Studie: Digitale Gutscheine bringen neue Kunden, sind aber teurer als Print-Gutscheine

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Wie effektiv sind traditionelle Gutscheine im Vergleich zu digitalen Gutscheinen? Welche Coupon-Art bringt mehr ROI? Welche lockt mehr neue Kunden an? Um das herauszufinden analysierte Knowledge Networks drei Jahre lang ein Panel aus 23 Millionen Kundenkarten-Besitzern und verglich digitale Coupons, die man zu Hause ausdrucken kann mit „traditionellen“ Coupons, die schon ausgedruckt z.B. in Zeitschriften vorliegen (sogenannte “Free-standing insert Coupons”).

Das Ergebnis: Digitale Coupons eignen sich besser um neue Kunden zu gewinnen, als Standard-Gutscheine. 46% der eingelösten digitalen Gutscheine stammten von Kunden, die das Produkt noch nie zuvor gekauft hatten. Bei den eingelösten Standard-Gutscheinen handelte es sich nur in 34% der Fälle um Kunden, die das Produkt noch nie zuvor gekauft hatten.

Auch wurden die digitalen Coupons beim Kauf häufiger eingelöst: 77% gegenüber 68%.

Doch digitale Coupons erzielen einen niedrigeren ROI, was zunächst etwas erstaunt. 18% weniger ROI bringen digitale Gutscheine im Vergleich zu traditionellen Gutscheinen. Doch wenn man bedenkt, dass die digitalen Coupons häufiger eingelöst wurden und damit zu einer Preissenkung der Produkte führten sowie die mittlerweile recht niedrigen Kosten einer traditionellen Gutscheinbeilage, ist das Ergebnis nicht mehr so überraschend.

Beide Coupon-Arten wurden hauptsächlich von großen Familien und der Baby-Boom-Generation eingelöst. Mobile Coupons wurden bei der Studie nicht untersucht.

Laut Studie bleiben traditionelle Coupons auch weiterhin präsent (da profitabler), doch eine Verschiebung hin zu digitalen Gutscheinen, die auch neue Kunden überzeugen können, ist absehbar. Nicht zuletzt dank der rasanten Verbreitung von Smartphones, die eine immer effizientere und einfachere Nutzung von Gutscheinen erlauben.

Insgesamt erfreut sich der Coupon-Markt großer Beliebtheit. Seit 2008 stieg die Nutzung von Coupons um 27%, wie die Marktforscher von Inmar mitteilten.

VRM – Wenn Kunden ihre Daten selbst managen

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Ein neues Konzept hat sich vorgenommen, das traditionelle CRM auf den Kopf zu stellen: Vendor Relationship Management (kurz: VRM). Der Name klingt vielleicht etwas langweilig, doch das Konzept dahinter ist alles andere als langweilig. Bei VRM managen die Kunden ihre Daten nämlich selbst.

Man stelle sich folgendes Szenario vor:

Ich ziehe um und meine Adresse ändert sich. Jedes Unternehmen, mit dem ich zu tun habe, hat eine Kopie meiner Adresse in seinem CRM-System – mal mehr und mal weniger korrekt. Jetzt müsste ich jedem Unternehmen einzeln mitteilen, dass sich meine Adresse geändert hat, was ziemlich zeitaufwändig und mühselig ist. Hätte ich jedoch meine persönliche Datenbank, in der ich alle wichtigen Informationen über mich sammle, könnte ich gezielt meine neue Adresse ausgewählten Unternehmen zugänglich machen. Zum Beispiel auf meiner eigenen Domain http://meinName.com. Ich habe dort eine Kategorie „Adresse“, wie etwa http://meinName.com/Adresse, wo ich meine aktuellen Adress-Informationen in einem offenen Formt speichere. Ziehe ich um, kann ich all meinen Verkäufern gleichzeitig die neue Anschrift mitteilen.

Vielleicht möchte ich aber auch ein Auto kaufen oder plane eine Reise nach Italien. Dann veröffentliche ich meine Wünsche in einer weiteren Kategorie „Kaufabsichten“ mit der Unterkategorie „Auto“ und gebe an:

Marke: Toyota

Modell: Prius

Baujahr: 2006 oder älter

Maximaler Preis, den ich ausgeben möchte: 4.000 Euro

Das gleiche mache ich mit „Reise“ und sende somit ein klares Signal an alle Verkäufer, die mir Angebote unterbreiten können. So muss ich mich nicht selbst durch zahlreiche Automarken-Homepages und Reiseangebot-Seiten kämpfen, sondern warte darauf, dass mich die Unternehmen finden und mir Lösungen vorschlagen.

