Googles soziale Suche wird weltweit verfügbar

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Google bringt seine “Social Search” eineinhalb Jahre nach deren vorsichtigen Einführung in Nordamerika nun auch in andere Länder. Bis Ende nächster Woche soll der Dienst, der bei Suchergebnissen die Empfehlungen von Freunden berücksichtigt, in 19 weiteren Sprachen weltweit verfügbar sein. 

 

Wie funktioniert Social Search?

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Social Search verknüpft Suchergebnisse mit Input, den Google aus sozialen Netzwerken, Blogs, Twitter oder dem eigenen Google Reader saugt. Die Ergebnisse basieren dann darauf, wie oft etwas auf sozialen Netzwerken geteilt und angesehen worden ist. Seiten, die von Freunden geschrieben oder angeklickt worden sind, werden automatisch zwischen den “normalen“ Suchergebnissen erscheinen und nicht mehr darunter, wie es zuvor der Fall war. Das bedeutet, dass eine Seite in den Ergebnissen höher eingeordnet wird, wenn Freunde oder Kollegen sie zuvor via Twitter oder Facebook geteilt haben.

Wer einen Google-Account besitzt, kann die Funktion nutzen. Öffentliche Posts der persönlichen Kontakte werden dem Suchenden samt Bild und Direktlink angezeigt. “Sollten Sie Informationen zu ‘Modern Cooking’ suchen und sehen, dass Kollege Adam dazu einen Link gepostet hat”, so Google in seinem Blog, “dann wissen Sie, dass er ihr Ansprechpartner ist, wenn Sie sich das nächste Mal im Büro über den Weg laufen”.

Wichtig soll auch der neue +1-Button werden (wir berichteten). Hier können die Kontakte eines Nutzers Empfehlungen aussprechen, die dem Nutzer in den Ergebnissen angezeigt werden. Dieser Kontaktkreis ist bei Google sehr groß: Er besteht aus Leuten, denen Nutzer zum Beispiel per Google Reader, Google Buzz und Twitter folgen, mit denen sie direkt via Google Mail und Google Talk verknüpft sind oder deren Links in Mails hereinkommen – auch die Kontakte von Kontakten zählen. Ein beachtlicher Social Circle entsteht.

Facebook versuchte unterdessen, mit einer geheimen PR-Aktion, negative Schlagzeilen über das Datensammel-Verhalten von Google zu verbreiten. Die Aktion flog allerdings auf. Facebook beschwerte sich darin, dass Google Facebook-Daten nutzen kann, ohne die Erlaubnis des sozialen Netzwerks. Goolge selbst schweigt weitgehend über den Streitfall.

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Auswirkungen auf Social Media und SEO

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Die Auswirkungen dieser Neuerungen sollten Unternehmen nicht unterschätzen, denn sie haben Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung der Unternehmen (SEO) und auch auf deren Social Media Aktivitäten.

Social Media Buzz wird wichtiger. Unternehmen müssen nun verstärkt darauf achten, dass viel über sie im Social Web gesprochen wird, d.h. das Gesprächsvolumen (Buzz) hoch ist, um in den Suchmaschinenrankings weit oben zu erscheinen. Natürlich sind die Gespräche in Sozialen Netzwerken jetzt schon wichtig, doch wenn das Volumen Auswirkungen auf die Suchergebnisse hat, wird es für Marken umso wichtiger, erfolgreiche Strategien zu entwickeln, um das Zentrum dieser Gespräche zu werden.

Social Links werden wichtiger. Gespräche sind zwar wichtig, doch letztendlich sind es die Links auf Unternehmensseiten und Fanpages, die den Traffic generieren und den Webcrawlern zeigen, dass hier eine Marke im Zusammenhang mit einem speziellen Thema im Social Web wichtig ist.

Ein positiv eingestelltes Online-Publikum wird wichtiger. Mittlerweile gibt es eine Unmenge an Sentiment Tools, welche die Inhalte des Social Web im Hinblick auf die Kundenwahrnehmung untersuchen. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass Google ebenfalls messen kann, ob gut oder schlecht über eine Marke gesprochen wird. Sind die Gespräche überwiegend negativ, zeigt sich das in den Suchergebnissen und die negative Reputation wird verstärkt.

Marken können von den Suchmaschinen profitieren. Wenn es die Marken schaffen, dass in Sozialen Netzwerken positiv über sie gesprochen wird, profitieren sie durchaus von den neuen Sucheinstellungen.

Der eCommerce wird immer sozialer. Die Verknüpfung von eCommerce und Social Media hat gerade erst begonnen. Die meisten Unternehmen sind immer noch am austesten, wie Social Commerce funktioniert und dem Unternehmen hilft. Beeinflusst Social Media nun die Suchergebnisse, müssen die Unternehmen verstärkt darauf achten, dass jede ihrer Social Media Commerce Plattformen optimiert ist, Social Media Funktionalitäten perfekt ausgelastet sind, und positive Gespräche rund um die Marke entstehen, von denen einige in den Suchergebnissen erscheinen und mehr Traffic generieren.

5 Social Media Anfängerfehler und wie man sie vermeidet

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Social Media Marketing ist eine relativ junge Disziplin und Anfängerfehler sind weit verbreitet. Diese Fehler können das Unternehmen leider sehr viel Glaubwürdigkeit im Web kosten. Ein professioneller Online-Auftritt ist deshalb eine wichtige Vorraussetzung um positive Aufmerksamkeit zu erlangen. Folgende 5 Fehler zeigen, wie man es nicht machen sollte.

