Sammlung wichtiger Studienergebnisse zu Online-Marketing, SEO und Social Media

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75 Prozent aller Internet-User sehen sich nie die zweite Seite der Suchergebnisse an. Jede Sekunde werden 34.000 Suchanfragen bei Google eingegeben. Die Kosten pro Lead sind im Inbound-Marketing um 62 Prozent niedriger als im Outbound-Marketing. Diese und weitere interessante Fakten hat HubSpot aus vielen Studien in einer Präsentation zusammengestellt.

Hier die Ergebnisse:

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Inbound vs. Outbound Marketing

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Das Internet hat unsere Art, wie wir Dinge finden, suchen, miteinander teilen, einkaufen und uns miteinander in Verbindung setzen, grundlegend geändert. Die Kunden sind stärker geworden und haben keine Zeit mehr für langweilige oder altmodische Werbung. Unternehmen müssen aufhören, die Kunden mit Werbung bei interessanten Aktivitäten zu unterbrechen – Unternehmen müssen selbst zur interessanten Aktivität der Kunden werden.

  • Mehr als ¾ aller erwachsenen US-Bürger sind mittlerweile online.
  • Ein Drittel der US-Konsumenten ist täglich mehr als 3 Stunden im Netz.
  • 86% der Konsumenten schalten bei Fernsehwerbung weg, 44% der Haushaltswerbung wird nicht geöffnet.
  • Das Marketing erkennt den Trend und verringert seine Ausgaben für „unterbrechende“ Werbung entsprechend. 54% der Werbetreibenden erhöhten ihre Inbound-Marketing-Ausgaben für 2011. Innerhalb der letzten 2 Jahre haben sich die Ausgaben für Unternehmensblogs und Social Media fast verdoppelt.
  • Inbound-Marketing ist um einiges kostengünstiger als traditionelles Outbound-Marketing: Pro Lead sind die Kosten bei Inbound-Marketing um 62% niedriger als bei Outbound-Marketing. Ein Lead im Outbound-Marketing „kostet“ durchschnittlich 373 Dollar, ein Lead im Inbound-Marketing „kostet“ 143 Dollar.
  • Inbound-Marketing generiert nicht nur Leads, sondern tatsächliche Einnahmen. 57% der Unternehmen geben an, über ihren Blog einen Kunden gewonnen zu haben, ebenso viele sagen dies über LinkedIn, auf Facebook finden 48% der Unternehmen Kunden, 42% sind auf Twitter erfolgreich.

 

Suchmaschinenoptimierung

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Bei vielen Menschen fängt die Kauferfahrung mittlerweile mit einer Online-Suche an, bei der sie Preise, Qualität und Bewertungen anderer Käufer miteinander vergleichen. Auch wenn sie schlussendlich einen Kauf offline im Geschäft tätigen, fing die Informationssuche und ihr Entscheidungsprozess im Internet an. Ein hohes Ranking der Unternehmen bei den Suchmaschinen ist keine Option, sondern Pflicht. Findet dich Google nicht, tut es auch kein anderer!

  • Google ist die neuen Gelben Seiten.
  • 21% der Konsumenten geben an, „gestern eine Suchmaschine für Produkt- oder Servicesuche“ genutzt zu haben.
  • Pro Tag werden 3 Milliarden Suchanfragen bei Google eingegeben, pro Minute 2 Millionen, pro Sekunde 34.000.
  • 54% der Internet-User suchen jeden Tag im Web. 46% der täglichen Suchen beziehen sich auf Produkt- und Serviceinformationen.
  • 20% der monatlichen Google-Suchen beziehen sich auf lokale Unternehmen.
  • 70% der von Suchmaschinennutzern angeklickten Links sind organisch – nicht gekauft.
  • 75% der Nutzer sehen sich nur die erste Seite der Suchergebnisse an.
  • Die durchschnittlich Click-Through-Rate bei bezahltem Suchmaschinenmarketing betrug 2010 welweit nur 2%.
  • Unternehmen, die bloggen haben 97% mehr Inbound-Links 

 

Social Media

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Social Media ist ein extrem wichtiger und kostengünstiger Touchpoint, der direkte Auswirkungen auf Sales und positive Mundpropaganda hat. Unternehmen, die sich hier nicht aktiv engagieren, verpassen eine große Chance. Sie teilen den Kunden damit auch indirekt mit, dass sie keine Lust haben, sich mit ihnen zu befassen und ihre Belange für das Unternehmen unwichtig sind.