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VRM ist das Gegenstück zu CRM – die Käuferperspektive

 

VRM stellt somit den Menschen Tools zur Verfügung, mit denen sie ihre Beziehung zu ihren Verkäufern selbst managen können. Bei traditionellen CRM-Systemen war das genau umgekehrt: Hier dienten die CRM-Tools den Verkäufern dazu, die Beziehung zu den Kunden zu managen. In vielen Unternehmen wurden Prozesse und Systeme für die effizientere und verbesserte Pflege der Kundenbeziehung, sogenannte CRM-Systeme eingeführt. Hier werden Kundendaten erfasst und gepflegt. Doch der Zeitaufwand für die saubere Erfassung und Aktualisierung von Informationen im CRM wird gerne unterschätzt. Jedes Jahr werden Millionen von Dollar umsonst ausgegeben, da versucht wird, die Kunden unter einer falschen oder veralteten Adresse zu erreichen. Wäre es für beide Seiten nicht praktischer, wenn der Kunde seine Daten selbst pflegt und aktualisiert?

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Ablauf und Einsatzbereiche von VRM

 

Statt Unternehmen, die eine riesige Datenbank besitzen, in der Stammdaten der Kunden gesammelt und genutzt werden, könnten die Kunden mit verschiedensten Tools ihre Stammdaten selbst kontrollieren und gezielt nur den Unternehmen Zugang gewähren, von denen sie etwas kaufen wollen oder sonst eine Art von Business-Beziehung eingehen wollen und denen sie vertrauen. Tools, wie die eigene Domain, der Twitter-Account, der eigene Blog, Foren oder das eigene Handy können als Datenspeicher und Ort der Veröffentlichung verwendet werden.

Der Ablauf: Die Verkäufer starten eine Anfrage an den Kunden, ob sie seinen Daten „folgen“ dürfen. Der Kunde „gibt die Anfrage frei“ und erlaubt dem Verkäufer Zugang zu Updates, z.B. bei einer neuen Adresse, Kreditkarte oder sogar, wenn er heiratet. Die Anbieter können dem Kunden Angebote zusenden, der sich für das passendste entscheiden kann.

Der Kunde könnte auch seinen aktuellen Lebenslauf online stellen und, sobald er sich bei einem Unternehmen bewirbt, diesem Zugang gewähren. So entfiele das lästige Ausfüllen von Online-Personalbögen, da die Unternehmen die Daten automatisch in ihren Bestand integrieren könnten.

Wenn ich einen Kirschholz-Tisch kaufen möchte, kann ich das z.B. über Twitter bekannt geben oder mit einem Service veröffentlichen, der meine Anfrage automatisch auf verschiedenen Netzwerken aktualisiert. Innerhalb von Sekunden können mir Anbieter antworten.

Wichtig bei allen VRM-Tools ist, dass sie einfach zu benutzen sind, sodass der Kunde einen klaren Mehrwert erkennen kann. Ein wichtiges Tool ist das Mobiltelefon:

Schon jetzt akzeptiert z.B. American Airlines mobile Bordkarten am Gate. Der Kunde zeigt kein Papier mehr vor, sondern einen Barcode auf seinem Mobiltelefon. Auch die vielen Kundenkarten in meinem Geldbeutel kann ich durch mein Handy ersetzen und z.B. bei Starbucks damit bequem bezahlen. Bei einem Arztbesuch zeige ich meine, auf dem Handy gespeicherte, Krankengeschichte vor.

VRM trägt der neuen Mündigkeit des Kunden Rechnung und kommt seinem Bedürfnis nach Autonomie entgegen. Und wer kann schon besser Daten managen, als die Person selbst? VRM bringt den Kunden mehr Unabhängigkeit, bietet aber gleichzeitig den Unternehmen, in Verbindung mit traditionellem CRM,  neue Chancen zur Kontaktaufnahme.

VRM befindet noch im Entwicklungsstadium. Das „Project VRM“ der Harvard University arbeitet an der Entwicklung neuer Tools, Services und individuellen Datenspeichern in diesem Bereich. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich hier informieren.

Infografik: Die Entwicklung von Social CRM

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Hier eine interessante Grafik, die zeigt, wie sich Social CRM entwickelte und welche Unterschiede zum traditionellen CRM bestehen.