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1. Zu viel persönliche Informationen preisgeben

Viele der Artikel über Corporate Social Media betonen immer wieder, wie wichtig es ist, dass die Unternehmens-Accounts persönlich und den Followern gegenüber offen und ehrlich sind. Im Prinzip ist das auch richtig, denn Accounts mit einer persönlichen Note sind interessanter und den Nutzern macht es mehr Spaß ihnen zu folgen.

Doch manche Social Media Neulinge posten all zu persönliche Updates. Bei der Interaktion mit den Kunden sollte man immer ein professionelles Bild aufrechterhalten. Oftmals ist das eine Gradwanderung. Insgesamt gilt jedoch: Würde man etwas seinem Boss (oder dem Kunden oder seinen Kollegen) nicht sagen, so sollte man das online ebenfalls nicht veröffentlichen.

Schreibt man in einem Tweet beispielsweise: “Ich bin heute nicht so richtig in Form, tut mir leid, dass ich nicht sofort geantwortet habe” ist das generell in Ordnung. Doch wer über seine Fischvergiftung mit sämtlichen Auswirkungen berichtet, ist definitiv einen Schritt zu weit gegangen. Ein Tweet mit dem Inhalt „Kämpfe gerade mit ein paar persönlichen Problemen, halte aber den Kopf hoch!“ bewegt sich schon am Rande der Informationsüberladung, doch wird damit wohl keine Follower verlieren. Wer jedoch 15 Tweets sendet, in denen die Charakterschwäche seiner Ex thematisiert wird, verliert sicherlich Follower und schadet der Unternehmensreputation.

Wer selbst einmal Probleme mit dem eigenen Unternehmensprodukt hatte, darf das natürlich zugeben, doch sollte sich nicht von den Nutzern zu ausschweifender Kritik hinreißen lassen.

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2. Zu viel Eigenwerbung

Unternehmen wollen in Social Media meist neue Kunden gewinnen oder mit den bestehenden kommunizieren. Deshalb ist bei vielen Unternehmens-Accounts durchaus ein bisschen Eigenwerbung dabei. Das ist in Ordnung, die Leute erwarten das auch und sind es gewohnt. Immerhin sind sie wahrscheinlich Fans geworden, weil sie das Produkt oder den Service mögen.

Ein Problem entsteht jedoch, wenn man ausschließlich Updates mit Eigenwerbung postet. Das entspricht etwa dem E-Mail Spam und schafft wenig oder gar keinen Mehrwert für die Follower und Fans. In vielen Fällen vertreibt man so bestehende Kunden und sie entfolgen dem Unternehmen.

Man sollte sich überlegen, an was die Kunden interessiert sind. Über diese Themen sollte man schreiben und auch Links auf andere Unternehmen oder Produkte setzten, mit denen man nicht direkt verbunden ist. Dieser gestreute Content kann Fans anlocken, die vielleicht keine Kunden oder Fans des Unternehmens sind, jedoch mit vielen anderen Personen vernetzt, die es werden können.

Ein gutes Beispiel ist Converse: Die Produkte werden auf Facebook nicht stark beworben. Es wird über allgemeine aktuelle Themen gesprochen und die Fans lieben es. Über 16 Millionen halten der Marke auf Facebook die Treue.

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3. Keine Interaktionen mit den Followern

Hat man Gespräche mit den Followern oder Fans? Antwortet man auf Kommentare und Fragen der Leser? Diese Chancen sollte man nutzen!

Professionelle Social Media User eines Unternehmens interagieren mit ihren Fans. Sie beantworten Fragen der Follower und stellen selbst Fragen an die Fans. Sie bauen eine Community um ihren Account herum auf und interagieren täglich mit dieser Community. Dieser Dialog ist natürlich zeitaufwändiger als ein simples „Hinausposaunen der Botschaft und Ende“, führt aber letztlich zu mehr Erfolg. Nimm dir Zeit für die Follower und zeige ihnen, dass du zuhörst.

Southwest Air hat einen sehr aktiven Twitter Account, auf dem das Unternehmen mit seinen Kunden in Verbindung tritt. Auch die Deutsche Telekom mit ihrem Telekom_hilft Kanal auf Twitter nutzt diesen erfolgreich als neue Form der Kundenbetreuung.

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4. Negative Kommentare ignorieren

Aus dem oberen Punkt ergibt sich, dass man negative Kommentare, die sich gegen den Account Betreuer oder das Unternehmen nicht einfach ignorieren darf. Zwar gilt im Web allgemein: „Don´t feed the Trolls“ (also sich nicht vor chronischen Nörglern rechtfertigen – denn das spornt sie an), doch in vielen Fällen posten die User einfach negative Kommentare oder Tweets in der Hoffnung, eine Antwort und Hilfe zu erhalten. Sie haben keine Lust mehr, sich mit dem normalen Kundenservice auseinander zu setzen. Ignoriert man sie, verstärkt man ihr Gefühl nur noch, nämlich, dass sich das Unternehmen nicht für die Probleme der Kunden interessiert.

Man sollte jeden negativen Kommentar als Chance sehen, einen neuen Kunden zu gewinnen. Twittert jemand über ein negatives Erlebnis, sollte man nachfragen, ob es eine Möglichkeit gibt, wie man ihm helfen kann. Manchmal reicht schon die Nachfrage selbst um das negative Erlebnis in ein positives zu verwandeln.

JetBlue beweist zum Beispiel gutes Fingerspritzengefühl beim Umgang mit Kunden, die sich auf Twitter beschweren.

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5. Keinen Plan haben

Zu viele Firmen begeben sich in Social Media Gewässer ohne zu wissen wohin die Reise gehen soll und wie. Sie wählen einen Angestellten, der sich mit „dem Twitter-Ding“ auszukennen scheint und sagen ihm, er soll einfach loslegen mit Social Media Marketing. Dies funktioniert selten.

Social Media ist wie jede andere Marketing- oder PR-Anstrengung – mit dem Unterschied, dass sich hier alles schneller, weiter und dauerhaft verbreiten kann. Macht man hier einen Fehler kann das zu ungeahnter Gegenwehr führen. Das passiert nicht bei jedem Fehltritt, doch je größer der Fauxpas des Unternehmens, desto wahrscheinlicher ist es, dass man viel Energie, Zeit und Geld in die Bereinigung des Fehlers investieren muss.

Man sollte sich deshalb genügend Zeit nehmen, um herauszufinden, auf welche Bahnen man seine Social Media Ressourcen lenken will, wer der (oder die) qualifizierteste(n) Mitarbeiter ist (sind) – ein Team aus 2 – 3 oder mehr Leuten ist eine stabile Basis – und welche Inhalte die Social Media Accounts des Unternehmens anbieten sollen. Mit einem soliden Plan ausgerüstet, kann man dann anfangen zu experimentieren, um zu sehen, was am besten funktioniert, bei den Fans gut ankommt und dabei die eigenen Ziele nicht aus den Augen lassen.

Studie: 35 Prozent nutzen Smartphone-Apps bereits morgens vor dem Aufstehen

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Das mobile Internet hat mittlerweile seinen festen Platz in unserem Alltagsleben. Ein Leben ohne Smartphone ist für viele Menschen nicht mehr vorstellbar. So nutzen bereits 35 Prozent der Smartphonebesitzer in den USA ihre Apps noch bevor sie morgens aufstehen. Am beliebtesten ist dabei der Facebook-Check: 18 Prozent loggen sich vom Bett aus in das Netzwerk ein. Das ergab eine Studie des Ericsson ConsumerLab.

Die beliebteste Zeit um mobil auf soziale Netzwerke zuzugreifen ist spät abends: 34% der Befragten zücken hier ihr Smartphone. Auf dem Weg zur Arbeit tun dies 10% und während des Mittagessens 26%.

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Den gesamten Tag wird das Smatphone genutzt um etwa Videoclips auf YouTube mit Freunden zu teilen, aktuelle Sportergebnisse zu checken, SMS, E-Mails oder Facebook-Nachrichten zu versenden. Während der Mittagszeit erreicht die Nutzung ein erstes Hoch. Abends ist sie am höchsten: es werden Games gespielt, im Netz gesurft und in sozialen Netzwerken Nachrichten geschrieben.

Die ständige Verfügbarkeit des Internets durch das Smartphone hat das Konsumentenverhalten verändert: Früher war die Nutzung des Web blockweise und geplant – eben immer dann, wenn ein Computer in der Nähe war. Heute ist die Nutzung spontan, ungeplant und permanent.

Wichtig ist das Mobiltelefon auch als Ausdruck unserer Persönlichkeit: individuell und einzigartig soll es sein. Das wird durch zahlreiche Apps erreicht – sie sind laut Studie entscheidender für das Verhalten der Nutzer als das Endgerät selbst. Denn Apps binden die Nutzer auf emotionaler Ebene. Es entsteht eine App-Kultur:

  • Apps vermitteln das Gefühl, mehr Kontrolle zu besitzen: Über Informationen und Kommunikation im Allgemeinen, aber auch spezielle Dinge wie Ausgaben, Terminpläne und Essgewohnheiten werden einfach, lustig und spielerisch organisierbar.
  • Auch das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit wird gestärkt: Von coolen Insider-Apps einer Nischen-Gruppe über große soziale Bewegungen wie Facebook, Twitter und Xing bis zu allgemeinen Apps für Pendler, Wetter und Bewertungsseiten wie Yelp oder Qype.
  • Apps vermitteln ein neues Freiheitsgefühl. Gerät man in eine schwierige Situation – irgendeine App hilft immer. Der US-amerikanische Smartphone Nutzer besitzt 35 verschiedene Apps.
  • Das Gefühl der Freiheit wird durch den preiswerten oder kostenlosen Charakter der Apps verstärkt. Das führt zwar zu häufigem Download neuer Apps (88%) – wobei tatsächlich nur 13 Apps regelmäßig genutzt werden. Doch Apps sind dadurch eben auch nicht verpflichtend.

Die besten Twitter-Tools in einer Gesamt-Liste

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Hier eine nützliche Liste mit einer Vielzahl an Twitter-Anwendungen, die es derzeit im Web gibt. Von Such- und Monitoring-Tools über Analysen und Listenerstellung, bis hin zu Umfragen, Website-Integrierung und Kalorienrechner, sind hier einige hilfreiche Services zusammengestellt.

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Die besten Dienste jeder Kategorie sind mit einem (*) versehen. Kostenpflichtige Anwendungen sind mit (€) gekennzeichnet und die Möglichkeit einer kostenfreien Gratisversion mit (G/ €).

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Einfache Webanwendungen und Twitter Viewing Tools

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1. Twitter.com (*): Darf nicht fehlen – Web, iPhone, etc.
2. Twalala: Online Browser Twitter Tool in der Beta-Phase, mit dem man den Tweet-Stream nach Keywords filtern kann oder auch einzelne Leute ausblenden kann, die allzu viel zwitschern.
3. Hahlo: Eine weitere gute webbasierte, iPhone optimierte Seite, auf der man sich Tweets ansehen und tweeten kann.
4. iTweet: Ähnlich wie Hahlo – mit automatischen Updates.
5. TwitStat: Mobiler Web Client
6. Splitweet: Damit kann man mehrere Twitter Accounts managen
7. Twimbow: In der Alpha-Phase, scheint aber ein interessanter webbasierter Browser zu sein, wenn man einen Account erhält
8. TweetVisor: Interessanter neuer Twitter Client
9. Twazzup Reader: Guter webbasierter Twitter Client

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Verzeichnisse und die besten Such-Tools

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1. Just Tweet It: Twitter-Verzeichnis nach Interessen sortiert
2. Twitaholic: Ähnlich wie WeFollow – Listet die Top 1000 Twitter Nutzer nach Followern auf
3. FameCount: Aktive Nutzer bei Twitter, Facebook und YouTube
4. Twitrank: Liste mit den Top 150 Twitter Nutzern nach Followern, Menschen, denen sie folgen und Updates
5. Twellow (*): Die „Gelben Seiten“ für Twitter – man kann Nutzer nach Fachgebiet suchen
6. We Follow: Hier findet man prominente Nutzer mit den meisten Followern nach Fachgebiet sortiert
7. Tweetfind: Twitter-Verzeichnis mit Social Listings, Twitter-Listen und Tools
8. TwitterPacks: Beantwortet die Frage: Ist jemand neu bei Twitter, wem würde er folgen? Hilft Neulingen beim Finden von Kontakten.
9. Start4all: Verzeichnis von Webseiten, die sich mit Twitter befassen
10. FollowerWonk: Es kann nach Twitter-Profilen nach Eingabe von Keywords und Sätzen gesucht werden. Kann zwei Nutzer miteinander vergleichen
11. Twiends: Tool mit dem man seine Followerschaft auf Twitter, Facebook und Youtube vergrößern kann, indem man untereinander eine spezielle Währung austauscht (genannt „seed“)
12. Fan Page List: Social Media Verzeichnis von Marken und Personen auf Facebook und Twitter mit Fan- und Followerzahl.
13. Increasr: Sehr ähnlich wie Twiends – ein Twitter Follower Tool

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Aktuelle Trends und Tags verfolgen

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1. Hashtags: Zeigt in einer Wochen-Grafik den Trend von Keywords und Namen von Personen, die das Wort benutzten.
2. Serendipitwiterrous: Nach Tweets einer bestimmten Person suchen durch Eingabe von Keywords
3. Trendistic (*): Trends auf Twitter – beliebte Tags, 24 Stunden, Grafiken mit 7/30/90/180 Tage Modus
4. Twitscoop: Wichtige Trends und Events – mit Antwortmöglichkeit
5. TwitLinks: Die neuesten Links von den beliebtesten Twitter-Nutzern des Technologie-Bereichs
6. Tweet Scan: Anzeigen von beliebtesten Keywords und Suchfunktion
7. Tweetmeme (*): Gute Seite um die neuesten Themen und Bilder zu sehen
8. Twemes: Weltweite Tags und Trends („Twemes“)
9. Monitter: Twitter Monitoring Tool, das bis zu 3 Keywords beobachtet – in separaten Spalten und in Echtzeit
10. Twistori: Lustiger Live-Sream mit Tweets zu Dingen, die Nutzer lieben, hassen, wünschen, etc.
11. Twitturls: Zeigt die aktuellsten URLs, die auf Twitter gepostet werden.
12. Twitturly: Ähnlich wie Tweetmeme – neueste und beliebteste Nachrichten, Bilder
13. Twendz: Durchsucht Gespräche und Gefühle auf Twitter
14. Topsy: Echtzeit-Suche für Twitter
15. Sulia: Das Interessen-Netzwerk – mit beliebtesten Überschriften
16. Favstar: Beliebteste lustige Tweets
17. Twazzup: Suchresultate in Echtzeit

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Tools zur Segmentierung und Gruppierung mit Listen

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1. Formulists (*): Ausgezeichnete App, die dabei hilft, persönliche Listen zu erstellen, nach bestimmten Kriterien und Keywords
2. Group Tweet: Damit kann man mit einer ausgewählten Gruppe an Nutzern zwitschern
3. Crowd Status: Welchen Status hat eine spezielle Gruppe von Twitter-Nutzern?
4. Twitter Groups: Follower können in bestimmte Gruppen eingeteilt und mit Tags versehen werden. Möglichkeit, der gesamten Gruppe eine Nachricht zu senden
5. Triberr: Alles, was ich poste, wird von den Mitgliedern einer speziellen Gruppe, der ich angehöre, automatisch an deren Follower weiter getweetet

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Nützliches:

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1. bit.ly (*): Der König unter den URL Shortnern – viele Twitter-Apps nutzen bit.ly direkt
2. Ping.fm (*): Sehr nützlicher Service, mit dem man seine Updates in mehreren Social Networks gleichzeitig veröffentlichen kann
3. Tweet Burner: Verfolgt die Links, die man gepostet hat – URL Shortner
4. Twitter Split: Interessantes Tool, das man installiert und die Links, die man postet, verfolgen kann
5. TrueTwit (G/ €): Untersucht Nutzer nach Echtheit (keine Robots) und automatisiert ein paar wichtige Services. Kostenlose und Premium-Version.
6. Twit Longer: Damit kann man längere Tweets senden
7. Twitter Keys: Bookmarklet mit kleinen Icons und Bildern, die den Tweets beigefügt werden können.
8. Mokumax: Nette kostenlose App, um Tweets zu einer festgelegten Zeit zu veröffentlichen und mit dem Marken-Link zu versehen
9. TwimeMachine: Damit kamm man alle seine vergangenen Tweets sehen

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Dateien, Bilder und Videos integrieren

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1. Twitpic (*): Fotos teilen
2. Twitvid (*): Fotos und Videos teilen
3. Autoposter: Updates für Twitter, wenn man ein Flickr-Bild veröffentlicht. In der Beta-Phase, keine Einladungen verfügbar
4. Twitxr: Bilder per Mobiltelefon auf Twitter teilen
5. Twixxer: Fotos und Videos teilen
6. MobyPictures: Bilder auf mehreren Seiten teilen – inklusive Twitter

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Hintergrund bestimmen

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1. Twilk (€) (*): Tolle Seite, die ein Hintergrundbild aus all deinen Followern erstellt
2. Twitrounds: Ein weiteres kostenloses Tool zur Erstellung des Hintergrunds
3. Twitbacks: Erstellt ebenfalls den Hintergrund
4. Free Twitter Designer: Hier kann man seinen Hintergrund designen

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Zusammenfassungen, Reports der sozialen Aktivitäten

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1. Gist (*): Sehr gute App, welche die Aktivitäten und Tweets deiner Kontakte auf allen Sozialen Plattformen analysiert
2. Nutshell Mail: Liefert jeden Tag einen E-Mail-Report deiner Twitter, Facebook und Social Media Aktivitäten
3. Twilert (*): Eine gute kostenlose App, die eine tägliche Übersicht der Tweets zu Suchbegriffen und Nutzern per E-Mail liefert
4. Tweet Beep (€): Verfolge die Gespräche, in denen du, deine Produkte, dein Unternehmen, etc erwähnt werden – stündliche Updates

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Follower / Unfollower Tools

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1. Does Follow: Einfaches Tool, das anzeigt, ob eine Person einer anderen folgt
2. Manage Flitter (€): Sortiere Follower aus und ordne sie – mit Analysen
3. Tweeter Karma: Hier sieht man, wem man folgt, der einem aber nicht selbst folgt – und umgekehrt. Kann all denjenigen folgen, denen man noch nicht folgt.
4. Quitter (€): Tägliche Reports zeigen Unfollower
5. Twitspam: Twitter und Social Network Spammer können hier analysiert werden
6. Is Now Following: Bei neuen Followern wird das getweetet
7. Fllwrs: Follower und Unfollower werden getrackt

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Twitter Account Analyse Tools

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1. TwentyFeet (G/€) (*): Ausgezeichnete Zusammenfassungen von Statistiken mehrerer Seiten. Der erste Twitter und Facebook-Account sind gratis.
2. Klout (*): Sehr bekannte App, mit der man seine Social Media Aktivitäten bewerten lassen kann. Facebook und Twitter gibt es schon, LinkedIn folgt.
3. Empire Avenue: Ähnlich wie Klout – nur komplizierter
4. Crowd Booster: Ein weiteres gutes Analyse Tool
5. Peer Index: Ein weiteres gutes Analyse Tool
6. My Tweeple (€): Twitter Account Bewertungstool. Followerzahlen, Verhältnisse, Tweetzahlen. Analyse neueseter Tweets (was sagen meine Follower?), neuen Followern ebenfalls folgen, sie verbergen oder blockieren. Erstellen von Tags und Notizen. Gut für den Export der gesamten Follower in eine CSV Datei.
7. Twitter Counter: gutes Twitter Analyse-, Vergleichs- und Statistik-Tool
8. Twitter Ratio: Freund zu Follower-Quotient
9. Twoolr: Weiteres Twitter Analyse Tool
10. Tweet Stats: Grafische Darstellung deiner Twitter Aktivitäten

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Twitter und Social Media Tools für Unternehmen

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1. Message Maker (€) (*): Service für Unternehmen, mit dem sich Nachrichten an Hunderte oder Tausende von sozialen Endpunkten (Twitter, Facebook, etc.) versenden lassen und anschließend tolle Reports liefert. Sehr gut geeignet für Unternehmen mit mehreren Marken oder Franchisenehmern.
2. Pluggio (€) (*): Hilft beim Finden von nützlichem Content, Tweets können zu bestimmten Uhrzeiten veröffentlicht werden und man erhält Reporte der Aktivitäten. Kostenlose Version möglich.
3. Tweet Adder (€) (*): PC und Mac Tool um zielgenaue Listen der Follower zu erstellen. Entfolgt denjenigen, die einem nicht ebenfalls folgen. Verschickt „Danke“ Nachrichten an neue Follower.
4. Tweet Whistle (€): Ähnlich wie Tweet Adder
5. Twittenator (€): Ähnlich wie Tweet Adder
6. Sprout Social (G/€) (*): Einfach nutzbares Dashboard um seine Social Media Anstrengungen mit attraktiven Analysen zu managen.
7. Social Oomph (€) (*): Komplettes Twitter Automatisierungs- und Analyse-Tool. Kostenlose Version ist gut für Keyword-Analysen, Follow Backs und Reportings
8. Timely: Interessante App, die Tweets analysiert und gezielt veröffentlicht – nach geeignetster Uhrzeit
9. Tweetag: Tweets mit Tags durchsuchen und E-Mail-Benachrichtigungen erhalten
10. Radian6 (€€): Sehr nützliches Monitoring-Tool, das keine Wünsche offen lässt
11. TweetBig (€): Tool mit automatischem Follow-Back, Tweet Timing, Analysen, etc.
12. CoTweet (G/€): Teams können mit Kunden über mehrere Plattformen hinweg interagieren und diese Aktivitäten monitoren
13. Mutual Mind.com (€): Social Media Management Plattform für Unternehmen
14. TweetSpinner (G/€): Für das Managen von Followern, Archivieren und Timen von Tweets

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Twitter Integration mit der Website oder Blog

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1. Add Tweets: Erstellt Twitter Update Widgets für die Seite oder den Blog mit Javascript
2. Feed Tweeter: Integriert Twitter mit Plurk, dem Blog und Delicious
3. Follow Me On Twitter Buttons: “Folge mir auf Twitter”-Buttons
4. Loudtwitter: Leitet die Tweets auf den Blog
5. PingTwitter: Der Twitter-Account wird automatisch aktualisiert, wenn man einen neuen Blog-Post erstellt hat
6. Twit This: Leser der Seite oder des Blogs können damit einfach Informationen darüber auf Twitter veröffentlichen
7. Twitter Tools: WordPress Plugin

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Umfragen auf Twitter

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1. Lazy Tweet: Erhalte Antworten auf deine Fragen, indem du “@lazyweb” oder “@lazytweet” postest.
2. Twitter Answers: Eine weitere Frage-Seite mit hübschem Layout, sodass man schnell Antworten auf seine Fragen erhält.
3. Twitter Polldaddy (€): Komplette Umfrage-Seite
4. Twittpoll: Hier schließt man sich Twitter-Umfragen an und erhält die Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden

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Twitter Werbe-Netzwerke

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1. Twittad: Platziere Werbung auf deinem Profil
2. Magpie: Wirb mit 5 Tweets und erhalte Geld dafür
3. TwitCash: Vorlagen um mit Twitter Geld zu verdienen

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Twitter Backup Services

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1. Tweetake (*): Backup für den Twitter-Account
2. Twitter Safe: Auch hier kann man ein Backup des Accounts erstellen
3. Tweet Scan Backup: Sichert deine Twitter-Infos

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Nutzlose aber lustige Twitter Services

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1. Secret Tweet: Poste Geheimnisse anonym auf Twitter
2. Curse Bird: Finde heraus, wer gerade auf Twitter flucht
3. Tweet What You Eat: Zwitscher, was du gerade isst und analysiere deine Kalorien und Gewicht
4. Commuter Feed: Teile Tweets über Verkehrsstaus und Verspätungen von öffentlichen Verkehrsmitteln (USA)
5. InnerTwitter: Man erhält in regelmäßigen Abständen Tweets, die einen wieder ins innere Gleichgewicht bringen sollen
6. Deal Tagger: Kaufe ein und teile es auf Twitter
7. Stocktwits: Aktien verfolgen auf Twitter

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Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.

Die Nutzung sozialer Netzwerke in Journalismus und PR

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Journalisten und PR-Fachleute haben noch immer Nachholbedarf in Sachen Social Media. Twitter & Co. sind zwar in den Redaktionen und Pressestellen als “wertvolles Arbeitswerkzeug” angekommen, aber die Wahrnehmung als “notwendiges Übel” ist noch immer weit verbreitet. Das ergab der Social Media Trendmonitor 2011 “Zwischen Hype und Hoffnung: Die Nutzung sozialer Netzwerke in Journalismus und PR” von der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. 5.120 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen, Pressestellen und Redaktionen haben sich an der Untersuchung beteiligt.

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Noch immer Nachholbedarf in Sachen Social Media

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Nur jede dritte Redaktion (33 Prozent) und jede vierte Pressestelle (28 Prozent) hält sich laut Studie für den Umgang mit Social Media “gut” bis “sehr gut” gerüstet. Hier sehen vor allem Online- Redaktionen (43 Prozent) und Nachrichtenagenturen (33 Prozent) optimistisch in die Zukunft. Weniger selbstbewusst zeigen sich dagegen Zeitschriften- und Tageszeitungsredaktionen. Nur jede fünfte unter ihnen (jeweils 21 Prozent) fühlt sich gut gewappnet im Umgang mit dem Web 2.0. In den Unternehmen attestieren vor allem Sprecher aus Handel (30 Prozent) und Dienstleistung (28 Prozent) ihren Firmen “gutes” oder sogar “sehr gutes” Rüstzeug für Social Media. Starken Nachholbedarf haben laut Studie noch immer Verwaltungen und Verbände (18 Prozent).

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Nur eine Minderheit sagt von sich “Ich bin Profi”

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Doch auch wenn es um den persönlichen Umgang mit Social Media im Berufsalltag geht, hält sich das Selbstbewusstsein noch immer in Grenzen. Rund jeder dritte Befragte aus Redaktionen (35 Prozent), Pressestellen (42 Prozent) und PR-Agenturen (31 Prozent) gibt persönliche Unsicherheit im Umgang mit den neuen Kommunikationskanälen zu (“Habe noch Nachholbedarf”). “Bin Profi” behauptet nur jeder sechste Journalist (15 Prozent) und Mitarbeiter einer PR-Agentur von sich (17 Prozent), von den Pressesprechern sogar nur jeder zehnte (9 Prozent). Mit “einiger Erfahrung” ist laut Studie aber doch fast jeder zweite Befragte ausgestattet (Journalisten: 46 Prozent; Pressestellen: 47 Prozent; PR-Agenturen 51 Prozent). Laut Studie attestieren sich die Mitarbeiter aus PR- Agenturen die größte Kompetenz im Umgang mit dem Web 2.0.

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Social Media als tägliches Arbeitstool etabliert

 

Social Media ist in Redaktionen und Unternehmen angekommen. Fast jeder zweite Journalist (44 Prozent) empfindet Social Media als “wertvolles Arbeitswerkzeug”. Vor allem in Online-Redaktionen (61 Prozent), Nachrichtenagenturen (52 Prozent) und Rundfunksendern (50 Prozent) ist man überdurchschnittlich aufgeschlossen gegenüber Informationen aus dem Web 2.0. In Pressestellen und PR-Agenturen ist die Begeisterung noch größer. Mehr als die Hälfte aller PR-Profis setzt Social Media inzwischen im Arbeitsalltag ein (Pressestellen: 54 Prozent; PR-Agenturen: 62 Prozent).

Allerdings zeigt die Studie auch, dass “wertvolles Arbeitswerkzeug” in den Redaktionen nicht gleichbedeutend ist mit “großer Relevanz” für die eigene Arbeit. Denn mehr als die Hälfte aller befragten Journalisten attestiert Social Media gleichzeitig eine “geringe” bis “gar keine Relevanz” (63 Prozent). Nur für gut jeden dritten Redakteur (35 Prozent) spielen die sozialen Medien im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle. Ein ähnlich kritisches Bild gegenüber Social Media zeigt sich auch in den Pressestellen. Für die Mehrheit aller Pressesprecher hat Social Media noch immer “geringe” bis “gar keine Relevanz” (52 Prozent).

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Relevanz von Social Media in Redaktionen rückläufig

 

Spannend ist ein Vergleich zum Medien-Trendmonitor von September 2010 – ebenfalls von news aktuell und Faktenkontor initiiert. Damals schrieb fast jeder zweite Journalist Twitter, Facebook & Co noch “hohe” (47 Prozent) oder gar “sehr hohe” Relevanz (acht Prozent) für die redaktionelle Arbeit zu. Nur ein Drittel war damals vom Gegenteil überzeugt (35 Prozent).

Journalisten arbeiten am intensivsten mit Facebook (59 Prozent), gefolgt von YouTube (48 Prozent) und Xing (42 Prozent). Twitter logiert auf Platz vier.

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Noch immer jeder sechste ohne Social Media Account

 

Erstaunlich, dass laut Studie noch immer jeder sechste Journalist (17 Prozent) komplett auf die Nutzung sozialer Dienste im Arbeitsalltag verzichtet. Auch in Pressestellen ist Facebook das beliebteste Social Network bei der täglichen Arbeit (62 Prozent), gefolgt von XING (48 Prozent) und Twitter auf Platz drei (47 Prozent). YouTube steht an vierter Stelle (41 Prozent). Überraschend auch hier: 15 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen verzichten komplett auf Social Media für ihre Kommunikation.

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Social Media für jeden vierten Journalisten und Pressesprecher “notwendiges Übel”

 

Gut jeder dritte Journalist empfindet Social Media als “Nervkram” oder “notwendiges Übel”, so die aktuelle Studie (38 Prozent). Das gilt vor allem für Journalisten aus Zeitschriften- (46 Prozent) und Tageszeitungsredaktionen (39 Prozent). Auch gut jeder vierte Mitarbeiter einer Pressestelle kann dieses Gefühl nachvollziehen (28 Prozent).

Für Social Media-Aktivitäten sind hauptsächlich Pressestellen und Online-Redaktionen zuständig

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Zuständig für den Einsatz von Social Media-Tools in Redaktionen sind vor allem die Online-Redakteure (39 Prozent). In Unternehmen sind es die Presseabteilungen (47 Prozent), gefolgt vom Marketingteam (27 Prozent).

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Fast jedes zweite Unternehmen und jede zweite Redaktion investiert nicht in Social Media

 

Und obwohl sich alle einig sind, dass der Einsatz von Social Media im Arbeitsalltag weiter steigen wird (Journalisten: 64 Prozent; Pressestellen: 79 Prozent; PR-Agenturen: 84 Prozent), planen fast die Hälfte aller Unternehmen (46 Prozent) und Redaktionen (43 Prozent) keine Investition in Social Media. Bedauerlich: Denn laut Studie erleichtert Social Media den Austausch zwischen Redaktionen und PR-Verantwortlichen.

Weitere Ergebnisse

  • 64 Prozent der Journalisten, 79 Prozent der Pressestellen, 84 Prozent der PR-Agenturmitarbeiter sind sich einig: Die eigenen Social Media-Aktivitäten werden in 2011 weiter wachsen.
  • 51 Prozent der Journalisten und 64 Prozent der Pressestellen meinen: Social Media revolutioniert die Kommunikationsarbeit von Unternehmen.
  • 23 Prozent der PR-Agenturen denkt beim Thema Social Media auch an neue Arbeitsplätze.
  • 25 Prozent der Pressestellen meint: Social Media macht meine Arbeit schwieriger. 22 Prozent glauben, das Web 2.0 macht ihre Arbeit effektiver.
  • Die meisten Journalisten, Pressesprecher und PR-Fachkräfte twittern, bloggen oder kommentieren drei Mal pro Woche aktiv für das eigene Unternehmen oder die eigene Redaktion. Ein Drittel aller Befragten setzt Social Media fürs Unternehmen oder für die Redaktion überhaupt nicht ein.

5 Tipps für Reise- und Tourismus-Seiten auf Facebook

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Die Reise- und Tourismusbranche entdeckt zunehmend das Potenzial von Facebook um Kunden zu gewinnen. Hier sind 5 Beispiele gelungener Unternehmensseiten, die mit verschiedenen Ideen die Kunden überzeugen.

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1. Stelle die eigenen Vorzüge heraus

Facebook bietet viele Möglichkeiten die eigene Marke ins rechte Licht zu rücken. Auf Custom Landing Pages können die User erfahren, was es Neues über das Unternehmen gibt. So zeigt beispielsweise die Landing Page von Delta visuell ansprechend Neuigkeiten und Entwicklungen – eine Art Pressemitteilungs-Seite. Die Fans erfahren, dass immer mehr Flugzeuge mit W-Lan ausgestattet werden, neue Routen in Planung sind und die erste Klasse bald in regionalen Linienflügen angeboten wird. Die Nutzer können jede Mitteilung mit „gefällt mir“ markieren.

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2. Veranstalte Contests und belohne mit Werbegeschenken

Jeder liebt es zu gewinnen. Also gebe deinen Fans etwas, das sie gewinnen können. Sei es ein Gratis-Flug, eine kostenlose Übernachtung in einem Hotel, Rabatte oder Bonus-Milen, Contests sind eine tolle Möglichkeit um die Community zu aktivieren. Umso besser, wenn die Fans dabei eigenen Content generieren, wie z.B. Fotos, Videos oder Feedback teilen. So werden auch die Nutzer, die nur einen Preis gewinnen wollen, aussortiert.

Die Hotel-Kette Kimpton veranstaltete im Zuge ihres 30. jährigen Bestehens einen Wettbewerb. Fans sollten ihre schönste Geburtstagserinnerung teilen, und zwar als Geicht, Haiku oder Sonett und einem Foto. Die besten 30 Einsendungen gewannen eine kostenlose Übernachtung in einem Kimpton-Hotel.

Die Fluggesellschaft Virgin America veranstaltet einen „Chicago-Wettbewerb“. Auf einem Extra-Tab können die Nutzer Videos hochladen, in denen sie zeigen ,wie sie etwas Alltägliches verschönern. Der Gewinner fliegt mit einer Konkurrenz-Airline von Chicago nach Kalifornien, aber mit einem Virgin America Flug zurück. Das bessere Erlebnis zum Schluss soll neue Fans von der Marke überzeugen.

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3. Biete abwechslungsreichen Content

Status-Updates sind gut, doch man sollte auch andere Elemente integrieren um die Fans zu halten. Das Luxus-Resort Terranea in Kalifornien postet zum Beispiel Videos der dort abgehaltenen Hochzeiten. Videos, Fotos, Hotel- und Restaurantbewertungen von Seiten wie Yelp lockern den Content auf sowie Reise-Empfehlungen oder spannende News der Marke.

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4. Biete die Buchung per Facebook an

Kunden wollen ihre Reiseplanung so einfach wie möglich durchführen. Extrem nutzerfreundlich kann man das gestalten, wenn die Kunden ihren Urlaub direkt auf Facebook buchen können. Marken wie W Hotels oder Delta Airlines bieten diesen Service schon an. Das Buchungsmodul befindet sich meist auf der Haupt-Landing-Page. Das effektivste Marketing ist am Point-of-Sale. Will man also auf einer gut gestalteten Fan-Seite etwas verkaufen, so muss das für die Kunden so einfach wie möglich machbar sein. Ein Buchungs-Widget hilft dabei.

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5. Zeige tolle Bilder

Gerade bei Reisen kann man mit guten Bildern beeindrucken. Man zeigt den Kunden, was das Hotel zu bieten hat: Bilder des Wellnessbereichs, der Pools, Strände, Natur oder von schicken Restaurants, die ein Top-Fotograf gemacht hat. Das funktioniert natürlich auch bei Airlines. Die Reise-Seite Jetsetter besticht beispielsweise mit sehr guten Fotos.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Mashable.