Typische Twitter-Fehler von Unternehmen

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Hier eine Liste mit Fehlern, die Unternehmen häufig auf Twitter begehen. Manche der Fehler kann man innerhalb von Sekunden beheben, bei anderen muss man ein bisschen Zeit investieren.

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1. Branding: Der Twitter-Account sollte die Marke widerspiegeln. Typische Fehler hierbei sind:

  • Es wird ein privater Twitter-Account für das Unternehmen genutzt.
  • Das Business-Logo wird nicht als Avatar genutzt. Wenn die Wahl auf ein designtes Bild fällt, sollte es das Logo der Marke sein. Hierüber lässt sich streiten, denn auch ein Foto des Mitarbeiters kann zum Einsatz kommen. Hier sollte jedes Unternehmen selbst entscheiden, wie persönlich es wirken möchte. In der Twitter-Kundenbetreuung ist ein Foto des Mitarbeiters sicher angebrachter, als bei einem Account, der lediglich Gutscheine bewirbt.
  • Die Twitter-Seite wird nicht markengerecht gestaltet.
  • Es wird nicht auf die Website verlinkt.

 

2. Botschaften senden: Twitter ist um vieles nützlicher, wenn man eigene Botschaften sendet, anstatt nur die Tweets anderer weiterzuleiten.

  • Die Menschen wollen etwas Neues und Interessantes. Ein Retweet ist etwas, das schon gesagt wurde. Man sollte RTs deshalb sparsam einsetzen.
  • Man sollte Fragen offen und nicht zu spezifisch formulieren, um eine große Anzahl an Followern zu erreichen.

 

3. Interagieren: Um mit potenziellen Kunden und Partnern zu interagieren und eine Verbindung aufzubauen, muss man ihnen Mehrwert bieten.

  • Teile mit, was dezeit in der Branche passiert und die Branche bewegt.
  • Spreche über Dinge, die deine Follower interessieren.
  • Best Practices und Anleitungen sind für die User nützlich.

 

4. Helfen: Den Dialog halten, in dem man den Menschen hilft und nicht nur verkaufen will.

  • Um zu helfen, kann man durchaus auch auf andere User, Unternehmen und Produkte verweisen.
  • Finde heraus, was genau das eigene Unternehmen anbietet, das den Menschen beim Lösen von Problemen hilft. Suche die Leute, die diese Probleme haben.

 

5. Über-Folgen: Die Anzahl der User, denen man folgt, sagt etwas über das Unternehmen aus.

  • Starke Marken haben immer mehr Follower, als User, denen sie selbst folgen.
  • Die Quote sollte 1:1 nicht überschreiten. Besser man folgt 10% weniger, als einem selbst folgen.

 

6. Timing: Verteile die Tweets. Verwendet man einen automatischen Service, sollte auch dieser die Tweets mit einem zeitlichen Abstand senden. Sonst wirk es, als hätte man jeden Tag nur 5 Minuten Zeit, in denen man so viel wie möglich in die Welt hinauszwitschern will.

  • Tools wie Pluggio oder Hootsuite helfen bei der zeiltichen Planung der Tweets, sodass sie in einem angehnemen Abstand veröffentlicht werden.
  • Getimte Tweets wirken professioneller und erreichen zum richtigen Zeitpunkt mehr User.
  • 5 bis 10 Tweets in nur einer Minute zu senden, ist der sicherste Weg, die Follower zu verlieren.

 

7. Persönlichkeit zeigen.

  • Menschen wollen nicht mit Bots kommunizieren, sondern mit echten Personen reden. Dies sollte man bei seinen Tweets beachten und zeigen, dass ein Mensch dahinter steht.

Hilfreich ist es, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und andere erfolgreiche Unternehmen auf Twitter zu studieren.

Facebook Stores haben dieselbe Conversion Rate wie Websites

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Viele Unternehmen stehen derzeit vor einem Dilemma: Sollen sie Werbung für ihre Unternehmens-Website machen oder für ihre Facebook-Seite? Wohin soll der Traffic geleitet werden?

Neuerdings brechen einige Unternehmen mit der Norm und leiten die Kunden direkt auf ihre Fanseite und umgehen damit ihre Website. Was als Mittel zum Zweck begann („Wir leiten die Fans dann auf unsere Homepage weiter“) wird zum neuen Zweck. Die Möglichkeiten scheinen auf Facebook unbegrenzt mit einer Nutzerzahl von über 600 Millionen Menschen. Doch was wird aus der Website? Es könnte ein „Vampir-Effekt“ entstehen, d.h. Facebook zieht die Kunden von der Website ab.