Coupon-Kampagne: Nutzer teilen lieber per E-Mail, doch Facebook hat höhere Click-through-Rate

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Welchen Kanal nutzen Kunden am liebsten, um Gutscheine an Freunde weiterzuleiten? Welcher Kanal hat anschließend die höchste Click-Through-Rate? Die amerikanische Lebensmittelmarke Jimmy Dean – spezialisiert auf Frühstück – startete eine einmonatige Coupon-Kampagne, um das herauszufinden.

Online-User hatten die Wahl zwischen 2 Couponarten: Sie konnten den Coupon entweder ausdrucken, dann erhielten sie 1 Dollar Rabatt. Oder sie konnten das Angebot an drei Freunde weiterleiten – via E-Mail, Facebook, Twitter oder MySpace –, dann erhielten sie sogar 2,50 Dollar Rabatt.

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Die Coupons gab es auf einer speziellen Microsite. Dort standen die beiden Optionen zur Auswahl. Um das Userverhalten zu tracken, nutzte Jimmy Dean die Plattform SocialTwist.

Das Ergebnis: 64% der User entschieden sich für das Weiterleiten an Freunde, um den höheren Rabatt zu bekommen. Welchen Kanal nutzten sie dafür? 70% teilten das Angebot via E-Mail, 27% entschieden sich für Facebook und nur 1% leitete es per Twitter und MySpace weiter.

Doch welcher Kanal produzierte dabei unter den Empfängern die höchste Click-Through-Rate? Facebook war der Gewinner. Fast 41% der Nutzer, die den Coupon erhielten, klickten auf das Angebot. Bei den E-Mail Empfängern waren es nur 30%. Obwohl Twitter zunächst weniger als Share-Kanal genutzt wurde, war er ebenso effektiv wie E-Mail: 29% der Follower, die den Tweet sahen, klickten darauf.

Social Couponing ist extrem erfolgreich. Das Weiterleiten unter Freunden birgt eine Art Qualitätsgarantie, da wir die Menschen kennen. Man weiß um die Vorlieben und Abneigungen der Freunde und verteilt automatisch die Botschaften viel passender als jedes sozio-psychographische Targeting der Marketing-Abteilung.

Die Kampagne von Jimmy Dean erreichte schon nach einer Woche das Monatsziel, wobei die Empfehlungen meist zwischen Leuten ausgesprochen wurden, die nahe beieinander wohnten. Dies war zwar zu erwarten, ist aber ein recht nützlicher Faktor, wenn man lokale Angebote vertreibt.

8 Unternehmen mit innovativen Social Media Strategien

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Hier sind 8 Unternehmen, die ihren Online-Auftritt durch die kreative Einbindung von Social Media sehr erfolgreich gestalteten. Davon kann man sich einiges abschauen, auch wenn die eigene Zielgruppe eine andere ist.

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1. Martell Home Builders

Das kanadische Bauunternehmen verließ sich in der Vergangenheit stark auf Immobilienmakler um das Geschäft voranzutreiben. Seit dem Einsatz von Social Media stellt das Unternehmen jedoch selbst direkte Verbindungen zu den Kunden her, ohne auf einen Vermittler angewiesen zu sein.

Angefangen hat Martell mit einer Blogging-Strategie und stellte seinen Kunden nützliche Inhalte zur Verfügung, die auf deren Bedürfnisse zugeschnitten waren. Themen wie „14 wichtige Tools für neue Hausbesitzer“ oder „Tipps und Tricks für die eigene Werkstatt“ zog Martell die Aufmerksamkeit von Interessenten auf sich.

Auf dem Bild unten erkennt man die gut sichtbare E-Mail-Box und die Social Media Buttons. Beide Elemente sind oben rechts (die Stelle, die am meisten Aufmerksamkeit bekommt) und ermutigen damit zur Interaktion.

Info: Studien zeigen, dass sich mehr Menschen bei Blogs via E-Mail anmelden, als mit RSS-Feed. Martells Call-to-Action „Wir schicken den Blog an Ihre E-Mail-Adresse“ ist daher schlau und bringt Leads, denen Mehrwert in Form neuer Blog-Artikel versprochen wird.

Auch ortsbasierte Technologie kommt zum Einsatz: Die Bauleiter haben ein GPS-Gerät bei sich, das dem Kunden jederzeit deren Aufenthaltsort mitteilt. Die Kunden sind informiert und beruhigt und haben einen großartigen Kundenservice.

