LinkedIn-Konto ein und bekommt zwei Geschäftskontakte zur Auswahl, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden. Hier wählt man nun die Person aus, mit der man eher zusammenarbeiten würde.

Die Geschäftskontakte können ehemalige Kollegen sein oder auch derzeitige Mitarbeiter – es wird aus allen LinkedIn-Kontakten zufällig gewählt. Hat man 20 mal seine Stimme abgegeben, so wird auch angezeigt, wie andere Menschen einen bewertet haben.

Doch das ist nicht alles: Cubeduel zählt alle Stimmen zusammen und erstellt für jedes Unternehmen ein Ranking der beliebtesten Mitarbeiter. User können nach verschiedenen Unternehmen suchen, etwa Google oder SAP, und erhalten sofort eine Übersicht über die „besten“ Mitarbeiter.

Schon 2 Tage nach dem Start haben sich mehrere Tausend Nutzer angemeldet und über 50.000 Stimmen abgegeben.

Als Diss- und Lästerplattform wird die Seite wohl nicht ausarten, denn Kommentare sind nicht erlaubt und man sieht lediglich wie viel Prozent der „Duelle“ man gewonnen hat.

Eine interessante Idee, die man auch auf Xing übertragen könnte, um das schwächelnde Netzwerk wieder etwas in Gang zu bringen. Das muss derzeit nämlich einen Nutzerrückgang von 25 % (innerhalb eines Jahres) verkraften und zählt nur noch  2,4 Millionen registrierte Business-Netzwerker in Deutschland. LinkedIn kommt auf etwa 800.000 deutsche Nutzer.

8 Tipps für erfolgreiche Unternehmens-Blogs

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Bloggen ist essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Social Media Marketing Strategie. Doch viele Unternehmen sind unsicher, was den Inhalt der Posts betrifft, den richtigen Zeitpunkt oder das Gewinnen und Halten von Lesern.

Hier sind 8 Tipps, die jeder Blog-Experte wissen sollte:

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1. Messe deinen Erfolg

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Wenn man für ein Unternehmen bloggt und nicht über seine Katze oder Shopping-Sucht, dann braucht man Kennzahlen, die Aufschluss über den Erfolg geben. Ohne Statistiken steht man recht einsam am Rand der Online-Welt und weiß nicht, ob und wie viele Nutzer der gepostete Inhalt interessiert.

Zahlreiche Messmethoden stehen deshalb zur Verfügung. Welche man wählen soll, hängt davon ab, welches Ziel mit dem Blog verfolgt werden soll. Man sollte sich deshalb die Frage stellen: Warum blogge ich? Eine einfache Frage, die viele Blogger jedoch häufig nicht klar beantworten können.

3 Gründe stehen zur Auswahl:

Bloggen um Content zu generieren

In diesem Fall liegt der Schwerpunkt auf Suchmaschinen-Optimierung um mit der gezielten Auswahl von Themen und dem Einfügen von Keywords viele Besucher auf die Seite zu locken. Die zu messende Kennzahl lautet Traffic aus Zugriffsquellen.

Bloggen um den Verkauf zu steigern

Ähnlich wie der erste Grund, doch Blogs, die den Handel ankurbeln sollen, konzentrieren sich eher auf Conversions als auf Traffic-Erzeugung. Hauptziel ist, die Besucher auf eine andere Website zu leiten, normalerweise die Unternehmensseite oder eine Bestellseite. Die zu messenden Kennzahlen sind Leads und Conversions.

Bloggen für eine Community

Diese Blogs wollen eine dauerhafte Leserschaft aufbauen, die mit dem Blogger interagiert und über spezielle Themen spricht.

Man sollte den Hauptgrund bestimmen können, um die passenden Kennzahlen herauszufinden.

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2. Biete dich als Gastautor an

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Einer der besten Wege, seinen Blog bekannt zu machen, ist es, für andere Menschen zu bloggen.

Dafür muss man zunächst einflussreiche Blogger der eigenen Branche ausfindig machen und deren Blogs lesen. Wenn möglich, hinterlässt man passende, intelligente und durchdachte Kommentare, die die Konversationen voranbringen. Dies zieht einerseits Leser zu deinem Blog, andererseits kann man mit guten Kommentaren auch eine Gastautorschaft an Land ziehen. Es sollte für beide Seiten eine Win-win-Situation sein. Nur aus egoistischen Gründen Kommentare zu hinterlassen, fliegt sehr schnell auf und birgt nur mäßigen Erfolg.

