Ego-Monitoring mit neuem Tool „Me on the Web“

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Ego-Googeln wird einfacher: Google bietet jetzt ein Onlinetool zum Reputation-Management an, das für eingeloggte Nutzer über das Dashboard aufzurufen ist und beispielsweise anzeigt, wann der eigene Name im Netz auftaucht.

Wohl jeder Web-Nutzer hat sich schon einmal selbst gegoogelt, um zu sehen, was das Internet so alles über einen weiß. Noch professioneller ging das bisher mit Googles Monitoring-Tool Google Alerts.

Wem das zu aufwändig ist, der dürfte sich über Googles neuen Service freuen: Mit „Me on the Web“ kann man nun benutzerdefinierte Alerts erstellen, die darüber informieren, wenn der eigene Name oder die E-Mail Adresse in neuen Artikeln im Internet erscheinen. Aber auch Produkt- oder Firmennamen können als Alert angegeben werden.

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Integriert ist das neue Angebot in das Google Dashboard. Es soll helfen, die eigene Online-Identität besser zu kontrollieren, wie Google berichtet. Passend dazu erhalten die Nutzer Tipps und Tricks für einen besseren Identitäts-Schutz, wie etwa das Entfernen unerwünschter Inhalte:

14 Tipps für eine erfolgreiche Social Media Strategie

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Warum soll ich als Kunde einem Unternehmen auf Twitter folgen oder ein Fan auf Facebook werden? Diese Fragen können viele Unternehmen nicht so einfach beantworten. Sie sollten zunächst wissen, mit wem sie kommunizieren und was die Nutzer wollen. Jeder einzelne Touchpoint muss den Kunden Mehrwert bieten. Dafür sollte das Unternehmen interne Richtlinien festlegen und ein paar Tipps beachten.

Social Media Experte Brian Solis gibt 14 Tipps für eine erfolgreiche Social Media Strategie.

1. Entwirf eine effektive Strategie für die Kanäle: Welche Hauptmarke, Untermarke oder herausstechende Persönlichkeiten habe ich als Unternehmen, die es wert sind, dass man ihnen folgt oder Fan wird. Gibt es neben diesen Accounts noch weitere Accounts? Können sie alleine stehen und Mehrwert generieren? Wie ist der aktuelle Stand? Manchmal lohnt sich die Fortführung nicht und sie sollten geschlossen werden.

2. Erschaffe ein differenziertes System: Ein organisiertes Rahmenmodell sollte jeden Account einzeln betrachten und jedem Account seinen eigenen festgelegten Rhythmus zugestehen. Der Rhythmus ist auf die Leserschaft zugeschnitten.

3. Kommuniziere Mission und Zweck: Man muss das Publikum, das man erreichen möchte kennen, für jeden Account einen sinnvollen Grund haben und diesen Grund auch dem Publikum mitteilen können.

4. Entwickle ein abwechslungsreiches Redaktions-Programm: Der soziale Kunde hat vielseitige Bedürfnisse: Er möchte Unterhaltung, Shopping-Möglichkeiten, Kundenbetreuung, Informationen oder sich bei dem Unternehmen bewerben. Dabei sollte jeder Inhalt zum Mitmachen anregen, relevant und einfach zu teilen sein. Neben den genannten Basics können auch Umfragen oder Wettbewerbe dabei helfen.

5. Nutze eine „Zuhör-Strategie“: Die besten Zuhörer geben die besten Gesprächspartner ab. Das Monitoring der Marken sowie das der verschiedenen Gespräche innerhalb der Accounts ist wichtig.

6. Baue einen Informations-Workflow auf: Über jeden Account muss intern im Unternehmen berichtet werden und Informationen weitergeleitet werden. Der Informationsfluss muss auch zwischen den Accounts funktionieren, damit jeder Mitarbeiter weiß, was an anderer Stelle passiert und auch die passenden Ansprechpartner gefunden werden können.

