Diesel Cam macht Anprobe zum Community-Erlebnis

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Mit einer einfachen und genialen Idee erklimmt Diesel ein neues Level im Social Media Marketing: In mehreren spanischen Diesel-Shops kann man sich nun im Ankleidebereich vor eine Diesel Cam stellen und Fotos von der Anprobe machen lassen. Diese Fotos werden via Facebook Connect direkt auf Facebook veröffentlicht, damit Freunde sofort ihre Kommentare abgeben können, ob die ausgewählten Kleidungsstücke wirklich zur Person passen. Da auf jedem Anprobefoto rechts oben ein Diesel-Logo erscheint, will Diesel einen entsprechenden Viral-Effekt entfachen. Das könnte diese Idee tatsächlich schaffen: Die Kunden haben Spaß, der Branding-Effekt ist hoch und Facebook erobert zunehmend auch die Offline-Welt.

Hier gibt’s ein Video dazu:

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Nestlé gibt Internet-Druck von Greenpeace nach

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Die Umwelt-Aktivisten haben es mit ihrer Internet-Kampagne geschafft: Aufgrund massiver Online-Proteste, die Greenpeace mithilfe des Web2.0 ins Leben rief, gibt Nestlé nach und verpflichtet sich zu umweltfreundlicherem Einkauf. Der Lebensmittelriese will bestimmte Rohstoffe für seine Produkte nur noch aus nachhaltiger Produktion kaufen. Zunächst sollten beim Einkauf von Palmöl strenge Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden, danach dann auch bei Zellstoff und Papier. Greenpeace begrüßte den angekündigten Aktionsplan von Nestlé als “streng und weitgehend”; der Konzern bewege sich damit “in die richtige Richtung”.

Nestlé hatte Mitte März nach Druck von Greenpeace bereits seine Zusammenarbeit mit dem umstrittenen indonesischen Palmölproduzenten Sinar Mas aufgekündigt. Der Umweltschutzorganisation zufolge verletzt Sinar Mas internationale Standards und indonesisches Recht, ist an Landkonflikten beteiligt und rodet wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten.

“Nestlé, give the Orang Utan a break” ist eine der erfolgreichsten Online-Kampagnen.

Die Kitkat-Kampagne gilt durch die große Beteiligung von Verbrauchern derzeit als erfolgreichster Umwelt-Protest im Social-Media-Bereich. Dem Aktions-Aufruf von Greenpeace folgten in den letzten zwei Monaten weltweit rund 250.000 Menschen mit einem Online-Protest gegen das umstrittene Palmöl für Nestlé-Produkte. 1,5 Millionen Internetnutzer haben auf ein Video geklickt, das den Zusammenhang zwischen Kitkat und der Vernichtung von Regenwald aufzeigt. 2000 Verbraucher twitterten Forderungen, die Greenpeace in Frankfurt am Main vor der Deutschland-Zentrale von Nestlé auf einer Großbild-Leinwand zeigte. Der Image-Schaden, den Nestlé dadurch davonträgt, ist enorm.

Hier eines der bekanntesten Videos von Greenpeace:
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Trickr auf dem iPhone

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Für alle, die die neusten Social Media-Trends auch unterwegs auf dem Handy mitverfolgen wollen, gibt es jetzt die Trickr-iPhone-App. Und so einfach geht’s (weitere Informationen im Artikel).

Volkswagen lässt User Produkte entwickeln

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Volkswagen setzt bei der Entwicklung seines nächsten Entertainment-Systems ganz auf Crowdsourcing: Designer, Entwickler und interessierte User können im Rahmen eines offenen Online-Wettbewerbs ihre Ideen einreichen und vorschlagen, was die neuen Apps des VW-Enterntainment-Systems alles können sollen und wie sie auszusehen haben. Im Zentrum steht dabei eine Touch-Screen Konsole im Wagen, die mit Apps ausgestattet werden soll. Die innovativsten Ideen werden anschließend von der Online Community und von einer VW-Jury gewählt. Dem Gewinner winken eine 3.000 € Prämie sowie eine Reise zur Fahrzeugpräsentation. Der 2. und 3. Platz erhalten immerhin noch 2.000 €, bzw. 1.000 €. Doch auch ein 6-monatiges Praktikum bei VW kann gewonnen werden. Der App My Ride Wettbewerb läuft noch bis zum 30. Juni.

Locationbased Marketing bei Diesel im Test

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Mit dem Aufkommen des mobilen Internets und Anwendungen wie Foursquare, Brightkite und Gowalla tun sich buchstäblich neue Wege im Marketing auf. Trickr berichtete bereits am 12. Februar über die neuen Anwendungen. Diesel hat die neuen Möglichkeiten nun im Kleinen getestet: Foursquare-User, die  am Testtag innerhalb eines Radius von 3 Blocks rund um den Diesel Vorzeigestore in New York eincheckten, bekamen eine Nachricht, dass es im Store eine Geschenk für sie gibt. Im Laden gab es dann ein speziell bedrucktes T-Shirt. Die Kampagne wurde nicht promotet und lief nur für genau einen Tag. Das Ergebnis: 44 check-ins, 17 Tweets und 20.957 potentielle Leser, die die Tweets erhielten. Die Verantwortlichen sind damit sehr zufrieden und location based marketing scheint tatsächlich ein vielversprechender neuer Weg zum Kunden zu sein.

Lukratives Doppelleben

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Welcher Facebook-User kennt sie nicht: Die kleinen niedliche Farmen oder die geheimnisvollen Mafia-Gangs, die derzeit wie Unkraut aus dem fruchtbaren Facebookboden sprießen. Was als kleiner Zeitvertreib beginnt, kann schnell zur „Sucht“ werden, denn irgendwie macht es ja schon Spaß zu sehen, wie die eigenen Farm wächst und gedeiht oder man als Mafioso in geheimer Mission erfolgreich ist. Während die meisten User die Spiele kostenlos spielen, besteht auch die Möglichkeit sich für reales Geld Vorteile zu erkaufen, die den Fortschritt im Spiel erleichtern. Diese Möglichkeiten nutzen immer mehr Spieler und machen die Entwickler der Spiele damit zu namenhaften Unternehmern. Das Wall Street Journal schätzte unlängst den Unternehmenswert von Zynga  – den Machern von Farmville und anderen Social Games – auf 4,6 Mrd. US-Dollar. Auch für Investoren scheinen die kleinen Zeitverschwender interessant: Zynga erhielt kürzlich 180 Mio. Dollar von einem russischen Investor und auch US-Unternehmen investieren in das junge Unternehmen.