Bei Websites, die keinen eCommerce betreiben, ist das tatsächlich so, wie eine neue Studie von Webtrend herausfand. 65% der „Nicht eCommerce-Unternehmen“ hatten auf Facebook mehr Unique Visitors als auf ihrer Website. Bei Unternehmen mit eCommerce hatte die Mehrzahl (77%) jedoch mehr Besucher auf der Unternehmens-Website. Die Studienleiter begründen dies mit dem hohen Budget, das derzeit in SEO, Online Display-Werbung und E-Mail-Marketing für die Websites gesteckt wird. Die Besucherzahlen gehen jedoch insgesamt bei eCommerce- und „Nicht eCommerce“-Unternehmen“ zurück: Bei 68% der untersuchten Fortune 100 Unternehmen fiel die Zahl der Website-Besucher zwischen 2009 und 2010 um 23%.

E-Commerce-Firmen, die auf Facebook Stores eingerichtet haben, haben eine gute Entscheidung getroffen: Die Facebook Stores performen ebenso gut wie die Website-Sores. Sie haben die gleichen Sales Raten und akquirieren Besucher sogar effizienter durch die geringen Kosten. Die Conversion Rate der Facebook Stores liegt bei 2% bis 4%, was der üblichen Rate auf Websites entspricht. Die Experten von Webtrends gehen davon aus, dass der eCommerce auf Websites weiter zurück gehen und Facebook beim Online-Shopping immer beliebter wird, durch Verbesserung der Shopping-Erfahrung.

Hier die Entwicklung von Unternehmen ohne eCommerce. 65% hatten mehr Traffic auf Facebook als auf ihrer Homepage:

Besonders stark entwickelten sich die Facebook-Besucherzahlen bei Walt Disney und Coca-Cola. Die Website war jedoch kaum beliebter als ein Jahr zuvor:

Noch dominieren bei eCommerce-Unternehmen die Websites, was die Besucherzahlen betrifft. Doch die Experten erkennen auch hier eine abnehmende Tendenz.

Zu den Facebook-Stores:

  • Ein Monat nach Einführung der Stores, werden sie bereits von 1 bis 10% der Fanbasis besucht.
  • Die Aktionen der Fans auf den Store-Pages („Likes“ der Angebote und das Weiterleiten der Angebote) machen 17% des gesamten Fan-Engagement der Marken-Seite aus.
  • Pro Besuch des Facebook-Stores werden 5,9 Seiten angesehen.
  • Die auf den Facebook-Stores verbrachte Zeit beträgt im Schnitt 2,5 Minuten und stieg im letzten Monat um 50% an.

Facebook testet Echtzeit-Targeting durch Analyse der Statusmeldungen

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Wer in seiner Statusmeldung das Wort „Hunger“ verwendet, könnte in Zukunft sofort Werbung für Pizzaservices oder Gutscheinangebote von Restaurants am Seitenrand sehen. Diese Sofort-Werbung wird derzeit von Facebook an 1% der Facebook-User getestet – das sind immerhin 6 Millionen Menschen weltweit.

Schon mit dem Werbeformat „Sponsored Stories“ kam Facebook der Echtzeit-Werbung nahe: Checkt ein Freund von mir bei einem Werbepartner ein, wird Fan einer Marke oder postet auf der Pinnwand eines Unternehmens, so erscheint diese Aktivität als Werbeanzeige am rechten Seitenrand meines Newsfeed.

Jetzt analysiert Facebook die Statusmeldungen der Nutzer und bietet sofort die passende Werbeanzeige dazu.

Schon seit längerem analysiert Facebook die Posts und Status-Updates der User, sammelt diese Informationen und liefert passende Werbung, doch dies geschah noch nie in Echtzeit. Wer jetzt kurz erwähnt, dass er an einem Marathon teilnimmt, eine Bohrmaschine kaufen will, zu einem Festival fährt oder hohe Schuhe trägt, erhält sofort eine „Werbelösung“ und liefert viel exaktere Informationen, als früher seine „Likes“ oder Profildaten übermittelten.

Ein User muss noch nicht einmal Fan einer Fußball-Seite sein oder Fußball bei seinen Interessen angegeben haben, doch indem er postet, sich heute Abend ein Fußballspiel in einer Kneipe anzusehen, ist er ab sofort in der Adidas-Zielgruppe. Der wichtigste Zeitpunkt für einen Werber ist der Moment, in dem ein potentieller Kunde einen Wunsch äußert und sich überlegt, wie er das Bedürfnis befriedigen kann. Das neue Echtzeit-Modell setzt den Werber direkt in diesem entscheidenden Moment vor den Kunden.