7. Entwirf einen Entscheidungsbaum: Ein klares Ablaufdiagramm sollte die einzelnen Schritte abbilden, die unternommen werden müssen, wenn sich verschiedene Situationen ergeben. Nach dem Motto: „Wenn das passiert, gehe ich folgendermaßen vor“ erhalten die Mitarbeiter Entscheidungshilfen im schnellen Echtzeit-Web.

8. Veranstalte Weiterbildungen: Die Mitarbeiter, die das Unternehmen nach Außen hin repräsentieren, bleiben durch regelmäßige Trainings über die neuesten technologischen und unternehmensinternen Entwicklungen auf dem Laufenden. Jede Kundeninteraktion trägt zur Gesamterfahrung des Kunden mit der Marke bei – positiv oder auch negativ.

9. Entwickle ein Zuständigkeits- und Belohnungssystem: Ähnlich wie das Marketing-Team das Image der Marke überwacht und versucht, die Marke entsprechend darzustellen, so ist auch ein Twitter-Team für die Außenwirkung der Marke verantwortlich. Hier kann auch ein Belohnungssystem an die Arbeit gekoppelt werden um für mehr Motivation bei den Mitarbeitern zu sorgen.

10. Entwirf einen Social Media Styleguide: Oft ist im Unternehmen schon ein Styleguide vorhanden, der Richtlinien festlegt, wie die Produkte gestaltet sein und kommuniziert werden sollen, um als zusammengehörig wahrgenommen zu werden und mit der Marke assoziiert werden. Um das marketreue Bild auch im Bereich Social Media zu transportieren, sollte der Styleguide ein Update erfahren. Welche Eigenschaften wollen wir ausstrahlen, mit welcher Stimme, welcher Sprache, als welche Person auftreten? Welches Layout und Design passt zur Marke?

11. Setze Social Media Richtlinien fest: Welche Gebote und Verbote müssen die Mitarbeiter im Umgang mit Social Media beachten? Viele Mitarbeiter beschweren sich über zu strenge oder zu schwammige Richtlinien, die einer effizienten Kommunikation im Weg stehen. Ein Mittelweg sollte gefunden werden, der genügend Freiraum lässt und die Arbeitweise in sinnvolle Bahnen lenkt.

12. Biete exzellenten Kundenservice – für Kunden und Interessenten: Der soziale Kunde erwartet heutzutage von den Marken, dass sie sich auch in Social Media Streams um seine Probleme kümmern und auf seine Fragen eingehen. Jeder Kanal sollte daher mit einer Service-Funktion ausgestattet sein, oder es gibt einen eigenständigen Kanal, der auf die Kundenbedürfnisse eingeht.

13. Achte auf Sprache und Timing: Studien belegen, dass der Zeitpunkt und die Wortwahl der Tweets oder Facebook-Updates entscheidend für den Erfolg der Posts sind. Reichweite und Interaktionsfreude der Fans und Follower hängen davon ab. Hier erfahrt ihr, was man beim Timing beachten muss.

14. Entwickle sinnvolle Kennzahlen, die Aufschluss über den Erfolg geben: Jeder Account sollte durch permanentes Monitoring auf Engagement und redaktionelle Strategie hin überprüft und verbessert werden. Sinnvolle Kriterien zur Erfolgsmessung gibt es hier.

Content Marketing: Deutsche Unternehmen haben Nachholbedarf

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Im internationalen Kontext ist das Thema Content bzw. Content Marketing seit geraumer Zeit auf der Agenda vieler Unternehmen und Marketingabteilungen. Vor allem in den USA gilt Content-Marketing inzwischen bereits als anerkannter neuer Marketing-Mainstream.

