Die 50 populärsten Websites der Welt

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Facebook ist hinter Google die meistbesuchte Website der Welt, Yahoo liegt auf Rang 3, Wikipedia auf 5.

Facebooks Siegeszug kennt keine Grenzen: Im Mai sammelte das soziale Netzwerk laut Googles Research-Tool Ad Planner weltweit 540 Mio. Unique Visitors ein. Damit hat Facebook längst alle anderen Web-Giganten außer Google hinter sich gelassen. So kam Yahoo.com im Mai auf 490 Mio. Besucher, Live.com auf 370 Mio. und die Wikipedia auf 340 Mio. Auch Twitter ist inzwischen in der weltweiten Top 20 angekommen.

Seit jeher verschweigt allerdings der Ad Planner die Nutzerzahlen einiger Google-Websites. Während Zahlen zu yahoo.com beispielsweise vorliegen, spuckt das Research-Tool keine Daten zu Google.com oder Youtube.com aus. Aus Rankings anderer Datenanbieter lässt sich aber mit Sicherheit sagen, dass Google.com noch vor Facebook läge, würden Ad-Planner-Zahlen vorliegen.

Auf Platz 9 folgt die erste nicht-englischsprachige Website des Rankings, die chinesische Suchmaschine Baidu.com. Weitere chinesische Anbieter folgen auf den Rängen dahinter, u.a. die Portale qq.com, sina.com.cn und taobao.com. Mit yahoo.co.jp belegt die erste japanische Website Platz 18 – noch vor internationalen Giganten wie myspace.com, ebay.com und apple.com. Die Top-Website mit .de-Domain hieß im Mai ebay.de – mit 23 Mio. Unique Visitors liegt sie in etwa auf Platz 80.

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Onlineshopping als Gemeinschaftserlebnis

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Alleine online shoppen ist langweilig. Deshalb setzen immer mehr ECommerce-Anbieter auf ein virtuelles Shopping-Erlebnis mit Freunden. Mit dem Webtool ShopTogether von Decisionstep kann man beispielsweise Produkte im Online-Shop gemeinsam mit Freunden ansehen und darüber chatten. Das sieht dann wie im folgenden Video aus. Was den Effekt betrifft, so legt der Kunde 25 % mehr Produkte in den Warenkorb, der durchschnittliche Bestellwert liegt 50 % höher und die Verweildauer ist 400 % höher als davor.

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Noch einen Schritt weiter geht das Augmented Reality & Motion Capture Shopping Tool von Zugara. Die Kunden wählen ihre Wunschklamotten im Internet aus und können sie gleich virtuell anprobieren. Die Ergebnisse können dann als Fotos auf Facebook gepostet und diskutiert werden. Leider ist diese App noch nicht in 3 D.

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Die 3. Dimension von Augmented Reality hat z.B. GlassesDirekt erreicht. So kann man sich mit Brille von allen Seiten sehen. Auch Ray Ban hat diese Technik für virtuelles Sonnenbrillen-Shopping im Angebot.

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Ein anderes Beispiel für Tryvertising bietet LÓréal seinen Kunden. Auf der Seite EZface kann man sein Foto hochladen und virtuell Makeup-Produkte testen.

Chevrolet bietet Testfahrten auf der Xbox an

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Als erster Werbekunde wird der US-Autobauer den neuen Chevy Volt per Bewegungssteuerung Kinect vom Sofa aus testfahren lassen.

Möglich wird das durch Microsofts neusten Streich Kinect: eine Spielekonsole, bei der man keinen Controller in der Hand mehr benötigt, sondern rein durch Körperbewegungen das Spiel steuern kann. Da die Konsole mit dem Internet verbunden ist, können Kunden das Testfahrt-Spiel herunterladen, nachdem sie einen Chevy Volt Werbefilm gesehen haben. Die Nutzer können noch vor dem Launch (Ende dieses Jahres) das Elektro-Auto von zu Hause aus testen, als wären sie in einem Showroom des Herstellers. Man kann an das Auto heran zoomen und sogar hinein, um die Inneneinrichtung zu sehen. Dies ist auch ein Vorteil gegenüber Webseiten, da man nicht mehr zwischen den Seiten hin und her klicken muss.

So eröffnen sich für den Konsumenten ganz neue Wege, den Wagen zu entdecken. „Durch Kinect können wir die Spannung des Showroom in die Wohnzimmer unserer Kunden bringen“, sagt Jim Campbell, Marketing-Chef von Chevrolet. „Es bietet uns eine Möglichkeit, die Erfahrung der echten Interaktion mit einem Produkt nachzubilden. Und genau diese Erfahrung ist ja essentiell bei der Kaufentscheidung.“ Über eine Micro-Seite im Spiel kann man den Wagen anschließend tatsächlich kaufen.

Chevrolet setzt auf Spaß bei der Entdeckung des Chevy Volt. Nicht nur auf Facebook kann man somit virtuell neue Modelle vorstellen, wie es VW und Ford getan haben. Dass die Kunden sich allerdings mit Gesten und Stimmen virtuell mit der Marke auseinander setzen, ist eine Weltneuheit.