Auf der Homepage werden Bilder von Häusern gezeigt, die Martell gerade für seine Kunden baut – samt Bauentwicklung. Die Bilder können die Kunden an ihre Freunde weiterleiten und zeigen, wie weit ihr Haus schon gebaut ist.

Die integrierte Facebook Like-Box auf der Homepage vermittelt zusätzliches Vertrauen, wenn Kunden sehen, wie viele Fans das Unternehmen schon hat.

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2. Zappos

Zappos ist ein Online-Händer, der Schuhe, Kleidung und Accessoires verkauft. Deren Landing-Page auf Facebook teilt den neuen Besuchern mit, dass Zappos eine „Like-Like-Beziehung“ mit ihnen aufbauen möchte – sieht also seine Fans als ebenbürtig an, was die Bindung festigt.

Zappos fragt auf Facebook zuerst nach dem „Like“ und anschließend, ob sich der neue Fan in die E-Mail-Liste eintragen möchte. Dabei wird ihm eine Vorschau an Produkten gezeigt, die sich der Fan ansehen kann, wenn er sich in die Liste einträgt.

Zappos setzt auf eine „Inhalte sind nur für Fans“-Strategie. Das bedeutet, exklusive Inhalte, Videos und Sonderangebote werden nur Fans gezeigt. Das macht natürlich neugierig.

Auf der Willkommens-Seite gibt es eine Kommentar-Box, in der man über seine Lieblings-Produkte berichten kann. Die Kommentare schaffen Vertrauen bei neuen Fans und werden auch auf der eigenen Pinnwand veröffentlicht, was die Freunde sehen können.

Ein „Fan der Woche-Contest“ ermuntert die Fans, Fotos von sich zu senden, für die dann andere Fans voten können. Das beste Foto wird zu Zappos Pinnwand-Foto. Hier stehen die Fans auf jeden Fall im Vordergrund.

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3. Giantnerd

Giantnerd verkauft Outdoor-Bekleidung und –Ausrüstung. Social Media wurde fast überall auf der Homepage integriert. Giantnerd hat dort ein eigenes Social Network kreiert, dem man mit nur einem Click beitreten kann. Neue Mitglieder erhalten 5% Rabatt auf die Produkte.

Der Facebook Like-Button ist ebenfalls auf der Website integriert, daneben der Hinweis, dass Fans exklusive Deals und Angebote erhalten, wenn sie den Like-Button klicken. Seitdem sind die Bestellungen um 50% angewachsen. Ein erstaunlicher Social Media ROI.

Sucht ein potentieller Kund nach Produkten auf der Website, schlägt Giantnerd mehrere Methoden vor, wie der Kunde Feedback von anderen Social-Käufern einholen kann. Zum Beispiel das WikiNerdia: Ähnlich Wikipedia können Nutzer hier Informationen und Fotos von verschiedenen Produkten ansehen und die Informationen ebenfalls bearbeiten. Auch Fragen werden von der Community beantwortet. Damit verkauft praktisch die Community selbst! Und der wird bekanntlich mehr vertraut als den Herstellern.

So entsteht eine tolle interaktive Erfahrung, die Vertrauen schafft.

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4. Ford Motor Company

Ford stellt das Social Media Erlebnis in den Vordergrund seiner Marketing-Anstrengungen.

Bei jedem neuen Blog-Post wird das Bild, die Headline und Leserkommentare zum Post auf die Hauptseite der Website gestellt. So sehen alle Besucher und Interessenten von Anfang an die Social Media Kultur des Unternehmens.

Der Blog „The Ford Story“ ist ebenfalls besonders: Das Innovative Layout erlaubt es den Lesern, zuerst die Kommentare der Fans und Follower zu lesen, bevor sie den Artikel lesen. Die Blog-Kategorie Ideas nutzt Ford, um Leserideen für ihre neuen Entwicklungen zu sammeln.

Auch Fotos von Flickr sind eingebaut. Die Plattform ist übrigens sehr gut für Suchmaschinenoptimierung geeignet.

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5. Convince & Convert

Das Social Media Strategie Unternehmen zeigt bei der Vorschau eines Blog-Post an, wie viele Likes und Tweets der Artikel schon bekommen hat. Daran können sich die Leser gut orientieren.

Am Anfang und am Ende eines jeden Post sind Social Sharing Buttons. Da seine Kunden hauptsächlich Unternehmen sind (und somit auf LinkedIn aktiv sind), hat Convince & Convert den LinkedIn Share Button implementiert, der auch häufiger genutzt wird als der Facebook Share Button. Deshalb sollte man im Vorfeld wissen, wo sich die Kunden aufhalten.