Deutsche Unternehmen unterschätzen jedoch die Bedeutung von Content Marketing, wie die „Content Survey Germany 2010“ zeigt. So stufen bisher nur knapp 63% der deutschen Unternehmen Content Marketing als wichtig ein. Damit liegen die deutschen Unternehmen unter dem internationalen Durchschnitt, denn nach einer Studie der Meltwater Group (2010) stufen 78% der Unternehmen aus Europa, USA, Asien und Australien Content Marketing als wichtig ein.

Nachholbedarf besteht hierzulande sowohl im Verständnis als auch in der Anwendung von Content.

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Content ist mehr als nur suchmaschinen-optimierte Texte, Web-Texte und Blogposts

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Der Begriff Content Marketing bezeichnet alle Marketing-Formate, die auf das Erstellen oder Teilen von Inhalten abzielen, um bestehende oder neue Kundschaft zu involvieren. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen, relevanten und wertvollen Informationen zu besseren Unternehmensergebnissen führt.

Das Content-Verständnis der deutschen Studien-Teilnehmer ist jedoch überwiegend von Content-Typen geprägt, die unmittelbaren Bezug zu Gestaltung und Inhalt von Webseiten bzw. der eigenen Webpräsenz haben. Vor allem die Content-Typen Video, Audio, Foto, Webdesign / Grafik sind stark im kommen.

Deutlich weniger Teilnehmer dagegen sehen auch Pressemitteilungen, Fachartikel, Fallstudien oder White Paper als Content an. Pressemitteilungen wurden zu Beispiel von nur 68,8% der Befragten als Content bezeichnet.

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Die Leadfunktion von Content Marketing wird unterschätzt

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Doch gerade Content-Typen wie Pressemitteilungen, Fachartikel und White Paper haben eine besonders hohe Leadfunktion. Das heißt, über diese Content-Formen können interessierte Leser leicht angelockt werden. Die Studie zeigt jedoch, dass deutsche Unternehmen diesen Content-Arten bisher nur wenig Bedeutung zusprechen. Online-Pressemitteilungen und andere PR-Texte sollten stärker als Teil des Content Marketings einbezogen werden, denn die regelmäßige Veröffentlichung von aktuellen Pressemitteilungen und Fachbeiträgen ist ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Unternehmenskommunikation.

Die Bedeutung von Content für Unternehmenserfolg

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Die Teilnehmer der Studie gaben nicht nur Auskunft über die aktuelle, sondern auch über die zukünftige Bedeutung von Content. 62,7% der Befragten beurteilen die Bedeutung von Content für Unternehmen als wichtig, 22,5% sogar als sehr wichtig. In Zukunft wird die Bedeutung von Content laut den Studienteilnehmern deutlich zunehmen. Fast 80% der Befragten sind sich sicher, dass der Stellenwert von Content weiter steigen wird. Unternehmen sollten in Zukunft Content Marketing als festen Bestandteil in ihre Marketing Strategien integrieren.

Für die Studie wurden 654 Teilnehmer aus Unternehmen der digitalen Wirtschaft zum Thema Content Marketing befragt.

Brand Advocates: Studie zu Verhalten und Einfluss auf Kaufentscheidungen

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Das Internet hat das Empfehlungs-Marketing nachhaltig verändert, denn Mund-zu-Mund-Propaganda erreicht dadurch neue Dimensionen. Besonders sogenannte „Brand Advocates“, die im Web 2.0 als Meinungsführer und Multiplikatoren fungieren, nehmen Einfluss auf das Kaufverhalten anderer Konsumenten und prägen nachhaltig den Bekanntheitsgrad einer Marke und die Kaufentscheidungen von Konsumenten.

Eine neue Studie von BzzAgent untersuchte Verhalten, Merkmale und Motivationen dieser Marken-Botschafter.

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Was sind Marken-Fürsprecher und was motiviert sie?

 

Brand Advocates sind Multiplikatoren, die Kaufentscheidungen beeinflussen. Es sind Kunden, die sich unentgeltlich als Fürsprecher der Marke einsetzen.