  • Social Media ist keine vorübergehende Laune sondern eine Revolution. US-amerikanische Internet-User verbringen drei mal vo viel Zeit auf Blogs und sozialen Netzwerken, wie mit E-Mail. Fast zwei Drittel aller US-Internet-Nutzer nutzt regelmäßig ein soziales Netzwerk. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
  • Besonders bei der jüngeren Generation (12 bis 17 Jahre) ist ein Trend weg von E-Mail-Nutzung zu erkennen (minus 59% innerhalb eines Jahres) und hin zu Kommunikation via Social Networks.
  • Social Media trägt zum echten Unternehmenswert bei. Social Media war DER aufstrebende Kanal  für Lead Generierung in 2010.
  • Die in Social Media stattfindenden Gespräche beeinflussen aktiv die Kaufentscheidungen. Am meisten fühlen sich die Nutzer dort beeinflusst von Freunden (55%), „Menschen wie ich“ (55%) Experten (51%), Online Freunde (39%), Marken (38%), Verkäufer (35%) und einflussreichen Bloggern (26%).
  • 63% der Unternehmen, die Social Media nutzen, geben an, es habe die Effektivität des Marketing gesteigert. Auch die Kundenzufriedenheit habe sich laut 50% der Unternehmen erhöht. 45% der Unternehmen haben geringere Marketing-Kosten.
  • Über die Hälfte der US-Unternehmen gibt an, Social Media spiele eine wichtige Rolle beim aktiven Verkauf. Ein Drittel sagt, Social Media helfe ihnen im Web gefunden zu werden. Für 61% der Unternehmen ist der Hauptzweck des Social-Media-Einsatzes die Lead-Generierung zu steigern, 27% will damit hauptsächlich die Gespräche über die Marke verfolgen. 5% sind in Social Media, weil die Konkurrenz ebenfalls dort ist.
  • LinkedIn zieht die meisten Leads auf B2B-Seiten. Durch LinkedIn fanden 61% der B2B-Unternehmen neue Kunden, durch den Firmen-Blog fanden 55% der B2B-Unternehmen neue Kunden.
  • Facebook generiert die meisten Conversions für B2C-Unternehmen. 67% der B2C Unternehmen fanden auf Facebook einen neuen Kunden, mit dem Unternehmens-Blog waren 63% der Unternehmen erfolgreich und mit Twitter 53%.

Blogs

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Blogs sind weiterhin auf dem aufstrebenden Ast. Ihre Zahl und Bedeutung wächst an. Unternehmen sollten häufig und morgens ihre Blog-Posts veröffentlichen.

