Infografik: Welche Social Media Plattform eignet sich für welches Marketing-Ziel?

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Eignen sich Facebook und Flickr für SEO? Bringt mir Tumblr mehr Traffic? Nicht jedes Marketing-Ziel lässt sich mit jeder Social Media Plattform gleich gut erreichen. Hier eine nützliche Infografik von CMO.com, die zeigt, welche Tools sich am besten zur Kundenkommunikation, Steigerung der Markenwahrnehmung, Traffic-Generierung und Suchmaschinenoptimierung eignen, und welche Tools dafür eher nicht in Frage kommen.

23 Tipps zur Lead Generierung mit Social Media

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Um Leads zu generieren reicht es nicht aus, einfach nur auf Social Media präsent zu sein. Man muss die Nutzer ermutigen zu den Social Sites zu kommen und man muss ihnen dort genügend Mehrwert bieten, dass sie sich dort gerne aufhalten. Durch diese wiederholten Treffen kann aus einem zufälligen Besuch ein regelmäßiges Vorbeischauen werden, aber auch ein wertvoller Lead. Hier ein paar Tipps, wie man das erreichen kann.

1. Ressourcen nutzen

Teil des Marketing Plans sollte sein, sich zu überlegen mit welchen Social Media Bestandteilen und Online Assets man Engagement am besten herstellt. Michelle deHaaff untersucht dafür 7 Schlüsselfaktoren: Ort, Menschen, Geschichten, Bilder, Video, Audio und Texte.

2. Markenbotschaft entwickeln

Nutzer wollen sich mit der Marke identifizieren. Am Beispiel Nike sieht man das sehr deutlich: Kunden kaufen Nike, da die Marke ihnen das Vertrauen gibt, zu gewinnen – die Marke ist eine Art Erfolgs-Coach, sagt Ethan Lyon. Man sollte sich überlegen, was die eigene Markenbotschaft ist. Was sollten die Nutzer über die Marke wissen? Können sie das aus dem, was man postet, auch ableiten?

3. Überzeugende Botschaften bieten

Überzeugende Botschaften sollten die Online-Kommunikation prägen. Entwickle Botschaften, mit denen sich die Nutzer identifizieren. Und das sind in der Regel keine vorgefertigten Marketing-Floskeln sondern natürlich klingende Aussagen, wie sie im echten Gespräch vorkommen.

Auf dieses Vorgehen setzte auch das Telekommunikationsunternehmen Verizon bei der Vorstellung seines iPhone-Angebots:

4. Alleinstellungsmerkmale finden

Mittlerweile ist die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Kunden auf Social Media Kanälen stark gewachsen. Ein Unternehmen das anders ist als der Rest wird hier eher wahrgenommen. Die Kundenbetreuung von Zappos auf Twitter setzt auf einen lockeren Stil wie bei einem Gespräch unter Freunden. Die Mitarbeiter teilen den Kunden mit, wenn sie Feierabend machen.

5. Anstandsregeln beachten

Michelle Golden empfiehlt in ihrem Buch „Social Media Strategies for Professionals and their Firms“ gewisse Verhaltensregeln zu beachten: Nicht immer nur über das eigene Unternehmen schreiben und auf sich selbst verlinken, sondern auch mal den „Ego-Weg“ verlassen und auf Andere aufmerksam machen.

6. Feedback geben

Nutzer, die Kommentare hinterlassen oder Fragen stellen, freuen sich über Feedback. Dies sollte in den normalen Tagesablauf einfließen und Zeit dafür reserviert werden.

7. Google nutzen

Man sollte beachten, dass die Social Media Updates der Blog-Posts, Facebook Seite, Tweets oder YouTube Kanäle auch in den Suchergebnissen erscheinen. Nutzer, die aktiv nach bestimmten Informationen suchen sollten die eigenen Seiten auch finden.

8. Plug-ins einbauen

Mit Social Media Plug-ins können User, denen die Inhalte gefallen, diese mit anderen teilen oder anzeigen, dass sie ihnen gefallen haben. Likes sind wertvolle Stimmen des Vertrauens und zeigen Nutzern, die zum ersten Mal die Seite besuchen, dass andere Nutzer bereits Vertrauen haben.

