7 Tipps für erfolgreiche Facebook-Posts

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Welche Facebook-Posts erzielen das höchste Engagement? Wer eine Facebook-Seite für seine Marke erstellt, wird sich meist folgende Fragen stellen: Wie erhöhe ich die Anzahl an „Likes“ und Kommentare der Posts? Wie oft und wann sollte ich auf Facebook posten? Welche Art von Content erzielt das höchste Engagement?

Eine neue Studie von Buddy Media untersuchte über einen Zeitraum von 6 Monaten 100 Facebook-Fanseiten weltweit führender Einzelhändler um Erfolgsfaktoren von Facebook-Posts ausfindig zu machen. Denn wer es mit seinen Posts nach oben in die Timeline der User schafft, erhält deutlich mehr Aufmerksamkeit. Dafür müssen die Posts einen guten Edge Rank haben, der durch einen speziellen Algorithmus kontrolliert wird. Folgende Faktoren wirken sich auf den Edge Rank aus:

  • Beliebtheit der Posts: Wie viele Kommentare, „Gefällt mir“ und Klicks erhält das Update?
  • Relevanz: Wie häufig hat sich der Nutzer mit vergangenen Posts der Marke auseinandergesetzt?
  • Aktualität: Wie viel Zeit ist der Veröffentlichung des Posts verstrichen?

 

 

Folgende Tipps helfen dabei, einen hohen Edge Rank zu erzielen:

  1. Mittwoch ist der beste Tag für Postings. Obwohl die Händler jeden Wochentag Updates veröffentlichen, so ist das Engagement der Fans mittwochs um 8 % höher als der Durchschnitt.
  2. Poste wenn der „Lärmpegel“ niedriger ist. Posts die während allgemein aktiver Zeiten veröffentlicht wurden (8 Uhr bis 19 Uhr) erhielten 17% weniger Feedback, als Posts die während ruhiger Zeiten (19 Uhr bis 8 Uhr) veröffentlicht wurden.
  3. Poste nicht zu oft am Tag. Wer ein- bis zweimal pro Tag postet, erhält 40% mehr User-Engagement. Wer ein bis viermal pro Woche postet erzielt 71% mehr User-Engagement. Marken hingegen, die 3 mal pro Tag oder häufiger posten, haben eine um 25% geringere „Like“-Rate und eine um 42% geringere Kommentar-Rate.
  4. Kurze Posts sind am erfolgreichsten. Posts mit 80 und weniger Zeichen erhalten 66% mehr Engagement. Sehr kurze Posts mit zwischen 1 und 40 Zeichen schneiden am besten ab: Sie erhalten 86% mehr Fan-Engagement. Trotzdem haben nur 5% der Marken-Posts diese Länge.
  5. Fragen ermuntern die Fans: „Frage-Posts“ erhalten doppelt so viele Kommentare wie „Nicht-Frage-Posts“.
  6. Biete den Fans Preisnachlässe und Coupons an. Posts mit diesen Keywords erzielen das höchste Engagement.
  7. Auch das Wording der Sonderangebote ist wichtig: „ X Dollar weniger“ Angebote erhalten doppelt so viel Feedback wie „X Prozent weniger“ Angebote.

Hier eine lustige Infografik von Post Planner, in der die Edge Rank Tipps nocheinmal erklärt werden:

 

QR-Codes auf Hausdächern als Werbung auf Google Maps

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QR-Codes auf Produktverpackungen, Plakatwänden oder in Zeitschriften kennen wir bereits. Doch nun gibt es sie bald auf Hausdächern. Eine amerikanische Firma bietet Unternehmen an, die scannbaren Codes auf der Gebäudeoberseite zu installieren und auf diese Weise kostenlose Werbung auf Google Maps zu schalten.

Eine interessante Idee – immerhin wurde Google Earth rund 400 Millionen mal heruntergeladen und erreicht ein großes Publikum. Seit April 2010 ist eine Google-Earth-Funktion in Google Maps eingebaut (Earth View). Sehen sich die Nutzer den Ort auf der Karte an, so sehen sie den von Satelliten aufgenommenen Code auf dem Gebäude, können ihn mit ihrem Smartphone scannen und erhalten Zugang zu Videos, Coupons oder anderen Inhalten.

Ob das wirklich eine effektive Form des Marketing ist, bleibt abzuwarten. Immerhin kostet die Installation des Service, genannt Blue Marble, durch das Unternehmen Phillips & Co. 8.500 Dollar. Anschließend dauert es etwa ein Jahr, bis die Codes auf Google Earth zu sehen sind. Bessere Erfolgsaussichten hätte diese kreative Idee bei häufigeren Google Maps Updates.