Typische Beispiele für Brand-Advocates sind:

 

Die Studie nennt 9 Eigenschaften von Markenbotschaftern, die erfolgreiche Unternehmen für sich nutzen sollten.

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1. Advocates produzieren unablässig Informationen

 

Die Zahl der Internetnutzer, die ihre Produkt- und Service-Erfahrungen über Social Media teilen, nimmt stetig zu. Brand Advocates sind hierbei besonders aktiv: Laut Studie initiieren und führen Brand Advocates mehr als doppelt so viele Gespräche über Marken wie der Durchschnitts-User. Sie erstellen wertvollen Content und wissen ihn auf wichtigen Websites zu teilen.

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2. Advocates beeinflussen die Meinungen und Kaufentscheidungen ihrer Freunde

 

Brand Advocates genießen großes Vertrauen: 67% von ihnen werden als verlässliche Informationsquelle angesehen, wohingegen der Durchschnitts-User nur zu 39% als gute Informationsquelle gilt. Sie werden auch häufiger um Rat gefragt (65% im Vergleich zu 39% beim Durchschnitt) und geben Informationen, die Kaufentscheidungen beeinflussen (57% im Vergleich zu 38%).

Unternehmen, die diese Fürsprecher binden und für sich nutzen wollen, müssen bei entsprechenden Advocate-Programmen kein Vermögen ausgeben. Eine Untersuchung von Altimeter beziffert die durchschnittlichen Ausgaben für 2011 folgendermaßen:

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3. Advocates sind extrem kommunikativ und führen häufiger Gespräche über die Marke

Advocates lieben Diskussionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Informationen über Produkte mit anderen teilen, steigt um 83 Prozent. Sie empfinden das auch keinesfalls als Last oder Arbeit – im Gegenteil: 54 Prozent empfinden das Teilen von Produkt-Informationen als entspannend. Brand Advocates fällen gerne Entscheidungen, lösen Probleme und tragen zum Informations-Pool bei.

Unternehmen sollten diese Eigenschaften nutzen und die Informations-Weiterleitung so einfach wie möglich gestalten. Relevante Informationen sollten auf dem Unternehmensblog, der Facebook-Seite oder in exklusiven E-Mails für die Advocates bereitgestellt werden.

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4. Advocates helfen anderen Usern gerne via Social Media

 

Advocates behalten Informationen nicht gerne für sich, sondern setzen sie ein, um Anderen zu helfen. Sie legen besonderen Wert auf einen großen Social Media-Freundeskreis und erweitern ihn mehr als doppelt so häufig mithilfe von Social Media. Ganz altruistisch ist die dargebotene Hilfe jedoch nicht: Advocates wollen als Ausgleich kostenlose Produkte und andere Incentives:

Suchmaschinen-Optimierung: Ein Leitfaden für Blogger

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Wer einen Blog betreibt muss sich mit dem Thema Suchmaschinen-Optimierung (SEO) auseinandersetzen. Denn wer sich gut sichtbar in den Suchergebnissen platzieren kann, zieht mehr Traffic auf die eigene Seite. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für SEO von Blogs.

Jeder Blog-Post ist eine neue Webpage und damit eine neue Chance, zum Thema des Posts (ein Suchbegriff) ein hohes Ranking zu erreichen und von Interessenten gefunden zu werden.

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Was man am Anfang beachten muss

 

Drei Punkte gilt es anfangs zu beachten

  • Nutze die richtige Blogging-Plattform. Plattformen wie Joomla, Drupal oder TypePad sind weniger gut geeignet. Empfehlenswert sind Blogger und besonders WordPress, da die Plattform einfach zu bedienen ist und es eine Vielzahl an SEO-Plugins gibt, die das Ranking noch verbessern können.
  • Sicher dir deine Domain: Ein Unternehmensblog sollte auf keinen Fall eine Adresse wie MeinUnternehmen.typepad.com oder MeinUnternehmen.wordpress.com haben. Das ist unprofessionell und man lenkt lediglich Vertrauen und eingehende Links auf fremden Besitz. Man sollte seine eigene Adresse haben, wie MeinUnternehmen.com/blog oder MeinUnternehmensblog.com. Das ist auch wichtig falls man zu einer anderen Blogging-Plattform wechseln möchte, da man auf diese Weise alle eingehende Links, die man über die Jahre gesammelt hat, behält.
  • Verpflichte dich. Auch beim Bloggen gilt: Der Erfolg kommt nicht über Nacht. Anders als bei Pay-Per-Click (PPC) Werbung erscheint man nicht sofort auf der ersten Goolge-Seite. Dafür bleibt man aber auch länger. PPC hört auf, wenn man nicht mehr zahlt. Blog-Artikel, die vor Jahren geschrieben wurden, können immer noch hunderte neue Leads jeden Monat generieren.

 

Was beeinflusst das Suchmaschinen-Ranking?

 

Jede Suchmaschine hat ihren eigenen Algorithmus, um die Relevanz von Blog-Posts bei einer Suchanfrage zu bestimmen. Grundsätzlich kommt es jedoch auf zwei Faktoren an:

  • On-Page-Optimierung: Hier werden Kriterien geprüft, die zu deiner Seite gehören. Wie gut passen die im Blog-Post verwendeten Wörter zu denen der Suchanfrage?
  • Off-Page-Optimierung: Hier werden Kriterien geprüft, die eigentlich nichts mit der Seite zu tun haben. Wie viele hochwertige eingehende Links habe ich auf meinen Blog-Post? (Links von anderen Webseiten, Blogs, Verzeichnissen, etc.)

 

On-Page-Optimierung

 

Um Content zu erstellen, der unternehmensrelevant ist, die Fragen der Kunden beantwortet und für ein höheres Ranking sorgt, sollte man folgende drei Schritte beachten:

1. Brainstorming der wichtigsten Keywords. Für welche Keywords will ich ein gutes Ranking erzielen? Nach was suchen meine Kunden im Netz? Hierfür kann man auch Kollegen zu Rate ziehen oder eine Umfrage unter den derzeitigen Kunden machen, Hauptsache man sammelt so viele Keywords wie möglich.

2. Überprüfe deine Keywords. Oft glaubt man zu wissen, was die Kunden suchen, und liegt dabei oft daneben. Mit Keyword-Analyse-Tools wie Raven Tools, Keyword Discovery oder Google Adwords Keyword Tool, kann man überprüfen, was die Menschen suchen. Diese Tools erkennen, wie oft die Nutzer nach den Keywords suchen und wie stark die Konkurrenz bei dem jeweiligen Keyword ist. Oft gesucht, ist zwar gut, doch bei starker Konkurrenz eine harte Aufgabe.

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3. Fange an. Posts mit 300 bis 700 Wörtern haben eine gute Länge. Was die Frequenz betrifft, so zeigen Studien, dass der Traffic mit der Anzahl der Posts steigt, 2 bis 3 Posts pro Woche sollten jedoch mindestens anvisiert werden.

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Erfolgreiches SEO-Bloggen

 

Das Wissen um die Keywords ist nur der erste Schritt. Hier sind noch ein paar Tipps, wie man die Keywords richtig einsetzt:

  • Die Überschrift des Post sollte mit den wichtigsten Keywords beginnen. Der Titel der Page ist einer der wichtigsten Variablen im Ranking. Suchmaschinen gewichten die ersten drei bis vier Worte des Titels stärker. Deshalb sollte man die Überschriften folgendermaßen formulieren: Suchmaschinen-Optimierung: Blog-Tipps anstatt: Was man beim Bloggen beachten muss für die Suchmaschinen-Optimierung.
  • Verwende die Keywords im Artikel. Man sollte versuchen, die Keywords in den ersten beiden Sätzen des Artikels zu verwenden und anschließen ein paar mal im Laufe des Artikels zu wiederholen. Nimm die Keywords in die Meta-Description (Wird in Verzeichnissen oder Suchmaschinen als erläuternder Text bei den Treffer-Listen angezeigt), Meta-Tags, Bild-Tags, Post-Tags und wo sie sonst noch sinnvoll erscheinen.
  • Verlinke zu passenden Seiten auf deiner Website. Dabei sollte immer das Keyword als Weiterleitung dienen, nicht „hier kann man nachlesen“ oder „klicke hier“.

 

SEO Tools und Plugins

 

Hier sind ein paar Tools, die bei der Erstellung von gut gelisteten Posts helfen und Interessenten anziehen:

Keyword Questions: Dieses Tool von WordTracker zeigt beliebte Suchanfragen an, die zu deinen Keywords passen.

All In One SEO Pack: Mit diesem Plugin kann man zu jedem Post einfach Meta-Descriptions, Meta-Tags und Titel anfügen, und es hilft gegen die Duplicate Content Verwirrung der Suchmaschinen. Suchmaschinen wissen oft nicht, wie sie Inhalte indizieren sollen, da die Inhalte oft auf verschiedenen URLs erscheinen.

Scribe SEO: Scribe ist ein kostenpflichtiges WordPress-Plugin. Zu jedem Post kann man eine Keyword-Analyse durchführen lassen. Scribe bewertet noch vor der Veröffentlichung eines jeden Posts dessen SEO-Qualität und bietet Verbesserungsvorschläge an. Das Tool schlägt auch andere Blog-Posts und Social Media Quellen vor, die als eingehende Link-Quelle dienen könnten.

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Off-Page-Optimierung

 

Neben der eben beschriebenen On-Page-Optimierung sollte man sich auch um die eingehenden Links von anderen Webseiten kümmern. Die Suchmaschinen betrachten die eingehenden (inbound) Links als Vertrauensbeweis. Je qualitativ hochwertiger der eintreffende Link auf deine Seite, desto vertrauensvoller wirst du für Google und Co. Die eingehenden Links werden nach folgenden Kriterien bewertet und unterschiedlich gewichtet:

  • Die Seite, die auf den Post verlinkt: Je nachdem wie vertrauensvoll die Seite ist und wie lange es sie schon gibt, wird der Link wertvoller.
  • Die Anzahl der Links der Verweis-Website: Eine Seite, die auf 1000 andere Seiten verlinkt, gibt mit einem dieser Links nicht so viel „Suchmaschinen-Energie“ weiter, wie wenn sie nur 2 ausgehende Links setzt. Die „Energie“ wird nicht so stark aufgeteilt.
  • Der Kontext der verlinkenden Seite: Bloggt man zum Thema Pizza, ist der Link eines Sandwich-Blogs wertvoller als der eines Auto-Blogs (wenn die anderen Variablen gleich sind).
  • Der ankündigende Text: Wichtig ist auch die Wortwahl innerhalb des Links.

 

Diese Variablen kann man natürlich meist nicht kontrollieren. Dennoch sind sie für Google und Bing von Bedeutung.

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Mehr eingehende Links erhalten

 

Die beste Möglichkeit Links zu erhalten, ist hochwertigen und relevanten Content zu liefern. Findet mich das Publikum interessant, teilt es die Inhalte und verlinkt sie. Daneben kann man die Posts durch folgende Tricks leserfreundlich gestalten:

  • Nummerierte Listen. Artikel in denen nummeriert aufgezählt wird, kommen sehr gut an. Etwa: 5 Tipps um XY zu verbessern oder 20 kreative Beispiele für XY. Leider steht hier das Buzz-Word nicht am Anfang, sodass man abwägen muss.
  • Anleitungen. Die meisten Menschen nutzen Suchmaschinen, da sie nicht wissen, wie etwas funktioniert oder umgesetzt werden soll. Auch Videos eignen sich gut.
  • Gastblogger werden. Frage bei einem anderen Blog an, ob du dort Artikel schreiben darfst. Ist der Blog bekannter und einflussreicher als deiner – umso besser. Von dort kann man auf den eigenen Blog verlinken. Auf My Blog Guest findet man einen Marktplatz für Gastblogger. 

Augmented Reality: Möglichkeiten und Beispiele aus dem Marketing

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Die Realität ist nicht genug. Diesem Credo hat sich das spannende Feld der Augmented Reality (“erweiterte Realität”) verschrieben. Dabei wird unsere Wahrnehmung mithilfe von computergenerierten Zusatzinformationen erweitert. Virtuelle Objekte werden beispielsweise auf Bildschirmen eingeblendet und überlagern oder ergänzen damit in Echtzeit die reale Umgebung.

Hier einige Beispiele für die kreative Nutzung von AR, Projection Mapping und der Kinect-Software.
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Augmented Reality:

 

Marken wie Lego und Ray Ban nutzen Augmented Reality um ihre Produkte in 3D an PC-Bildschirmen darzustellen. Mittlerweile ist die Technologie weiterentwickelt worden und unser Mobiltelefon das wichtigste Werkzeug: Dank verschiedenster Apps können wir mit unserer Smartphone-Kamera Häuser unserer Stadt ansehen und erhalten als Einblendung, ob dort Büro-Räume zu vermieten sind. Unsere Umwelt und Zeitschriften erwachen zum Leben, wir erhalten sofortige Übersetzungen oder können von einer Person, die gerade an uns vorbeiläuft, das Social Network-Profil checken.

Hier interessante Anwendungsbeispiele für AR:

 

Projection Mapping:

 

Projection Mapping gibt es seit ein paar Jahren: Die Software erkennt die Form eines Objekts -  am besten große Oberflächen und Strukturen – und überlagert sie mit bewegten Bildern, die aus Projektoren auf das Objekt ausgestrahlt werden.

Damit können Werbetreibende kreative Ideen einbringen, sie auf unbelebte Objekte übertragen und für den Kunden neue Erfahrungen schaffen. Ralph Lauren nutzte die Technologie um bei einem Event in London eine 3D Modenschau auf die Fassade eines neuen Stores zu projizieren.

Infinity und Toyota setzten die Technik ein um ihre Autos in Szene zu setzen. Toyota bestrahlte sein Fahrzeug mit 7 Projektoren um die Effekte so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen. Jedes Objekt wird mit dieser Technologie zu Leinwand, auf die etwas projiziert werden kann.

Hier interessante Anwendungsbeispiele für Projection Mapping:

 

Kinect Anwendungen:

 

Microsoft liefert mit seiner Kinect-Technologie für das Xbox-System eine faszinierende Möglichkeit, verschiedene Technologien (wie etwa Mikrofon, Kamera und Infrarot Sensor) miteinander zu kombinieren. Das tolle daran: Die Technologie steht – nach zahlreichen Hacker-Versuchen – jedem zur Verfügung. Dass mithilfe der Crowd Innovationen noch schneller generiert und umgesetzt werden können, erkannte nun Microsoft und stellte ein Software Development Kit vor, das mit Begeisterung angenommen wurde. Innerhalb weniger Monate entwickelten ambitionierte Hobby-Tüftler mit Kinect verschiedenste Anwendungen, von optischer Täuschung bis zu körpergesteuerten Lichtshows.

Hier eine Auswahl an Anwendungen, die Nutzer mit Kinect kreierten:

 

Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen durch diese Innovationen immer mehr. Medien, Marketing und die Kunden selbst nutzen die Technologien um intensivere Kundenerfahrungen zu schaffen und stärkere Interaktionen zwischen Marke und Kunde zu fördern. Die genannten Beispiele sind sicher erst der Anfang und wir sind gespannt auf die neuen Entwicklungen in diesem Bereich.