6. Cree

Cree ist ein B2B-Unternehmen, das energiesparende, umweltfreundliche Industrie-LED-Lampen verkauft. Wie kann man daraus ein spannendes Social Media Konzept machen? Cree ermutigt Unternehmen, ihre miserable Beleuchtung auf der Seite zu veröffentlichen.

Wird man Kunde bei Cree, erhält man für seine eigene Seite ein Button, der sagt: „Ich bin Teil der LED Lichtrevolution.“ Damit baut Cree eine Community auf und hat gleichzeitig virale Präsenz auf anderen Homepages.

Auch für B2B Unternehmen gilt: Sie verkaufen nicht an Unternehmen oder Konsumenten, sondern an echte Menschen mit Emotionen, weshalb man versuchen sollte eine menschliche Note reinzubringen (schlechtes Licht als lustige Komponente und das Bedürfnis, beim Umweltschutz zu helfen).

7. Emmy´s Closet

Emmy´s Closet ist ein Online-Store, der Accessoires für Kinder verkauft. Das Unternehmen hat einen Store direkt auf Facebook eingerichtet, auf dem man Produkte suchen und kaufen kann, ohne das Netzwerk verlassen zu müssen. Jedes Produkt kann mit dem Share Button an Freunde weitergeleitet werden. Diese Buttons sind auch passend zum Marken-Design gestaltet.

Emmy´s Closet weiß, dass Facebook Commerce zunimmt. Viele der 500 Millionen Mitglieder wollen ihr Shopping Erlebnis lieber direkt auf der Plattform haben.

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8. San Chez Bistro

San Chez Bistro ist ein Tapas-Restaurant in Michigan und auf lokale Kundschaft angewiesen. Das Restaurant ermutigt seine Kunden, Tische via Twitter zu reservieren. Sendet man seinen Reservierungswunsch, erhält man eine Rückmeldung auf Twitter, in der sich die Betreiber für die erfolgreiche Reservierung bedanken.

Da immer mehr Smartphones im Umlauf sind, können viele Kunden unterwegs erreicht werden und man kann ihnen den Zugang zum Restaurant damit sehr einfach und schnell geben. San Chez nutzt zusätzlich Foursquare um eine virale Sichtbarkeit zu erreichen. Foursquare-Nutzer checken per Smartphone im Restaurant ein und teilen es ihren Freunden mit.

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Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Social Media Examiner.

11 Verbraucher-Trends für 2011

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Welche Trends gilt es dieses Jahr im Auge zu behalten? Was erwarten Verbraucher weltweit von den Marken?

Kleine unerwartete Geschenke, Online Status-Symbole oder die Entwicklung neuer Produkte speziell für Schwellenländer sind nur 3 von insgesamt 11 Trends, die das Unternehmen Trendwatching.com für das Jahr 2011 als besonders wichtig einstuft. Wer sich frühzeitig auf die Trends einlässt, ist bereit für die neuen Konsumenten.

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1. Freundliche Gesten

Konsumenten wollen Echtheit und die menschliche Seite der Marke sehen. Eine sehr effektive Art mit den (potentiellen) Kunden in Kontakt zu treten, wird deshalb sein, ihnen wie zufällig Geschenke zu senden oder auf ihre im Netz geäußerten Gefühle mit einer unerwarteten freundlichen Geste zu reagieren. Denn dank Twitter, Facebook und Co. ist es für Unternehmen leichter denn je, Einsichten in die Gefühlswelt, Bedürfnisse und Aufenthaltsorte der Konsumenten zu erhalten. Die Social Plattformen sind auch ein neuer direkter Kanal um die freundlichen Gesten zu überbringen.

Die Kosmetik-Marke Biotherm sucht zum Beispiel via Twitter gezielt nach müden und gestressten Usern und bietet ihnen kostenlose Produktproben an. Das Blumenunternehmen Interflora durchkämmt den Microblogging-Dienst nach traurigen Tweets und schickt den Betrübten einen Blumenstrauß. Doch auch Offline kommen die Überraschungen gut an: Im Dezember 2010 verschenkte die Fluggesellschaft Spanair jedem ihrer Passagiere an der Gepäckausgabe ein personalisiertes Weihnachtgeschenk.

 

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2. Urbanisierung

Die Verstädterung bleibt ein absoluter Megatrend im kommenden Jahrzehnt. Konsumenten der Stadt sind wagemutiger, liberaler, toleranter, erfahrener und probieren gerne neue Produkte und Services aus.