  • Weltweit gibt es mehr als 152.000.000 Blogs.
  • 65% der Internet-Nutzer lesen Blogs (ein Plus von 10% im Vergleich zu 2008) – meistens sogar mehrmals täglich. Die Zahl der Blogger nahm innerhalb von drei Jahren um 31% zu. Etwa 28 Millionen Menschen schreiben einen Blog.
  • Die meisten Menschen lesen zwischen 5 und 10 verschiedene Blogs (38%).
  • Fast 40% der Unternehmen in den USA nutzen Blogs für ihre Marketing-Zwecke. 2010 waren es noch 34% und 2009 waren es 29%.
  • Zwei Drittel aller Marketing-Verantwortliche geben an, der Unternehmensblog sein wichtig oder entscheidend für ihr Unternehmen.
  • Blog-Artikel beeinflussen das Kaufverhalten. Blog-Artikel sind für 21% der Nutzer entscheidend für den Kauf eines Produkts oder Services. 19% der Nutzer geben an, Blogs verfeinern ihre Suche, und 17% entdecken damit neue Produkte und Services.
  • Unternehmen mit Blog haben 55% mehr Website-Besucher.
  • B2C-Unternehmen mit Blog generieren 88% mehr Leads pro Monat als Unternehmen ohne Blog. B2B-Unternehmen generieren mit Blog 67% mehr Leads.
  • Die Post-Frequenz hat direkte Auswirkungen auf die Lead-Generierung: Mehr Posts bedeuten mehr Leads.
  • Die beste Zeit für Bloggen ist der Vormittag: 79% der Blog-Leser schauen morgens auf den Blogs vorbei (Peak ist um 10 Uhr), 64% lesen mittags einen Blog, 51% abends und 40% spät am Abend oder nachts.
  • Die meisten Links werden von den Blog-Lesern um 7 Uhr morgens geteilt. Um 8 Uhr wird am meisten kommentiert.

 

Facebook

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  • 93% aller erwachsenen US-Internet-Nutzer sind auf Facebook.
  • Jede 8. Minute im Web wird bei Facebook verbracht.
  • Ein durchschnittlicher Facebook-User verbringt 11 Stunden pro Monat auf der Plattform. Damit überholt Facebook Google und Yahoo.
  • Die Nutzer wollen sich lieber mit ihrem Facebook-Account bei Online-Registrierungen anmelden (35%) als mit ihrem Google-Account (31%) oder Yahoo-Account (13%).
  •  51% der B2B-Unternehmen geben an, Facebook sei ein effektives Marketing-Tool. Die Zahl der Unternehmen, die Facebook als wichtig oder entscheidend ansieht, stieg innerhalb von nur 2 Jahren um 83% auf insgesamt 44%.
  • B2B-Unternehmen finden zu 41% neue Kunden auf Facebook, B2C-Unternehmen geben dies in 67% der Fälle an.

 

Twitter

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  • Etwa 9% aller US-Amerikaner nutzen Twitter. Das entspricht 21 Millionen US-Bürgern.
  • Der durchschnittliche Twitter-User hat 27 Follower.
  • 25% aller Twitter-Accounts haben keine Follower.
  • 40% aller Twitter-Accounts haben noch nie einen einzigen Tweet versandt.
  • Twitter-User sind im Allgemeinen jung, gebildet, wohlhabend und computererfahren.
  • Über die Hälfte der aktiven Twitter-Nutzer folgt Unternehmen, Marken oder Produkten auf sozialen Netzwerken.
  • 42% der Menschen nutzen Twitter um sich über Produkte und Services zu informieren. 41% geben ihre eigene Meinung zu Produkten und Services dort ab. 31% fragen per Twitter nach Produktbewertungen, 28% suchen auf Twitter nach Preisnachlässen, 21% kaufen via Twitter Produkte und 19% suchen auf Twitter nach Kundenbetreuung.
  • B2B-Unternehmen sind auf Twitter stärker vertreten (75%) als B2C-Unternehmen (49%).
  • Unternehmen mit mehr als 100 Followern haben 146% mehr Leads pro Monat als Unternehmen mit weniger als 100 Followern.

Hier gibt es alle Fakten als Präsentation:

Social Media Wettbewerbe: Erfogreiche Strategien und mögliche Stolpersteine

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Wie können wir unsere Kunden im Netz aktiveren und mehr Engagement fördern? Mittlerweile ist nämlich klar, dass einfach nur die Anzahl der Fans oder Follower nichts bringt, solange diese Nutzer passiv bleiben und sich nicht mit der Marke beschäftigen. So manches Unternehmen plant deshalb einen Social Media Wettbewerb oder eine Verlosung.

So einfach das mittlerweile technisch realisierbar ist, sollte man sich doch im Vorfeld ein paar Gedanken über Strategie und ungeplante Wendungen machen.