9. Wissen teilen

Teile dein Wissen offen mit. Blog-Posts oder White Paper sind dafür sehr gut geeignet. Manche Unternehmen haben Angst, all ihre Geheimnisse preis zu geben, doch Wissen ist ein wertvolle Ressource, die man mitteilen sollte.

10. Den Content streuen

Jeff Bullas empfiehlt 7 Wege um Inhalte zu streuen: Social Media, Online Newsletter, Blogs, White Papers, Artikel-Marketing, Case Studies und Online Videos. Wichtig ist eine ausgeglichener Mix, denn nicht alle Nutzer lesen gerne Case Studies oder sehen sich ein Online Video an.

11. Gespräche monitoren

Man sollte die Gespräche über die Marke und die Konkurrenz gut beobachten. Es gibt viele Social Media Monitoring Tools mit denen man im bilde bleibt: Radian6 und Sprout Social sind kostenpflichtig, Google Alerts oder TweetDeck sind frei verfügbar.

12. Jeden Nutzer gleich wichtig nehmen

Einer der größten Fehler, die man machen kann, ist einen potentiellen Lead nicht zu beachten, da die Firma oder die Person nicht wichtig erscheint. Auch unbekannte Personen verschaffen sich Gehör im Web und können wichtig werden. Deshalb: Jedem Nutzer die gleiche Aufmerksamkeit und Wertschätzung zuteil werden lassen.

13. Offline Skills übertragen

Die Fähigkeiten im Online-Leben unterscheiden sich nicht groß von denen des echten Lebens. Auch im Netz heißt es: Leute treffen, mit ihnen reden und Beziehungen aufbauen. Sei ehrlich, verfolge die Gespräche und antworte zeitnah und sorgfältig.

14. Viel Content erstellen

Wir müssen nicht nur Inhalte erstellen, sondern auch ausreichend viele Inhalte um wahrgenommen zu werden. HubSpot empfiehlt: Unternehmen müssen, um Leads zu generieren, ausreichen Content erstellen, was bei etwa 24 bis 51 Posts anfängt. Je höher der Index einer Seite, desto mehr Leads entstehen.

15. Fragen beantworten

Lisa Barone empfiehlt Social Media Managern, viele Fragen zu beantworten. Einerseits um sich als Experte zu etablieren, andererseits um auf User einzugehen, welche die Mitarbeiter und Unternehmen „testen“ wollen.

16. Beziehungen aufbauen

Social Media ist ein hervorragendes Tool um Leads zu generieren, da hier – im Vergleich zur unangemeldeten Kundenansprache – die Barrieren zum Verkauf durch den vorherigen Aufbau von Beziehungen, das Zeigen von Expertenwissen und durch Netzwerken überwunden werden.

17. Zielpersonen analysieren

Nicht jedes Thema, das auf dem Blog veröffentlich wird, spricht die Leserschaft gleichermaßen an. Verschiedene Kategorien werden von verschiedenen Menschen gelesen. Man sollte vor jeder Veröffentlichung wissen, wen man damit ansprechen möchte. Eine Liste mit den wichtigsten Attributen der Zielperson (männlich, zwischen 35 und 55 Jahre alt, arbeitet in einer Bank mit 10 bis 50 Mitarbeitern, ist verheiratet und hat Kinder im Grundschulalter, etc.) hilft dabei, den Fokus nicht zu verlieren.

18. Nützliche Inhalte erstellen

Kristina Halvorson schreibt in „Content Strategy for the Web“: Unterstützt dein Inhalt nicht deine Unternehmensziele oder die Bedürfnisse der User, ist es eine Zeitverschwendung. Sie schlägt zwei Säulen der Inhalte vor: Mehrwert für die Nutzer und Wert für das eigene Unternehmen.

19. Nützliche Inhalte weiterleiten

Social Media Experte Guy Kawasaki unterteilt Inhalte in 3 Kategorien: 1) Hinweise auf nützliche, inspirierende oder unterhaltende Inhalte, 2) persönliche Beobachtungen oder Erfahrungen, 3) Ratschläge, Tipps und Hilfestellungen. Diese Inhalte sollten an Leser und Follower weitergeleitet werden um ihnen Wehrwert zu geben.

20. Mundpropaganda auslösen

In einem Post von Marqui Web Marketing heißt es: Word of Mouth war und ist einer der besten Wege um mehr Leads für Unternehmen zu generieren. Käufer vertrauen den Peer-Empfehlungen stärker als jeder anderen Informationsquelle. Dank Social Media können die Menschen ihre Erfahrungen (gute wie schlechte) sehr vielen anderen mitteilen, was das Vertrauen in die Produkte oder Services von Unternehmen erhöhen kann.

21. Spitzenleistungen bringen

Der Blog Network Singularity beschreibt 5 Faktoren die Social Media Bestleistungen bedingen: erfolgreiche Koordination der Social Media Aktivitäten, Verpflichtung zum Engagement mit den Usern und zum Verfolgen der Gespräche, Vertrauen in die eigenen Social Media Aktivitäten, ein Verständnis für Social Media entwickeln und den Erhalt von guten Beziehungen.

22. Geht nicht, gibt’s nicht

Wer in Social Media gemocht werden will, was Vorraussetzung für Leadgenerierung ist, muss eine „Ja, es ist möglich“-Einstellung annehmen. Ein „Nein“-Antwort stoppt jede positive Entwicklung.

23. Begeisterung zeigen

Begeisterung steckt an. Wer sich für sein Unternehmen, seine Produkte oder Dienstleistungen begeistert einsetzt und den Enthusiasmus in seinen Posts weitergibt, wird mehr Leute davon überzeugen, gerne wiederzukommen.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaExaminer.

8 Tipps für eine erfolgreiche Facebook Fanseite

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Nicht wenige Marken haben 20 Millionen Fans oder mehr auf Facebook. Experten gehen davon aus, dass sich dieses Jahr die Marketing-Investitionen der Unternehmen auf Facebook verdoppeln werden – auf mehr als 4 Milliarden Dollar. Die Fan-Jagd lohnt sich, denn laut Analysen des Unternehmens Webtrends kaufen 35% der Konsumenten mehr bei einer Marke, nachdem sie Fan dieser Marke auf Facebook geworden sind. Werbung, die sich an Fans richtet, hat eine Click Through Rate (CTR) von 35%.

Diese 8 Tipps tragen zum Aufbau und Gelingen einer erfolgreichen Fanseite bei.

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1. Nutze ein Bild als Eye-Catcher, das zur Marke passt und sich absetzt

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Eine gute Möglichkeit, die Fanpage professionell aussehen zu lassen, wir durch den Einsatz eines 520 Pixel Bilds erreicht. Das Bild sollte mit den anderen Bildern, wie z.B. dem Profilfoto farblich übereinstimmen. Fanseiten ohne Bild hinterlassen beim Besucher nur eine normale Facebook-Erfahrung, da der Facebook-Stil dominant bleibt. Durch den Einsatz von Bildern erschafft man jedoch bei den Fans eine Erfahrung, die zur Marke, zum Unternehmen, Produkt oder Service passt.

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2. Schicke die Fans nach Hause

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Die meisten Themen einer Facebook Fanseite haben dazu passende Websites, die in der Lage sind ein stärkeres und passenderes Erlebnis bei den Kunden zu schaffen. Vor allem kann man dort Produkte oder Services verkaufen und die Kunden genauer informieren. Hat man auf seiner Facebook-Seite noch keine Anwendungen mit denen die Kunden shoppen, sich anmelden oder sonstige Calls-to-Action befolgen können, sollte der Handlungsaufruf darin bestehen, dass die Kunden auf die externe Website gelangen und dort diese Möglichkeiten vorfinden. Zum Beispiel kann ein „Jetzt kaufen“-Button der Fanseite zum Online-Katalog des Händlers führen.

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3. Biete viele Möglichkeiten um in Kontakt zu bleiben

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Victoria´s Secret bietet seinen Kunden Apps für iPad und iPhone an. Hat man dafür nicht das nötige Budget, sollte man trotzdem weitere Social Media Angebote auf der Seite einbinden um mit den Fans verbunden zu bleiben. So könnten die Fans z.B. Follower auf Twitter, YouTube, Flickr oder anderen Kanälen werden. Der Musiker John Mayer erlaubt seinen Fans, dessen Songs auf Facebook und Twitter zu teilen.

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4. Modifiziere das Layout gemäß deinen Bedürfnissen

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Victoria´s Secret ersetzte die Standard Tabs durch ein Menü direkt unter dem Markenlogo. Eine Fanseite ist gelungen, wenn nur noch der Host Facebook ist, der Rest aber wie eine eigenständige Mini-Website aussieht. America´s Next Top Model behielt zwar die Tabs, fügte aber ein Menü zur Show und Staffel in die Hauptgrafik ein.

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5. Interagiere mit den Fans online und offline

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Bedanke dich bei jedem neuen Fan, dass er einer geworden ist. Das baut Markenloyalität auf. Starte Diskussionen. Denn was Social Media von traditionellen Medien unterscheidet, ist die Möglichkeit, Dialoge zu führen. Das sollte man nutzen. Jeder User möchte mit seiner Meinung ernst genommen werden, und Fans schätzen es, wenn sie die Möglichkeit haben, zu sagen, was sie denken.

SAP berichtete kürzlich, dass ihre CRM Systeme den Dialog zwischen Verkäufer und Kunden erfassen. Doch dann erkannten sie, dass das lediglich 5% des gesamten Dialogs waren. 95% des echten Dialogs über ein Unternehmen findet zwischen den Kunden selbst statt. Hat man dafür eine Plattform geschaffen, kann man durch Zuhören sehr viel lernen. Davon profitieren zusätzlich Marketing und Marktforschung.

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6. Fans können sich direkt registrieren

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Man muss die Fans nicht auf eine andere Plattform oder die Homepage holen, damit sie sich dort für Aktionen und Newsletter anmelden können. Die Hilfsorganisation Oxfam hat zum Beispiel ein Formular direkt auf der Fanseite, um es den Nutzern so einfach wie möglich zu machen.

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7. Nutze Multimedia

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Oxfam hat direkt auf der Startseite ein YouTube-Video, das sich die Fans ansehen können. Es heißt „10 Dinge, die man über Oxfam wissen muss.“ Multimedia-Angebote bereichern die Erfahrungen der Fans und vermitteln multisensorisch Wissen über die Marke.

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8. Call-to-Action

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Ein Handlungsaufruf kann es auch außerhalb von eCommerce-Seiten geben. Jede Website (auch die Facebook-Seiten) sollte ein Ziel haben und die Leser zu einer bestimmten Handlung aufrufen. Sei es das Ausfüllen eines Kontaktformulars, das Anmelden für einen Fan-Club, etc. Der Call-to-Action von Victoria´s Sectret ist schlicht: “Jetzt kaufen”. Oxfam hat gleich mehrere: trete unserer Online-Community bei, erfahre mehr über uns, helfe mit oder kaufe etwas. Man sollte deshalb darauf achten, dass die Fanseite ein Ziel hat und dieses Ziel bei den Fans auch wahrgenommen wird. Möchte man mehr Fans? Mehr Produkte auf seinem Online-Shop verkaufen? Ein klarer und direkter Handlungsaufruf sollte erkennbar sein.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.

Facebook Share oder Tweet: Was bringt mehr Umsatz im eCommerce?

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Wie wertvoll sind Tweets im Vergleich zu Facebook Shares? Das Unternehmen ChompOn verglich den Umsatz, der durch Tweets und Twitter Follower generiert wurde mit dem Umsatz, der durch Facebook Shares und Likes generiert wurde.

Das Ergebnis: Ein Facebook Share ist 14 $ wert, ein Like 8 $. Ein Tweet bringt 5 $ und ein Follower 2 $.

Aktionen auf Facebook sind somit wertvoller als auf Twitter, was wohl daran liegt, dass wir zu unseren Freunden auf Facebook eine stärkere Beziehung haben als zu unseren Twitter Verbindungen. Ein Facebook Share wirkt deshalb vertrauensvoller und glaubwürdiger, was den höheren Umsatz erklärt.

Da bei der Untersuchung nur der direkte und unmittelbare Einfluss der Aktionen auf den eCommerce-Umsatz gemessen wurde – also eine kurzfristige Analyse durchgeführt wurde – kann der wahre Wert um einiges höher liegen, denn der Langzeit-Effekt auf die Kundenloyalität wurde hier nicht miteinberechnet.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgte letztes Jahr das Online-Ticket-Unternehmen Eventbrite. Es berechnete, wie sich das Teilen von Veranstaltungs-Links auf Facebook und LinkedIn auf den Erlös auswirkte. Ein Link auf Facebook brachte 2,52 $, ein Link auf LinkedIn brachte 0,90 $.

Wie semantische Technologien den eCommerce revolutionieren

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Nutzer entdecken interessante Informationen auf zwei Arten: entweder sie suchen gezielt danach, etwa mithilfe von Suchmaschinen wie Google, oder sie stoßen eher zufällig darauf und wussten von deren Existenz noch gar nichts, wie das bei Facebook oft der Fall ist, wo uns unser Freundeskreis mit Informationen beliefert und versorgt. Genau das ist das Ziel jedes eCommerce-Händlers: Nutzer lernen Aspekte ihres Interesses kennen, deren Existenz sie bisher nicht kannten.

Doch ganz zufällig ist dieser Informationsfilter bei Facebook und Twitter nicht, denn was unsere Freunde für wichtig erachten, spielt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für uns eine Rolle.

Dieses Filterprinzip könnte in Zukunft auch im eCommerce eingesetzt werden, wie die Autoren Dr. Klaus Holthausen und Roy Uhlmann im Buch „Webolution“ prophezeien. Denn über Suchmaschinen findet der Kunde nur das, was er schon kannte (seine Bedürfnisse und Lösungen dazu) und muss sich mit einer Unmenge an Informationen herumschlagen. Um die Informationsflut des Web zu bändigen und den Nutzer zu neuen interessanten Informationen zu führen, von denen er noch nichts wusste, kann man das Freundeskreis-Filter-Prinzip mit  „intelligenten“ Technologien nachbauen.

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Semantische Technologien

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Das Schlüsselwort sind sogenannte semantische Technologien, die die Fülle der Internet-Daten nach Relevanz ordnen und – wie unser Facebook-Freundeskreis – uns die richtigen Informationen vorsetzen.

Semantische Technologien können nämlich selbstständig Daten assoziativ miteinander verknüpfen und sie nach Themenclustern ordnen. Dadurch wird es möglich, den Nutzer entlang seiner Interessen durch das Web zu führen, flankiert von eCommerce-, Content- und Serviceangeboten, welche alle semantisch miteinander verknüpft sind.

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Warum Websites in Zukunft anders aufgebaut sein werden

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Websites werden in Zukunft anders aufgebaut sein: Die Sites werden Informationswelten rund um das Produkt darstellen, die der Nutzer assoziativ durchsurft. Im Backend des Portals entsteht automatisiert und individuell zu jedem Nutzer eine semantische Assoziationskette um jeden mit dem Produkt verwandten „Pool“. Ein Beispiel aus dem eTourismus soll das verdeutlichen:

Ein Nutzer steigt über das Thema „Shoppingreise“ in ein Portal ein. Bis heute werden Informationen/ Reisen vorab redaktionell verknüpft. Dadurch werden nur Ergebnisse angezeigt, die das entsprechende Schlagwort aufweisen. Künftig werden dem Nutzer jedoch Informationen aus dem Gebiet „Reisen“ gezeigt, die automatisiert mit dem Begriff „Shopping“ sowie verwandten Themen assoziiert sind. Diese können aus „User Generated Content“ zum genannten Thema bestehen, aber auch aus damit assoziierten Themen wie beispielsweise Factory Outlets, Modestile bestimmter Städte und Veranstaltungen zum Thema Mode. Widmet sich der Nutzer nun einer bestimmten Information, wird der weitere Weg der Assoziationskette automatisiert im Backend bestimmt. Es werden Veranstaltungsdaten und Orte mit entsprechenden Hotels abgeglichen sowie weitere Sehenswürdigkeiten und Ereignisse in näherer Umgebung angezeigt. Nachfolgend wird dem Nutzer ein zeitliches Rahmenprogramm vorgeschlagen, welches sich bereits an Öffnungszeiten, Ticketreservierungen und dem Profil des Nutzers orientiert.

So lernt der Nutzer Aspekte seines Interesses kennen, die er bisher noch nicht kannte. Das klassische Suche/Ergebnis-Interface auf dem Portal wird zu einer assoziativen Informationswelt. 

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Wer programmiert das alles?