Jetzt liegt es an der Qualität des Algorithmus, der die Status-Updates auswertet, wie genau die Werbeanzeigen passen oder ob überhaupt eine Anzeige möglich ist. Ob sie angeklickt werden, bleibt dabei fraglich: Manche Analysten beklagen die extrem niedrige Click-Through-Rate von Facebook Kampagnen. Sie lag 2010 bei 0,051% oder bei der Hälfte des Branchen-Durchschnitts, so die Experten von Webtrends. Emarketer schätzt, dass Facebook in 2010 dennoch 1,86 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen hatte, und die meisten Unternehmen für ihre Anzeigen Facebooks Targeting-Tools nutzten.

10 Tipps für erfolgreiches Posten auf Facebook-Fanseiten

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Ist man mit seiner Marke auf Facebook vertreten, stellt sich die Frage: Wie motiviere ich meine Fans und binde sie in sinnvolle Dialoge ein? Denn nur bei relevanten Inhalten werden die Fans mitmachen. Was oft vergessen wird: Der Newsfeed der Nutzer wird nach einem speziellen Algorithmus zusammengestellt und bestimmt, was die Nutzer ganz oben auf ihrer Seite sehen. Dieser sogenannte Edgerank Algorithmus von Facebook filtert die für den Nutzer wichtigen Beiträge heraus. Je beliebter ein Beitrag  – viele Komments und Likes – desto weiter oben erscheint er. Diese Newsfeed Optimierung ist für Marken genauso wichtig wie die richtige Content Strategie.

Folgende 10 Tipps, in Anlehnung an einen Post von Mashable, helfen bei der Optimierung des Newsfeed und der Verbesserung des Fan-Engagement.

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1. Keine automatischen Status Updates

Die Blog-Posts oder Twitter-Updates sollten nicht mit einem automatischen Feed auf die Facebook-Seite geholt werden. Denn ein automatisch weitergeleiteter Inhalt schafft es meist nicht in die News Feeds der User. Die Fans erkennen, ob ein Posts automatisch erstellt wurde oder ob er manuell auf sie abgestimmt wurde. Viele Markenseiten erreichen mit Auto-Posts daher keine großen Fan-Interaktionen.

Ist man auf mehreren Plattformen vertreten (Facebook, Twitter, YouTube, etc.) sollte man nicht den exakt gleichen Inhalt im gleichen Format auf allen Plattformen veröffentlichen. Natürlich ist es zeitaufwändiger, eine manuell abgestimmte Version zu erstellen, doch man erreicht damit mehr Engagement und zeigt den Fans, dass man sie wichtig nimmt. Wer hat schon gerne Hashtags oder andere typische Twitter-Formate in seinem Facebook Stream?

2. Zeige, dass du ein Mensch bist

Danke deinen Fans für ihre Antworten und Meinungen. Ab und an kann man auch über andere Dinge sprechen als nur über die eigenen Produkte. Wünscht man den Fans ein schönes Wochenende, stellt lustige Fragen oder fragt nach den persönlichen Erfahrungen der Fans, freut das die User und sie kommen sicher gerne der Aufforderung nach.

Macht man einen Fehler, sollte man ihn zugeben. Jeder macht Fehler und niemand ist perfekt. Offenheit im Umgang mit Schwächen wird dabei eher belohnt, als wenn man versucht, sie zu vertuschen.

Keine Angst vor negativen Kommentaren oder vor Usern, die heikle Themen ansprechen. Oft beteiligen sich andere Fans an diesen Gesprächen und stehen der Marke zur Seite. Dies hat sehr viel mehr Gewicht, als wenn man selbst das Wort ergreift. Antwortet man zeitnah und kümmert sich um die Probleme der Kunden, kann man Gegner in treue Kunden verwandeln.

3. Poste mehr Fotos und Videos

Formate wie Fotos und Videos kommen auf Facebook immer gut an. Nicht nur der News Feed Algorithmus bewertet sie hoch, sondern sie erzielen in einem Feed, der hauptsächlich aus Text besteht, auch größere Aufmerksamkeit bei den Menschen. Viele User bevorzugen es, im Web Dinge anzusehen als Texte zu lesen.

Ein nettes kleines Feature von Facebook erlaubt es, mehr Fans zu generieren: Postet man ein Video, das ein Nicht-Fan sieht, so erscheint ein kleines Pop-Up am oberen linken Rand des Videos, das dazu aufruft, Fan der Seite zu werden.