3. Preis-Chaos

Dank Mobiltelefonen und Social Networks können Konsumenten jederzeit maßgeschneiderte Angebote und Rabatte empfangen – sogar am Point of Sale der Konkurrenz. Marken sollten Konsumenten mit Angeboten und Features ansprechen, wie etwa mobile Gutscheine und Rabatte, Online-Gruppen-Preisnachlässe, Flash-Sales und ein dynamischer Preismechanismus, der sich nach Angebot und Nachfrage in Echtzeit richtet.

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4. Hergestellt für China und Schwellenländer

Für 2011 kann man eine steigende Anzahl an westlichen Marken erwarten, die neue Produkte oder ganze Marken herausbringen, die für Konsumenten der Schwellenländer entwickelt wurden. Denn das Wachstum der Konsumenten-Ausgaben in diesen Ländern übersteigt bei Weitem das der Industrieländer. Hinzukommt, dass dort westliche Marken gegenüber den heimischen Marken bevorzugt werden. Levis, Apple und BMW beispielsweise haben diesen Trend erkannt und für sich genutzt.

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5. Online Status-Symbole

Marken sollten ihren Kunden Symbole zur Verfügung stellen (virtuell oder echt), mit denen die Kunden ihren Peer-Gruppen zeigen können, zu was sie in der Netzwelt beigetragen haben, wo ihre Interessen liegen, was sie kreiert haben oder wie beliebt sie sind. Das wären beispielsweise Erinnerungen aus Social Network Aktionen oder ortsbasierte Spiele und Wettbewerbe mit virtuellen oder echten Belohnungen.

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6. Gesundheit

Eine steigende Zahl an Konsumenten erwartet Produkte und Services, die ihre Lebensqualität im Bereich Gesundheit verbessern können – die also nicht mehr nur gegen Krankheiten und Wehwehchen helfen. Produkte wie mobile Geräte zur Gesundheitsüberwachung, Online Gesundheits-Apps und Soziale Netzwerke, die speziell darauf ausgelegt sind, kommen dem Mulitkanal-Wellness-Bedürfnis der Kunden entgegen.

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7. Twin-sumers und Social-lites

Diese beiden Typen der Online-Konsumenten sind laut Trendwatching entscheidend für positive Word-of-Wouth Empfehlungen. Twin-sumer sind Konsumenten mit ähnlichen Kaufmustern, Vorlieben und Abneigungen und stellen deshalb wertvolle Empfehlungshilfen bei Kaufentscheidungen dar. Social-lites sind Konsumenten, die permanent Informationen an ein großes Publikum online weiterleiten.

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8. Neue Großzügigkeit

Besonders in Schwellenländern entsteht der Trend, von Marken und wohlhabenden Personen zu erwarten, dass sie schenken, spenden, sich kümmern und Anteilnahme zeigen, im Gegensatz zu purem Verkaufen und Nehmen. Dies ist ein tiefgreifender kultureller Wandel, an den sich die Industrienationen länger gewöhnen konnten.

9. Geplante Spontaneität

Dieser Trend entsteht, da die Konsumenten mit ihren fragmentierten Lifestyles, den urbanen Umgebungen, die ihnen jederzeit alle Möglichkeiten bieten und mit ihren Smartphones, zu einer Generation wurden, die nicht daran gewöhnt ist, feste Pläne zu machen oder einzuhalten.

Marken werden Konsumenten erleben, die sich bei Diensten anmelden, die ihnen sofort und ohne Aufwand erlauben, sich mit ihren Freunden, Familienangehörigen, Kollegen oder Fremden spontan zu treffen. So melden sich viele Konsumenten bei mobilen Diensten an, die passiv und permanent ihren Aufenthaltsort bekannt geben.

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10. Super-Öko

In Bezug auf “grünen Konsum” können Marken eine erhöhte Nachfrage auf „super-ökologische“ Produkte erwarten. Also Produkte, die nicht einfach nur umweltfreundlich sind, sondern auf jede nur erdenkliche Art und in allen Bereichen besser sind. Die Produkte weisen somit eine Kombination aus Umweltverträglichkeit und tollem Design, extrem guter Funktionalität und/ oder höheren Einsparungen auf.

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11. Ohne Besitzer

Eigentum, das nur teilweise besteht und Lifestyle-Leasing-Modelle werden neu entdeckt, durch Services wie Car-Sharing und Fahrrad-Sharing. Für viele Konsumenten ist ein leichter Zugang wichtiger als der Besitz.