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Wichtige Fragen vorab klären:

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 Vor jedem Wettbewerb,sollte man sich zunächst  einige wichtige Fragen stellen:

  • Was sind meine Marketing-Ziele? Eine klare und realistische Einschätzung dessen, was man erreichen möchte, ist wichtig. Will man Leads generieren? Likes sammeln? Die bestehende User-base aktivieren oder ein neues Publikum erreichen?
  • Wie steht es um mein Budget? Das schöne an Social Media sind die relativ geringen Kosten der Tools. Die meisten Kosten entstehen durch den Einsatz von Personal. Man sollte in jedem Fall die eigenen Budget-Beschränkungen beachten.
  • Wo stehe ich auf der Konsumenten-Engagement-Pyramide? Je nachdem, wie aktiv die Community beim Wettbewerb werden soll (oder werden will), sollte man unterschiedliche Contests einsetzen. Erwarte ich von meinen Kunden einen großen Aufwand oder soll es schnell und einfach für die Nutzer gehen? Je nachdem steigen oder fallen die Mitmach-Barrieren.

 

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Das Consumer Engagement Model bei Wettbewerben

 

Die Basis der Pyramide bildet das traditionelle „Ausfüllen und Gewinnen“-Format. Meist reicht ein Klick (z.B. „Like“) und man ist im Teilnehmerkreis. Dieses wohlerprobte Model eignet sich sehr gut um erste Erfahrungen online zu sammeln. Egal, ob man 100 oder 100.000 Facebook-Fans besitzt – mit Verlosungen kann man schnell und einfach die Zahl der Likes auf der Seite erhöhen. So wird das Publikum vergrößert und eine breitere Fanbasis als Grundstein für zukünftige Aktionen angelegt.

Bewegt man sich in der Pyramide nach oben, verringert sich zwar die Zahl der Teilnehmer, doch das Engagement wird stärker und wertvollerer Content wird geschaffen. Man sollte sich in Erinnerung rufen, dass die Anzahl der registrierten Teilnehmer nicht das einzige Erfolgskriterium der Kampagne ist. Lässt man z.B. andere Nutzer für die Teilnehmer voten, erhält man meist 10 mal mehr Voter als Teilnehmer.

Es gibt 3 unterschiedliche Nutzergruppen, die bei Wettbewerben mitmachen. Forrester beschreibt sie, mit weiteren einander überlappenden Gruppen, in dessen Social Technographics Report: Zuschauer, Mitmacher und aktive Ersteller von Content. Alle 3 Gruppen sollte man versuchen zu involvieren.

  • Zuschauer (73% spectators): Sie sehen vielleicht einen Link, den ein Freund geteilt hat, klicken darauf und gelangen zu deiner Seite. Leider hört die Interaktion hier schon wieder auf. Für diese Gruppe muss man ein gut designtes Nutzer-Interface und klare Botschaften haben, egal ob diese Leute sich nun entscheiden doch mitzumachen oder die Seite wieder verlassen, aber mit der Marke im Gedächtnis.
  • Mitmacher (51% joiners): Sie machen gerne bei Formaten mit niedrigen Barrieren mit, wie etwa Verlosungen und können auf der Pyramide nach oben wandern mithilfe von Voting, Kommentaren und Teilen.
  • Ersteller von Content (23% creators): Sie sind das Ziel jedes Contest mit nutzergenerierten Inhalten. Der Prozentsatz an Nutzern, die Content erstellen ist zwar innerhalb der letzten Jahre signifikant gestiegen, doch man sollte es den Leuten dennoch so einfach wie möglich machen, an den Aktionen teilzunehmen.

 

Man sollte sein Publikum kennen, bevor der Wettbewerb startet. Weiß man nun, welche Art der Kampagne die richtige für das Unternehmen ist, muss man den Nutzern das Was, Warum und Wie der Aktion mitteilen. Worum geht es? Was habe ich als Teilnehmer von der Aktion? Wie kann ich mitmachen und gewinnen?