 

Die Zukunft des Inbound Marketing

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Zur Zeit erleben wir einen Paradigmen-Wandel im Marketing: Weg vom Outbound hin zum Inbound Marketing. Die Strategie der Kundenbeschallung (Outbound) funktioniert im Netz nicht mehr, die Kunden können sich gezielt von Werbeunterbrechungen der Unternehmen abwenden. Kunden wollen heutzutage eine Beziehung zum Verkäufer, sie wollen wissen, wer er ist, dass er ihnen zuhört und mit ihnen in Dialog tritt.

Standen beim Outbound Marketing Strategien wie

  • Telemarketing
  • Email Marketing
  • Printwerbung
  • Messen
  • Fernsehen und
  • Radio

im Vordergrund, setzt das Inbound Marketing (oder auch Marketing 2.0) hingegen auf Konversation, Kollaboration, Communitys und Mundpropaganda im Internet. Hier sind vor allem Methoden wie

  • Suchmaschinen-Optimierung
  • Bloggen
  • Soziale Netzwerke nutzen
  • Inhalte via RSS zugänglich machen sowie das
  • Veröffentlichen von Videos, Fotos und Präsentationen (Slideshare)

zu nennen.

Eine tolle Infografik von MDGadvertising zeigt, wohin sich das Marketing in Zukunft bewegen wird. Unternehmen investieren einen größeren Teil ihrer Leadgenerierungs-Budgets in Inbound Marketing Aktivitäten. Denn die Kosten pro Lead sind hier im Schnitt um 62 Prozent geringer. Kostet ein Lead bei Outbound-zentrierten Unternehmen im Schnitt 373 Dollar, so sind es bei Inbound-zentrierten Unternehmen lediglich 143 Dollar.

Auch die Erfolge sprechen für sich: Im Vergleich zu 2009 nahm die Zahl der konvertierten Leads durch Blogs und Social Media Kanäle stetig zu. Im Bereich B2B ist LinkedIn der beste Kanal. Hier gaben 61% der Unternehmen an, über das Business-Netzwerk einen neuen Kunden gewonnen zu haben, während im Bereich B2C Facebook (67%), der Unternehmensblog (63%) und Twitter (53%) erfolgversprechender sind.

 

Die Zukunft ist online

 

2014 sollen die Online-Werbeausgaben ein Fünftel der Gesamtwerbeausgaben ausmachen. Ein größerer Anteil der Bevölkerung wird Profile in Sozialen Netzwerken haben und regelmäßig Blogs lesen.

 

 

Infografik: Warum Unternehmen in Customer Experience investieren sollten

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Unfreundliche Mitarbeiter, unerwartete Kosten sowie eine schlechte Qualität der Produkte/ Services sind die Hauptgründe, warum Kunden zu einer anderen Marke wechseln. Wer seine Kunden dauerhaft binden möchte, muss ihnen positive Kundenerfahrungen liefern. Es lohnt sich: 85 Prozent der Konsumenten würden für ein herausragendes Kundenerlebnis bis zu 25 Prozent mehr zahlen.

Das dänische Unternehmen Zendesk hat in einer Infografik verschiedene Studienergebnisse zum Thema Customer Experience zusammengefasst und zeigt, welche (US-amerikanischen) Unternehmen in Sachen Kundenloyalität in ihrer Branche führend sind.

 

Groupon schädigt das Unternehmensimage

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Die täglichen Rabatt-Angebote von Groupon verfolgen weltweit über 70 Millionen Menschen. Der Schnäppchen-Trend ist auch weiterhin ungebrochen, doch das Geschäft mit den Deals hat auch seine Schattenseite: Laut einer neuen Studie wirkt sich die Teilnahme am Rabatt-Dienst Groupon negativ auf die Unternehmensreputation aus.

Über 16.000 Goupon-Deals in 20 US-Städten wurden über einen Zeitraum von 6 Monaten für die Studie der Boston und Harvard University analysiert. Während dieser Zeit beobachteten die Studienleiter die Image-Bewertungen der teilnehmenden Unternehmen vor und nach den Groupon-Deals auf Yelp.

Das Ergebnis: Erwähnte ein Yelp-Bewerter entweder „Groupon“ oder „Coupon“ waren die Unternehmens-Bewertungen im Schnitt 10% schlechter. Wurden beide Worte genutzt, waren die Bewertungen sogar um 20% schlechter.

Dies spricht nicht unbedingt für die Qualität der Deals, oder es wurde mit den Deals ein neues, kritischeres Publikum erreicht, das schneller als die bestehenden Kunden verärgert ist. Die gefährliche Folge: Viele negative Online-Bewertungen. Und deren Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Kunden hat zugenommen: Laut einer Cone-Studie nahm der Einfluss negativer Online-Bewertungen innerhalb eines Jahres um 12 Prozent zu:

Kurzfristig mag das Groupon-Modell profitabel erscheinen – für Groupon und die Unternehmen – doch die Qualität der Deals sollte nicht darunter leiden. Und ein schlechteres Unternehmensimage wirkt sich langfristig eben doch auf den Gewinn aus.

 

Wie Fans mit Marken auf Facebook interagieren: Ein weltweiter Vergleich

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Die weltweit häufigsten Gründe, warum Facebook-Nutzer keine Fans von Marken mehr sind, lauten: „Die Marke interessiert die Nutzer nicht mehr“ und „die dort verfügbaren Informationen sind nicht interessant gewesen“.

Eine neue Studie von DDB untersuchte weltweit das Fan-Verhalten auf Facebook: Was motiviert Nutzer dazu Fan zu werden, wie interagieren sie als Fan mit der Marke, und warum „entfolgen“ sie Marken wieder? Dafür wurden 6 Länder untersucht: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Türkei und Malaysia.

Die Ergebnisse:

  • Fans in Großbritannien und Frankreich folgen weniger Marken, drücken weniger häufig den “Gefällt mir”-Button, posten seltener auf die Pinnwand der Marken oder empfehlen sie Freunden.
  • Im Vergleich zu Deutschland, der Türkei und Malaysia nehmen sie auch seltener an Spielen auf den Markenseiten, Events und Wettbewerben teil.
  •  Besonders in Frankreich fühlen sich die Nutzer von zu viel Posts bedrängt.
  •  Die höchste Begeisterung für Marken zeigen die Türkei und Malaysia. Sie klicken am häufigsten auf den „Like“-Button, leiten Informationen an Freunde weiter oder empfehlen Marken auf Facebook.
  • 73% der Konsumenten haben Datenschutzbedenken bei Facebook.

 

 

 

 

Marken-Müdigkeit verbreitet sich

„Das Engagement auf Facebook hat um 22 Prozent abgenommen“, so Michael Scissons, CEO der Social Media Software Firma Syncapse. Was aber weniger damit zu habe, dass die Unternehmen einen schlechten Job machen oder langweilige Inhalte zeigen, sondern mit einer allgemeinen „Marken-Müdigkeit“. Um ihre Fananzahl um jeden Preis zu steigern, motivierten Unternehmen die Nutzer mit kostenlosen Angeboten – was die Fans nun weiterhin erwarten.

Die Marken-Müdigkeit zeigt sich, wenn man die Fans danach fragt, ob sie mit der Häufigkeit zufrieden sind, mit der sie Informationen der Marken erhalten. Die meisten Nutzer sind damit zufrieden (61%), jedoch berichten mehr Fans, dass sie zu häufig Informationen erhalten (21%) als zu selten (18%). Das gilt besonders für Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Anders in der Türkei: Hier wollen 45% der Befragten mehr Informationen.

 

 

Dies stellt die Marken vor ein Problem. Einerseits müssen sie den Fans Content bieten, andererseits schreckt zu viel Information und Präsenz die Fans ab, welche die Posts von ihrem Newsfeed verbannen.

 

Warum Nutzer keine Fans mehr sind

Weltweit haben 40 Prozent der Befragten ihr „Fan-Dasein“ bei mindestens einer Marke beendet. Je nach Land variieren die Zahlen der Marken-Entfolger. In der Türkei sind es fast zwei Drittel, in Malaysia nur ein Viertel, in Frankreich die Hälfte.

Der häufigste Grund für die Aufkündigung des Fan-Verhältnisses überrascht nicht wirklich: Die Marke ist für die Konsumenten nicht länger interessant.

 

Die Empfehlung von DDB für Marketing-Experten lautet: Unternehmen müssen die Konsumenten respektvoll behandeln. Die Konsumenten – nicht die Vermarkter –  bestimmen über die Marke. Die Marken ließen sich von den technologischen Möglichkeiten blenden und haben die Grundzüge von menschlichen Beziehungen vergessen: Regelmäßige, respektvolle und transparente Kontakte sind wichtig.

63 Prozent der Deutschen haben Datenschutzbedenken bei Facebook

Wie wichtig der vertrauensvolle Umgang mit Nutzerdaten ist, erkennt man, wenn man sich die Datenschutzbedenken der Verbraucher genauer ansieht. Denn besonders bei Facebook haben viele Nutzer Bedenken, was die Sicherheit betrifft.