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Da der Programmierungsaufwand dieser Funktionen für die Portalbetreiber extrem hoch wäre, liegt die Lösung in der Modularisierung der Anwendungen. Diese Module sind dann dezentral im World Wide Web verteilt und verfügbar und aktivieren sich, je nach Bedürfnis des Nutzers, gegenseitig. Dadurch entstehen auch neue Geschäftsfelder: Nischenanbieter für jegliches Nutzerinteresse, verlinken die Inhalte von Websites. So wird zum Beispiel auf einem Reiseportal jegliche Information aus dem World Wide Web aggregiert und nutzbar gemacht.

Konsumenten lehnen Online-Registrierung ab und bevorzugen Social Sign-In

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Wenn sich Konsumenten auf einer Website registrieren müssen, sind 75% von ihnen damit nicht einverstanden und ändern daraufhin ihr Verhalten. Die Mehrheit verlässt die Seite wieder oder macht falsche Angaben. Die Lösung: Social Sign-In. Laut einer Studie von Janrain sehen 66% der Konsumenten diese Methode als attraktive Variante.

Es scheint, Social Media hat die Erwartungshaltung von Kunden gegenüber Websites dramatisch verändert. Kunden wollen keine Formulare mehr ausfüllen, sondern sich bequem mit ihrer bereits existierenden Online-Identität, die sie auf Facebook, Twitter oder Google pflegen, anmelden. Das stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, da sie ihre Methoden ändern müssen, um an Kundeninformationen zu gelangen.

Unternehmen, die diesen Trend erkennen, profitieren jedoch von der Umstellung. Denn Konsumenten, die sich lieber per Social Sign-In anmelden, sind wertvollere Kunden: Sie kehren mit größerer Wahrscheinlichkeit zu der Seite zurück, die Social Sign-In anbietet, geben mehr Geld auf der Seite aus und haben eine positivere Einstellung gegenüber der Marke.

Hier die Kernergebnisse der Studie:

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Ablehnung der traditionellen Registrierungsmethoden:

 

  • Drei von vier Konsumenten (75%) sind von der Registrierungsaufforderung auf Websites genervt und ändern als Folge ihr Verhalten.
  • 54% verlassen die Seite.
  • 17% versuchen es auf einer anderen Seite, falls es möglich ist.
  • 4% vermeiden die Seite daraufhin.
  • 25% geben an, die Registrierung durchzuführen.
  • 76% geben zu, falsche Angaben zu machen oder die Formulare unvollständig auszufüllen, wenn sie ein neues Profil anlegen müssen.
  • 45% verlassen die Website wieder, wenn sie ihr Passwort oder Log-In Daten vergessen haben. Sie beantworten nicht die Sicherheitsfragen und erstellen kein neues Passwort.

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Wahrnehmung von Social Sign-In:

  • 66% denken, Social Sign-In sei eine gute Lösung, die angeboten werden sollte.
  • 42% finden, dass Unternehmen, die Social Sign-In anbieten, innovativer und näher am Puls der Zeit sind und einen positiveren Eindruck hinterlassen.
  • 55% geben an, eher zu einer Website zurückzukehren, wenn die Seite sie automatisch erkennt.
  • 48% geben an, eher auf einer Website einen Kauf zu tätigen, wenn die Seite sie automatisch erkennt.
  • Kunden bevorzugen Social Sign-In (41%) im Vergleich zu einem Gast-Account (35%) oder einem neuen Account (24%).

 

Wer Social Sign-In anbietet, erhält wertvollere Kunden

Gerade für Einzelhändler sind Kunden, die an Social Sign-In Interesse haben, sehr wertvoll. Sie geben mehr Geld aus, kaufen häufiger online, haben einen größeren Einfluss auf andere Nutzer und werden auch stärker von sozialen Netzwerken beeinflusst, als Nutzer, die traditionelle Registrierungsmethoden bevorzugen.

  • Jeder Vierte Nutzer gibt an, soziale Netzwerke zu nutzen um eine Kaufentscheidung zu treffen oder andere dabei zu beeinflussen.
  • 35% geben an, Posts in sozialen Netzwerken haben sie zu einem Produktkauf ermutigt.
  • 39% geben an, dieses Jahr mehr Geld online auszugeben als noch im Vorjahr.
  • 54% der Konsumenten wollten während des Weihnachtsgeschäfts mehr als die Hälfte ihres dafür vorgesehenen Budgets in Online-Käufe investieren.

Wer die komplette Studie lesen möchte, kann das auf dieser Seite, muss sich dort allerdings erst traditionell registrieren ;-)