Hier ein Video dazu:

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Lächeln für Grastis-Eis: Unilevers neue Eismaschine

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Coole Marketing-Idee: Eine neue Eismaschine von Unilever wird durch Lächeln aktiviert und belohnt die Kunden mit kostenlosem Eis. Zusammen mit SapientNitro entwickelte Unilever diese Automaten, die für die nächsten 18 Monate rund um den Globus aufgestellt werden und die Kunden glücklich machen sollen. Die Technologie dahinter ist raffiniert: Registrieren die Bewegungsmelder der Maschine einen Passanten in der Nähe, wird er herangerufen. Anschließend erkennt die Gesichtserkennung nicht nur das Alter und Geschlecht der Person, sondern auch, ob diese lächeln oder nicht. Mit 18 Bildern pro Sekunde misst dieser „Smile-o-meter“ die Intensität des Lachens und fordert bei zu wenig Enthusiasmus zu neuen Versuchen auf. Ist das Lächeln breit genug, wird man mit einem Gratis-Eis belohnt. Schließlich kann man sein Bild auch gleich auf Facebook posten lassen und so die perfekt umgesetzte Marken-Message von Unilever „share happy“ verbreiten.

Eine wirklich gut gemachte Marketing-Kampagne, die online und offline genial verbindet, den Kunden eine neuartige Markenerfahrung bietet und durch Interaktion viel Spaß macht. Die erste Maschine wurde vor einem Monat in Lissabon, Portugal aufgestellt. Weitere Eisautomaten sollen an großen öffentlichen Plätzen weltweit folgen. Sobald ich einen entdeckt habe, erfahrt ihr es natürlich sofort auf Facebook :-)

Hier gibts ein Video dazu.

Mobile Shopping wird Trend dank Smartphones

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Der Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten: Jeder vierte Deutsche wird 2012 ein internetfähiges Multifunktionshandy besitzen. Dadurch gewinnt mobiles Shopping immer mehr an Bedeutung, so die Studie „Go Smart“ von Otto und Google.

Bei der Mediennutzung würden die User künftig nicht mehr zwischen stationär und mobil differenzieren. Stattdessen werde ein Multi-Channel-Angebot inklusive Smartphone schon 2012 als Standard erwartet. “Wer im Onlinehandel relevant bleiben will, muss dem Wunsch der Smartphone-Nutzer nach mobilen Angeboten nachkommen. Als wichtigste Stichpunkte sind dabei Auffindbarkeit, Information und Social Media zu nennen”, erklärt Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei Otto.

Schon heute wird das Smartphone als Shopping-Handy stark genutzt: Im Weihnachtsgeschäft von Oktober bis Dezember 2009 generierten eBay-Kunden Transaktionen im Wert von 500 Millionen Dollar über das Smartphone.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • 75 % der Handybesitzer verlassen das Haus nicht ohne ihr Gerät
  • 71 % der heutigen Smartphone-Nutzer gehen laut Studie davon aus, dass sie das Internet durch mobile Geräte in den kommenden Jahren intensiver nutzen werden.
  • 11% der Deutschen nutzen momentan ein Smartphone (9 Mio. Menschen). 23 % von ihnen (2 Mio.) surfen damit täglich mobil im Internet.
  • 23% der Smartphone-Nutzer haben schon mal einen Kauf wegen Produkt- oder Preisinformationen, die sie über ihr Smartphone abgerufen haben, abgebrochen.
  • 20% der Smartphoner nutzen Mobile Payment, z. B. für Tickets oder Fahrkarten, heute schon mindestens genauso häufig über ihr Smartphone wie über den stationären Rechner. Die Zahl der Nutzer von Mobile Payment wird weltweit von 74,4 Millionen im Jahr 2009 auf über 190 Millionen bis 2012 ansteigen

TNS Infratest befragte im Auftrag von Otto Group und Google rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzer und führte eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe mittels CATI (Computer Assisted Telephone Interview) durch. Angereichert wurden die quantitativen Ergebnisse mit qualitativen Lead User- und Experteninterviews, die das Trendbüro durchführte.

Transparente Display-Werbung – Konsumenten erhalten nun Auskunft

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Targeting-Transparenz: In den USA wird ab dieser Woche ein Teil der Display-Werbung im Web mit dem Infobutton “Power Eye” versehen, der Internetnutzern Auskunft darüber gibt, aufgrund welcher Daten ihnen gerade diese Werbung vorgesetzt wird. Dazu gibt es eine Opt-out-Möglichkeit.

Ab dieser Woche können Konsumenten in den USA hinter den Werbevorhang namhafter Unternehmen blicken. American Express und Microsoft sind prominente Beispiele. Sie platzieren das „Power Eye“ Symbol in einer Ecke des Werbefelds. Fährt der Konsument mit der Maus darüber, wird ihm angezeigt, welche Daten verwendet wurden, um ihm diese Werbung zu präsentieren. Außerdem kann er sofort durch ein Opt-Out bestimmen, in Zukunft keine Werbung mehr von diesen Firmen zu erhalten. Dieses wichtige Feedback erhalten wiederum die Firmen -  durch direkte Interaktion der Kunden mit der Werbung. Die Firmen erhalten so Auskunft darüber, wie ihre Werbung und Marke wahrgenommen wird. Die Hoffnung der Unternehmen: Je größer die Transparenz, desto größer das Vertrauen der Konsumenten. In der Opt-Out Möglichkeit verbirgt sich allerdings auch das Risiko, dass die genaue Zielgruppenansprache weniger effektiv wird, und es damit schwieriger wird, die Konsumenten zum Kauf zu bewegen. Jedoch setzen die Unternehmen darauf, dass sich die neue Transparenz auf lange Sicht lohnen wird, da es Vertrauen generiert. Dem Konsument wird damit ein Stück Kontrolle über sein Online-Leben zurückgegeben.