4. Spanne die Fans mit ein

Keine Angst vor Crowdsourcing! Die Facebook Fanseite ist der perfekte Ort dafür. Die Fans fühlen sich ernst genommen und tragen mit ihren Entscheidungen auf lange Sicht auch zu einer guten Content Strategie bei. So bleibt man bei den Bedürfnissen der Fans. Ein gutes Beispiel ist Budweiser. Hier konnten die Fans auf der Facebook-Seite den Super Bowl Werbespot bestimmen.

5. Wähle dein Publikum aus

Status-Updates kann man benutzerdefiniert veröffentlichen und nur bestimmten Fans anzeigen lassen. Für eine weltweite Marke, ist das eine sehr hilfreiche Funktion. Nicht alle Kampagnen oder Wettbewerbe, die man in einer bestimmten Region durchführt, sind für alle Fans interessant. Die Posts können nach Land und Sprache veröffentlicht werden. In den USA ist sogar ein Filtern nach Bundesstaat und Stadt möglich.

6. Stelle Fragen und involviere die Fans

Wenn man möchte, dass die Fans ihre Meinungen zu einem bestimmten Thema mitteilen, ihre neuesten Web-Entdeckungen auf der Fanpage teilen oder den eigenen Content weiterleiten, sollte man sie einfach danach fragen. Ein Aufruf zu mehr Aktionismus wird häufig positiv beantwortet und sorgt für mehr Engagement.

7. Kontrolliere die Häufigkeit und den Zeitpunkt deiner Posts

Überschwemme deine Fans nicht mit zu vielen Posts. Zu Anfang sollte man mit einem Posts pro Tag starten und je nach Resonanz der Fans oder Brisanz des Themas auf zweimal am Tag erhöhen. Was den Zeitpunkt betrifft, so sind die meisten Facebook-User abends und am Wochenende auf der Plattform aktiv. Dieser generelle Trend variiert jedoch je nach Zielgruppe der Fanseite. Man sollte austesten zu welchem Zeitpunkt die höchste Response-Rate erzielt wird und die Häufigkeit entsprechend anpassen.

8. Kommuniziere auf deine eigene Art

Es ist wichtig zu wissen, mit welcher Stimme man auftreten möchte. Skittles entschied sich für eine unterhaltsame und lustige Art, sich an die Fans zu richten und bleibt dieser Stimme treu. Natürlich ist auch hier Raum für Experimente um zu testen, was sonst noch gut ankommt. Die Stimme sollte jedoch zur Marke passen und der Community Manager sich damit wohl fühlen.

9. Biete abwechslungsreiche Inhalte

Ändere deinen Content von Zeit zu Zeit. Oft wissen viele Leute nicht, was sie regelmäßig posten sollen. Man könnte neue Rubriken einführen, wie: Tipps und Anleitungen, Best Practices, Breaking News, Umfragen, Wissenswertes rund um das Unternehmen, Multimedia, Inhalte von Dritten oder Experten-Interviews.

10. Ermittle den Erfolg deiner Posts

Wie hoch ist die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren oder Likes pro Post? Hier sollte man sich am Feedback der Kunden orientieren und die Themen, Angebote und Diskussionen – im Einklang mit der Content Strategie – entsprechend anpassen. Nicht selbstgefällig werden!

Ausgaben für Online-Marketing steigen, Engagement und Analyse-Kompetenz aber gering

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Zu einer guten und individuellen Kunden-Kommunikation gehört weit mehr als einfach nur den Namen des Kunden in ein vorgefertigtes Marketing-Schema einzufügen. Das Unternehmen muss wissen, welchen Kommunikations-Kanal der Kunde bevorzugt und welchen Inhalt er wann und wo erhalten möchte. Kurz: Individuelles Engagement ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch dafür muss man die Kunden kennen und ihnen zuhören – eine Hürde, an der viele Unternehmen scheitern.

In einer neuen Studie befragte Alterian 1.500 Marketing-Verantwortliche weltweit zu den neuen Herausforderungen im Marketing und dem Engagement der Marken. Wird das Potenzial von Social Media genutzt? Wird dieser Bereich im Unternehmen gefördert? Wie wird der Erfolg gemessen?

Insgesamt zeigt sich, dass Unternehmen mit der Interaktion auf mehreren Kanälen gleichzeitig noch Probleme haben. Zwar zeichnet sich eine Entwicklung hin zu individuelleren Erfahrungen für die Kunden auf den Social Media Kanälen ab, doch 70% der Befragten gaben an, über die Social Media Gespräche zur eigenen Marke wenig zu wissen. Dies ist jedoch Voraussetzung, um maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

Auch traditionelle Marketing-Kanäle wie E-Mail oder die Website des Unternehmens könnten besser auf den einzelnen Kunden abgestimmt werden. Was die Website betrifft, so bieten nur 11% der Unternehmen den Besuchern individuelle Erfahrungen, und 34% sagen, die Website diene lediglich als „digitale Info-Broschüre“. Bei E-Mail ist man da schon etwas weiter: 43% geben an, eine gewisse Unterteilung in der Kundenansprache vorzunehmen, jedoch versenden nur 13% E-Mails, die auf den einzelnen Kunden gemäß seinen Bedürfnissen abgestimmt sind.