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3. Plane Zeit und Themen im Voraus ein

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Viele Leute klagen über zu wenig Zeit und Themen-Ideen um ihren Business-Blog voranzutreiben. Damit entgeht ihnen leider ein mächtiges Marketing-Tool, das rund um die Uhr für sie arbeitet. 4 Schritte helfen beim Planen und Starten:

  1. Reserviere im Kalender eine bestimmte Zeit zum Bloggen.
  2. Plane den Inhalt im Voraus. Hierfür kann man einen „Veröffentlichungs-Kalender“ erstellen und die Themen ein bis drei Monate im Voraus festlegen.
  3. In jeder Blog-Kategorie sollten mindestens 5 Themen sein, die im Zusammenhang mit der eigenen Firma, den Produkten oder Serviceleistungen stehen.
  4. Diese Themen sollten im Kalender eingetragen werden.

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4. Füge Keywords in die Titel und Artikel ein

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Welche Keywords bringen die meisten Besucher auf meine Seite? Entwickle einen redaktionellen Plan um diese Keywords herum. Sammle dazu die Top 15 Keywords oder Wendungen und schreibe Artikel zu jedem davon. Das Wort und dessen Synonyme sollten häufig im Text genannt werden. Wichtig ist natürlich auch, dass diese 15 Keywords im Titel und in den Tags vorkommen. Diese Strategie hilft einerseits bei der Themenfindung, andererseits werden die Artikel besser von den Suchmaschinen gefunden. 

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5. Führe Interviews mit Branchen-Experten

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Engagiere einen Kameramann und gehe zur größten Messe deine Branche. Interviewe dort alle angesagten Buchautoren und führenden Experten. Es ergibt sich dadurch eine Fülle an Inhalten, über die man berichten kann. Sehen sich die Experten in den Videos, kann es durchaus sein, dass sie es an weitere wichtige Personen weiterleiten.

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6. Kreiere überzeugende Mitmach-Aktionen

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Nun hat man nette Anekdoten, Fallbeispiele, Top-10 Listen, provokative Gedanken und vieles mehr auf seinem Business-Blog. Doch was noch fehlt, ist eine Handlungsaufforderung, ein „call to action“. Welchen Schritt soll ein Besucher nach dem Lesen der Artikel gehen? Die meisten Leser werden wohl durch Eingabe von Stichworten bei Google auf der Seite gelandet sein. Für ein paar Sekunden hat man nun deren Aufmerksamkeit. Man muss ihnen im richtigen Moment etwas Unterwartetes und Relevantes bieten können. Hier ein paar überzeugende Handlungsaufforderungen:

  • Lade unser White Paper herunter
  • Folge uns auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Youtube, etc.
  • Stelle uns eine Frage
  • Lade unser E-Book herunter
  • Registriere dich für unser kostenloses Webinar
  • Registriere dich für unseren E-Newsletter
  • Demo anfragen

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7. Kein Schauspielern beim Video-Bloggen

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Baut man Video-Interviews in seinen Blog ein, sollte man versuchen, natürlich zu wirken und nicht schauspielern. Das Publikum will echte Menschen sehen. Um natürlicher vor der Kamera zu werden, kann man mit vertrauten Personen die Interviews üben. Zunächst erklärt man einen einfachen Sachverhalt dieser Person ohne Kamera, dann soll diese Person die Kamera halten. Bei allen weitern Interviews stellt man sich diesen Gesprächspartner vor.

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8. Leite deine Posts automatisch auf Facebook und Twitter

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So vergrößert man die Reichweite seines Blogs zusätzlich.

Infografik: Wie Facebook-süchtig sind wir?

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Jemand, der nicht auf Facebook ist, wird schon als Außenseiter angesehen. Doch viele Menschen, die sich dem Netzwerk verweigern, gibt es nicht mehr. Jeder 13. Mensch auf der Erde hat bereits ein Facebook-Profil, die Hälfte von ihnen loggt sich jeden Tag ein. Diese Infografik zeigt, wie abhängig wir mittlerweile von der Online-Plattform geworden sind.

Erschreckend ist, dass 57% der Menschen angeben, mehr mit anderen Menschen online zu kommunizieren, als im wahren Leben. Auch checkt die Hälfte aller Nutzer ihr Profil morgens direkt nach dem Aufstehen und ebenso viele gelangen an Nachrichten über Facebook. Damit bestimmt immer stärker unser Facebook-Freundeskreis, was wir vom Weltgeschehen mitbekommen.

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Veröffentlicht wurde die Grafik auf Onlineschools.org.

Was Unternehmen über den Social Graph wissen müssen

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Der Social Graph ist eine digitale Landkarte unserer Online-Persönlichkeit. Wer sich mit diesem Konzept auskennt, kann damit nicht nur die Leistung seines derzeitigen Social Media Marketings verbessern, sondern auch zukünftige Trends vorhersehen und ist gewappnet, wenn neue Web-Technologien auf den Markt kommen.

Der Begriff Social Graph wurde erstmals von Facebook Gründer Mark Zuckerberg vor einigen Jahren verwendet – hauptsächlich in Bezug auf die Facebook-Plattform. Er beschreibt das Netzwerk unserer Kontakte und alles, was wir mit unseren Freunden teilen – eine digitale Landkarte unserer Identität.
Diese Definition wurde inzwischen auch auf andere Plattformen ausgeweitet, wie Twitter, Flickr und sogar Google. Man hat somit viele sich überlappende Social Graphs. Genau diese Daten sind für Unternehmen extrem interessant, wenn sie mit dem User Kontakt aufnehmen wollen.

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Facebook und der Open Graph:

Als Facebook im April letzten Jahres einige weitreichende Veränderungen der Plattform einführte, entstand der Begriff „Open Graph“. Das Ziel des Open Graphs: All unsere Social Graphs zu vereinen – natürlich auf Facebook. Dies wird durch eine Schnittstelle erreicht, die unsere Facebook-Persönlichkeit, Beziehungen und Inhalte mit anderen externen Websites und Blogs verbindet. Der Linke-Button ist das bekannteste Beispiel.

Wird man Fan einer Facebook-Seite oder einer externen Seite, die das Like-Feature hat, wird man sofort mit allen anderen verbunden, die ebenfalls diese Präferenz geäußert haben. Man ist einer neuen Community beigetreten und kann jetzt von vielen neuen Verbindungen profitieren.
Ein Unternehmen, das auf diese Weise mit den Nutzerdaten verbunden wurde, profitierte nur kurz im vollen Ausmaß davon: Heftige Datenschutz-Bedenken führten dazu, dass jeder Nutzer nun genau kontrollieren kann, was er – wenn überhaupt – mit anderen teilt.
Wer Zugang hat zu den Millionen von Social Graphs mit all den persönlichen Daten, besitzt eine Art Datenbank-Frankenstein-Monster, genährt mit sozialem Kontext. Der Open Graph wird immer menschenähnlicher, je mehr soziale Daten hinzukommen – ein mächtiges Tool.

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Jeder Social Graph erzählt eine Geschichte:

Bill Gates prägte den Satz „content is king“ und bezog sich damit auf Inhalte, die im Web gesucht werden können. Jetzt muss der Satz jedoch in „context is king“ geändert werden, denn soziales Netzwerken hat die Art und Weise zu suchen verändert.

Wird der im Netz veröffentlichte Inhalt geteilt, so wird er mit Verbindungen angereichert und bildet dadurch knotenähnliche Beziehungen, die eine Geschichte erzählen. Wer das verstanden hat, kann seinen persönlichen Social Graph effektiv verändern, indem er nützlichen Content erstellt, der am besten darstellt, wer er ist, was er tut und auf welchem Gebiet er ein Experte ist.

Verbindungen: In sozialen Netzwerken geht es vor allem um Beziehungen. Mit wem man zu tun hat, sagt sehr viel über einen aus – wer wir sind und auch, wer wir nicht sind. Man ist seinen Kollegen vielleicht sehr ähnlich, doch existieren genügend Daten, die Unterschiede aufzeigen. Durch die Verknüpfung mit den Kollegen wird man vielleicht im Netz gefunden, aber die Unterschiede geben den Ausschlag für ein Job-Angebot.

Knotenpunkte: Plant man seine sozialen Verbindungen, so verbindet man einzelne Punkte miteinander. Diese Punkte kann man sich als Knotenpunkte in einer Matrix vorstellen. Je mehr Knotenpunkte man hat, desto klarer kann man bestimmt und gefunden werden. An diesen Knotenpunkten hangeln sich Nutzer entlang, wenn sie etwas bestimmtes suchen – im Idealfall sollten sie so das Unternehmen finden.

Teilen: Geteilte Inhalte im Netz erschaffen Knotenpunkte. Veröffentlicht man Inhalte, die jemand nützlich findet, so leitet er sie an seine Community weiter. Man wird mit dessen Freunden verbunden und erhält zusätzliche Knotenpunkte.

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Warum soziale Suche entscheidend ist:

Als Facebook seinen Open Graph einführte, sagte Mark Zuckerberg: Wenn wir die Social Graphs vieler sozialen Netzwerke und Seiten zusammenführen, könnten wir ein Web erschaffen, das intelligenter, sozialer, persönlicher und semantisch fähiger ist.

Ein semantisches Netz nutzt Beziehungen und Assoziationen. Jeder hat das schon einmal kennen gelernt, wenn er auf Amazon mehrere Käufe tätigte. Die Vorlieben des Nutzers werden verstanden und mit den von anderen Personen verlinkt, die einen ähnlichen Social Graph haben.
Je weiter die Daten anwachsen und mit neuen Technologien verarbeitet werden, desto genauer, individueller und schneller erhalten wir Suchergebnisse.

Um einen repräsentativen Social Graph zu erstellen, kann man sich an folgende Schritte halten:

Erschaffe soziale Dinge: Neben den Verbindungen zu anderen Personen, hat man auch Verbindungen zu anderen Dingen, die den Social Graph weiter definieren. Soziale Dinge sind alles, was im Web gesucht werden kann. Also neben Personen auch Bilder oder Videos.

Fülle die Lücken: Da unsere einzelnen Social Graphs immer weiter zusammenwachsen, trägt jeder Graph seinen Teil zu einem großen Ganzen bei. Bei vielen von uns sind die Social Graphs jedoch weitgehend leer. Man sollte deshalb bewusst seinen Social Graph aufbauen und sich auf vielen Netzwerken aktiv einbringen, um seinen „Wunsch-Graph“ zu erhalten.

Beachte Ort und Zeit: Unsere digitalen Landkarten (Social Graphs) sind Orte, die andere User finden können. Vielleicht hat sich aber schon ein anderes Unternehmen an unseren gewünschten Platz gesetzt. Dann sollte man die Tatsache nutzen, dass regelmäßiger und aktueller Content das Suchergebnis beeinflusst.

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Was das für Unternehmen bedeutet:

Kürzlich sagte Mark Zuckerberg: „Over the next 5 years, every industry will have to redesign itself around social.“ Das soziale Element verändert die Art, wie Unternehmen sich auf dem Markt verhalten müssen, um Erfolg zu haben. Ob und wann der Open Graph Wirklichkeit wird, bleibt abzuwarten. Technisch realisierbar wäre er heute schon, doch politische und wirtschaftliche Grenzen sowie berechtigte Datenschutzbedenken halten dagegen.

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Wie der Open Graph die Zukunft des Web ändern könnte:

Das Web der Zukunft ist persönlicher: Menschen interessieren sich für Menschen. Jede Interaktion liefert zusätzlichen Kontext, der uns genauer abgrenzt. Semantische Suche wird die Rolle von Konsumenten und Unternehmen stark beeinflussen.

Das Web der Zukunft ist intelligenter: Jedes neue Datenteilchen, dass wir zu unserem Social Graph hinzufügen, macht das ganze System dahinter intelligenter. Je mehr das System weiß, desto trennschärfer wird es. Es trifft bessere Entscheidungen. Nichts anderes ist Microsofts Bing – auch genannt „decision engine“.

Das Web der Zukunft ist offener: Ein soziales Netz, das vollständigen Zugang zu allen Informationen hat, wird zu einer digitalen Kopie unseres echten Lebens. Wer das als Zukunftsmusik abtut, sollte bedenken, dass man vor 10 Jahren ebenfalls nicht damit rechnete, ein Gerät in der Hand zu halten, mit dem man verschiedenste Geschäfte finden kann, seine Fahrt dorthin in Echtzeit simulieren kann, weiß welcher seiner Freunde dort schon war und welche Bewertung er für einen hinterließ..