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Plane und bereite dich vor – auch für das Ungeplante

 

Mit Social Media Kampagnen kann man den viralen Faktor für sich nutzen. Doch zunächst gilt es, eine gewisse Grundlage an Aufmerksamkeit zu generieren und Traffic auf die Seite zu lenken. Die Einstellung: „Die Leute werden mich und meine Aktion schon von selbst finden“ hilft leider wenig.

Man sollte alle zur Verfügung stehenden Kanäle nutzen, seien es Social Media, gekaufte Medialeistungen oder Werbepartner. Versendet man regelmäßig einen E-Mail-Newsletter oder hat man eine Werbefläche am Point of Sale?

Die bestehenden Kunden werden mit größerer Wahrscheinlichkeit teilnehmen. Ernennt man sie zur Zielgruppe der Aktion, kann man deren Word-of-Mouth-Potenzial nutzen. Doch ob eine Kampagne tatsächlich ein Viral wird, ist schwer vorherzusagen. Falls doch, sollte man darauf vorbereitet sein: Kann man viele Einsendungen bearbeiten oder bei regem Dialog diesen managen?

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Mit ungeplanten Entwicklungen richtig umgehen

 

Amazon wollte kürzlich seine Aufmerksamkeit erhöhen und bot das neue Lady Gaga Album für 99 Cent an. Die Folge war ein enormer Ansturm an Kaufwilligen, der die Seite jedoch zusammenbrechen ließ und Frust bei den Nutzern auslöste.

Auch das Versandhaus Otto hatte bei einem Facebook-Model-Contest nicht damit gerechnet, dass die User einen geschminkten Mann in Frauenkleidern zum Sieger wählten. Otto tat das einzig Richtige, nahm das Ganze mit Humor und zog das Fotoshooting mit „der Brigitte“ durch, wie versprochen.

Ganz anders die Henkel-Marke Pril. Hier sollten die Kunden im Web zwei „limitierte Design-Editionen“ der Pril-Flasche entwerfen. Pril dachte sicher an etwas Schickes, Buntes oder Blumiges. Leider landete auf Platz 1 der User-Abstimmung ein Etikett mit der Aufschrift: „Schmeckt lecker nach Hähnchen“. Pril hatte sich aber ein Hintertürchen für den Fall der Fälle offen gelassen und wollte selbst aus den 10 besten Entwürfen auswählen. Das wussten auch die User und kreierten weitere abstruse Vorschläge, die sie in die Top-10 wählten. Pril ließ nicht locker, veränderte während des Wettbewerbs die Regeln und prüfte jeden Vorschlag bevor er frei gegeben wurde. Schließlich erklärte Pril es habe Fehler bei der Stimmabgabe gegeben und setzte ein „normales“ Design auf Platz 1. Die Folge: Proteste, Wut und Empörung bei der Online-Community.

Ein weiteres heikles Thema bei Wettbewerben sind die rechtlichen Beschränkungen und Regeln. Gerade bei Facebook gibt es einige Richtlinien, die zu beachten sind.

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Nutzerfreundliche Gestaltung – Eine einfache Teilnahme ist wichtig

 

Die wichtigste Regel bei Social Media Contests ist ein einfacher Teilnahmeprozess und eine schnelle Teile-es-mit-deinen-Freunden -Möglichkeit. Hier sind einige Tools und Apps von Drittanbietern, die das ermöglichen. Zu komplexe Fragen und Anforderungen an die User sollte man vermeiden. Der Contest soll Spaß machen, persönlich und ohne große Barrieren sein.

Contests geben einem die Möglichkeit viel über die Nutzer zu lernen. So kann man eine kleine Umfrage anhängen, Feedback zur Aktion auf der Pinnwand sammeln und das Gelernte bei den nächsten Aktionen einbringen.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Social Media Examiner.

5 zeitsparende Tools für gestresste Social Media Manager

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Wer wenig Zeit hat, immer unterwegs ist und einen vollen Terminkalender hat, wird in dieser Liste ein paar Tools entdecken, die dabei helfen, das Social Media Manager-Leben etwas entspannter zu gestalten. Folgende 5 Tools tragen zu einem effizienten Zeitmanagement bei:

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1. MindMeister – Die Gedanken auf ein Online-Papier bringen

 

MindMeister ist ein tolles Mindmapping-Tool, mit dem man seine Ideen als Knotenpunke sammeln und miteinander verbinden kann. Das Tool gibt es für iPhone und iPad, ist aber auch offline am PC nutzbar. Es besitzt eine Vielzahl an tollen Features: So kann man von unterwegs aus eine „Geistesblitz-SMS“ an seine persönlich Default Map senden und einfügen, sodass keine Idee verloren geht.

Das beste Feature: Zusätzlich kann man auch gleichzeitig mit seinen Kollegen an den Mindmaps arbeiten und beim Brainstorming die Änderungen live sehen.

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2. Refynr – Lese nur die spannendsten Tweets

 

Hat man keine Zeit, seinen kompletten Twitter-Stream nach interessanten News zu scannen, hilft Refynr weiter. Damit kann man seinen persönlichen Filter festlegen und sich Tweets mit relevanten Keywords anzeigen lassen, etwa „Social Media“, „Twitter“ und „Startups“. Jetzt erscheint ein verfeinerter News-Stream, der nur die relevantesten Tweets enthält.

Das beste Feature: Die App integrierte kürzlich das Twitter Publishing-Tool Buffer. Jetzt erhält man nicht mehr nur einen bereinigten Newsstream, sondern kann diese News auch an Twitter weiterleiten und veröffentlichen, und seinen Followern auf diese Weise ganz spezifische News liefern.

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3. Triberr – Schließe dich zu einer Blogger-Gruppe zusammen

 

Möchte man seinen Blog in Gang bringen und dessen Reichweite optimieren, könnte Triberr das passende Tool sein. Triberr ist eine exklusive invite-only Community für Blogger. Die Blogger können sich in Gruppen (Stämme = „tribes“) zusammenschließen und ihre Blog-Posts automatisch gegenseitig retweeten, sodass sich die Reichweite entsprechend erhöht.

Das beste Feature: Die App integrierte ein fantastisches Analyse-Tool, mit dem man sehen kann, wie oft die eigenen Tweets angeklickt wurden. So kann man messen, wie gut die Headlines ankommen.

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4. MarketMeSuite – Social Media Marketing übersichtlich managen

 

Auf den ersten Blick erscheint MarketMeSuite wie ein weiterer Twitter-Client. Doch bei näherer Betrachtung erkennt man tolle Features: Alles wichtige, was auf Facebook und Twitter passiert, kann man mit dem Dashboard managen. Auch Marketing-Kampagnen können damit aufgesetzt werden, inklusive RSS feed Management, Keyword Tracking, das Timing von Posts und mehr.

Das beste Feature: MarketMeSuite integrierte kürzlich Klout, sodass man noch mehr über den Einfluss der Twitter-User weiß, mit denen man kommuniziert.

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5. Tungle – Meetings in der Cloud organisieren mit einem intelligenten Kalender

 

Auch Tungle darf auf der Liste der zeitersparenden Tools nicht fehlen. Es gibt nichts Anstrengenderes als ein Hin- und Her an E-Mails um ein Meeting oder einen Skype-Call mit Menschen festzulegen, die nicht den internen Firmen-Kalender verwenden. Tungle nimmt hier einiges an Arbeit ab. Die Anwendung synchronisiert den persönlichen Kalender automatisch und legt ihn auf der eigenen tungle.me Seite ab. Jetzt können andere Menschen auch außerhalb des Unternehmens die freien Zeiträume im Kalender einfach finden und sich eintragen (ohne ein Sign-in). Man wird von Tungle auch auf die Meetings vorbereitet: Hintergrundinfos zu den eingeladenen Personen werden gleich mitgeliefert. Dafür sucht die Anwendung nach Personen-Informationen auf LinkedIn, Facebook oder Goolge. In Zukunft soll Tungle auch Vorschläge machen, wo man einkaufen könnte – jenachdem welche Kunden-Meetings man hat.

Das beste Feature: Mit Tungle kann man eine sogenannte Tungle Box auf der eigenen Website einbetten, sodass andere Menschen sich noch schneller zu Meetings anmelden können.

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Toyota-Besitzer erhalten ihr eigenes Soziales Netzwerk

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Sofortiger Kundenservice – immer und überall, dank umfassender Vernetzung. Diesem Credo hat sich Toyota mit einem neuen Angebot verschrieben. „Toyota Friend“ heißt das neue exklusive soziale Netzwerk von Toyota, auf dem Autobesitzer mit ihrem Auto selbst vernetzt werden. Zusätzlich können die Kunden damit die Herstellerfirma oder den nächsten Händler bei Problemen direkt ansprechen.

Zusammen mit dem auf CRM und Cloud Computing spezialisierten Unternehmen Salesforce.com entwickelte Toyota für seine Kunden diesen neuen Service. Toyota-Besitzer erhalten von ihrem Auto in der Form einer Kurzmitteilung, eines Tweets, Produkt- und Serviceinformationen, darunter Hinweise zu Wartungsarbeiten. Die Nachrichten können via Smartphones, Tablet-PCs und anderen mobilen Geräten abgerufen werden. Sendet das Auto zum Beispiel ein Alarm-Tweet bei niedrigem Batterie-Ladestand, kann der Kunde sich mit seinem Händler sofort in Verbindung setzen. Der Händler kann demnach auch aus der Ferne eine erste Inspektion vornehmen. Dabei soll es auch möglich sein, einfache “Gespräche” mit dem Auto zu führen. Als Basis dient die von Salesforce entwickelte Plattform “Chatter“.

“Soziale Netzwerk-Dienste verändern menschliche Beziehungen und die Art der Kommunikation”, teilte Toyota-Chef Akio Toyoda mit. Das Auto müsse sich diesem Trend anpassen, fügte er hinzu. “Mein Auto muss mein Freund sein, wie ein Kontakt in einem sozialen Netzwerk”, ergänzte Salesforce-Chef Marc Beniof.

Toyota Friend soll hauptsächlich ein geschlossenes Netzwerk für Toyota-Besitzer werden, allerdings können die Kunden ihre Erfahrungen auch mit anderen Menschen auf Facebook und Twitter teilen.

Das Projekt startet 2012 zunächst in Japan. Das Netzwerk soll in Elektro- und Hybridautos eingebaut werden. Neben Salesforce.com ist auch Microsoft an dem Projekt beteiligt. Salesforce.com investiert 223 Millionen Yen (umgerechnet rund 1,96 Millionen Euro), Toyota 442 Millionen Yen, Microsoft 335 Millionen Yen.

Wir sind gespannt auf die Gespräche zwischen Mensch und Twitter-Auto. Die Web-Community hat jedenfalls schon ein paar kreative Ideen:

Ein Nutzer schreibt: Das Auto twittert: “Bin grad durch n Schlagloch gefahren” – Fahrer-Antwort “Habs gemerkt… funktioniert die Bremse noch?” -  Auto: “Nein, es kann Situationen geben, in denen Bremsen nicht so reagieren wie erwartet” (originales Zitat von Toyota aus vergangener Zeit)

Ein anderer User prophezeit: Demnächst gibt es wohl einen Toyota nur noch mit einem Handyvertrag und Jamba Sparabo. 200km frei und monatlich bis zu 5 Huptöne.

Nichts ist unmöglich… :-)

Wie sich das Folgen einer Marke auf Facebook auf die Kaufbereitschaft auswirkt

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Die Facebook-Seite ist für viele Unternehmen mittlerweile zur zweiten Homepage geworden. Für manche Unternehmen ist Facebook sogar der wichtigste Ort, um mit den Kunden online zu interagieren. Von den Fortune 100 Unternehmen nutzen fast alle Facebook als Marketing-Instrument. 44 Prozent der Unternehmen in Nordamerika stufen laut einer HubSpot Studie (The 2011 State of Inbound Marketing) Facebook als entscheidend oder wichtig ein – 2009 waren es erst 24 Prozent.

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Wie Marken mit den Kunden auf Facebook interagieren, untersuchte Wongdoody in einer Studie, in der 84 Facebook-Unternehmens-Seiten der Top 100 Marken von Interbrand analysiert wurden.

Die meisten Markenseiten bieten ihren Fans fast täglich neuen Content oder Kommentare (durchschnittlich 24 Posts im Monat) und antworten aktiv auf die Fragen der Konsumenten (66 Prozent). Es wird auch sehr stark um Kommentare der Fans gebeten (82 Prozent). Häufig posten die Marken eigene Videos (88 Prozent), die jedoch in den meisten Fällen nicht speziell für Facebook kreiert wurden, sondern schon vorher für andere Zwecke genutzt wurden, wie etwa die neuesten Produkt-Werbevideos.

Ein interessantes Ergebnis der Studie ist, dass viele Unternehmen noch zögern, was die Kontrollabgabe an die Fans betrifft. So können die Fans oft nicht wirklich am Dialog teilnehmen, da ihre Interaktionsmöglichkeiten beschränkt werden: Nur 39 Prozent der Unternehmen bitten ihre Fans um das Einsenden von Fotos, 33 Prozent veranstalten Wettbewerbe, 39 Prozent der Unternehmen posten lustige Umfragen oder Quiz-Spiele, und nur 32 posten Umfragen um Kunden-Feedback zu erhalten.

Um die Fans auch nach dem „Gefällt-mir“-Klick aktiv bei der Marke zu halten und aus ihnen loyale Kunden zu machen, müssen Unternehmen Erfahrungen bieten und Interaktionen fördern. Etwa durch spannende und informative Posts, die Mehrwert bieten, Interaktionen, die das Gemeinschaftsgefühl betonen oder Belohnungen für regelmäßiges Engagement.

Viele Marken haben jedoch Angst vor Kontrollverlust und negativen Kommentaren. Oder sie verfügen nicht über die finanziellen Mittel für regelmäßigen und guten Content oder wissen nicht, wie sie ein Engagement-Programm entwickeln oder managen sollen.

Keine Frage: Eine Community aktiv zu halten ist viel schwieriger als das anfängliche “Like” eines Nutzers zu bekommen. Doch es lohnt sich: Nachdem die Nutzer Fan einer Marke auf Facebook geworden sind, wollen 36 Prozent die Produkte lieber als zuvor kaufen. 61 Prozent geben an, der Wunsch das Produkt zu kaufen, habe sich nicht verändert und nur 3 Prozent wollen das Produkt nicht mehr so gerne wie früher kaufen.

 

Wie man im Web 2.0 erfolgreich recherchiert

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Um langfristig im journalistischen und kommunikativen Wettbewerb zu bestehen, müssen Journalisten, PR-Fachleute und Kommunikationsschaffende in der Lage sein, Informationen im Web schnell ermitteln, bewerten und validieren zu können. Das Seminar „Recherche 2.0: So funktioniert der Faktencheck im (Social) Web” von André Vatter vermittelt hierfür das notwendige Know-how. Es wird erläutert, warum Google und Wikipedia nicht das Maß aller Dinge sind, welche Tools eine professionelle und effiziente Recherche sowie ein Monitoring im Web 2.0 vereinfachen.

Die Themen im Überblick:

#1. Das Internet und Social Media
#2. Das verhinderte Attentat
#3. Aus Fehlern gelernt (dpa)
#4. Know your Google
#5. Traditionelle Quellenfindung
#6. Der “Ich glaub’ es hackt!”-Eklat
#7. Website-Analyse
#8. “Es ist Recherche, kein Stalking!”
#9. Achtung Wikipedia!
#10. Die liebe Politik
#11. Willkommen im Echtzeitnetz
#13. Das drittgrößte Land der Welt
#14. Exkurs: Bildrecherche
#15. Wie Meldungen entstehen aka
“Blumenkübelgate”