Diese Infografik fasst die Ergebnisse der Studie zusammen:

Wie verändern sich die Marketing-Budgets im nächsten Jahr?

Die Hälfte der Befragten möchte ihr Budget leicht erhöhen, 9% sehen hier sogar ein starkes Wachstum. Ein Viertel möchte das Investment konstant halten, 10% planen eine leichte Reduktion.

Wie verändern sich die Social Media Budgets nächstes Jahr?

Die Hälfte der Befragten erwartet ein leichtes Wachstum der Social Media und Online Marketing Ausgaben, 23% planen vermehrte Ausgaben. 14% wollen ihre Investitionen konstant halten und nur 4% wollen sie reduzieren.

Werden die Social Media Gespräche analysiert?

Die Interaktion mit den Kunden auf mehreren Social Media Plattformen ist ein Vollzeit-Job. Er verlangt nicht nur die Teilnahme an den Gesprächen, sondern man muss diese auch analysieren und monitoren. Was das Monitoring betrifft, so nutzen 40% der Unternehmen ein paar willkürlich gewählte Tools. Nur 30% informieren das Management regelmäßig über die Social Media Gespräche! Ebenso viele Marketing-Verantwortliche wissen nicht, was über ihre Marke im Netz gesagt wird.

Wie sehr interagieren die Unternehmen mit den Kunden?

57% der Befragten geben an, mehr Engagement zeigen zu können und planen Maßnahmen für eine bessere Interaktion mit den Kunden. 13% wissen, sie sollten etwas verbessern, unternehmen aber nichts. 7% haben in diesem Bereich große Probleme und wissen noch nicht einmal, wie und wo sie anfangen sollen. Nur 23% sind mit ihren Engagement-Anstrengungen zufrieden.

Studie: Wie erfolgreich sind Social Media Kanäle bei der Kundenakquise?

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Die Studie „2011 State of Inbound Marketing“ von HubSpot untersuchte die Effektivität verschiedener Social Media Kanäle im Hinblick auf die Kundenakquise im Bereich B2B und B2C. Das nicht ganz überraschende Ergebnis: LinkedIn ist für B2B-Unternehmen erfolgversprechender, Facebook für die B2C-Kundenakquise. Für die Untersuchung wurden mehr als 600 Unternehmen gefragt, ob der Neukunde ein Lead aus LinkedIn, Facebook oder Twitter war, oder durch den Unternehmensblog ein Kunde wurde.

Unternehmensblogs waren für beide Unternehmens-Typen relativ erfolgversprechend – ein Grund, warum diese Form der Unternehmenskommunikation stark zugenommen hat. Wer nicht bloggt ist mittlerweile sogar in der Minderheit. Zwischen 2009 und 2011 stieg der Prozentsatz bloggender Unternehmen von 48% auf 65%. Damit einher geht auch eine gestiegene Wertschätzung gegenüber den Blogs: 85% bezeichneten ihren Blog als „nützlich“, „wichtig“ oder sogar „entscheidend“ (27%).

Die Wahrscheinlichkeit, einen Kunden über Bloggen zu akquirieren hängt dabei direkt von der Häufigkeit der Posts ab:

Trotz der positiven Korrelation posten allerdings nur 10% der befragten Unternehmen täglich. Die meisten beschränken sich auf einmal in der Woche (61%)

Je nach Branche variieren die Erfolge auf den verschiedenen Plattformen Kunden zu gewinnen.

Tools wie Unternehmensblogs, Social Media Präsenzen, SEO und Content Veröffentlichung dienen einer neuen Art von Marketing, die dem neuen Kundenverhalten gerecht wird: Inbound Marketing will die selbstständig agierenden Kunden informieren und versucht nicht mehr mit Push-Aktionen (wie DirectMails, Fachmessen oder Telemarketing) von sich zu überzeugen. Laut Studie sind die Kosten für einen Lead durch Inbound-Marketing um 62% niedriger als durch Outbound-Marketing. Der Kostenvorteil und der Erfolg in der Kundenaquise veranlasst 54% dazu, ihre Marketing-Budgets in diesem Bereich weiter aufzustocken. Wie das Budget für die Leadgenerierung aufgeteilt wird, zeigt folgende Grafik: